spoga horse Frühjahr 2019 präsentiert die Highlights der Branche

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Unter dem Claim Passion & Profession präsentieren sich rund 170 Aussteller aus 24 Ländern auf der spoga horse Frühjahr vom 2. bis 4. Februar 2019 in Köln. Hier wird die neue Herbst-/Winterkollektion 2019/2020 vorgestellt, welche zur nächsten Saison den Reitsport bestimmt. „Die spoga horse Frühjahr hält auch in diesem Jahr ihr hohes Niveau. Mit sehr guter Ausstellerqualität und einem Auslandsanteil von 69 Prozent ist die Frühjahrsmesse der ideale Treffpunkt der Pferdesportbranche zum Jahresbeginn“, sagt Catja Caspary, Geschäftsbereichsleiterin Messemanagement, Koelnmesse GmbH.    

Vom 2. bis 4. Februar 2019 dreht sich in der Koelnmesse wieder alles um den Pferdesport. Zur internationalen Fachmesse für Pferdesport kommen Hersteller, Händler und Fachbesucher aus aller Welt in Köln zusammen, um sich über die neusten Produkte und Trends der Branche zu informieren. Unter den Ausstellern sind die europäischen Pferdesportnationen Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien am stärksten vertreten. Das Portfolio der Aussteller erstreckt sich von Bekleidung für Pferd und Reiter, Pferdesportzubehör sowie Sattel- und Lederwaren über Pflegeprodukte, Gesundheit und Fütterung bis hin zu Stallbedarf und Branchendienstleistungen. Die spoga horse Frühjahr zeigt somit die gesamte Bandbreite der Branche und liefert einen umfassenden Überblick des Angebots. 

Wieder dabei sind in diesem Jahr unter anderem die Häuser Bucas + Kerbl, Busse, Cavallo, Equiline, Ekkia, HKM, KEP, Kingsland, Passier, Pfiff, Pikeur, Prestige, Samshield und Waldhausen. Außerdem präsentieren sich Iris Bayer und esperado aus Deutschland, das kolumbianische Unternehmen Rönner Design und Weatherbeeta aus Großbritannien. Die spoga  horse Frühjahr ist damit für Aussteller, Top-Entscheider und Fachbesucher der Branche der ideale internationale Marktplatz. 

Der Mega-Fight von Noble Moon vor 14.000 Zuschauern in Köln

Noble Moon siegt unter Andrasch Starke im Preis des Winterfavoriten, Gr. 3 (Foto: Marc Rühl)
Noble Moon siegt unter Andrasch Starke im Preis des Winterfavoriten, Gr. 3 (Foto: Marc Rühl)

Episches Duell vor 14.000 Zuschauern im bedeutendsten Rennen für zweijährige Pferde in Deutschland am Sonntag beim Saisonfinale auf der Galopprennbahn in Köln: Im Preis des Winterfavoriten (Gruppe III, 155.000 Euro, 1.600 m) gewann der von Peter Schiergen in der Domstadt für Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren trainierte Noble Moon (46:10) nach einem grandiosen Endkampf des achtfachen Champions Andrasch Starke mit Kopf-Vorteil gegen den Favoriten Django Freeman sowie Man On The Moon auf Platz drei.

Noble Moon und Django Freeman hatten sich auf der Zielgeraden schnell von den sechs anderen Pferden abgesetzt, nachdem bis zu diesem Zeitpunkt Moonlight Man vor Rip Van Lips und den beiden späteren Protagonisten das Geschehen diktiert hatte, in einem sehr dicht formierten Feld. Starke eroberte am inneren Flügel schnell einen Vorteil auf Noble Moon, doch sah es kurz so aus, als würde Django Freeman an der Außenseite an ihm vorbeiziehen.

Aber Andrasch Starke mobilisierte auf Noble Moon, der vor wenigen Wochen hier bei seinem siegreichen Debüt schon sehr imponiert hatte, immer wieder mächtige neue Reserven und bewahrte dem Sohn des 2014 im Derby erfolgreichen Sea The Moon einen minimalen Vorteil vor einem kaum schlechter gehenden Django Freeman.

