HLP: Zweite Sportprüfung in Verden

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Verden (fn-press). Ein weiteres Lot Junghengste hat seine Sportprüfung erfolgreich bestanden: 15 springbetonte und 14 dressurbetonte Hengste sind damit vorläufig ins Hengstbuch I ihres Zuchtverbandes eingetragen, die Fünfjährigen sogar endgültig. Die Zuchtsaison kann damit auch für sie beginnen.

Mit einem „sehr guten“ Ergebnisse beendeten gleich zwei fünfjährige Springhengste ihren Sporttest. Cantosano, ein brauner Holsteiner von Casall – Cassini I aus der Zucht von Reimer Detlef Hennings aus Bendorf überzeugte die Bewertungskommission auf ganzer Linie. Jeweils die glatte 9 gab es für den Galopp und das Vermögen, die Springmanier bewerteten die Experten mit einer 8,9, die Rittigkeit sogar mit einer 9,8. Zusammen mit einer 9,5 für Gesamteindruck und Perspektive errechnete sich für Cantosano ein gewichtetes Endergebnis von 9,19. Ausgestellt wurde der Hengst von Dieter Mehrens aus Sievershütten, im Sattel saß Alessa Hennings.

Nur Hundertstel weniger kamen am Ende für einen weiteren Holsteiner, den Dinken-Sohn Denver, zusammen. Der Hengst, der von Dirk Ahlmann aus Reher angemeldet und auch selbst vorgestellt wurde, beendete die Prüfung mit der Endnote 9,10. Besonders hoch bewertet wurde mit der 9,7 das Vermögen des Braunen, der von Johann-Peter Lass aus Leck aus einer Lennon-Mutter gezogen wurde. Von den sieben Prüfungsteilnehmern konnten alle die Prüfung bestehen.

Knapp an ein „Sehr gut“ heran kam auch der beste Teilnehmer der vierjährigen springbetonten Hengste: Cavani, ein Oldenburger Springpferd von Cornet Obolensky – Diarado. Der Dunkelbraune punktete vor allem in Merkmalen Vermögen und Manier, wo er jedes Mal die 9,5 erzielte. Er schloss die Prüfung mit einer gewichten Endnote von 8,93 ab. Züchter von Cavani ist Bernd Kröger aus Dinklage. Angemeldet wurde er für den Zuchthof Rene Tebbel in Emsbüren, im Sattel saß in Verden Alexandre Boursier. Insgesamt stellten sich sechs Fünfjährige erfolgreich dem Urteil der Bewertungskommission, der die Richter Hubert Uphus und Joachim Geilfus, Peter Teeuwen als Disziplinexperte und Fremdreiter Fabian Lipsky angehörte.

Dressurhengste
Der am besten Bewertete im neun Teilnehmer starken Lot der vierjährigen dressurbetonten Junghengste war der westfälische Rapphengst Marcana, ausgestellt vom Gestüt Bonhomme in Werder und vorgestellt von Lena Waldmann. Neben einer 8,5 für den Trab und einer 8,2 im Galopp gab es für den Millennium-Sohn (MV: Lord Loxley I) drei Mal die Note 8,8: für Schritt, Rittigkeit und Perspektive. Maracana stammt aus dem Züchterstall von Werner und Heike Pleines aus Uedem. Insgesamt konnten alle zum Fremdreitertest angetretenen Teilnehmer die Sportprüfung bestehen. 
Mit dem besten Endergebnis von 8,24 bei den fünfjährigen Dressurhengsten wurde in Verden Franco Nero ausgestattet, ein Sohn des Franziskus aus einer Mutter von Sorento. Die Bewertungskommission attestierte dem braunen Hannoveraner nicht nur einen gute Trab, sondern auch eine ebensolche Perspektive (jeweils 8,5). Gezogen wurde Franco Nero von Stefan Hermann aus Northeim, angemeldet von Frank Becker aus Einbeck, im Sattel saß Esther Maruhn. Alle sechs Fünfjährigen konnte die Prüfung bestehen. Die Dressurhengste wurden von Peter Mannheims und Reinhard Richenhagen, Disziplinexperte Oliver Oelrich und Fremdreiter Sebastian Heinze bewertet. Hb

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Neuer Termin für die Verdiana Verdiana wartet 2019 mit neuen Programmpunkten auf

Pferd und Hund passen gut zusammen - zu erleben bei der Verdiana (Foto: Hannoveraner Verband)
Pferd und Hund passen gut zusammen – zu erleben bei der Verdiana (Foto: Hannoveraner Verband)

Verden. Die Verdiana findet in diesem Jahr früher als gewohnt, nämlich am Mittwoch, 1. Mai, statt. Aber nicht nur der Termin ist neu: Die Verdiana lockt Teilnehmer und Besucher mit attraktiven Programmpunkten. Neben dem bewährten Championat des Freizeitpferdes und Prüfungen der Working Equitation findet unter anderem ein Führzügelwettbewerb, eine Kostüm-Paarklasse sowie ein Hunderennen statt.

Pferd und Hund: Die Verbindung der beiden vierbeinigen Weggefährten des Menschen steht wieder im Mittelpunkt der diesjährigen Verdiana. Die Hundeschule Canis unter der Leitung von Marcus Wolff kommt zur Verdiana. In einem Schauprogramm stellt er verschiedene Hundesportarten wie Agility und Dog-Frisbee vor. An einem Ausstellungsstand können sich Besucher über Trainingsmethoden mit dem Hund informieren. Highlight des Tages ist ein Hunderennen. Dieses ist offen für alle Rassen. Eine Voranmeldung hierzu ist nicht nötig, sondern kann am Veranstaltungstag vor Ort erfolgen.

Trotz des neuen Termins findet das Bundesweite Championat des Freizeitpferdes wie gewohnt im Rahmen der Verdiana in Verden statt. Auch die Prüfungen der Working Equitation werden wieder auf dem Außengeländes des Hannoveraner Verbandes ausgetragen. Neu ist die Einführung weitere WBO-Prüfungen. Ein Führzügelwettbewerb für die jüngsten Reiter sowie eine Kostümpaarklasse und ein Horse & Dog Trail erweitern das Prüfungsprogramm. Die nicht aktiven Pferdefreunde können bei Mitmach-Aktionen der Reitvereine den Pferden nah kommen.

Der Eintritt zur Verdiana ist frei! Weitere Infos: www.verden-turnier.de

Late Entry Turnier in der Niedersachsenhalle – Dressurturnier für junge Pferde am 10. März

Logo PVerd-Event GmbH
Logo PVerd-Event GmbH

Verden. Zum ersten Mal veranstaltet die pVerd-event GmbH gemeinsam mit dem Reitverein Aller-Weser ein Dressurturnier. Am Sonntag, 10. März, findet das Late Entry Turnier für junge Dressurpferde in der Niedersachsenhalle in Verden statt.

