Ludger Beerbaums Anfänge und Lehrvideos zum Parcoursreiten

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“Erfolg ist kein Zufall!” 

Ludger plaudert im Rahmen des diesjährigen Summercamps der Longines World Equestrian Academyüber seine Anfänge als Springreiter. 

www.facebook.com/riesenbeckinternational/


Über die Weihnachtstage ist sicher einmal Zeit, das Springen eines Parcours von Grund auf erklärt zu bekommen. Ludger Beerbaum  erklärt auf der Webseite der Longines World Equestrian Academy in sechs längeren Videos, worauf beim Parcoursreiten zu denken ist (in verständlicher englischer Sprache)

Alle Videos:
www.lwea.info

Wir wünschen Euch alle frohe Weihnachtstage und ein tolles neues Jahr!
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Prag: Ludger Beerbaum Zweiter im Großen Preis

FN Logo (Herkunft: FN)
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Prag (fn-press). Seine Premiere feierte der „Super Grand Prix“ der Springsportserie Global Champions Tour in Prag. Die mit 1,25 Millionen Euro dotierte Prüfung gewann die in den Niederlanden lebende Australierin Edwina Tops-Alexander mit der Stute California. Mit Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und Daniel Deußer (Rijmenan/Belgien) waren auch zwei deutsche Reiter dabei. Beerbaum und Casello wurden Zweite, Deußer und Tobago Z Vierte.

Die weltweit größte Springsportserie Global Champions Tour feierte zwar bereits Anfang November in Doha/Katar ihr Finale 2018, aber seit diesem Jahr wird sie um ein weiteres Event bereichert: In der gigantisch großen O2-Arena der tschechischen Hauptstadt Prag trafen sich die Reiter zum „Super Grand Prix“ der Tour und zu den „Play Offs“, dem „Super Cup“ der Mannschaftsserie Global Champions League. Für den mit 1,25 Millionen Euro stattlich dotierten Großen Preis waren 16 Reiter zugelassen, nämlich alle jene, die einen der Großen Preise der Tour-Etappen gewinnen konnten bzw. Nachrücker, wenn der Sieger sich bereits auf einem anderen Turnier qualifiziert hatte. Mit von der Partie waren auch Ludger Beerbaum und Daniel Deußer.

Die vom italienischen Parcourschef Uliano Vezzani gestaltete Prüfung war mit Höchstschwierigkeiten gespickt. Keines der 16 Paare schaffte es, in beiden Runden fehlerfrei zu bleiben. So musste die benötigte Zeit das Feld sortieren. Am schnellsten meisterte Edwina Tops-Alexander die Anforderungen. Die Ehefrau von Jan Tops, dem niederländischen Chef der Tour und der League, hatte mit der KWPN-Stute California den ersten Umlauf fehlerfrei gemeistert. Da aber die Zeit der zweiten Runde entscheidend war, gewann sie trotz eines Abwurfs im zweiten Umlauf mit insgesamt vier Fehlerpunkten in 61,08 Sekunden und wurde mit 313.000 Euro belohnt. Bei Ludger Beerbaum verlief es genau anders herum: Der 55-Jährige und sein Holsteiner Wallach Casello v. Casall hatten in Runde eins einmal gepatzt, dafür den zweiten Teil ohne Fehler beendet. 61,56 Sekunden bedeuteten Platz zwei und ein Preisgeld von rund 251.000 Euro.

Hinter dem drittplatzierten Niederländer Frank Schuttert mit dem westfälischen Hengst Chianti‘s Champion, übrigens ein Nachkomme des einst mit Ludger Beerbaum erfolgreichen Champion de Lys, folgte Daniel Deußer. Der in Belgien lebende 36-Jährige hatte sein derzeit erfolgreichstes Pferd, den Zangersheider Hengst Tobago Z, gesattelt. Zwar kassierte das Paar in beiden Umläufen einen Abwurf, aber die schnelle Zeit von 59,2 Sekunden reichte für eine vordere Platzierung.    hen

Stuttgart: Ludger Beerbaum und Cool Feeling Dritte im German Masters Springen

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Stuttgart (fn-press). Ludger Beerbaum und Cool Feeling haben das Springen um den Titel German Master beim internationalen Stuttgarter Hallenreitturnier als bestes deutsches Paar auf Rang drei beendet. Im dreiköpfigen Stechen blieben alle Starter ohne Strafpunkte. Letztlich fand der Schweizer Pius Schwizer mit Living The Dream den schnellsten Weg durch den Parcours. Platz zwei belegte der gebürtige Bayer und für Österreich startende Max Kühner mit Vancouver Dreams.

Insgesamt hatten es acht deutsche Reiter in das finale Springen um den Titel German Master geschafft. Darunter drei, die schon mehrmals diese traditionsreiche Prüfung in der Stuttgarter Schleyer-Halle für sich entscheiden konnten: Christian Ahlmann (Marl), Marcus Ehning (Borken) und Ludger Beerbaum (Riesenbeck). Philipp Weishaupt, Christian Kukuk (beide im Stall Beerbaum in Riesenbeck tätig), Maurice Tebbel (Emsbüren), Lokalmatador Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) und Denis Nielsen (Isen) kämpften dagegen um ihren allerersten German-Master-Titel. Am Ende schaffte es einzig der erfahrenste unter ihnen ins Stechen – Ludger Beerbaum. Der 55-Jährige kann bereits auf vier Siege im German Master zurückblicken (1995, 1996, 2005 und 2014). Diesmal setzte Beerbaum auf den zehnjährigen Rheinländer Wallach Cool Feeling (von Cornado NRW – Lancer II), den er erst seit September im Parcours vorstellt. Ihre Zeit von 35.71 Sekunden bedeutete Rang drei.