Bosbach überreicht die Ehrenpreise

Damit bleibt Noble Moon weiter ungeschlagen und könnte über Winter der Favorit für das Derby 2019 sein, in dem er möglichst seinem Vater nacheifern soll. 85.000 Euro Siegprämie gab es für Eckhard Sauren, der auch Züchter des Pferdes ist. Trainer Peter Schiergen feierte seinen vierten Winterfavorit-Triumph nach Sumitas 1998, Manduro 2004 und Silvaner 2010. Der so populäre Politiker Wolfgang Bosbach überreichte die Ehrenpreise.

Siegjockey Andrasch Starke in einem ersten Kommentar: „Ich war schon nach dem ersten Sieg hier in Köln begeistert von Noble Moon. Er hat den Sprung vom Maidenrennen in diese Klasse bestens bewältigt, wie er mir schon im Training gezeigt hatte. Ich war auf der Zielgeraden etwas früh vorne, aber er hat riesig gekämpft. Auf den letzten 300 Metern haben wir uns ein großes Duell mit Django Freeman geliefert, so etwas wollen die Zuschauer sehen. Es waren zwei Ausnahmepferde vorne. Ich freue mich auf das nächste Jahr mit Noble Moon. Vom Typ her sieht er aus wie ein 2.000 Meter-Pferd, aber von seinem Vater hat er unheimlich viel Stehvermögen mitbekommen. Da sollten auch 2.400 Meter im Derby kein Problem sein.“

Trainer Peter Schiergen ergänzte: „Ich denke, dass wir im nächsten Jahr noch viel Freude mit Noble Moon haben werden. Vermutlich geht er nun in die Winterpause, und wir werden dann 2019 früh anfangen. Bis 2.000 Meter sehe ich kein Problem. Die Klasse für 2.400 Meter hat er.“

Rip Van Lips mit Pech

Der wie Noble Moon von Sea The Moon stammende Man On The Moon lief als Dritter ein sehr gutes Rennen, er kam vom letzten Platz noch stark ins Bild, ohne die beiden vorderen Pferde gefährden zu können und war der beste der vier Kandidaten von Champion Markus Klug. Ziemlich viel Pech hatte der viertplatzierte Rip Van Lips auf der Zielgeraden, der sich trotzdem wacker hielt. Sibelius und Moonlight Man konnten sich ebensowenig steigern wie Bristano und Wilder.

Welcher „Kölner“ wird Derby-Favorit für einen Winter?

Django Freeman siegt unter Rene Piechulek im Gro§en Preis des Porsche Zentrum DŸsseldorf - BBAG Auktionsrennen (Foto: Marc Rühl)
Django Freeman siegt unter Rene Piechulek im Gro§en Preis des Porsche Zentrum DŸsseldorf – BBAG Auktionsrennen (Foto: Marc Rühl)

Klasse-Saisonfinale 2018 am Sonntag auf der Galopprennbahn in Köln: Mit dem Preis des Winterfavoriten (Gruppe III, 155.000 Euro, 1.600 m, 7. Rennen um 16:40 Uhr) präsentiert man in der Domstadt das bedeutendste Rennen für die jüngsten Galopper, den Zweijährigen-Jahrgang. Diesmal treten acht Hoffnungen für die kommende Rennsaison, die allesamt in Köln trainiert werden, an und wollen die Nachfolge des 2017 so imponierenden Erasmus antreten. 

2016 triumphierte mit Langtang ein Hengst aus dem Mitbesitz von Fußball-Manager Klaus Allofs, 2015 mit Isfahan der spätere Derbysieger. Seit jeher gilt der Sieger der Prüfung über Winter als potenzieller Favorit für das Blaue Band im darauffolgenden Jahr.

Django Freeman imponierte in Düsseldorf

Django Freeman (Lukas Delozier) aus dem Kölner Stall von Henk Grewe bringt Klasse-Referenzen mit, er ist nach zwei Starts noch ungeschlagen und brillierte zuletzt im Auktionsrennen in Düsseldorf. „Wir gehen mit Django Freeman sehr zuversichtlich ins Rennen. Der Winterfavorit war sehr früh unser Plan“, sagt der Trainer.

Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren vertraut auf den von Peter Schiergen trainierten Noble Moon (Andrasch Starke), der hier einen Klasse-Einstand nach Maß gab. Der Coach: „Noble Moon hat sich nach seinem ersten Sieg im Leben auf der Kölner Heimatbahn weiter verbessert. Wir hoffen, eine gute Rolle spielen zu können“.

Auch Bristanos (Filip Minarik) Debüt in Iffezheim war als Zweiter vielversprechend, sein Halbbruder Brisanto gewann den Winterfavoriten vor vier Jahren. Trainer Miltcho Mintchev: „Bristano kann seinem Bruder nacheifern. Der Hengst kann jeden Boden und wir haben mit Filip Minarik einen sehr erfahrenen Reiter gebucht.“

Quartett für Klug

Champion Markus Klug hat mit Moonlight Man (der Ritt von Stalljockey Adrie de Vries), Man On The Moon (Fabrice Veron), Sibelius (Maxim Pecheur) und Wilder (Martin Seidl) gleich vier Eisen im Feuer. Klug: „Dieses Mal sind unsere Pferde eher Außenseiter. Stalljockey Adrie de Vries hat sich für Moonlight Man entschieden. Ich bin sehr gespannt, wo wir landen werden“. Komplettiert wird das Feld von Rip Van Lips (Alexander Pietsch) aus dem Stall von Andreas Suborics, dem Fünften im Zukunftsrennen in Baden-Baden. 10.000 Euro sind in der Premium-Dreierwette als Auszahlung garantiert.

Sensationeller Sieg von Khan im 56. Preis von Europa

Khan siegt unter ClŽment Lecoeuvre im 56. Preis von Europa, Gr.1 (Foto: Marc Rühl)
Khan siegt unter ClŽment Lecoeuvre im 56. Preis von Europa, Gr.1 (Foto: Marc Rühl)

Sensationelles Ergebnis im bedeutendsten Galopprennen der Kölner Rennsaison 2018 am Sonntag: Im 56. Preis von Europa (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.400 m) gewann mit dem von Henk Grewe in der Domstadt vorbereiteten 211:10-Außenseiter Khan das Pferd, mit dem man in diesem Highlight der German Racing Champions League am wenigsten gerechnet hatte. Mit dem jungen Franzosen Clement Lecoeuvre triumphierte der auf dem schweren Boden in seinem Element befindliche Santiago-Sohn zur Verblüffung des Publikums.

Hinter dem Piloten Veneto fand Khan eine ideale Ausgangslage vor, dahinter sah man auch Devastar und Walsingham in vorderer Linie, während der klare Favorit Torcedor an fünfter Stelle auszumachen war, und auch der stark beachtete Windstoß war gemeinsam mit Sweet Thomas in hinteren Regionen auszumachen.

Auf der Zielgeraden griff Khan früh an und löste sich auf einen Rush von den Gegnern. Bis auf sechs Längen enteilte der aus der Zucht des Gestüts Karlshof stammende Hengst den sechs Kontrahenten. Die Sensation war perfekt. Ausgezahlt hat sich die Entscheidung des Managers:

„Ich wollte ursprünglich vor einer Woche im St. Leger laufen, aber zum Glück hat sich Racing Manager Holger Faust durchgesetzt mit seiner Meinung, im Preis von Europa zu starten. Clement Lecoeuvre hat ihn toll geritten“, gab Khans Trainer Henk Grewe zu.

Holger Faust ergänzte: „Wir hatten immer auf diesen Boden gewartet. Warum sollten wir es mit Khan nicht versuchen? Das Rennen lief genau wie erhofft. Er sollte vorne mitgehen. Wir steuern nun das Canadian International am 13. Oktober in Toronto an.“

Walsingham mit starker Vorstellung

Eine Klasse-Vorstellung gab als Zweiter auch Walsingham, der nie lockerließ. „Der Boden war sehr schwer, aber ich war mir sicher, dass er damit zurechtkommen würde“, meinte Trainer Peter Schiergen. „Wo wir jetzt laufen, spreche ich mit dem Besitzer ab.“

