Hengststation Maas J. Hell – 14 Hengste beeindruckten Besucher

Der Holsteiner Reservesieger 2018, Colcannon, wurde erstmals unter dem Sattel von Sven Otto präsentiert. (Foto: Stefan Lafrentz)
Der Holsteiner Reservesieger 2018, Colcannon, wurde erstmals unter dem Sattel von Sven Otto präsentiert. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Klein Offenseth) Eröffnet mit Central Park von Casall – abgeschlossen mit Calido von Cantus und dazwischen allerbeste Hengste von drei bis zu 28 Lebensjahren – die Präsentation der Vererberriege in der Hengststation Maas J. Hell ließ keine Fragen und keine Wünsche offen. Mit umfassenden Eindrücken und Erkenntnissen versorgt wurden die rund 800 Zuschauer, die sich dicht auf der Tribüne, in der Reithalle und im Casino drängten.

Impressionen Hengststation Hell – Hengstpräsentation

“Volles Haus” konnte Stationschef Herbert Ulonska vermelden und die Besucher bekamen ein umfassendes und abwechslungsreiches Hengste-Programm geboten, das zudem mit der Verlosung von fünf Deckgutscheinen endete – darüber freuen sich nicht nur die glücklichen Gewinner, sondern auch das Tierheim Elmshorn, denn der Erlös des Losverkaufs kommt der Einrichtung zugute.

Lebende Legende – Calido

Den immer wieder beeindruckenden Schlusspunkt unter rund zwei Stunden Hengstschau setzte der schneeweiße Holsteiner Schimmel Calido, der nach wie vor mit Bewegungsfreude beeindruckt und perfekt “im Lack” ist – putzmunter, selbstbewußt und auch 2019 im Deckeinsatz. Größte Neugier galt allerdings gleichermaßen der jungen Garde hinter dem Star der Station.

Reservesieger Colcannon und Coquetto unter dem Sattel

So punkteten die beiden im November 2018 gekörten Cornet Obolensky-Söhne Colcannon aus einer Contender-Aljano-Coriander-Mutter und Coquetto aus einer Casquetto-Landgraf I- Capitol I-Mutter sowohl im Freispringen, als auch erstmals unter dem Sattel. Das Freispringen war bei beiden Hengsten mit viel Übersicht und “Go”, unter ihrem Ausbilder Sven Otto zeigten sich dann beide Hengste ausgeglichen und mit völligem Vertrauen zum Reiter. Man glaubt Sven Otto sofort, dass die Arbeit mit diesen beiden Holsteiner Junghengsten “richtig viel Spaß” macht. Der Faktor Arbeitsfreude und Rittigkeit trat bestechend klar bei Casselot von Cassoulet zutage, der inzwischen vier Jahre alt ist und noch deutlicher beim zwei Jahre älteren Jungstar Central Park von Casall aus einer Contender-Sandro-Mutter.

Central Park in Top-Form

Der schicke Rappe, der bereits bemerkenswert gute Fohlenjahrgänge hinterließ, stellt den Chefbereiter Takashi Haase jede Woche vor eine Herausforderung: “Ich muß mir immer überlegen, was ich ihm Neues zeige – er ist vorsichtig, leistungsbereit, hat Vermögen und ist einfach super zu reiten”, so Haase, “und er begreift und lernt sehr schnell.” Das Potential des Sechsjährigen darf gleichwohl langsam wachsen. “Wir wollen bei unseren Junghengsten nicht alles sofort ausreizen, was sie anbieten”, unterstreicht Herbert Ulonska, “Central Park ist sehr gefragt bei den Züchtern und Sport- und Deckeinsatz müssen wohldosiert sein, damit die Pferde die Freude an der Arbeit behalten.”

