Gebangt – gehofft – gewonnen: Christian Ahlmann Rider of the Year

Freude pur - Christian Ahlmann wurde von Janne Meyer-Zimmermann und Andreas Kreuzer in der Olympiahalle kräftig "abgeduscht". (Foto: Stefan Lafrentz)
Freude pur – Christian Ahlmann wurde von Janne Meyer-Zimmermann und Andreas Kreuzer in der Olympiahalle kräftig “abgeduscht”. (Foto: Stefan Lafrentz)

(München) Er hatte sich das anders gedacht mit dem Titelgewinn. Christian Ahlmann, Rider of the Year 2018, wollte eigentlich sportlich einen rundum gelungenen Eindruck hinterlassen mit dem routinierten Schimmel Colorit. Daraus wurde nichts und ganz unvermutet sorgten die Top-Drei der DKB-Riders Tour dafür, dass ungeahnte Spannung aufkam bei der sechsten und letzten Wertungsprüfung der internationalen Springsportserie im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG. “Das war ein ganz großes Ziel von mir,” so Christian Ahlmann, “ich bin schon viele Jahre bei der Riders Tour dabei, war immer gut, hab aber nie gewonnen und deshalb wurde es mal Zeit.”

Favoriten mussten zittern

Ungeahnte Spannung kam auf, als zunächst Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit ihrer noch jungen Stute Bali im Umlauf Fehler sammelte, auch Denis Nielsen und DSP Cashmoaker kamen nicht fehlerfrei ins Ziel und schließlich katapultierte sich Ahlmann mit drei Abwürfen aus der Siegerrunde heraus. “Das passte heute nicht so richtig, er hatte Fehler wo andere auch Fehler hatten, die zweite Hälfte war dann gut,” fasste Christian Ahlmann zusammen. Es war der 28 Jahre alte Andreas Kreuzer, der den Sieg des Westfalen ins Wanken bringen konnte und Kreuzer ließ mit Calvilot nichts unversucht, lieferte einen fehlerfreien Umlauf mit Calvilot ab und versuchte alles in der Siegerrunde.

“So wie ich geritten bin, hat man glaub ich gesehen, dass ich alles riskieren musste”, sagt Andreas Kreuzer, “ich hätte gewinnen müssen. Ob ich Zweiter oder Dritter bin, war für den Wert des Erfolges gar nicht entscheidend.” Kreuzer hat seine Möglichkeiten klug genutzt, vor der Finaletappe in München rangierte der Springreiter aus Damme auf Platz vier im Ranking der Riders Tour, jetzt ist er stolzer Besitzer eines nagelneuen Autos, so wie Ahlmann und Meyer-Zimmermann auch.

Adrenalin pur – Janne Friederike Meyer-Zimmermann

Janne Friederike Meyer-Zimmermann bekundete offen, mit jedem Starter in der Siegerrunde “irgendwie” gebangt zu haben. “Ehrlich, ich kenne den Sieger im Großen Preis, Edward Levy, überhaupt nicht, aber der ist so geil geritten und ich hab ihn angefeuert…”, lachte die Springreiterin, “ich hatte ja so vier, fünf Leute, die mich noch vom zweiten oder dritten Platz hätten verdrängen können und ich hab bei jedem mitgezittert und SMS mit Tjark hin und her geschickt…” Trainer Tjark Nagel bangte mit. “Das ist ja das Schöne an der DKB-Riders Tour,” so die Hamburger Amazone, “es kann passieren, dass man es nicht selbst in der Hand hat, aber es ist so spannend mit zu fiebern…”

Französischer Sieg im Großen Preis

Edward Levy und die 12 Jahre alte Stute Rebeca LS zeigten in der Olympiahalle München, das man ein großes internationales Springen auch als einer der ersten Starter in der Siegerrunde gewinnen kann. An der fabelhaften Zeit von 39,71 Sekunden scheiterten die Verfolger ein ums andere Mal. Am dichtesten kam Torben Köhlbrandt (Ibbenbüren) mit Miss Bubbles an die Siegerzeit heran und wurde Zweiter vor der Südafrikanerin Lisa Williams mit Campbell auf Platz drei. “Das war ein tolles Turnier hier”, so Levy über seinen allerersten Start bei den Munich Indoors.

Ergebnis Großer Preis der Deutschen Kreditbank AG, Internat. Springen (1,55m) mit zwei Umläufen

1. Edward Levy (Frankreich), Rebeca LS 0/ 39,71

2. Torben Köhlbrandt (Ibbenbüren), Miss Bubbles 0/ 41,23

3. Lisa Williams (Südafrika), Campbell 0/ 45,11

4. Alain Jufer (Schweiz), Rahmannshof Tic Tac 0/ 46,07

5. Guido Klatte (Lastrup), Quinghai 4/ 40,31

6. Nisse Lüneburg (Hetlingen), Luca Toni 4/ 40,89

Ranking DKB-Riders Tour nach der sechsten und letzten Etappe 2018

1. Christian Ahlmann (Marl) 40 Punkte

2. Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Hamburg) 27

3. Andreas Kreuzer (Damme), 23

4. Denis Nielsen (Isen), 20

5. Gerrit Nieberg (Münster), 20

5. Lars Nieberg (Münster), 20

5. Mario Stevens (Molbergen), 20

5. Edward Levy (Frankreich), 20

5. Matthew Sampson (Großbritannien), 20

10. Elisabeth Meyer (Ising), 19

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München: Special-Sieg für Benjamin Werndl