Die Gemeinschaftsveranstaltung der pVerd-event GmbH und des Reitvereins Aller-Weser richtet sich an junge Dressurpferde im Alter von vier bis acht Jahren. Von einer Reitpferdeprüfung für Vierjährige bis zu einer Dressurpferdeprüfung der Klasse M präsentieren sich die Nachwuchsdressurpferde in der Niedersachsenhalle. Der Tag schließt mit einer Dressurprüfung der Klasse M* für Sieben- und Achtjährige.

Die Ausschreibung ist in der Februar-Ausgabe des Reitsportmagazins erschienen und unter www.verden-turnier.de einzusehen.

Auktionsauftakt im neuen Jahr Verdener – Auktion am 19. Januar 2019

Das Angebot für die Verdener Auktion im Januar (Grafik: Hannoveraner Verband)
Das Angebot für die Verdener Auktion im Januar (Grafik: Hannoveraner Verband)

Verden. Nach einem gelungenen Auktionsjahr startet der Hannoveraner Verband sogleich mit der nächsten Verdener Auktion in das Jahr 2019. 55 Dressur- und 29 Springpferde stehen am Sonnabend, 19. Januar 2019, ab 14 Uhr in der Niedersachsenhalle zum Verkauf.

Wie die Verdener Auktionen kann auch Van Moor v. Van Helsing/Singular Joter (Z.: Luise Benjes, Hambergen), der Titelheld der Auktionsbroschüre, auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Vor zwei Jahren wurde der Rappwallach auf der Verdener Herbst Elite-Auktion an Hans-Peter Fricke, Heeslingen, verkauft. Seitdem springt er mit Josch Löhden durch die Nachwuchsspringprüfungen Deutschlands. Auf den Munich Indoors im November 2018 wurden die beiden als Zweite der Gesamtwertung des Youngster Cups für siebenjährige Nachwuchsspringpferde geehrt.

Die nächsten Stars für die kommende Turniersaison stehen beim Hannoveraner Verband am 19. Januar zum Verkauf. Eine Kollektion mit 84 sorgfältig ausgewählten Reitpferden erwartet die Besucher in der Niedersachsenhalle. 55 von ihnen sind mit dressurbetontem Pedigree ausgestattet und 29 mit springbetontem. Einige der Auktionspferde zeigen sich doppeltveranlagt und sind Hoffnungsträger sowohl für den Dressur- als auch für den Springsport. Mit fünf Nachkommen stellt der Celler Landbeschäler Don Index die meisten Nachkommen, gefolgt von seinen Stallnachbarn Livaldon und Viscount mit jeweils vier Nachkommen. Letzterer konnte im vergangenen Jahr mit seinen Nachkommen auf der Verdener Auktion überzeugen: Sie erreichten im November sowohl im Dressur- als auch im Springkader überdurchschnittliche Ergebnisse.

Die Auktionspferde beziehen ihre Boxen auf der Anlage der Niedersachsenhalle in Verden am 7. Januar. Ab dem 8. Januar können sie im täglichen Training begutachtet und nach Rücksprache mit den Kundenberatern ausprobiert werden. Die Versteigerung startet am  Sonnabend, 19. Januar, um 14 Uhr.

Infos, Auktionsbroschüre und Tickets: www.verdener-auktion.de

Beeke Carstensen gewinnt Große Tour der Jugend-Challenge

Beeke Carstensen und Cara Mia gewannen die Große Tour der Jugend-Challenge 2018. Es gratulieren Bundesjugendsprecherin Kira Schönberg (rechts) sowie die Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Jugend- unc Sportausschusses im PSV Hannover, Britta Grollimund und Gundula Fischer. Foto: Pantel
Beeke Carstensen und Cara Mia gewannen die Große Tour der Jugend-Challenge 2018. Es gratulieren Bundesjugendsprecherin Kira Schönberg (rechts) sowie die Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Jugend- unc Sportausschusses im PSV Hannover, Britta Grollimund und Gundula Fischer. Foto: Pantel

Verden (psvhannover-aktuell). Beeke Carstensen aus Schleswig-Holstein entschied das Finale der Großen Tour der Jugend-Challenge 2018, ein S**-Springen, mit Cara Mia für sich. Im Finale der Kleinen Tour (Kl. S*) siegte Matthis Westendarp aus dem Landesverband Weser-Ems mit Stalido. Die neue Bundesnachwuchschampionesse der Ponydressurreiter heißt Alegra Schmitz-Morkramer und kommt aus Schleswig-Holstein. Nachwuchsreiter bis 21 Jahren aus 14 Landesverbänden und ein Gastreiterteam aus Tschechien gingen an drei Tagen in der Verdener Niedersachsenhalle bei der Jugend-Challenge – gefördert von der Horst-Gebers-Stiftung – im Springparcours und im Dressurviereck an den Start. Mit Ergebnisüberblick Sonntag.

Letztes Jahr belegten Beeke Carstensen und ihre Rappstute Cara Mia v. Colman noch Rang fünf in der Großen Tour, 2018 hat es nun mit dem Sieg für das Paar aus dem LV Schleswig-Holstein geklappt. Nur ganz knapp geschlagen geben musste sich Mylen Kruse mit dem achtjährigen Oldenburger Wallach Chaccmo aus dem gastgebenden Pferdesportverband Hannover. Im Vorjahr war sie mit ihrem Nachwuchspferd bereits Dritte in der Kleinen Tour.

In der Kleinen Tour, einem Springen der Klasse S* lautete die Reihenfolge: Weser-Ems vor Westfalen. Matthis Westendarp verwies mit Stalido seine Konkurrenten Markus Terhechte und Emelie Pieper aus Westfalen auf Rang zwei und drei. In neu ausgeschriebenen Children-Tour lag Mick Haunhorst mit Conquest vorne und platzierte sich außerdem mit seinem Zweitpferd White Shot auf Platz drei hinter Thore Stieper aus Schleswig-Holstein.