Quaterback glänzt in Holstein

Eigens für die Präsentation in der Hengststation Maas J. Hell hatte das Haupt- und Landgestüt Neustadt-Dosse den Dressurpromi Quaterback mit Gestüter Olaf Michaelis nach Klein Offenseth entsandt. Der Quaterman-Sohn entstammt der berühmten Neustädter P-Linie, hat 58 gekörte Söhne und zählt zu den meistfrequentierten Deckhengsten Europas. Seine enorme Bewegungsqualität entfaltete der 16-jährige Fuchs auch an der Hand von Olaf Michaelis. “Raumgriff” war da auch beim Vorführer gefragt.

Beeindruckende Hengstriege

Diego de Semilly von Diarado, dessen Besitzer Dietmar Gottschalk eigens aus Wittenberge angereist war, die hervorragend springenden Uston von Uriko und Quiwi Capitol von Quiwi Dream, deren Züchter Otto Boje Schoof und Harm Thormählen den Nachwuchs in Klein Offenseth genau in Augenschein nahmen – sie alle präsentierten sich gereift von ihrer “Schokoladenseite”. Erfreulich für die Besucher in Klein Offenseth: Die Präsenz, Form und Frische der reifen Hengstjahrgänge, zu denen Acodetto von Acorado, Lassergut Cash and Carry von Cash und Lassergut Hym d`Isigny von Qredo de Paulstra sowie Lentini von Lavaletto zählen. Herbert Ulonska stellte deutlich klar, das man in der Hengststation Maas J. Hell auch weiterhin die A-Linie und das L-Blut pflegen will. Sportlich konzentrieren sich die Ambitionen allerdings auch mit Blick auf kommende Championate. Takashi Haase, für sein Geburtsland Japan startend, darf sich mit dem Canturo-Stakkato-Sohn Canstakko auf internationale Turniereinsätze freuen. Die japanische Förderation ließ bereits wissen, dass man Reiter und Hengst genau im Auge habe.

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Hengststation Maas J. Hell zeigt am Sonntag ab elf Uhr alle Hengste

Sven Otto mit dem jungen Quiwi Capitol, einer der Deckhengste auf der Hengststation Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)
Sven Otto mit dem jungen Quiwi Capitol, einer der Deckhengste auf der Hengststation Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Klein Offenseth) Die Tore werden weit geöffnet in Klein Offenseth für Besucher am Sonntag, 3. Februar, ab 11 Uhr. Dann zeigt die alteingesessene Hengststation Maas J. Hell ihre Vererberriege in einer rund zweistündigen Vorführung in der beheizten Reithalle der Anlage vor Beginn der Decksaison. Von den beiden Junghengsten Colcannon und Coquetto, beide von Cornet Obolensy über Central Park von Casall und Diego de Semilly von Diarado bis zum Stationsstar Calido von Cantus werden 14 Hengste von allerfeinster Abstammung präsentiert.

Erstmals kann die Hengststation Maas J. Hell die beiden Jüngsten unter dem Sattel präsentieren: Colcannon, Reservesieger der Holsteiner Körung 2018, und Coquetto wurden angeritten und zeigen auch unter dem Sattel Bewegungsfreude und Leistungsbereitschaft. Je nach Alter und Ausbildungsstand werden die Hengste an der Hand, im Freispringen und unter dem Sattel gezeigt. Sporterfolgreiche Hengste werden außerdem im Parcours vorgestellt.

Der Zutritt zur Hengstpräsentation ist frei, erneut wird es eine Tombola geben, deren Erlös für einen guten Zweck in der Region bestimmt ist. Gewinner erhalten Deckgutscheine der Hengststation Maas J. Hell für die Saison 2019.

