DKB-Riders Tour – Stevens holt sie alle ein

Mario Stevens und Brooklyn sicherten sich den Sieg in der Qualifikation zur DKB-Riders Tour in München. (Foto: Stefan Lafrentz)
Mario Stevens und Brooklyn sicherten sich den Sieg in der Qualifikation zur DKB-Riders Tour in München. (Foto: Stefan Lafrentz)

(München) Er hatte die Wahl und traf die richtige Entscheidung: “Ich wollte ursprünglich Talismann nehmen und hab mich heute Mittag, als ich sah, was für ein Parcours geplant ist, anders entschieden”, sagt Mario Stevens, “und das war gut. Der Kurs lag Brooklyn besser.” Mit dem 13 Jahre alten Fuchswallach Brooklyn nahm Stevens dem bis dahin führenden Andreas Kreuzer noch Sekundenbruchteile ab und setzte sich an die Spitze der Weltranglistenprüfung. Dieser Sieg beschert dem Niedersachsen aus dem oldenburgischen Molbergen den letzten Platz in der Starterliste für den Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG am Sonntag (live im BR-Fernsehen 16.15 – 16.45 Uhr). Und in diesem Großen Preis fällt die Entscheidung um den Gesamtsieg in der DKB-Riders Tour.

DKB-Riders Tour – Stevens bleibt bescheiden

“Brooklyn hat mehr Erfahrung, hat super-gut mitgemacht”, fasst der Deutsche Meister zusammen, bleibt aber sehr zurückhaltend, wenn es um seine Chancen in der DKB-Riders Tour geht. Stevens hat 13 Punkte und die Chance auf Platz zwei oder drei: “Ich glaube ehrlich gesagt nicht. Christian ist sowieso super-erfahren mit Colorit, den er Sonntag reiten wird. Und auch Andreas, Denis und Janne, die haben sich ja darauf auch vorbereitet.” Andreas Kreuzer und Gerrit Nieberg auf Rang vier, Denis Nielsen als Dritter und Janne Friederike Meyer-Zimmermann als Zweite haben die besseren Ausgangspositionen. Abgerechnet wird jedoch erst nach dem Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG, der sechsten und letzten Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour 2018.

Erst mal gut reiten…

Andreas Kreuzer sprang mit Quinley auf Platz zwei im Championat von München und war voll und ganz zufrieden: “Ich hab mich ein bißchen mit den Punkten beschäftigt und festgestellt, dass das alles in Schlagdistanz ist. Aber lieber nicht heute so viel rechnen, sondern Sonntag fit sein und eine gute Leistung abliefern. Dann werden wir sehen, was dabei rauskommt.” Sein Partner für den Großen Preis wird Calvilot sein, der ihm auch schon den DM-Titel vor wenigen Jahren beschert hat.

Support für Ahlmann

Die Drittplatzierte im Championat drückt ohne “Wenn und Aber” ihrem Chef die Daumen. Angelique Rüsen, die als Bereiterin im Stall von Christian Ahlmann arbeitet und von ihrem Chef hochgelobt wird für ihre Fähigkeiten im Sattel und in der Ausbildung, pilotierte die zehn Jahre alte Dolocia durch den Umlauf und das Stechen im Championat. “Langsam reiten” will Rüsen trotz aller Verbundenheit mit ihrem Arbeitgeber nicht am Sonntag: “Sicher nicht. Ich hoffe, das mein Pferd genauso gut drauf ist wie im Championat. Und falls ich in die Siegerrunde kommen sollte, werd ich natürlich alles versuchen.” Daumen drücken also ja, auf Konkurrenz verzichten nein.

Insgesamt 61 Paare gingen in Münchens Olympiahalle im Championat an den Start, 13 erreichten das Stechen. Darunter auch Gerrit Nieberg aus Münster, der wie Andreas Kreuzer auf dem vierten Platz rangiert und auf das Stechen am Samstag mit dem Schimmelhengst Contagio verzichtete.