Die Siegerin im Finale des Bundesnachwuchschampionates der Ponydressurreiter 2018 heißt Alegra Schmitz-Morkramer und kommt aus Schleswig-Holstein. Mit der elfjährigen Stute Loreley war sie im Vorjahr bereits Dritte und setzte sich nun mit einem zweiten Platz und einem Sieg in zwei Pony-Dressurreiterprüfungen der Kl. L am Ende gegen ihre Konkurrentinnen durch. Der Endstand von 17,9 Punkten reichte zum Sieg vor Clara Paschertz mit Da Capo’s Dancing Boy aus dem Landesverband Weser-Ems (16,8) und Rose Oatley mit Daddy Moon (16,6), die auch aus Schleswig-Holstein nach Verden angereist war. Kommentiert wurde das Finale von Hans-Heinrich Meyer zu Strohen. Beste Reiterin aus dem PSV Hannover war Lena Louise Heins mit Casino Royale K WE auf Platz zehn. Es folgt noch ein Bericht Bundesnachwuchwuchschampionat Ponydressur 2018.

Imke Stoll (PSV Hannover) gewann mit Didorus das Kür-Finale der Junioren Dressurreiter Klasse M**, das für Reiter der norddeutschen Verbände als FEI-Aufgabe ausgeschrieben war. Die Jungen Reiter bis 21 Jahre ritten ihr Kür-Finale auf Niveau der Klasse S* aus. Diese Prüfung gewann Ann-Kristin Arnold mit Rio de Janeiro vom Landesverband Hannover. Sie konnte auch das Finale der Jungen Reiter (S*) für sich entscheiden.

Ein Abschlussbericht aus sportlicher Sicht des PSV Hannover und ein Bericht zum dritten Finale 8er-Team Hannover folgen.

Folgt der Jugend-Challenge auch auf Facebook und Instagram

Starter- und Ergebnislisten mit Live-Ticker

Jugend-Challenge Verden – Ergebnisüberblick Sonntag, 18. November 2018

Pr. 7 Springprüfung Kl. S** mit Stechen Finale Große Tour, Sonderehrenpreis Hermann-Schridde-Stiftung
1. Beeke Carstensen/ Cara Mia (SHO) *0/38,01
2. Mylen Kruse/ Chacchmo (HAN) *0/38,12
3. Elisa Held/ Edonja (HES) *4/38,73
4. Max Haunhorst/ Condor (WES) *8/38,76
5. Christin Wascher/ Queen Waltraud (MEV) *8/42,57
6. Zoe Osterhoff/ Elovely (WEF) *26/64,70

Pr. 3 Springprüfung Kl. S* m. Stechen – Finale Kleine Tour „Willi-Korte-Gedächtnispreis“, Sonderehrenpreis Hermann-Schridde-Stiftung
1. Matthis Westendarp/ Stalido (WES) *0/34,91
2. Markus Terhechte/ Quintus (WEF) *0/37,22
3. Emelie Pieper/ Caprice (WEF) *0/38,31
4. Ellen Krezl/ Diquido (SHO) *0/38,56
5. Janne Visscher/ La Grafina (WES) *0/39,55
6. Annika Jaeger/ Ledie Mecklenburg (HAN) *0/39,63

Pr. 25 Springprüfung m. steig. Anforderungen Kl. L Children-Tour – Preis der Generalagentur „Württembergische“ Heiko Wahlers
1. Mick Haunhorst/ Conquest (WES) 0/54,67
2. Thore Stieper/ Cool Cat (SHO) 0/55,59
3. Mick Haunhorst/ White Shot (WES) 0/56,69
4. Anjouly Sharin Schwenk/ Zarah (HAN) 0/58,73
5. Jolie Marie Ader/ Carlson (HAN) 0/61,83

Pr. 8 Punktespringprüfung Kl. M**
1. Frantisek Struzinsky/ Bob Saint Clar (Tschechien) 65/46,04
2. Wiktoria Bedynska/ Lacoste (WES) 65/47,44
3. Mikka Roth/ Ce Vier (RPF) 65/48,66

Gesamtwertung (Pr. 14/ Pr. 15) Finale Bundesnachwuchschampionat der Ponydressurreiter „Liselott-Rheinberger-Nachwuchs-Förderpreis 2018“
1. Alegra Schmitz-Morkramer/ Loreley (SHO) 17,9
2. Clara Paschertz/ Da Capo’s Dancing Boy (WES) 16,8
3. Rose Oatley/ Daddy Moon (SHO) 16,6
4. Mette Schön/ Jokers Jungle Prince (WEF) 16,5
4. Laura Amelie Borges/ Der kleine König (RHL) 16,5
6. Sophie Luisa Duen/ Del Estero (WEF) 16,4

10. Lena Louise Heins/ Casino Royale K WE (HAN) 14,8

Pr. 15 Pony-Dressurreiterprüfung Kl. L, Finale zum Bundesnachwuchschampionat der Pony-Dressurreiter „Liselott-Rheinberger-Nachwuchs-Förderpreis 2018“
1. Alegra Schmitz-Morkramer/ Loreley (SHO) 9,2
2. Clara Paschertz/ Da Capo’s Dancing Boy (WES) 8,8
3. Laura Amelie Borges/ Der kleine König (RHL) 8,7
4. Sophie Luisa Duen/ Del Estero (WEF) 8,2
5. Rose Oatley/ Daddy Moon (SHO) 8,0
5. Nanna Marie Hacker/ Monty (SHO) 8,0

Pr. 17 Dressurprüfung Kl. M** Finale Junioren 
1. Paula Bußmann/ Redmond (HAN) 68,333 Prozent
2. Imke Stoll/ Didorus (HAN) 68,246 Prozent
3. Olivia Schmitz-Morkramer (SHO) 67,763 Prozent

Pr. 19 Dressurprüfung Kl. M**-Kür – Kür-Finale Junioren Preis der Paragon Verlagsgesellschaft
1. Imke Stoll/ Didorus (HAN) 73,292 Prozent
2. Soe Isabell Oertzen/ Chester (HAN) 70,292 Prozent
3. Paula Bußmann/ Redmond (HAN) 69,125 Prozent

Pr. 18 Dressurprüfung Kl. S* Finale Junge Reiter
1. Ann-Kristin Arnold/ Rio de Janeiro (HAN) 70,833 Prozent
2. Jana Christin Sönnichsen/ Fliedertanz (SHO) 69,825 Prozent
3. Alina Schrader/ Paola (SHO) 68,596 Prozent

Pr. 20 Dressurprüfung Kl. S*-Kür – Kür-Finale Junge Reiter
1. Ann-Kristin Arnold/ Rio de Janeiro (HAN) 73,417 Prozent
2. Jana Christin Sönnichsen/ Fliedertanz (SHO) 71,708 Prozent
3. Alina Schrader/ Paola (SHO) 70,333 Prozent

Bundesnachwuchschampionat Ponydressur: Sieg für Alegra Schmitz-Morkramer

Logo Pferdesportverband Hannover
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Verden (fn-press). Die Siegerin im Finale des Bundesnachwuchschampionates der Ponydressurreiter 2018 heißt Alegra Schmitz-Morkramer (Hamburg). Mit ihrer elfjährigen Reitponystute Loreley setzte sich die Vorjahres-Dritte aus Schleswig-Holstein gegen Clara Paschertz (Cloppenburg) aus dem Landesverband Weser-Ems mit Da Capo’s Dancing Boy (16,8) und die Schleswig-Holsteinerin Rose Oatley (Lütjensee) mit Daddy Moon durch (16,6).