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München (fn-press). Benjamin Werndl (Aubenhausen) und Anja Plönzke (Heidenrod) waren die großen Gewinner der beiden Dressurtouren der Munich Indoors. In der Olympiahalle ritt Werndl mit dem Oldenburger Famoso OLD zum Sieg im Grand Prix Special, während Anja Plönzkes Entscheidung für die Kür im Sattel des Hannoveraners Tannenhof’s Fahrenheit ebenfalls mit Platz eins belohnt wurde.

Hubertus Schmidt (Borchen) wurde seiner Favoritenrolle im Grand Prix gerecht: Mit dem neunjährigen Westfalen Escolar, im vergangenen Jahr Zweiter beim Finale des Nürnberger Burg-Pokals, hatte er 75,437 Prozent erreicht. „Das war der erste lange Grand Prix und gleich international, das hat er grandios gemacht“, schwärmte Schmidt von seinem Escolar. Ob die gute Form des Estobar-Sohns auch für einen Special-Sieg am nächsten Tag reichen würde, konnte nicht geklärt werden, denn Schmidt klagte über eine schmerzhafte Sehnenzerrung und verzichtete auf den Start. So war der Weg frei für den knapp geschlagenen Grand Prix-Zweiten Benjamin Werndl, der mit dem Oldenburger Wallach Famoso OLD ebenfalls ein neunjähriges Nachwuchspferd an den Start brachte. Der Farewell III-Sohn meisterte das Special-Pensum fehlerfrei und mit viel Ausdruck, was sich in der hohen Note von 76,766 Prozent widerspiegelte: Deutlicher Sieg mit einem Vorsprung von über fünf Prozent auf das zweitplatzierte österreichische Paar, Ulrike Prunthaller und Bartlgut’s Duccio (71,702). Dritte im Special wurden die Schweizerin Birgit Wientzek-Pläge und der Wallach Robinvale (70,468).

Die zweite Dressurtour des Vier-Sterne-CDI begann wiederum mit einem Sieg für Hubertus Schmidt. Mit dem erst achtjährigen westfälischen Hengst Escorial gewann er den Grand Prix. Der ein Jahr jüngere Vollbruder von Escolar kam ebenso bei Züchterin Sabine Ludwichowski in Recklinghausen zur Welt. In der Kür konnte Schmidt den Erfolg nicht wiederholen, das Paar rangierte mit 74,725 Prozent an dritter Stelle. Der Reitmeister aus Ostwestfalen war dennoch mehr als zufrieden: „Escorial hat toll mitgemacht, obwohl wir die Kür gar nicht so richtig geübt hatten. Am Ende hat ihm ein bisschen die Kraft gefehlt, aber ich bin sehr überzeugt von dem Pferd.“

Zum Kürsieg ritt Anja Plönzke (Heidenrod) mit dem Hengst Tannenhof’s Fahrenheit (v. Fidermark). Der elfjährige Hannoveraner, der im Grand Prix Platz zwei belegt hatte, wurde mit 76,825 Prozent bewertet und verwies damit knapp Matthias Bouton (Wasserburg) und den niederländischen Hengst Meggles Boston auf Rang zwei (76,675). Der Bereiter im Stall von Marina und Toni Meggle sagte: „Boston und ich sind ja noch nicht so lange ein Paar, es war erst unser viertes Turnier und zudem ist es eine neue Kür.“ Vierter wurde der Luxemburger Sascha Schulz, der in der Olympiahalle den imposanten Lusitano-Hengst Dragao vorstellte (74,357).    hen

München: Christian Ahlmann ist Rider of the Year

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München (fn-press). Nach fünf Etappen erreichte Deutschlands wichtigste Springsportserie „Riders Tour“ in der Münchner Olympiahalle ihr Jahresfinale. Erstmals darf sich Christian Ahlmann (43) als „Rider of the Year“ feiern lassen. Dieser Titel fehlte noch in der Sammlung des 43-Jährigen aus Marl.

Sein Punktevorsprung war zwar enorm, aber Christian Ahlmann konnte sich des Triumphes vor dem Münchner Finale der Riders Tour nicht sicher sein. Janne-Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg) hätte ihm dem Titel streitig machen können und Andreas Kreuzer (Damme) mit einem Sieg zumindest gleichziehen können. Aber letztlich patzte die Konkurrenz, so dass Ahlmann mit 40 Punkten der Jahresbeste der Riders Tour ist und dafür mit einem schicken Automobil des Sponsors Mercedes belohnt wurde. In der Prüfung selbst, dem Großen Preis, lief es für Ahlmann allerdings nicht gerade optimal. Im Sattel des 15-jährigen Württemberger Hengstes Colorit (v. Coriano) kassierte er 13 Fehlerpunkte. Auch die Zweite im Ranking, Janne-Friederike Meyer-Zimmermann, fand nicht zu ihrer Topform. Mit der neunjährigen Holsteiner Stute Bali v. Cancara brachte sie es auf neun Fehlerpunkte. Andreas Kreuzer schließlich gab in der Siegerrunde mit seinem Wallach Calvilot v. Calvaro sogar auf.