Championat von München, Int. Springen mit Stechen (1,50m), Qualifikation zur 6. Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour:

1. Mario Stevens (Molbergen), Brooklyn 0/ 38,02

2. Andreas Kreuzer (Damme), Quinley 0/ 38,57

3. Angelique Rüsen (Marl), Dolocia 0/ 41,78

4. Lisa Williams (USA), Campbell 0/ 42,26

5. Patrick Stühlmeyer (Mühlen), Varihoka du Temple 0/ 43,72

6. Kathrin Stolmeijer (Emsbüren), Chevenez 0/ 46,80

DKB-Riders Tour im Internet – www.DKB-riderstour.de,

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München: Mario Stevens Sieger im Championat

FN Logo (Herkunft: FN)
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München (fn-press). Der „Rider of the Year“ und bester Reiter der diesjährigen Riders Tour wird am morgigen Sonntag offiziell in der Münchner Olympiahalle gekürt. Am heutigen Samstag traten die Aktiven zunächst zum Championat von München an. Sieger der zweitwichtigsten Prüfung der „Munich Indoors“ wurde Mario Stevens (Molbergen) mit seinem 13-jährigen westfälischen Wallach Brooklyn.

Felix Hassmann (Lienen) gab in der Münchner Olympiahalle eine Extra-Vorstellung. Der Sieger des Großen Preises von 2017 gewann nicht nur das Eröffnungsspringen, sondern war auch in den beiden weiteren internationalen Prüfungen nicht zu schlagen. Im Championat von München ließ die Erfolgsserie des 32-jährigen Westfalen allerdings nach, hier dominierte Mario Steves. Im Sattel seines routinierten westfälischen Wallachs Brooklyn, Sohn des Balou du Rouet, schaffte er im 13-köpfigen Stechen die Bestzeit von fehlerfreien 38,02 Sekunden. Ebenfalls fehlerfrei steuerte Andreas Kreuzer (Damme) den neunjährigen Holsteiner Quinley v. Quintero ins Ziel (38,57). Dritte wurde Angelique Rüsen (Marl). Die diesjährige Deutsche Meisterin der Springreiterinnen und Bereiterin im Stall von Christian Ahlmann führte die zehnjährige niederländische Stute Dolcia v. Untouchable auf Rang drei (0/41,78).   hen

Geglückter Coup im AGRAVIS-Cup für Mario Stevens

Mario Stevens und Landano OLD wiederholten ihren Vorjahreserfolg im Großen Preis von Oldenburg. (Foto: Stefan Lafrentz)
Mario Stevens und Landano OLD wiederholten ihren Vorjahreserfolg im Großen Preis von Oldenburg. (Foto: Stefan Lafrentz)

Oldenburg – Er kam, sah und siegte mit dem gleichen Pferd, das ihm bereits 12 Monate zuvor den Triumph im Großen Preis von Oldenburg, präsentiert von AGRAVIS und den regionalen Raiffeisen-Genossenschaften sowie der GVO Versicherung ermöglicht hatte: Mario Stevens und Landano OLD inszenierten eine perfekte Schlussrunde in 34,45 Sekunden und wurden begeistert gefeiert in der EWE-Arena. Der Erfolg wiegt doppelt, denn Landano OLD stammt aus der Zucht von Vater Erich Stevens. Der Niederländer Gerco Schröder und Glock`s Zaranza wurde Zweiter, Platz drei ging an Denis Nielsen, den Ex-Oldenburger, und seinen Hengst DSP Cashmoaker.

Das Beste kam zum Schluss…

“Irgendwie lief das Turnier bislang ein bißchen an mir vorbei”, lachte Mario Stevens, “aber nie hätte ich gedacht, dass ich zweimal hintereinander und dann auch noch mit dem gleichen Pferd den Großen Preis gewinnen kann…” Die ungewöhnliche Runde im Stechen beförderte Mario Stevens nicht nur in einen nagelneuen Mitsubishi ASX, sondern auch in die Finalistenliste für die MITSUBISHI MOTORS Masters League nach Dortmund. Der Startplatz beim Signal Iduna Cup ist dem Springsportprofi aus Molbergen genauso sicher wie den Platzierten Gerco Schröder (Niederlande), Denis Nielsen (Isen) und WM-Reiter Maurice Tebbel (Emsbüren). Zudem kassierten die Reiter Punkte für die Weltrangliste der Springreiter.

Landano OLD stammt aus der Zucht von Erich Stevens, dem Vater von Mario Stevens und sowohl der etwas ungewöhnliche Stil des Wallachs, als auch seine unverkennbare Qualität sorgen dafür, dass Landano OLD “Familienmitglied” ist, also unverkäuflich. “Landano ist mit neun Jahren der Jüngste in der Gruppe Pferde, mit denen ich einen Großen Preis gewinnen kann”, unterstreicht Stevens, “und wenn man im Sport mitreden können will, dann muss man solche Pferde auch mal behalten.”