Insgesamt traten 24 Paare aus ganz Deutschland beim Bundesnachwuchschampionat in Verden im Rahmen der Jugend-Challenge, einem nationalen Spring- und Dressurturnier, an. Beide Wertungsprüfungen in Verden wurden auf Niveau der Klasse L ausgetragen. Alegra Schmitz Morkramer (12), die Siegerin im “Liselott-Rheinberger-Nachwuchs-Förderpreis 2018” überzeugte die Richter vor allem in der zweiten Wertungsprüfung, die sie mit einer 9,2 haushoch gewann. Auch die Wertnote in der ersten Wertungsprüfung, die für den zweiten Platz mit ihrer FS Don’t Worry-Tochter reichte, konnte sich sehen lassen (8,7) Der Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter Dressur, Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Verden), kommentierte am Sonntag alle Prüfungen ausführlich und gab den jungen Dressurreiterin viele Tipps für die weitere Winterarbeit mit auf den Weg.

Zu Alegras Siegesritt gab entsprechend der einzigen Note im ganzen Teilnehmerfeld über Neun viel Lob: „Bei diesem Paar ist die ganz feine Hilfengebung und die nahezu optimale Schenkellage hervorzuheben. Du schwingst unheimlich gut mit in der Bewegung deines Ponys und hast dir die Lektionen im Viereck sehr korrekt aufgeteilt. Den Galopp bist du an der langen Seite sehr energisch nach vorne geritten. Die Übergänge waren sehr flüssig. Das Zügel-aus-der-Hand-kauen-lassen hat uns besonders gut gefallen.“ Auch die Bundestrainerin der Ponydressurreiter, Cornelia Endres (Dülmen-Buldern), freute sich über „die super Entwicklung des Ponys. Loreley geht sehr viel runder, geschlossener und versammelter. Alegra hat einfach viel Gefühl und reitet sehr geschmeidig.“ Die frisch gekürte Bundesnachwuchschampionesse hat im letzten Jahr mit ihrer Ponystute besonders fleißig mit Trainerin Sonja Ellerbrock am Galopp gearbeitet. „Außerdem reite ich mit Loreley auch sehr gerne Geländeprüfungen. Das tut ihr und mir richtig gut als Ergänzung zum Dressurtraining, denn sie springt auch sehr gerne. Ich bin heute auf alles stolz, was mein Pony im Viereck gezeigt hat“, strahlte Alegra.

Platz zwei und drei für Weser-Ems und Schleswig Holstein

Von Platz fünf in der ersten Wertungsprüfung (8,0) arbeitete sich die elfjährige Clara Paschertz aus dem Landesverband Weser-Ems mit Da Capo’s Dancing Boy mit einer 8,8 am Sonntag (Platz zwei) auch insgesamt auf den Silberrang in Verden vor. „Das war eine tolle Runde, die die beiden heute abgeliefert haben. Clara reitet schon sehr energisch nach vorne und bildet eine schöne Einheit mit ihrem Pony“, fand Cornelia Endres. Ebenfalls erst elf Jahre alt ist das dritte Nachwuchs-Talent. Rose Oatley, die Tochter der australischen Olympiateilnehmerin Kristy Oatley-Nist, hatte den achtjährigen FS Daddy Cool-Sohn Daddy Moon gesattelt und konnte sich mit zwei gleichmäßig guten Runden (8,6 und 8,0) den Bronzerang sichern. „Das ist ein super Nachwuchspaar, das ich mir sehr gut im 60er-Viereck vorstellen kann“, lobte die Bundestrainerin. Nicht mehr in die Medaillenvergabe eingreifen konnte die Siegerin der ersten Wertungsprüfung und Vorjahres-Zweite, Mette Schön (Porta Westfalica) aus Westfalen, die erneut ihren Fuchs Jokers Jungle Prince in Verden vorstellte, belegte mit einer 7,7 in der zweiten Wertungsprüfung am Ende Platz vier (16,5 Punkte). Diesen Platz teilte sie sich mit Laura Amelie Borges (Hünxe) aus dem Rheinland, die vor kurzem das erfahrene Championatspony Der kleine König von Julia Barbian übernommen hatte. Den Fairplay-Preis für gutes Reiten und faires Verhalten verlieh das Jugend-Team aus dem gastgebenden Pferdesportverband Hannover an Mette Schön. 

„Wir hatten dieses Jahr schon in den Auswahllehrgängen ein wirklich gutes Niveau, so dass statt 20 sogar 25 Paare für das Finale nominiert wurden. Das zeigt, dass es an Nachwuchs im Ponydressurviereck momentan nicht mangelt. Mich freut natürlich, dass die drei Besten noch so jung sind und bereits jetzt auf L-Niveau gute Leistungen mit viel Perspektive für internationale Starts zeigen“, zog Cornelia Endres ihr Fazit nach der Veranstaltung. FN/ Tina Pantel

Ergebnisse

Rassevielfalt bei Ponyhengstkörung 2018 in Verden

Siegerhengst bei der Ponyhengstkörung Verden 2018 Ponyverband Hannover/ Pantel
Siegerhengst bei der Ponyhengstkörung Verden 2018 Ponyverband Hannover/ Pantel

51 Hengste acht verschiedener Rassen traten am 20. Oktober zur Junghengstkörung 2018 des Verbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover in Verden an. Davon bekamen 34 Junghengste ein positives Körurteil. Sieger bei den Deutschen Reitponys wurde der Palomino D-Gold AT v. Dreidimensional AT aus der Zucht und im Besitz von Adolf-Theo Schurf, Bedburg.