Sieger des Großen Preises wurde der Franzose Edward Levy. Mit dem 24-Jährigen, der in der Vollbluthochburg Deauville (Normandie) lebt, hatte niemand gerechnet. Seine Stute Rebeca LS führte die Siegerrunde in fehlerfreien 39,71 Sekunden an. 13 Paare traten zur Siegerrunde an, neun von ihnen hatten den Umlauf fehlerfrei gemeistert, hinzu gesellten sich die vier besten Reiter mit vier Fehlern. Zweitbester wurde Thorben Köhlbrandt mit der Stute Miss Bubbles, Oldenburger Sportpferd v. Balou du Rouet, gefolgt von der Südafrikanerin Lisa Williams, die den Catoki-Nachkommen Campbell in ebenso fehlerfreien 45,11 Sekunden ins Ziel steuerte.   hen

DKB-Riders Tour – Stevens holt sie alle ein

Mario Stevens und Brooklyn sicherten sich den Sieg in der Qualifikation zur DKB-Riders Tour in München. (Foto: Stefan Lafrentz)
Mario Stevens und Brooklyn sicherten sich den Sieg in der Qualifikation zur DKB-Riders Tour in München. (Foto: Stefan Lafrentz)

(München) Er hatte die Wahl und traf die richtige Entscheidung: “Ich wollte ursprünglich Talismann nehmen und hab mich heute Mittag, als ich sah, was für ein Parcours geplant ist, anders entschieden”, sagt Mario Stevens, “und das war gut. Der Kurs lag Brooklyn besser.” Mit dem 13 Jahre alten Fuchswallach Brooklyn nahm Stevens dem bis dahin führenden Andreas Kreuzer noch Sekundenbruchteile ab und setzte sich an die Spitze der Weltranglistenprüfung. Dieser Sieg beschert dem Niedersachsen aus dem oldenburgischen Molbergen den letzten Platz in der Starterliste für den Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG am Sonntag (live im BR-Fernsehen 16.15 – 16.45 Uhr). Und in diesem Großen Preis fällt die Entscheidung um den Gesamtsieg in der DKB-Riders Tour.

DKB-Riders Tour – Stevens bleibt bescheiden

“Brooklyn hat mehr Erfahrung, hat super-gut mitgemacht”, fasst der Deutsche Meister zusammen, bleibt aber sehr zurückhaltend, wenn es um seine Chancen in der DKB-Riders Tour geht. Stevens hat 13 Punkte und die Chance auf Platz zwei oder drei: “Ich glaube ehrlich gesagt nicht. Christian ist sowieso super-erfahren mit Colorit, den er Sonntag reiten wird. Und auch Andreas, Denis und Janne, die haben sich ja darauf auch vorbereitet.” Andreas Kreuzer und Gerrit Nieberg auf Rang vier, Denis Nielsen als Dritter und Janne Friederike Meyer-Zimmermann als Zweite haben die besseren Ausgangspositionen. Abgerechnet wird jedoch erst nach dem Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG, der sechsten und letzten Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour 2018.

Erst mal gut reiten…

Andreas Kreuzer sprang mit Quinley auf Platz zwei im Championat von München und war voll und ganz zufrieden: “Ich hab mich ein bißchen mit den Punkten beschäftigt und festgestellt, dass das alles in Schlagdistanz ist. Aber lieber nicht heute so viel rechnen, sondern Sonntag fit sein und eine gute Leistung abliefern. Dann werden wir sehen, was dabei rauskommt.” Sein Partner für den Großen Preis wird Calvilot sein, der ihm auch schon den DM-Titel vor wenigen Jahren beschert hat.

Support für Ahlmann

Die Drittplatzierte im Championat drückt ohne “Wenn und Aber” ihrem Chef die Daumen. Angelique Rüsen, die als Bereiterin im Stall von Christian Ahlmann arbeitet und von ihrem Chef hochgelobt wird für ihre Fähigkeiten im Sattel und in der Ausbildung, pilotierte die zehn Jahre alte Dolocia durch den Umlauf und das Stechen im Championat. “Langsam reiten” will Rüsen trotz aller Verbundenheit mit ihrem Arbeitgeber nicht am Sonntag: “Sicher nicht. Ich hoffe, das mein Pferd genauso gut drauf ist wie im Championat. Und falls ich in die Siegerrunde kommen sollte, werd ich natürlich alles versuchen.” Daumen drücken also ja, auf Konkurrenz verzichten nein.

Insgesamt 61 Paare gingen in Münchens Olympiahalle im Championat an den Start, 13 erreichten das Stechen. Darunter auch Gerrit Nieberg aus Münster, der wie Andreas Kreuzer auf dem vierten Platz rangiert und auf das Stechen am Samstag mit dem Schimmelhengst Contagio verzichtete.