Hengstvorführung am 3. Februar ab 11 Uhr – Hengststation Maas J. Hell

Der Reservesieger der Holsteiner Körung 2018, Colcannon von Cornet Obolensky. Die Junghengste der Hengststation Maas J. Hell werden bei der Präsentation im Februar in Klein Offenseth erstmals unter dem Reiter gezeigt. (Foto: Stefan Lafrentz)
Der Reservesieger der Holsteiner Körung 2018, Colcannon von Cornet Obolensky. Die Junghengste der Hengststation Maas J. Hell werden bei der Präsentation im Februar in Klein Offenseth erstmals unter dem Reiter gezeigt. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Klein Offenseth) Traditionell ist der Februar der Monat der Hengstschauen und die Hengststation Maas J. Hell folgt dieser Tradition in Schleswig-Holstein am Sonntag, 3. Februar, ab elf Uhr in Klein Offenseth. Dann präsentieren sich in der beheizten Reithalle in der Horster Landstraße 42 die Väter künftiger Pferdegenerationen.

Insgesamt 19 Hengste sind auf der Hengststation Maas J. Hell zuhause, viele aktuell im Sporteinsatz, bzw. in der Ausbildung und Vorbereitung auf weitere Prüfungen. Von A wie Acodetto oder C wie Calido bis zu U wie Uston reicht die Riege der Hengste mit feinster Abstammung, interessanter Blutführung und vielfältiger Genetik. Dazu gesellen sich fremdblütige und für das Holsteiner Zuchtgebiet anerkannte Hengste wie etwa der französische Lassergut`s Hym d` Isigny oder der Stakkato-Enkel Canstakko. Die beiden Junghengste, der Reservesieger der Holsteiner Körung 2018 Colcannon und Coquetto – beide von Cornet Obolensky – präsentieren sich dann altersgemäß erstmals unter dem Reiter.

Am 3. Februar öffnet die Hengststation Maas J. Hell ihre Tore weit für interessierte Besucher. Der Eintritt ist frei, auf die Gäste wartet eine abwechslungsreiche und altersgemäße Vorstellung der Hengste. Wie immer wird es auch bei dieser Hengstvorführung eine Tombola geben, bei der Deckgutscheine der Station zu gewinnen sind. Der Gesamterlös wird für einen caritativen Zweck gespendet.

Offener Brief von Herbert Ulonska, Hengststation Maas J. Hell, zur Diskussion um den Vorstand des Holsteiner Verbandes

Herbert Ulonska, Mitglied des Holsteiner Verbandes und Eigentümer der Hengststation Maas J. Hell, schaltet sich in die Diskussion um den Vorstand des Holsteiner Verbandes ein. (Foto: Stefan Lafrentz)
Herbert Ulonska, Mitglied des Holsteiner Verbandes und Eigentümer der Hengststation Maas J. Hell, schaltet sich in die Diskussion um den Vorstand des Holsteiner Verbandes ein. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Klein Offenseth) Seit 1972 bin ich Mitglied im Holsteiner Verband und das aus voller Überzeugung. Mit Übernahme der alteingesessenen Hengststation Maas J. Hell hat der Holsteiner Verband für mich noch mehr an Bedeutung gewonnen. Wie auch der überwiegende Anteil der Mitglieder lege ich Wert auf eine gute Zusammenarbeit und auf gegenseitiges Vertrauen.

Die Vorgänge rund um den Vorstand sind vielfach diskutiert worden, teilweise recht emotional – über Konflikte und Enttäuschungen muss man sprechen. Nun sollte allerdings nüchterne Betrachtung im Vordergrund stehen. Es ist genauso wenig zielführend, den Überbringer einer schlechten Nachricht zu ”hängen”, wie von Vorwürfen betroffene Personen zu diskreditieren.

Hier geht es darum, “Hausaufgaben” zu machen, Lösungen zu entwickeln, die Konflikte wie den gerade erlebten gar nicht erst entstehen lassen. Ich bin Verbandsmitglied, Kaufmann und Unternehmer und dieser Blickwinkel hilft oft:

1. Wie kann den Bedürfnissen der Mitglieder einerseits und der geordneten Vorstandsarbeit andererseits Rechnung getragen werden?