„2018 hatten wir einen außergewöhnlichen Reitponyjahrgang. Alleine vier Hengste bekamen beim Freispringen die Note neun, weitere vier die Note acht. Das hatten wir in dieser Qualität bisher noch nicht“, zogen Joachim Völksen (Erster Vorsitzender) und Volker Hofmeister (Geschäftsführer und Zuchtleiter) des veranstaltenden Verbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover ihr Fazit der Körung. Nach den Vorauswahlen erhielten 56 Hengste das begehrte Ticket für die Hauptkörung. 51 Körkandidaten traten am Samstag in der Niedersachsenhalle vor die Körkommission, die 34 junge Vererber für die Zucht zuließ. In der hannoverschen Körkommission vertreten waren: Klaus Dieter Dahme (Wendeburg), Ralf Grober (Bad Gandersheim), Dr. Elisabeth Jensen (Kiel), Heinfried Simon (Affinghausen) sowie Volker Hofmeister (Burgdorf). Unterstützt wurden die Zuchtrichter jeweils von den verschiedenen Rassevertretern des Ponyverbandes Hannover.

In sechs Ringen waren mit 35 zugelassenen Hengsten die Deutschen Reitponys stärkste Rassegruppe der Körung 2018. Das Rennen machte am Ende ein Sohn von Dreidimensional AT, der passend zu seiner goldenen Palominofarbe, den Namen D-Gold AT trägt. Mütterlicherseits ist der Reitpony-Siegerhengst auf Dimension AT gezogen und kommt aus der Erfolgszucht von Adolf-Theo Schurf aus Bedburg, wo er auch stationiert ist. „Ein Hengst mit ganz viel Charme, Ausdruck und harmonischem Körperbau. Sie haben ihn eben in der Trabtour gesehen mit einem hervorragenden Ablauf im Vorderbein, stets bergauf mit sehr aktiver Hinterhand. Den Schritt kann man als sehr gut bezeichnen. Seine Auftritte absolvierte er absolut ausgeglichen. Hinzu kommt ein hochinteressantes Pedigree. Sowohl seine Mutter Damenwahl K WE als auch die Großmutter C-Dur, beides Bundeschampionessen, sind wohl bekannte Namen“, so Volker Hofmeister in seinem Richterspruch. D-Gold AT wurde mit der FN-Medaille in Gold ausgezeichnet.

Der erste Reservesieg ging an den von der ZG Nagel aus Dätgen gezogenen Falben Crown Notting Hill v. FS-Numero Uno-Christo, der im Besitz von Johanna Siebenhandl aus Österreich steht. „Ein sehr sportlicher Hengst, dem wegen seines jugendlichen Alters noch etwas die Muskeln fehlen, aber man sieht die sehr gut aufgesetzte Halsung. In der gesamten Bewegung war er immer bergauf. Er hat Takt, er hat Rhythmus, das hat das Fachpublikum auch erkannt. Denn im Trab war es schon etwas Besonderes, diesem Hengst zuzusehen“, so der Richterspruch des Reitpony-Reservesiegers, der sehr viel Szenenapplaus bekam. Er wurde mit der FN-Medaille in Silber ausgezeichnet.

Als zweiten Reservesieger kürten die Zuchtrichter im Endring aus acht Hengsten den Palomino Soelring’s Mr. Renegades v. FS Mr. Right-Mangold, der von Heike Schurek aus Wanderup gezogen wurde und Besitz der ZG Echterhoff aus Verl steht. „Ein bereits jetzt sehr großer Hengst mit viel Ausdruck. Er wirkt trotz des großen Rahmens sehr elegant mit viel Riss und schöner Oberlinie. Er zeigte einen sehr energischen Trab aus der Hinterhand, wie man sich das wünscht. Sein Springen ist sehr vermögend und vorsichtig.“ Der zweite Reservesieger bekam die FN-Medaille in Silber. Zum Springsieger avancierte Sir Sansibar v. Socrates-High Flows Oxford aus der Zucht und im Besitz von Lenert Busch, Stadland.

In den Endring der besten Reitpony-Hengste, die alle eine Prämienhengstanwartschaft bekamen, schafften es auch ein Hengst v. Dance Star AT-Calvin Klein (Z. u. B.: Adolf-Theo Schurf, Bedburg), ein Hengst v. Dating AT-Dublin (Z.: Hubert Hintemann, Ahaus, B.: Adolf-Theo Schurf, Bedburg), Don Deluxe RB v. Erfttal Duncan-Ombri B (Z. u. B.: GbR Reese-Bornhorst, Langen-Holßel) sowie Onschau v. High Flow’s Oxford-Socrates (Z.: Lenert Busch, Stadland, B.: Mila Liesenfeld, Emmelshausen).

Weitere Auszeichnungen gab es für die Siegerhengste anderer Rassen. Bei den Mini-Shetland Hengsten überzeugte der Rappschecke Antares vom Heerenkamp v. Argentino v. Weyhe (Z. u. B.: Sabine Biermann, Emtinghausen). Der Siegerhengst bekam die Silberne Plakette der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Bei den Shetlandponyhengsten ging der Sieg an den Rappen Giersberg’s Brexit v. Baron of Shetlane aus der Zucht und im Besitz von Hinrich Hashagen, Langwedel-Etelsen. Er wurde mit der Goldenen Plakette der Landwirtschaftskammer ausgezeichnet.

Für den bewegungsstarken Siegerhengst Welsh A, Leybuchts Liberty v. Leandro aus der Zucht von Enno und Stephan Siemers, Norden und im Besitz Dagmar Bücking, Butjadingen, gab es die bronzene Plakette der Landwirtschaftskammer. New Forest Siegerhengst wurde Mio v. Anydale Martien, der von Richard Wilkens, Halvesbostel gezogen wurde und Raymond Kamphuis aus den Niederlanden gehört. Er erhielt die FN-Medaille in Silber. Den Pokal für den besten Springhengst der „native“ gezogenen Rassen erhielt der zweite gekörte New Forest Hengst Seppelines Malenco v. Riddersholm Salem aus belgischer Zucht und ebenfalls im Besitz von Raymond Kamphuis.

Mit seinem imposanten Trab überzeugte Fjord-Siegerhengst Draug v. Draupnir (Z.: Sabine Körner, Bonn; B.: Yvonne Alexandra Niederkrome, Loxstedt) die Kommission. Bei den Haflingern ging der Rassesieg an dem eleganten Bahir v. Bolero-Nytos W.L. aus der Zucht und im Besitz von Jürgen Kolodinski, Meinersen, der mit der FN-Medaille in Bronze ausgezeichnet wurde. Die FN-Medaille in Silber ging an den Siegerhengst bei den Veredlern, einen  ausdrucksstarken Hannoveraner Hengst v. Diarado-Contendro I (Z.: Peter Crohn, Cuxhaven; B.: Maren Pyka-Kiesewetter, Wurster Nordseeküste).