Championat von München, Int. Springen mit Stechen (1,50m), Qualifikation zur 6. Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour:

1. Mario Stevens (Molbergen), Brooklyn 0/ 38,02

2. Andreas Kreuzer (Damme), Quinley 0/ 38,57

3. Angelique Rüsen (Marl), Dolocia 0/ 41,78

4. Lisa Williams (USA), Campbell 0/ 42,26

5. Patrick Stühlmeyer (Mühlen), Varihoka du Temple 0/ 43,72

6. Kathrin Stolmeijer (Emsbüren), Chevenez 0/ 46,80

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München: Mario Stevens Sieger im Championat

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München (fn-press). Der „Rider of the Year“ und bester Reiter der diesjährigen Riders Tour wird am morgigen Sonntag offiziell in der Münchner Olympiahalle gekürt. Am heutigen Samstag traten die Aktiven zunächst zum Championat von München an. Sieger der zweitwichtigsten Prüfung der „Munich Indoors“ wurde Mario Stevens (Molbergen) mit seinem 13-jährigen westfälischen Wallach Brooklyn.

Felix Hassmann (Lienen) gab in der Münchner Olympiahalle eine Extra-Vorstellung. Der Sieger des Großen Preises von 2017 gewann nicht nur das Eröffnungsspringen, sondern war auch in den beiden weiteren internationalen Prüfungen nicht zu schlagen. Im Championat von München ließ die Erfolgsserie des 32-jährigen Westfalen allerdings nach, hier dominierte Mario Steves. Im Sattel seines routinierten westfälischen Wallachs Brooklyn, Sohn des Balou du Rouet, schaffte er im 13-köpfigen Stechen die Bestzeit von fehlerfreien 38,02 Sekunden. Ebenfalls fehlerfrei steuerte Andreas Kreuzer (Damme) den neunjährigen Holsteiner Quinley v. Quintero ins Ziel (38,57). Dritte wurde Angelique Rüsen (Marl). Die diesjährige Deutsche Meisterin der Springreiterinnen und Bereiterin im Stall von Christian Ahlmann führte die zehnjährige niederländische Stute Dolcia v. Untouchable auf Rang drei (0/41,78).   hen

Felix Haßmann siegt und siegt und siegt in der Olympiahalle

Felix Haßmann und Balance waren die Schnellsten im Selleria Equipe Speed-Cup. Foto: Sportfotos-Lafrentz.de
Felix Haßmann und Balance waren die Schnellsten im Selleria Equipe Speed-Cup. Foto: Sportfotos-Lafrentz.de

München – Der MUNICH INDOORS sind wirklich ein gutes Pflaster für Felix Haßmann (Lienen). Er kam mit dem Rückenwind, den Großen Preis 2017 gewonnen zu haben, zurück in die bayerische Landeshauptstadt und siegte gleich weiter im Eröffnungsspringen am Freitagvormittag. Und auch das zweite und dritte internationale Springen des Tages in der großen Tour des Drei-Sterne-Turniers, der Preis der uvex sports und der Selleria Equipe Speed-Cup, gehörten ihm. Drei Starts, drei Siege! 

Zunächst musste Haßmann im Preis der uvex sports mit dem 15-jährigen Fuchshengst Balzaci als 16. Starter in der mit 71 Reiter-Pferd-Paaren besetzten Prüfung in den Parcours und lieferte eine Zeit, die trotz größter Bemühungen internationaler Topreiter wie John Whitaker (GBR), Christian Ahlmann und Max Kühner (AUT) nicht unterboten wurde. Viele kratzten zwar an Haßmanns Zeit, machten aber unter dem Druck Springfehler: „Das Turnier ging sehr gut los für mich. Balzaci hat das heute echt vom Feinsten gemacht und ich bin sehr stolz auf ihn“, schwärmte der 32-Jährige. Platz zwei in der Prüfung ging an Patrick Stühlmeyer (Steinfeld) mit Chacgrano. Dritter wurde Anthony Bourquard (SUI) mit Thalie d’Anjou.

Wirklich höchstzufrieden müsste Haßmann dann mit Balance gewesen sein. Die elfjährige Balou de Rouet-Tochter war schon seine Partnerin für den Sieg im Eröffnungsspringen. Im Selleria Equipe Speed-Cup war er erneut einer der vorderen Starter, musste also vorlegen. Keinem seiner Konkurrenten gelang eine derart rasante Runde, die auch noch fein anzusehen war, denn Balance und Haßmann erwischten die ideale Linie und absolvierten den Parcours in diesem Zeitspringen wie aus einem Guss – ohne Springfehler und in Topzeit. Zweiter wurde Denis Nielsen (Isen) mit Taquadriga, Rang drei ging an Andrzej Oplatek (POL) mit El Camp.

Der Samstagabend der MUNICH INDOORS steht in diesem Jahr mit einer WM-Gala-Show ganz im Zeichen der bayerischen Weltmeisterinnen Simone Blum und Jessica von Bredow-Werndl. Mit einem abwechslungsreichen Programm wird das Sommermärchen von Tryon in die Olympiahalle geholt. Tickets für die MUNICH INDOORS sind noch an der Tageskasse der Olympiahalle erhältlich.