Schröder-Tipp

Gerco Schröder, 2014 Mannschafts-Weltmeister und zuvor in London Silbermedaillengewinner bei Olympia, hatte mit Stevens noch über das Stechen diskutiert und über die Chance irgendwo Zeit zu sparen. “Mir ist das nicht geglückt, ich bekam eine Rückwärtsdistanz, aber Mario hat es hingekriegt”, schmunzelte der Niederländer, der in den kommenden Woche in Doha/ Qatar an den Start geht.

Für Denis Nielsen war der Start in Oldenburg eine Art “Heimspiel”, denn immerhin war der Profi aus dem bayrischen Isen gut zehn Jahre lang in Löningen zuhause: “Ich habe sehr viele Leute hier getroffen, die ich schon lange kenne und das war auch schön”.

Insgesamt acht Kandidaten erreichten das Stechen des Großen Preises, 54 Paare gingen beim Hauptereignis des AGRAVIS-Cup an den Start.

Ergebnis Großer Preis von Oldenburg – präsentiert von AGRAVIS und den regionalen Raiffeisen-Genossenschaften, GVO Versicherung – Qualifikation MITSUBISHI MOTORS Masters League – Inter. Spring mit Stechen (1,55m)

1. Mario Stevens (Molbergen, Landano OLD 0/ 34,45

2. Gerco Schröder (Niederlande), Glock`s Zaranza 0/ 34,65

3. Denis Nielsen (Isen), DSP Cashmoaker 0/ 34,77

4. Maurice Tebbel (Emsbüren), Don Diarado 0/ 34,91

5. Marco Kutscher (Bad Essen), Charco 0/ 35,68

6. Patrick Stühlmeyer (Osnabrück), Chacgrano 0/ 35,74

6. Alexa Stais (Südafrika), Quintato 0/ 35,74

Oldenburg: Stevens wiederholt Vorjahres-Triumph

FN Logo (Herkunft: FN)
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Oldenburg (fn-press). Mario Stevens (Molbergen) und sein Wallach Landano OLD gewannen wie im vergangenen Jahr den Großen Preis von Oldenburg beim Turnier „Agravis-Cup“ in den Weser-Ems-Hallen. In einem dramatischen Stechen verwies der 37-Jährige den Niederländer Gerco Schröder auf den zweiten Platz.

Oldenburg ist einfach sein Turnier: Im vergangenen Jahr gewann Mario Stevens mit dem damals erst achtjährigen Oldenburger Wallach Landano den Großen Preis, und jetzt gelang die Wiederholung. Im nur 50 Kilometer entfernten Molbergen zu Hause, betrachtet Stevens das Oldenburger CSI3* gewissermaßen als sein Heimatturnier. Vor „seinem“ Publikum erneut zu siegen und das noch auf einem selbst gezogenen Pferd – Vater Erich paarte seine Stute Landora seinerzeit mit Lord Pezi an – „das macht mich sehr glücklich“, sagte Stevens, bevor er seinen Ehrenpreis, einen Geländewagen des Sponsors Mitsubishi, durch den Sand der Arena steuerte. Dabei lag der Triumph keineswegs in der Luft. „Es klappte hier nichts, ich war gestern Abend schon fast verzweifelt und ratlos“, erzählte er. Umso schöner, dass das Turnier dann doch noch erfolgreich endete.

Das Stechen des Großen Preises, das acht Paare erreicht hatten, geriet zu einer Schlacht um Sekundenbruchteile. Als Maurice Tebbel (Emsbüren) mit dem rheinischen Hengst Don Diarado (v. Diarado) erstmals unter 35 Sekunden blieb (34,91), dachten viele Beobachter, dass das der Sieg sein müsse. Aber es ging noch flotter. Der Niederländer Gerco Schröder zog mit dem Hengst Glock’s Zaranza an Tebbel vorbei und stellte einen neue Bestmarke auf. 34,65 Sekunden, zu schnell für Denis Nielsen (Isen) und seinen DSP-Hengst Cashmoaker v. Calido I (34,77). Als letzter Starter lag es an Stevens, den holländischen Sieg zu verhindern. Er und Landano gaben alles und gewannen mit zwei zehntel Sekunden Vorsprung erneut den Großen Preis von Oldenburg. So lautete die Rangierung schließlich: Stevens vor Schröder, Nielsen und Tebbel. Marco Kutscher (Bad Essen) und der westfälische Hengst Charco v. Chin Quin wurden Fünfte (0/35,68).   hen