Die Zuchtstätte Lindemann aus Lilienthal wurde mit dem den Preis “Für besondere Erfolge auf der Junghengstkörung” ausgezeichnet. Seit 1993 wurden von der Zuchtstätte Jan Lindemann 48 Hengste unter ihrem Namen vorgestellt, von denen 36 gekört wurden, darunter zwei Siegerhengste. Jan Lindemann hat außerdem zahlreiche Junghengste für andere Züchter vorbereitet und auf der Körung vorgestellt. Der Heinrich-Lampe-Gedächtnispreis 2018 wurde an den Züchter des besten dreijährigen Ponys (höchste Wertnote Quali Bundeschampionat) auf dem Landeschampionat für Hannoversche Reitponys vergeben: 2018 war dies der Siegerhengst der Körung 2017, Dallmayr K v. Dimensional H/ FS Don’t Worry, mit der Wertnote 8,9 aus der Zucht von Hans-Dieter Tüpker, Westerkappeln und im Besitz von Ralf Knauf, Haan, der von Wibke Hartmann-Stommel vorgestellt wurde.

Eine besondere Ehrung gab es abschließend für den Vorsitzenden des Ponyverbandes Hannover und stellvertretenden Vorsitzenden des FN-Bereichs Zucht, Joachim Völksen. Er durfte die Gustav-Rau-Medaille der FN in Bronze aus den Händen von Detlef Schwolow (Vorstand Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, FN) für sein ehrenamtliches Engagement entgegennehmen.

Anbei zwei Fotos zur Presseveröffentlichung (honorarfreie Nutzung nur im Zusammenhang mit der Ponyhengstkörung 2018 und bei Nennung des Bildnachweises „Foto: Ponyverband Hannover/ Pantel“. Bildgröße: ca. 17 x 11 Zentimeter (300 dpi) als Downloadlink: https://we.tl/t-hKlZ74EkBo

Bildunterschrift:
Siegerhengst Deutsche Reitponys und Prämienhengstanwärter: D-Gold AT v. Dreidimensional AT-Dimension AT (Z. u. B.: Adolf-Theo Schurf, Bedburg).

Bildunterschrift:
Verleihung Gustav-Rau-Medaille der FN in Bronze an den Vorsitzenden des Ponyverbandes Hannover und stellvertretenden Vorsitzenden des FN-Bereichs Zucht, Joachim Völksen, durch Detlef Schwolow (Vorstand Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, FN).

Junghengstkörung Ponyverband Hannover 2018

Liste der gekörten Hengste

Deutsches Reitpony

Siegerhengst und Prämienhengstanwärter: Nr. 31, D-Gold AT v. Dreidimensional AT-Dimension AT (Z. u. B.: Adolf-Theo Schurf, Bedburg)

Reservesieger und Prämienhengstanwärter: Nr. 37, Crown Notting Hill v. FS Numero Uno-Monte Christo (Z.: ZG Nagel, Dätgen, B.: Johanna Siebenhandl, Österreich)

Zweiter Reservesieger und Prämienhengstanwärter: Nr. 35, Soelring’s Mr. Renegades v. FS Mr. Right-Mangold (Z.: Heike Schurek, Wanderup, B.: ZG Echterhoff, Verl)

Endringhengst/ Springsieger und Prämienhengstanwärter: Nr. 48, Sir Sansibar v. Socrates-High Flows Oxford ( Z. u. B.: Lenert Busch, Stadland)

Endringhengst und Prämienhengstanwärter: Nr. 20 Hengst v. Dance Star AT-Calvin Klein (Z. u. B.: Adolf-Theo Schurf, Bedburg)

Endringhengst und Prämienhengstanwärter: Nr. 28 Hengst v. Dating AT-Dublin (Z.: Hubert Hintemann, Ahaus, B.: Adolf-Theo Schurf, Bedburg)

Endringhengst und Prämienhengstanwärter: Nr. 32 Don Deluxe RB v. Erfttal Duncan-Ombri B (Z. u. B.: GbR Reese-Bornhorst, Langen-Holßel)

Endringhengst und Prämienhengstanwärter: Nr. 41 Onschau v. High Flow’s Oxford-Socrates (Z.: Lenert Busch, Stadland, B.: Mila Liesenfeld, Emmelshausen)

Nr. 11 Hengst v. Arts-Dondaro-Sweet Dream SF (Z.: ZG Honermeyer, Ritterhude; B.: Jan Lindemann, Lilienthal)

Nr. 15 Cookiemeier K v. Cockney Cracker-FS Pour l’Amour (Z. u. B.: Eva Kannemeier, Wedemark Berkhof)

Nr. 16 Cookie and Cream v. Cocktailzauber-Heidbergs Nancho Nova (Z.: Johann-Hinrich Grotheer, Lilienthal, B.: Claudia Sander-Holz, Worpswede)

Nr. 17 Hengst v. D-Day AT-Cassini (Z.: Heike Gier, Titz; B.: Adolf-Theo Schurf, Bedburg)

Nr. 19 D’Accord T v. Dance for me-Golden Dancer (Z. u. B.: Hans-Dieter Tüpker, Westerkappeln)

Nr. 21 Don Carlos v. Dark Dornik-Navajo (Z.: Christel Lampe, Huede-Evershorst, B.: Lenert Busch, Stadland)

Nr. 23 Domino v. Dark Dornik-FS Champion de Luxe (Z.: Michael Franke, Gummersbach, B.: Adolf-Theo Schurf, Bedburg)

Nr. 25 Der Außerirdische v. Dating AT-Boris (Z. u. B.: Carsten Reents, Langenhagen)

Nr. 26 Dated Diamond v. Dating AT-Leon (Z.: ZG Sommerer, Essen; B.: Emily Hülsey, Kaarst)

Nr. 30 Hengst v. Dimension AT-Gandalf (Z.: Manfred Hölting, Burweg; B.: Adolf-Theo Schurf, Bedburg)

Nr. 33 D’enbele B v. Erfttal Duncan-Boss (Z. u. B.: Lars-Henrik Bornhorst, Wurster Nordseeküste)

Nr. 36 Na Du v. FS Numero Uno-Eiluns Monopoly (Z.: Kim Karolin Hain, Petershagen; B.: ZG Echterhoff, Verl)

Nr. 43 King Kenny HZ v. Kentaur WE-Kooihuster Wessel (Z.: Hartmut Zimmermann, Wagenfeld, B.: Dr. Kai Mertens, Geldern)

Nr. 45 Nabucco v. Nadir v. Splitting-Dakar (Z.: Gerhold Meyer, Westeroverledingen; B.: Winfried Liesenfeld, Emmelshausen

Nr. 47 Origi B v. Orly-Voyage (Z. u. B.: Lars-Henrik Bornhorst, Wurster Nordseeküste)