Der Turniersamstag der MUNICH INDOORS startet mit der SPOOKS Amateur-Trophy in den Tag. Anschließend treffen sich die Nachwuchspferde zur zweiten Qualifikation im Equiline Youngster Cup, bevor es im IDEE KAFFEE Preis zur Entscheidung kommt. Das Championat von München liefert dann die Qualifikation zur Wertungsprüfung in der DKB-Riders Tour am Sonntag. Der Samstagabend startet mit der glanzvollen „Nacht der WM-Stars“. Mit der MEGGLE Grand Prix Kür und dem MUNICH INDOORS Gold-Cup schließen zwei sportliche Hochkaräter den Abend. 

Tickets für die MUNICH INDOORS sind noch an der Tageskasse der Olympiahalle erhältlich.

Wer nicht live in der Olympiahalle dabei sein kann, kann im BR Fernsehen am Sonntag, 25. November von 16.15 bis 16.45 Uhr die Entscheidung im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG verfolgen.

Außerdem überträgt ClipMyHorse.tv alle Prüfungen aus der Olympiahalle.

Infos zu den 21. MUNICH INDOORS vom 22. – 25. November 2018 gibt es ganz aktuell unter www.munich-indoors.de oder bei facebook.com/munichindoors oder #munichindoors.

ERGEBNISSE MUNICH INDOORS 2018:

Freitag, 23. November 2018:

08. Equiline Youngster Cup 2018 

1. Qualifikation für 7-jährige Pferde, Springprüfung nach Fehlern und Zeit, Höhe 1.35m

1. Tobias Meyer (GER), Stargold 0/51.20
2. Christian Ahlmann (GER), Zampano Z 0/54.04
3. Harm Lahde (GER), Oak Grove´s Americana 0/54.51
4. Edouard Schmitz (SUI), Kilcoltrim Blue 0/57.19
5. Patrick Stühlmeyer (GER), For Laubry 0/57.20
6. Markus Renzel (GER), C-Steffra 0/57.84

09. Equiline Youngster Cup 2018 

1. Qualifikation für 8-jährige Pferde, Springprüfung nach Fehlern und Zeit, Höhe 1.35m

1. Max Kühner (AUT), Neugschwent`s Castlla 0/53,36
2. Andreas Kühner (GER), Quinn 0/56,35
3. Laszlo Toth (HUN), Casino Royale Z 0/56,61
4. Stephan Naber (GER), Cinzano Rose 0/57,55
5. David Will (GER), Vincent 0/58,98
6. Martin Fuchs (SUI) Faberlys 0/60,20

02. Preis der uvex sports, Zwei-Phasen Springprüfung, international Höhe 1.45m

1. Felix Haßmann (GER), Balzac 0/31.58 Phase 
2. Patrick Stühlmeyer (GER), Chacgrano 0/31.65 Phase 2   
3. Anthony Bourquard (SUI), Thalie d´ Anjou 0/31.72 Phase 2   
4. Edward Levy (FRA), Drag du Buisson Z 0/31.82 Phase 2   
5. Adrian Schmid (SUI), Cesserias Crack 0/32.13 Phase 2   
6. Torben Köhlbrandt (GER), Macao 0/33.20 Phase 2 

03. Selleria Euipe Speed-Cup, international, 1.45m

1. Felix Haßmann (GER), Balance 50,91 sec
2. Denis Nielsen (GER), Taquadriga 51,70 sec
3. Andrzej Oplatek (POL), El Camp 51,81 sec
4. Edward Levy (FRA), Absolute du Mio 52,87 sec
5. Adrian schmid (SUI) Balou de Coeur Joye 53,34 sec
6. Elisabeth Meyer (GER) FBW Casaraki 54,29 sec

Christian Ahlmann: “Ich freu mich drauf”

Christian Ahlmann und Nachwuchshoffnung Dominator Z in München. Der Profi ist Favorit der DKB-Riders Tour am Sonntag in der Olympiahalle. (Foto: Stefan Lafrentz)
Christian Ahlmann und Nachwuchshoffnung Dominator Z in München. Der Profi ist Favorit der DKB-Riders Tour am Sonntag in der Olympiahalle. (Foto: Stefan Lafrentz)

(München) Er ist der Führende der DKB-Riders Tour 2018, noch ganz entspannt und völlig gelassen. “Ich bekomme jetzt sicher keinen Zitteranfall”, lacht Christian Ahlmann mit Blick auf die sechste und letzte Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour in München, “aber ich bin sowieso nicht der Typ dafür. Die Anspannung wird steigen, aber das muss auch so sein.” Ahlmann hat 13 Punkte Vorsprung vor Verfolgerin Janne Friederike Meyer-Zimmermann, durchaus komfortabel, allerdings glaubt der Springreiter nicht, dass seine Kollegin in irgendeiner Weise “Rücksicht” nehmen wird.