Für mich erschließt sich z.B. nicht, warum ein zahlenmäßig großer Vorstand nützlich sein soll. Ich sympathisiere eher mit einem auf sechs Personen verkleinerten Vorstand und der sollte durch eine Mitgliederversammlung gewählt werden, nicht durch eine Delegiertenversammlung.

2. Anstelle eines großen Vorstandes ist die Bildung eines Aufsichtsrats als Kontrollgremium für den Vorstand eine gute Option. Und auch dieser Aufsichtsrat muss nicht groß, sondern einfach nur kompetent sein.

3. Braucht der Holsteiner Verband wirklich zwei Gesellschaften? Ich meine nein. Vordringlicher Zweck ist das Vermarktungsgeschehen und dafür genügt eine GmbH vollkommen.

Überzeugungsarbeit, Transparenz und ein neuer Vertrauensaufbau sollten im Vordergrund stehen. Zusammenhalt ist das erste Gebot in dieser verfahrenen Situation. Wir alle sollten verhindern, dass notorische Gegner die Vorgänge rund um den Vorstand zum Anlaß nehmen, einen Keil zwischen die Mitglieder und die Führungsebene zu treiben. Das nützt nämlich dem eigentlichen Zweck des Holsteiner Verbandes – der Zucht und Vermarktung von erstklassigen Sportpferden unter dem weltweit bekannten Label “Holsteiner Pferde” zu dienen – überhaupt nicht. Lassen Sie uns darüber nachdenken, reden und entsprechend handeln.

Hengste der Hengststation Maas J. Hell WFFS-frei

Die Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth hat ihre Hengste auf WFFS testen lassen. (Foto: Stefan Lafrentz)
Die Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth hat ihre Hengste auf WFFS testen lassen. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Klein Offenseth) Gute Nachrichten für die Pferdezüchter gibt es aus der Hengststation Maas J. Hell – alle Hengste im Portfolio der traditionsreichen Station in Klein Offenseth wurden auf die Erbkrankheit Warmblood Fragile Foal Syndrome (WFFS) getestet und sind laut Untersuchung nicht Träger des Gen-Defektes, der in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen und Verunsicherung sorgte.

Was ist WFFS?

WFFS ist eine Erbkrankheit, die durch einen Gendefekt ausgelöst werden kann. Fohlen, die an WFFS erkrankt sind, sind nicht lebensfähig. Nur sehr selten kommen diese Fohlen überhaupt zur Welt. Der Gendefekt verursacht eine Bindegewebsschwäche, die die Haut brüchig und rissig macht, es fehlt den Kollagenfasern an Zugfestigkeit und Stabilität. Die Vererbung verläuft autosomal-rezessiv. Das bedeutet in der Praxis, dass es nur zu einer WFFS-Erkrankung beim Fohlen kommen kann, wenn beide Elterntiere – Hengst und Stute – Träger des Gendefektes sind.

Die Zucht-Verbands-Ordnung verpflichtet die Pferdezuchtverbände dazu, die im Hengstbuch I oder Hengstbuch II eingetragenen Hengste auf das Warmblood Fragile Foal Syndrome (WFFS) mittels eines Gentests untersuchen zu lassen. Die Ergebnisse werden in der Tierzuchtbescheinigung und in der Datenbank dokumentiert und müssen auf der Webseite des jeweiligen Zuchtverbandes veröffentlicht werden.

Transparenz oberstes Gebot

Die Hengststation Maas J. Hell hat genauso wie der Holsteiner Verband diese Gentests bei den im Zuchteinsatz befindlichen Hengsten durchführen lassen. Stationseigner Herbert Ulonska: “Wir sind erleichtert, dass unsere Hengste WFFS-negativ sind. Transparenz für die Züchter und Minimierung jedes Risikos ist das oberste Gebot.”