Fjord

Siegerhengst: Nr. 01, Draug v. Draupnir-Hisco (Z.: Sabine Körner, Bonn; B.: Yvonne Alexandra Niederkrome, Loxstedt)

Haflinger

Siegerhengst: Nr. 04, Bahir v. Bolero-Nytos W.L. (Z. u. B.: Jürgen Kolodinski, Meinersen)

New Forest

Siegerhengst: Nr. 06, Mio v. Anydale Martien-Tommi (Z.: Richard Wilkens, Halvesbostel; B.: Raymond Kamphuis, NL)

Nr. 8 Seppelines Malenco v. Riddersholm Salem-Luciano (Z.: Belgien, B.: Raymond Kamphuis, Niederlande)

Veredler

Siegerhengst Nr. 09, Hannoveraner Hengst v. Diarado-Contendro I (Z.: Peter Crohn, Cuxhaven; B.: Maren Pyka-Kiesewetter, Wurster Nordseeküste)

Nr. 10 Westfalen Hengst v. Dibadu L-Lados (Z.: Baackmann Gmbh Sporthorses, Münster, B.: Gretel Schulze-Buxloh, Hamm)

Welsh A

Siegerhengst Nr. 57, Leybuchts Liberty v. Leandro-Brandino (Z.: Enno und Stephan Siemers, Norden; B.: Dagmar Bücking, Butjadingen)

Mini-Shetland

Siegerhengst: Nr. 51 Antares vom Heerenkamp v. Argentino v. Weyhe-Athelney Phantom (Z. u. B.: Sabine Biermann, Emtinghausen)

Nr. 51 Hahns Gangster v. German B-Birchwood Pocket Prince (Z. u. B.: Tobias Hahn, Esbeck)

Shetland

Siegerhengst: Nr. 53 Giersberg’s Brexit v. Baron of Shetlane-Time Out van de Roemer (Z. u. B.: Hinrich Hashagen, Langwedel Etelsen)

Nr. 53 Giersbergs Brexit v. Baron of Shetlane-Time out van de Roemer (Z. u. B.: Hinrich Hashagen, Langwedel)

Nr. 54 Norris vom Lütten Land v. Schneltens Neckar-Norman v.d. Brouwerij (Z. u. B.: Nicola Ackermann, Tewel-Neuenkirchen)

Cool Corny und Pep’s Pilotin sind die Freizeitpferdechampions 2018

FN Logo (Herkunft: FN)
FN Logo (Herkunft: FN)

Verden (fn-press). Der Hannoveraner Cool Corny und der Westfale Pep’s Pilotin sind die Champions im zehnten Bundesweiten Championat des Freizeitpferde/-ponys, das im Rahmen der Verdiana in Verden ausgetragen wurde.

Rittig, gehorsam, geländetauglich, gelehrig, dazu gute Grundgangarten und eine Prise Unerschrockenheit und Neugier, das sind die Zutaten für ein gutes Freizeitpferd oder -pony . Und dies müssen sie auch beim Bundesweiten Championat des Freizeitpferde/-ponys in fünf Teilwettbewerben unter Beweis stellen: in einer Rittigkeitsaufgabe im Viereck, beim Fremdreitertest, im Gehorsamsparcours mit Stangenlabyrinth, Plane, Rappelsack und Sonnenschirm mit Flatterbehang, beim Gruppengeländeritt mit Grundgangartenbewertung und Geländeritt, einzeln geritten, mit drei kleinen Sprüngen und einem Wasserdurchritt. 90,2 von 100 möglichen Punkten sammelte Cool Corny als Sieger der ersten Abteilung, die vier- bis siebenjährigen Nachwuchspferden mit einer deutschen Zuchtbescheinigung vorbehalten ist. „Er ist so eine coole Socke“, sagt seine Reiterin und Besitzerin Julia Pape über den frisch gebackenen Champion Cool Corny. „Nur ausgerechnet beim Rappelsack hat er einmal den Po hochgeworfen“, ergänzt sie lachend. Seit zweieinhalb Jahren hat die 27-Jährige den siebenjährigen Schimmel von Corlensky G I – Life Style im Stall. Auf der Suche nach einem Nachfolger für ihre Stute, mit der sie etliche Jahre in Dressur, Springen und Gelände A-erfolgreich war, sei sie durch halb Deutschland gereist, erzählt sie. Fündig wurde sie die Bremer Polizistin („Leider nicht bei der Berittenen Polizei“) schließlich ganz ihrer der Nähe bei Züchter Hans-Ludwig Beilken. „Schon beim ersten Ausprobieren habe ich gewusst: Das ist meiner“, schwärmt sie. Begeistert war auch Fremdreiterin Maike Löhr, die die Pferde der ersten Abteilung auf Rittigkeit und Temperament prüfte. Sie vergab die glatte 10 für den Schimmel, der mit seinem Sieg auch den zusätzlich vergebenen Titel des Hannoveraner Champions für sich verbuchen konnte.

Neuer Vize-Champion und zugleich bester Rassevertreter der einmal mehr stark vertretenen Fjordpferde-Fraktion ist mit 83,2 Punkten der sechsjährige Kosmosens Pinocchio v. Vikkelsoe’s I.P. – Munkholt. Der aus Dänemark stammende und 2017 in Neumünster gekörte Hengst steht im Besitz von Hans Giesen aus Odenthal. Geritten wurde der Hellbraunfalbe von Anke Kolvenbach, die mit Illmo und Sirko bereits frühere Freizeitpferdechampions präsentierte. Mit der 8,7 stellten die Richterinnen Annette von Hartmann und Ulrike Dose-Dibbern Kosmosens Pinocchio in der Rittigkeitsaufgabe an die Spitze und auch in den folgenden Teilwettbewerben gab es durchgängig gute bis sehr gute Noten, für das Verhalten in der Gruppe sogar die 10.

Auf dem dritten Platz folgte eine „alte Bekannte“, die sechsjährige Oldenburger Stute Feline (v. Fairbanks – Walt Disney I). In den Vorjahren erfolgreich von seiner Züchterin und Ausbilderin Susanne Marschalk-Pecksen für ihre Besitzerin Jasmina Metzen aus Emmerich vorgestellt, saß jetzt deren zwölfjährige Tochter Mija Metzen im Sattel. Mit Ausnahme kleiner Probleme im Schritt, stellte Feline erneut ihre Rittigkeit in allen Teilwettbewerben unter Beweis. Hier gab es für die flüssige Geländerunde eine 10, insgesamt kamen 83,5 Punkte zusammen.