Colorit für München

“Vor drei Jahren hätte ich gewinnen müssen, um sie noch von Platz eins in München zu verdrängen”, erinnert sich Ahlmann, “das hat David Will damals mit seiner unglaublich schnellen Stute Mic Mac du Tillard verhindert. Jannes Vorsprung war damals allerdings komfortabler, als meiner jetzt, glaub ich..” Der Ranking-König aus Marl setzt auf den routinierten, 15 Jahre alten Colorit für die Entscheidung in der DKB-Riders Tour: “Er hat die Erfahrung, er kennt die Halle, er hat jeden Platz schon mal gesehen und er kann das alles springen. Das wird gar kein Problem sein, eher kann es schonmal sein, dass er zu cool ist.” Der Sieg in der DKB-Riders Tour fehlt dem Springreiter noch in der durchaus beachtlichen Titelsammlung.

Unterstützung für den 46-jährigen Springreiter, der bereits olympisches Edelmetall, EM- und WM-Medaillen und den Weltcupsieg eingeheimst hat, ist auf dem Weg nach München. “Meine Frau Judy-Ann und unser Sohn Leon sind auf der Anreise”, freut sich Christian Ahlmann. Am Freitagmorgen präsentierte der Springreiter eine Nachwuchshoffnung namens Dominator 2000 Z aus dem Gestüt Zangersheide. Der große Hengst ist begehrt bei Züchtern, jetzt soll der Sport im Vordergrund stehen. “Deswegen habe ich ihn auch mit, denn er kann alles springen”. so Ahlmann, “nur der Feinschliff und die Abstimmung müssen noch deutlich besser werden.”

Janne – Bali – München

Janne Friederike Meyer-Zimmermann präsentierte in München Cellagon Flipper im internationalen Eröffnungsspringen und wurde Fünfte. Für die kommenden Aufgaben in der DKB-Riders Tour im Championat am Samstag und im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG am Sonntag will Janne Meyer-Zimmermann die neun Jahre alte Schimmelstute Bali einsetzen. “Sie hat in Paderborn im Championat die Qualifikation sichergestellt. Ich hab sie seit einem guten Jahr und in den vergangenen Wochen hat sie sich wirklich für diese Prüfungen empfohlen”, schwärmt die Amazone aus Hamburg. “Wir wollen unseren Platz auf jeden Fall halten, aber ich muss dem Pferd gegenüber fair bleiben – sowas wie der Große Preis in München dürfte das schwerste sein, was sie bislang gegangen ist.”

An das Jahr 2015, als sie um den Gesamtsieg in der DKB-Riders Tour zittern musste und dann vor Freude Purzelbaum schlug, erinnert sich die Hamburgerin sehr gut und “feuert” nun vergnügt Scherze in Richtung Christian Ahlmann ab: “Also er muss keine Sorge haben, dass ich keine Rücksicht nehme. Ich bin ganz anders – ich klink mich dann auf jeden Fall in seine Party ein und würde mich total für ihn freuen….”

Details aus der Münchner Olympiahalle von der Qualifikation im Championat von München am Samstag und der sechsten Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour am Sonntag gibt es live bei www.clipmyhorse.tv und am Sonntag von 16.15 – 16.45 Uhr beim Bayrischen Fernsehen BR.

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Hubertus Schmidt glänzt mit Nachwuchs – Felix Haßmann führt München-Siege fort

Hubertus Schmidt gewinnt auch mit Escolar den Grand Prix, Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung. Foto: Sportfotos-Lafrentz.de
Hubertus Schmidt gewinnt auch mit Escolar den Grand Prix, Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung. Foto: Sportfotos-Lafrentz.de

München – Der Turnierfreitag der MUNICH INDOORS startete gleich mit einer spannenden Entscheidung im zweiten  Grand Prix der internationalen Vier-Sterne-Dressurtour. Im  Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung wurde gleichzeitig die letzte Teilwertung der diesjährigen MEGGLE Champion of Honour entschieden. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich am frühen Morgen Hubertus Schmidt(Borchen) und Benjamin Werndl (Tuntenhausen). Mit dem Wimpernschlag von 0,022 Prozent setzte sich Schmidt im Sattel des westfälischen Hengstes Escolar durch und verwies Werndl mit Famoso OLD auf Platz zwei. Beide Pferde sind erst neunjährig und knackten die 75-Prozent-Marke, eine beachtliche und zukunftsweisende Leistung. „Das war der erste lange Grand Prix und gleich international, das hat er grandios gemacht“, schwärmte Schmidt von seinem Escolar. Bereits am Donnerstag hatte der 59-Jährige mit dem ein Jahr jüngeren Vollbruder zu Escolar den Grand Prix gewonnen: „Das war erst der zweite Grand Prix für Escorial und der erste internationale. Auch das war eine tolle Runde und ich bin super zufrieden mit diesen beiden jungen Hengsten“, so der Reitmeister. Benjamin Werndl strahlte ebenso: „Das große Ziel ist, mit diesem Pferd im internationalen Grand Prix Sport anzukommen, das ist mir heute ein stückweit gelungen und ich freue mich sehr auf die Zukunft mit ihm.“ Platz drei ging in dieser Prüfung an Ulrike Prunthaller mit Bartlgut’s Duccio. 