Es geht wieder los – nur noch 1 Monat bis zum AGRAVIS-Cup

Der Gewinner 2017 - Mario Stevens mit dem selbstgezogenen Landano (Foto: Stefan Lafrentz)
Der Gewinner 2017 – Mario Stevens mit dem selbstgezogenen Landano (Foto: Stefan Lafrentz)

In genau einem Monat ist es wieder soweit – der AGRAVIS-Cup Oldenburg beginnt. Spannender Springsport der Extraklasse und Dressur auf höchstem Niveau werden in Oldenburgs Weser-Ems Hallen vom 01.-04. November 2018 gezeigt.

Der  AGRAVIS-Cup ist aber nicht nur bekannt für erstklassigen Sport, sondern hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. Neben der großzügigen Ausstellerwelt, die zum Shoppen, Schlemmen und Verweilen einlädt, verspricht auch der traditionelle Galaabend, am Samstagabend, ein buntes, vielfältiges, internationales Programm. Das Publikum kann den Reitern jederzeit zuschauen, sowohl im Wettbewerb, als auch bei der Vorbereitung, denn der Abreiteplatz befindet sich mitten in der Ausstellungswelt. Reiter, Richter und Zuschauer kommen bei einem Kaffee am Abreiteplatz ins Gespräch und können nebenbei den Sport über die Leinwand verfolgen. Und nicht nur der Abreiteplatz befindet sich inmitten der Zuschauern, sondern auch der sogenannte „Weg der Pferde“. Der Zuschauer erlebt so alle Emotionen genau mit, von der Anspannung vor dem Ritt, über den Ritt selbst bis hin zur Reaktion direkt nach der Prüfung verbunden mit dem emotionalen Dialog zwischen Reiter, Pfleger und Pferd  – dies ist nicht auf vielen Turnieren der Fall und für die Zuschauer ist dies ein echtes Erlebnis! Der wer kann seinen Star so einfach, so nah sein?

Und das Publikum darf sich schon vor Nennungsschluss auf die Besten der Besten freuen, so hat sich der Titelverteidiger des letztjährigen Großen Preises und amtierende Deutscher Meister Mario Stevens aus dem benachbarten Molbergen, genauso wie der Vize-Deutsche Meister Guido Klatte Jun. und der Bronze-Medaillengewinner der Weltreiterspiele im amerikanischen Tryon Maurice Tebbel in die Starterlisten des AGRAVIS-Cup eintragen lassen. Sie stehen im direkten Vergleich mit Teilnehmern aus Russland, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Skandinavien, den USA, Italien, Frankreich, Österreich etc. Dies verspricht spannende, schnelle und gut anzusehende Runden im Parcours. 

Aber nicht nur im Springsport bekommen Oldenburgs Zuschauer spannenden Sport zu sehen, auch in der Dressur weisen die Startanfragen große Namen vor. So wird die Reitmeisterin und frisch gebackene Bronzemedailliengewinnerin der Vielseitigkeit in Tryon (USA) Ingrid Klimke in der großen Tour und im Louisdor-Preis an den Start gehen. In der großen Tour trifft sie unter anderem auf Reitmeister Hubertus Schmidt, den Shooting-Star der Dressurszene Jan-Dirk Gießelmann oder auch auf die finnische Nationenpreisreiterin Emma Kanerva und die Britin Lara Butler. Bei diesem Starterfeld ist bereits jetzt abzusehen, dass ein sehr hohes Niveau in Oldenburg zu reiten sein wird, um am Ende ganz vorne stehen zu können. Und noch ist kein Nennungsschluss… Bleibt abzuwarten, wer am Ende den Großen Preis von Oldenburg gewinnen wird und für wen die Nationalhymne in der Dressur gespielt werden wird. 

Tickets und weitere Informationen unter www.agravis-cup.de, 04473-9411-154 oder karten@escon-marketing.de.