Adventspräsentation Hengststation Maas J. Hell – Super-Kritiken für die Hengste

Jungstar Central Park unter Takashi Haase bei der Adventspräsentation der Hengststation Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)
Jungstar Central Park unter Takashi Haase bei der Adventspräsentation der Hengststation Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Klein Offenseth) Die Offerte wurde gern genutzt. Wenn die Hengststation Maas J. Hell zur Hengstpräsentation bittet, dann kommen Pferdezüchter aus ganz Norddeutschland, um sich die vierbeinigen Stars der Station in der Reithalle anzuschauen. Besonderes Augenmerk lag auf den beiden ganz jungen Hengsten Colcannon und Coquetto, beide von Cornet Obolensky, gut einen Monat nach der Körung, Begeisterung erzeugten jedoch auch Central Park von Casall, Uston von Uriko, Casselot von Cassoulet und Quiwi Capitol von Quiwi Dream.

Resonanz positiv

Achaz von Buchwaldt, zweimaliger Derbysieger und Nationenpreisreiter, war zudem vom Format angetan: “Ein sehr sehr guter Eindruck – nicht nur die Hengste – die waren außergewöhnlich. Aber auch das Drumherum – die Anlage erscheint in einem Glanz, das ist ganz toll und macht einen unglaublich guten Eindruck.” Ein Wiedersehen feierte Profi Roland Metzler mit dem Reservesieger der Holsteiner Körung, mit Colcannon. Er hatte den Jungstar für die Körung vorbereitet und wurde von der Hengststation Maas J. Hell eingeladen, eine Runde an der Hand mit seinem einstigen Eleven in der Reithalle zu drehen, was dem Ausbilder sichtlich Spaß brachte: “Colcannon fühlt sich offensichtlich wohl, hat sich weiterentwickelt und seine Aufgaben bravourös abgelegt.”

Züchter und Besitzer eingebunden

In einem kurzweiligen Querschnitt präsentierte die Station junge Hengste im jeweiligen Ausbildungsstand und auch die bewährten Vererber wie den Selle Francais-Hengst Hym d`Isigny von Qredo de Paulstra, Cash and Carry von Cash und den Star Calido von Cantus, der mit seinen 27 Lenzen immer noch forsch lostrabt und galoppiert und auch 2019 im Zuchteinsatz sein wird. In kurzen Interviews nahmen Harm Thormählen (Kollmar), der sich den aus seiner Zucht stammenden Quiwi Capitol genau besah, und Neel Schoof, dessen Familie Uston von Uriko gezogen hat, Stellung zu den Hengsten. Dr Peter Schütte, Besitzer von Coquetto, erläuterte seine Pläne mit seiner Neuerwerbung und Stationseigner Herbert Ulonska gab Einblick in die Arbeit mit den Hengsten. Die Devise lautet: In Ruhe arbeiten, nichts überstürzen und Leistung solide entwickeln.

Über den Hindernissen glänzte erneut Central Park von Casall, der sich mit gleichmäßig guten Fohlen als Vererber hervortut. Seine Sportlichkeit stellte Uston von Uriko überzeugend unter Beweis und ebenso der langbeinige und athletische Quiwi Capitol. Vom Stationshengst Acodetto stammt ein dreijähriger Nachkomme, den die Hengststation Maas J. Hell als Beispiel für die Vererbungskraft des 17 Jahre alten Springwunders präsentieren konnte. Der Neustädter Siegerhengst 2017, Casselot, den die Station in Neustadt-Dosse erwarb, überzeugte mit Bewegungsqualität und Leistungsbereitschaft.

Ein besonderes Glanzlicht war wie so oft die Präsentation der Althengste, die sich samt und sonders in bestechend guter Verfassung und Frische zeigten und der gesamten Hengststation Maas J. Hell ein hervorragendes Zeugnis in Sachen Pferdehaltung ausstellte. Die nächste Gelegenheit, die Hengste der Hengststation Maas J. Hell in Augenschein zu nehmen, bietet sich übrigens am Sonntag, dem 3. Februar 2019 in Klein Offenseth bei der Frühjahrsschau.