Die internationale Springreiterriege startete anschließend im Eröffnungsspringen, dem Preis von Bayerns Pferde Zucht+Sport, in die MUNICH INDOORS. Das gewann Felix Haßmann (Lienen) im Sattel von Balance und knüpft somit nahtlos an die MUNICH INDOORS 2017 an: „Letztes Jahr hörte das Turnier gut auf, mit dem Sieg im Großen Preis, dieses Jahr geht es schon gut los“, freute sich der 32-Jährige. „Balance ist sehr grundschnell und erfahren, ihr kam der Parcours sehr entgegen. Meine Pferde sind alle gut drauf und ich freu mich auf das weitere Wochenende in der Olympiahalle.“ Zweiter im Eröffnungsspringen wurde der Schweizer Walter Gabathuler mit Chagrannus, gefolgt von seinem Landsmann Paul Estermann mit Fleur Fomia.

Der Turniersamstag der MUNICH INDOORS startet mit der SPOOKS Amateur-Trophy in den Tag. Anschließend treffen sich die Nachwuchspferde zur zweiten Qualifikation im Equiline Youngster Cup, bevor es im IDEE KAFFEE Preis zur Entscheidung kommt. Das Championat von München liefert dann die Qualifikation zur Wertungsprüfung in der DKB-Riders Tour am Sonntag. Der Samstagabend startet mit der glanzvollen Gala-Show unter dem Titel „Nacht der WM-Stars“, in der die bayerischen Weltmeister Simone Blum und Jessica von Bredow-Werndl noch einmal ausgiebig gefeiert werden. Mit der MEGGLE Grand Prix Kür und dem MUNICH INDOORS Gold Cup schließen zwei sportliche Hochkaräter den Abend. 

Tickets für die MUNICH INDOORS sind noch an der Tageskasse der Olympiahalle erhältlich.

Wer nicht live in der Olympiahalle dabei sein kann, kann im BR Fernsehen am Sonntag, 25. November von 16.15 bis 16.45 Uhr die Entscheidung im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG verfolgen.

Außerdem überträgt ClipMyHorse.tv alle Prüfungen aus der Olympiahalle.

Infos zu den 21. MUNICH INDOORS vom 22. – 25. November 2018 gibt es ganz aktuell unter www.munich-indoors.de oder bei facebook.com/munichindoors oder #munichindoors.

Denis Nielsen ist hochmotiviert – DKB-Riders Tour

Hochkonzentriertes Paar als damals noch Führende bei der DKB-Riders Tour in Münster: Denis Nielsen und DSP Cashmoaker, die jetzt in München um den Platz auf dem Podium kämpfen. (Foto: Stefan Lafrentz)
Hochkonzentriertes Paar als damals noch Führende bei der DKB-Riders Tour in Münster: Denis Nielsen und DSP Cashmoaker, die jetzt in München um den Platz auf dem Podium kämpfen. (Foto: Stefan Lafrentz)

(München) Der Countdown beginnt: In München ist die sechste und letzte Etappe der DKB-Riders Tour 2018 gestartet und noch vor den ersten internationalen Springprüfungen ist einer der drei Top-Favoriten schon mal in der Olympiahalle gesichtet worden. Denis Nielsen aus dem bayrischen Isen kam mit seiner Lebensgefährtin, der Dressurreiterin Victoria Michalke in die Halle, und schaute sich Traversalen und Tempiwechsel anstelle hoher, weiter und breiter Sprünge an…

Nielsen ist motiviert und fest entschlossen, seinen Platz auf dem Podium mindestens zu halten: “Mein Ziel ist jetzt hier am Sonntag ´Null zu gehen`, um unter den ersten drei zu bleiben. Das versuchen wir auf jeden Fall.” Partner des geplanten Erfolges soll DSP Cashmoaker sein, der Schimmelhengst von Calido, der Nielsen auch den Sieg bei der Auftaktetappe der DKB-Riders Tour Horses & Dreams in Hagen a.T.W. beschert hat. Die Besetzung in München für die Jahres-Abschlussetappe der DKB-Riders Tour ist Spitze – Weltmeisterin Simone Blum (Zolling) ist dabei, der Ranking-König der DKB-Riders Tour, Christian Ahlmann aus Marl, und die aktuell Zweitplatzierte Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Hamburg). Immer für einen Überraschungscoup gut ist zudem der britische Altmeister John Whitaker.

Chancengleichheit in München

Am Sonntag “”Null gehen” – diese Chance müssen sich die Teilnehmer der sechsten Etappe am Samstag im Championat von München erarbeiten. Die besten 50 Paare des internationalen Springens mit Stechen qualifizieren sich für die sechste Wertungsprüfung am Sonntag im Preis der Deutschen Kreditbank AG. Nur dort gibt es die Tour-Punkte. Die vier besten Ergebnisse der gesamten Saison werden pro Reiter gewertet, erst dann steht fest, wer Markus Beerbaum als “Rider of the Year” folgt. Und der Titelverteidiger, der aktuell 13 Tour-Punkte hat, könnte zwar nicht mehr die Gesamtwertung gewinnen, wohl aber Meyer und Nielsen übertrumpfen. Das Gleiche könnte Andreas Kreuzer (Damme) und Gerrit Nieberg (Münster) gelingen, die beide mit 20 Punkten auf Rang vier dicht hinter Meyer und Nielsen rangieren.