Insgesamt gingen in der ersten Gruppe 25 Paare an den Start, darunter neun Hannoveraner, zwei Holsteiner, je ein Oldenburger und Trakehner, sieben Fjordpferde, drei Deutsche Reitponys und zwei New Forest Ponys. „Erstmals hatten wir sogar eine Warteliste“, freut sich Dr. Teresa Dohms-Warnecke, stellvertretende Geschäftsführerin des Bereichs Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und seit zehn Jahren treibende Kraft des „Freizeitpferdechampionats“. Seit drei Jahren ist auch die Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe mit im Boot. „Wir haben erkannt, dass sich viele Reiter ein solches Championat wünschen, in dem sie die Allrounder-Qualitäten ihrer Pferde unter Beweis stellen können“, sagt Annette von Hartmann als zuständige FN-Mitarbeiterin. So gab es in diesem Jahr erstmals auch ein vergleichbares Süddeutsches Championat in München mit guter Beteiligung.

“Die Anforderungen sind nicht zu unterschätzen”
In Verden traten 26 Paare in der alters- und rasseoffen ausgeschriebenen Abteilung an. Als Siegerin ging die 17-jährige Westfalenstute Pep’s Pilotin (v. Pep) hervor, vorgestellt von Selina Hanel. Bis vor vier Jahren waren die beiden im Turniersport aktiv, vielfach im Springen, aber auch in der Dressur bis A/L platziert. Aktuell reitet die Tierärztin „nur noch freizeitmäßig“. Von einer Freundin wurde sie zum Mitmachen animiert. „Ich bin ohne Erwartungen hierhergefahren. Es hätte auch die totale Katastrophe werden können oder eben ein Sieg, so wie es jetzt eben gekommen ist“, sagt sie lachend. Die Entscheidung war allerdings knapp. Mit einem Endstand von 84,0 Punkten trennt das Siegerpaar nur 0,2 Punkte von Vize-Champion Vivaldi, einem Sohn des Ponyhengstes Van Gogh. Beide Pferde hatten ihre besonderen Stärken im Gelände und im Gehorsamsparcours, hier vergaben die Richter Klaus Dibbern und Annette Slonka jeweils die Höchstnote 10. Ausschlaggebend für den Sieg war am Ende die höhere Rittigkeitsnote durch Fremdreiterin Anika Bardenhagen für Pep’s Pilotin.

Kleinere Probleme im Gehorsamsparcours hatte Julia Thamm aus Wiesbaden mit Casino Prince Charming (v. Cassitano). Ansonsten hätte auch der in Bayern gezogene Wallach die Schärpe mit nach Hause nehmen können. Und auch Eva Potthoff aus Nottuln war mit dem Rappschecken Franki nur ganz knapp hinter den Medaillen. Sie wurde mit 83,5 Punkten Vierte.

„Das Niveau ist in den letzten Jahren beständig besser geworden, vor allem reiterlich“, sagt Annette von Hartmann. „Das Championat gewinnt nicht nur an Bekanntheit, es hat sich auch herumgesprochen, dass man sich darauf vorbereiten muss. Der einzelne Wettbewerb ist es nicht, das können zuhause sicher viele. Aber es ist die Atmosphäre hier und Summe der Wettbewerbe, die die Pferde mental und konditionell fordern. Man darf das nicht unterschätzen. Das ist eine echte Leistung.“ Hb

Alle Ergebnisse unter www.pferd-aktuell.de/freizeitpferdechampionat.

Erlebnistag Pferd
 – Sommerferienaktion für pferdeinteressierte Kinder

Verden International freut sich auch über kleine Gäste und bietet 2018 einen Erlebnistag Pferd für Kinder. (Foto: Tilgner)
Verden International freut sich auch über kleine Gäste und bietet 2018 einen Erlebnistag Pferd für Kinder. (Foto: Tilgner)

Verden–  Einen ganzen Tag rund ums Pferd, das können Kinder von sieben bis zwölf Jahren am Donnerstag, 2. August, erleben. Im Rahmen des internationalen Reitturniers Verden International vom 31. Juli bis 5. August öffnet der Hannoveraner Verband seine Tore für die jüngsten Pferdenarren. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Pferdemuseum in Verden wird es einen „Erlebnistag Pferd“ geben.


An diesem Ferientag erleben die Kinder einen spannenden Tag voller pferdischer Abenteuer. „Hoka Hey!“ – „Auf geht’s“: Mit dem Schlachtruf der Sioux-Indianer entdecken sie am Vormittag das Deutsche Pferdemuseum. Hier erfahren sie alles über die Indianer und ihre vierhufigen Begleiter. Es wird Indianer-Schmuck gebastelt und es werden Spiele gespielt, die auch die Kinder der Indianer gespielt haben.

Am Nachmittag geht es auf das weitläufige Rennbahngelände an der Niedersachsenhalle um Pferde hautnah zu erleben. Die Kinder erhalten einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des internationalen Reitturniers „Verden International“. Nach einer Besichtigung des Richterturms geht es für die kleinen Besucher in den Parcours. Gemeinsam mit den großen Reitsportlern können sie sich die gewaltigen Hindernisse aus nächster Nähe anschauen. Auch ein Besuch in den Stallungen steht selbstverständlich an.
Weitere Informationen zu Kosten und Anmeldung unter www.dpm-verden.info.


Holzpferde für Kindergarten

Wie im vergangenen Jahr möchte der Hannoveraner Verband ein Holzpferd zugunsten des Projekts „10.000 Holzpferde für Kindergärten“ des Vereins „Pferde für unsere Kinder e.V.“ spenden. Rund 15 Kindergärten und Grundschulen haben sich an einem Flaggenmalwettbewerb beteiligt. Die schönsten Flaggen werden im Rahmen von Verden International auf dem Gelände ausgehängt. Der Sieger des, vom Hannoveraner Verband ausgeschriebenen, Wettbewerbs kann sich über ein nagelneues Holzpferd freuen. Die Siegerehrung wird am Kindertag, Donnerstag, 2. August, nachmittags in der Dressur-Arena stattfinden. Alle Teilnehmenden Kindergärten und Grundschulklassen sind an diesem Tag auf das Gelände eingeladen.

Am Dienstag und Mittwoch kostet eine Tageskarte fünf Euro, von Donnerstag bis Sonntag sind Tageskarten für zehn Euro erhältlich. Auch in diesem Jahr gibt es wieder die beliebte Dauerflanierkarte zum Vorzugspreis von 35 Euro.


Tickets sind erhältlich über Ticketmaster: www.ticketmaster.de oder telefonisch unter: 0 18 06- 9 99 00 00.

Weitere Informationen: www.verden-turnier.de