Advent mit den Herren der Hengststation Maas J. Hell

Zum zweiten Mal öffnet die Hengststation Maas J. Hell ihre Tore zur Adventspräsentation der Hengste - allen voran der Weltklassevererber Calido I. (Foto: Janne Bugtrup)
Zum zweiten Mal öffnet die Hengststation Maas J. Hell ihre Tore zur Adventspräsentation der Hengste – allen voran der Weltklassevererber Calido I. (Foto: Janne Bugtrup)

(Klein Offenseth) Es ist “angerichtet” in der Hengststation Maas J. Hell für die Adventspräsentation der Hengste am Samstag, dem 1. Dezember ab 15.00 Uhr. Halle, Hof und Casino sind dekoriert für den Auftritt der Hengstriege, die die renommierte Station in Schleswig-Holstein den Züchtern in der Decksaison 2019 offeriert.

Neue Hengste dabei

Schon jetzt können sich Pferdezüchter einen guten Überblick verschaffen, wie sich die Junghengste der Station in Klein Offenseth entwickelt haben und auch die bekannten Vererber genau begutachten. Zu sehen bekommen Besucher der Adventspräsentation den aktuellsten Neuzugang – Colcannon von Cornet Obolensky, Reservesieger der Holsteiner Körung 2018 – und auch den gerade in Klein Offenseth stationierten Halbbruder Coquetto von Cornet Obolensky aus der Zucht der Witt Pferdezucht GmbH und im Besitz von Dr. Peter Schütte. Der Grandseigneur der Station, der weltweit gerühmte Calido I von Cantus zeigt sich ebenso wie die Lassergut-Hengste Cash and Carry (v. Cash) und Hym d`Isigny (v. Qredo de Paulstra) oder der Erfolgssportler Canstakko von Canturo.

Erstklassige junge Hengste im Fokus

In den Fokus rücken vor allem auch die jüngeren Hengste wie der überlegene Sportprüfungssieger Central Park von Casall, Conditus von Casall, der Landeschampion Diego de Semilly von Diarado, der ungemein auffallende Calido-Urenkel Quiwi Capitol von Quiwi Dream und Uston von Uriko, der beständig durch Leistung und Rittigkeit Bewunderung erzeugt. Freuen dürfen sich Besucher auf ein abwechslungsreiches Präsentationsprogramm, durch das der Zuchtexperte Claus Schridde und Stationseigner Herbert Ulonska leiten. Als Gäste werden zudem der Holsteiner Erfolgszüchter Harm Thormählen und Neel-Heinrich Schoof eingebunden.

Alle interessierten Besucher sind am Samstag, 1. Dezember, um 15.00 Uhr herzlich willkommen in der beheizten Reithalle der Hengststation Maas J. Hell. Der Zutritt zur Adventspräsentation ist frei.

Hengststation Maas J. Hell – Adventspräsentation am 1. Dezember

Am 1. Dezember ab 15 Uhr präsentieren sich die Hengste der Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth, so wie hier Quiwi Capitol mit Sven Otto. (Foto: Stefan Lafrentz)
Am 1. Dezember ab 15 Uhr präsentieren sich die Hengste der Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth, so wie hier Quiwi Capitol mit Sven Otto. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Klein Offenseth) Am Samstag, 1. Dezember, ab 15 Uhr öffnet die Hengststation Maas J. Hell ihre Tore zur Adventspräsentation der Hengste. Vom Reservesieger der Holsteiner Körung, Colcannon von Cornet Obolensky bis zum grandiosen Calido von Cantus präsentiert sich die Hengstriege der renommierten Station altersgemäß unter dem Sattel bzw. an der Hand.