BR und ClipMyHorse live dabei

Das Pferdesportportal www.clipmyhorse.tv überträgt den Sport aus München im Livestream. Am Sonntag zeigt das Bayrische Fernsehen BR von 16.15 – 16.45 Uhr den Endspurt in der DKB-Riders Tour live aus der Münchner Olympiahalle.

DKB-Riders Tour im Internet – www.DKB-riderstour.de,

Bei Facebook: http://www.facebook.com/dkbriderstour,

Bei Youtube: https://www.youtube.com/user/DKBRidersTour

Bei Twitter: https://twitter.com/DKBRidersTour.Am leichtesten finden Sie die DKB-Riders Tour unter dem HashTag #dkbriderstour.

Huglfingerin gewinnt Eggersmann Junior Cup Verena Haller begeistert Olympiahalle

Verena Haller und Con-Kolibri, Sieger im Eggersmann Junior Cup Finale der Munich Indoors Foto: Sportfotos-Lafrentz.de
Verena Haller und Con-Kolibri, Sieger im Eggersmann Junior Cup Finale der Munich Indoors Foto: Sportfotos-Lafrentz.de

München – Dem Nachwuchs eine Plattform zu geben ist wichtig für den Spitzensport. Bei den 21. MUNICH INDOORS spielen die besten U21-Reiter Bayerns am ersten Turniertag quasi die erste Geige, sie bestreiten nämlich mit ihrem Finale im Eggersmann Junior Cup die ersten Springprüfungen des Turniers. Umschauen durften sich die Qualifikanten bereits am Mittwoch der MUNICH INDOORS-Woche, denn zur Einstimmung gab es ein Training mit Max Kühner, Sechster in der Einzelwertung der vergangenen Weltreiterspiele in Tryon (USA). Mit diesen Tipps als Rückenwind ging es für die U21-Reiter am Donnerstagnachmittag zunächst in eine Einlaufprüfung, am Abend wurde es dann ernst, das Finale 2018 wurde entschieden. 

In der Einlaufprüfung lief es für Verena Haller aus dem oberbayerischen Huglfing schon mit dem zweiten Platz richtig gut. Im Stechen hatte sie mit ihrem Con-Kolibri die schwere Aufgabe der ersten Starterin: „Ich hab alles riskiert, mein Pferd hat das super gemacht, ich freu mich total, das ist ein echt schöner Erfolg“, freute sich Haller. Die 17-Jährige verwies Luca Victoria Golombek (Senden) mit Lennard auf Platz zwei, die zwar auch fehlerfrei blieb, aber nicht an die Zeit von Haller rankam. Dritte wurde Tabea Markgraf (Gräfelfing) mit Quintus.

Noch bevor die jungen Talente in den Parcours ritten, hatten die Dressurreiter ihren ersten großen Auftritt in der Olympiahalle, und zwar im Grand Prix, Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung und gleichzeitig Teilwertung der MEGGLE Champion of Honour, die bei den MUNICH INDOORS die letzte und alles entscheidende Etappe zelebrieren. Die Prüfung gewann Reitmeister Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) im Sattel des erst achtjährigen Escorial. Zweite wurde Anja Plönzke (Heidenrod) mit Tannenhof’s Fahrenheit vor Sascha Schulz (LUX) mit dem Lusitanohengst Dragao. Diese drei und noch fünf weitere Paare – also die besten acht aus dem Grand Prix – treffen am Samstagabend erneut aufeinander, in der MEGGLE Grand Prix Kür zur Musik. Hoch interessant wird es im zweiten Grand Prix der internationalen Vier-Sterne-Tour am Freitagmorgen, denn hier geht Hubertus Schmidt mit dem ein Jahr älteren Vollbruder von Escorial, Escolar, an den Start. Derselbe Vater, dieselbe Mutter, derselbe Erfolg? 

Der Turnierfreitag der MUNICH INDOORS startete also gleich mit einer spannenden Entscheidung im zweiten Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung und gleichzeitig Teilwertung der MEGGLE Champion of Honour. Die internationale Springreiterriege steigt anschließend im Eröffnungsspringen, dem Preis von Bayerns Pferde Zucht+Sport, ins MUNICH INDOORS-Geschehen ein. Anschließend messen sich hoffnungsvolle Nachwuchspferde in der ersten Qualifikation zum Equiline Youngster Cup. Der Abend schließt in der Olympiahalle mit zwei internationalen Springen der Großen Tour, dem Preis der uvex sports und dem rasanten Selleria Equipe Speed-Cup.

Tickets gibt es noch bei den bekannten Vorverkaufsstellen MuenchenTicket.de und Ticketmaster.de.

Wer nicht live in der Olympiahalle dabei sein kann, kann im BR Fernsehen am Sonntag, 25. November von 16.15 bis 16.45 Uhr die Entscheidung im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG verfolgen.

Außerdem überträgt ClipMyHorse.tv alle Prüfungen aus der Olympiahalle.

Infos zu den 21. MUNICH INDOORS vom 22. – 25. November 2018 gibt es ganz aktuell unter www.munich-indoors.de oder bei facebook.com/munichindoors oder #munichindoors.