Der gebürtige Bayer und seit Jahren für Österreich startende Max Kühner, Sechster der Weltreiterspiele 2018, hatte als erster Reiter im Stechen mit dem erst achtjährigen Hannoveraner Wallach Vancouver Dreams (von Valentino – Stakkato) eine Zeit von 34.41 Sekunden vorgelegt. Das sollte am Ende für den Silberrang reichen, denn Pius Schwizer holte mit seinem belgischen Wallach Living The Dream noch zwei Sekunden mehr heraus. Die beiden setzten sich in 42.43 Sekunden an die Spitze des Klassements. Nach seinem Sieg 2011 ist es bereits der zweite German-Master-Titel für den Schweizer. Was zuvor jedoch noch keinem anderen Reiter gelungen war: Schwizer gewann in diesem Jahr auch die beiden Qualifikationsspringen zum German Master.

Alle Ergebnisse aus Stuttgart finden Sie hier: www.longinestiming.com/#!/equestrian/lite/2018/1514/html/en/longinestiming/index.html

Stuttgart German Masters im Fernsehen:

Samstag, 17. November, 15.45 Uhr – Weltcup Gespannfahren und Zusammenfassung German Master der Springreiter

Sonntag, 18. November, ab 16 Uhr: Der Große Preis von Stuttgart, Weltcup der Springreiter live

Außerdem überträgt ClipMyHorse.TV aus der Schleyer-Halle.

Chubakko neu bei Ludger Beerbaum

Christian Kukuk übernimmt die weitere Förderung von Chubakko (Foto: Lütteken/Riesenbeck International)
Christian Kukuk übernimmt die weitere Förderung von Chubakko (Foto: Lütteken/Riesenbeck International)

Mit Chubakko bezieht ein, sowohl sportlich als auch züchterisch sehr interessanter Nachwuchshengst seine Beschälerbox neu in Riesenbeck – und passt damit ideal zur Hengstriege der Ludger Beerbaum Stables. Der sehr athletisch aufgemachte schwarzbraune Holsteiner Connor-Colman-Contender-Sohn kam 2013 im Züchterstall von Wolfgang Söhner zur Welt und beeindruckte drei Jahre später bei seiner Körung in München-Riem mit unglaublich vermögendem Freispringen, sehr guten Reflexen und viel Übersicht. Von Andreas Ilg vierjährig in den Sport gebracht, gelangen Chubakko auf Anhieb Seriensiege in Springpferdeprüfungen der Klassen A und L. Seit August 2018 neu unter dem Sattel von Andreas Külp, gewann Chubakko u.a. die M-Springpferdeprüfung von Ellwangen deutlich mit 8,6.

Bei seinem 14-Tage-Test 2016 in Marbach und den beiden Sportprüfungen 2017 und 2018 jeweils in Münster-Handorf gab es für seinen Charakter, seine Leistungsbereitschaft , seine Rittigkeit und seine Springanlage Noten bis 9,0.

Neben dem Blick auf die ersten sportlichen Meriten lohnt sich bei Chubakko auch der Blick ins Pedigree. Sein Vater Connor entstammt der Anpaarung der Corrado I und II-Vollschwester Korrada S an den Weltklasse-Hengst Casall Ask. 2013 Holsteiner Springchampion der Siebenjährigen, sammelte Connor anschließend unter dem Franzosen Nicolas Delmotte Siege und Platzierungen in den internationalen Klassements von Fontainebleau/FRA, Chantilly/FRA und Lier/BEL. Zu seinen neun gekörten Söhnen gehören auch die beiden Holsteiner Reservesieger Coruscant und Christer. 

Chubakkos Mutter Waleska V, selbst in S*-Parcours platziert, geht auf die Holsteiner Leistungslinie 890 zurück, der u.a. besagter Global-Tour-Sieger Casall Ask/Rolf-Göran Bengtsson/SWE, der Team-Welt- und -Europameister Eurocommerce Berlin (Caspar)/Gerco Schröder/NED sowie die weiteren Hengste  Cesano I und II, Clarence I-III, Carentan, Capone I und II, Casaretto, der bis Inter I siegreiche Ringo Starr/Ludwig Zierer und die Sportpferde Conally/Markus Renzel und Crocodile Dandy/Alison Firestone/USA entspringen. Waleskas Vollschwester Conella brachte den Holsteiner Reservesieger Uno I und den ebenfalls gekörten Uno II. Der Muttervater Colman ist Vater des ebenfalls in Riesenbeck beheimateten L.B. Convall, mit dem Philipp Weishaupt die Großen Preise von Aachen und Spruce Meadows/CAN sowie DM-Bronze gewinnen konnte.

In dritter und vierter Generation folgen die Jahrhundertvererber Contender und Landgraf I. 

Zunächst über das Landgestüt Marbach im Deckeinsatz, stellte Chubakko aus seinen ersten beiden Jahrgängen zahlreiche prämierte Goldfohlen. So erhielt bei der Fohlenschau des Pferdezuchtverbandes Schwäbischen Wald in Schwäbisch Hall ein sehr sportives und sich elastisch bewegendes Hengstfohlen von Chubakko (M. v. Argentinus) den begehrten Perspektivpreis.