Ausblick für die Decksaison

Die Hengststation Maas J. Hell gibt interessierten Züchtern und Zuschauern so die Gelegenheit, schon am ersten Adventswochenende und deutlich vor Beginn der Decksaison einen prüfenden Blick auf die Vererber zu werfen und sich einen ganz aktuellen Eindruck zu verschaffen. Insbesondere die Junghengste erzeugen dabei stets großes Interesse hinsichtlich ihrer Entwicklung.

Hervorragende Hengste

So dürfen sich Besucher auf den Sportprüfungssieger Central Park von Casall, Quiwi Capitol von Quiwi Dream, Conditus von Casall, Uston von Uriko, Diego de Semilly von Diarado oder auch auf Casselot von Cassoulet und das Bewegungstalent Quirinal von Quantensprung freuen. Etliche Hengste prägen den guten Ruf der Station für die Pferdezucht im gesamten Norden. Canstakko von Canturo gehört ebenso dazu wie die Althengste Calido, Acodetto von Acorado, der Franzose Lassergut`s Hym d`Isigny, Lentini oder Lassergut`s Cash and Carry.

Der Zutritt zur Adventspräsentation ist kostenfrei, Züchter sind eingeladen, an der Verlosung von Deckgutscheinen teilzunehmen. Um das leibliche Wohl der Besucher kümmert sich das Casino in der Reithalle der Hengststation Maas J. Hell.

Reservesieger der Holsteiner Körung für Hengststation Maas J. Hell

Colcannon von Cornet Obolensky wechselt als Reservesieger der Holsteiner Körung auf die Hengststation Maas J. Hell. (Foto: Janne Bugtrup)
Colcannon von Cornet Obolensky wechselt als Reservesieger der Holsteiner Körung auf die Hengststation Maas J. Hell. (Foto: Janne Bugtrup)

(Neumünster) Der gefeierte Reservesieger der Holsteiner Körung 2018, Colcannon von Cornet Obolensky aus einer Contender-Mutter hat eine Beschälerbox auf der Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth bezogen. Der noble Schwarzbraune wechselte für 135.000 Euro in den Besitz der Station und ergänzt das Hengstlot in Klein Offenseth mit einer hochinteressanten und sportlich vielversprechenden Blutlinie.

Qualität entscheidend
“Für mich sind neben dem gesamten Erscheinungsbild zwei Faktoren ausschlaggebend gewesen”, bekannte Herbert Ulonska, Eigentümer der Hengststation Maas J. Hell, “und das sind zum einen der stets gleichmäßige, überragende Sprungablauf und zum anderen seine guten Grundgangarten, die Colcannon von seinem Mutterstamm mitbekommen hat. Zudem ist die Blutführung des Hengstes eine wertvolle Ergänzung für unsere Station.“

Beste Genetik
Colcannon stammt mütterlicherseits aus der Batik MCF (Stamm 5881) von Contender-Aljano-Coriander und vereint in seinem Pedigree beste sporterprobte Gene. Das gilt sowohl für den Vater Cornet Obolensky, der mit Marco Kutscher große Erfolge feierte, als auch für die Mutterlinie. Der Hengst stammt aus der Zucht des US-Amerikaners Dr. Steven Passman, Kansas, die in Schleswig-Holstein seit 16 Jahren von Walter Blochel, Lägerdorf, betreut wird.

Die Entscheidung der Hengststation Maas J. Hell zum Erwerb des Reservesiegers sorgte auch bei den Holsteiner Züchtern für grosse Zustimmung. Noch in Neumünster gab es die ersten festen Zusagen zum künftigen Deckeinsatz von Colcannon, der in Klein Offenseth in den kommenden Monaten angeritten und 2019 auf seine Veranlagungsprüfung vorbereitet wird. Den nächsten Eindruck können sich Pferdezüchter am Samstag, 1. Dezember, um 15.00 Uhr von Colcannon verschaffen, denn der Neuzugang wird sich wie auch die bekannten Vererber der Hengststation Maas J. Hell bei der Adventspräsentation der Hengste auf der Anlage in Klein Offenseth zeigen.