Windstoß, der Derbysieger von 2017, schob sich von hinten noch auf Platz drei, eine Siegchance besaß er nicht, blieb aber vor Devastar, der als Vierter ebenfalls achtbar abschnitt. Trainer Markus Klug: „Beide Pferde haben sich wacker verkauft. Devastar wurde es auf diesem Boden etwas zu weit. Windstoß fand ebenfalls noch gut in die Partie.“

Favorit Torcedor früh chancenlos

Sweet Thomas und Veneto waren auf Platz fünf und sechs nie gefährlich. Der Favorit Torcedor sendete früh Notsignale und landete nur auf dem letzten Platz. „Er war noch nie auf solch schwerem Boden gelaufen, das dürfte der Grund für die Vorstellung gewesen sein“, versuchte Racing Manager Roland Rauscher eine Erklärung.

Hochspannung bei Pferden und Jockeys in der Gesamtwertung

In der Gesamtwertung der German Racing Champions League führen unverändert Best Solution und Weltstar mit jeweils 20 Punkten vor Iquitos (16 Punkte). Walsingham (15 Punkte) rückte als Vierter dichter heran.

Spannend ist der Kampf der Jockeys. Hier besitzt Adrie de Vries (30 Punkte) noch drei Punkte Vorsprung auf Andrasch Starke (27 Punkte), dahinter ist Pat Cosgrave (20 Punkte) Dritter.

Markus Klug dominiert bei den Trainern mit 53 Punkten vor Saeed bin Suroor (30 Punkte) und Peter Schiergen (21 Punkte).

Die German Racing Champions League wird unterstützt von deinSchrank.de.

56. Preis von Europa: Wöhler-Star Torcedor fordert Vorjahressieger Windstoß heraus

Windstoss siegt unter Adrie de Vries im 55.Preis von Europa, Gr.1 (Foto: Marc Rühl)
Windstoss siegt unter Adrie de Vries im 55.Preis von Europa, Gr.1 (Foto: Marc Rühl)

Hochspannung herrscht am Sonntag in Köln und bei den Galoppfans in ganz Deutschland: Mit dem 56. Preis von Europa (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.400 m, 7. Rennen um 16:55 Uhr) kommt die German Racing Champions League wieder in die Domstadt – zum absoluten Saisonhöhepunkt. Das seit 1963 ausgetragene Top-Event lockt acht Top-Pferde nach Köln.

Vor einem Jahr gewann mit Gestüt Röttgens Windstoß (Adrie de Vries) der Derbysieger von 2017. Natürlich bietet Champion Markus Klug diesen Crack erneut im Europa-Preis auf, der zuletzt als Vierter im Longines Großer Preis von Baden anständig lief. Ihm darf man wieder eine tragende Rolle zutrauen.

Trainer Markus Klug gegenüber German Racing: „Für seine beiden schwächeren Formen haben wir keine Erklärung, doch traf er auch nicht den passenden Boden an. Überhaupt ist es für Pferde mit einer Vorliebe für weiche Bahn in diesem Jahr nicht leicht. Im Training zeigte er sich immer von guter Seite. Seine Leistung zuletzt in Iffezheim war ordentlich. Da er vor einem Jahr in Köln gewonnen hat, bietet sich ein Start im Preis von Europa an. Er sollte mit guten Chancen antreten.“

In Iffezheim war Windstoß einen Hals vor Stall Salzburgs Night Music, der stark gesteigerten Stute aus dem Münchener Erfolgsquartier von Sarah Steinberg. Sie hielt an der Spitze lange stand. Im Sattel sitzt mit Oisin Murphy der englische Shooting Star, der noch am vergangenen Sonntag mit Roaring Lion die Irish Champion Stakes gewann.

Torcedor mit Blickrichtung Melbourne Cup

Beste Aussichten sollte der von Andreas Wöhler für Australian Bloodstock nachgenannte Torcedor (mit dem englischen Spitzenjockey Jamie Spencer) besitzen, der erst seit kurzem in diesem Top-Quartier beheimatet ist und als Kandidat für den Melbourne Cup gilt, für den er sich hier den Feinschliff holt.  

Wöhler auf seiner Website: „Die ursprüngliche Planung war, dass der Wallach schon nach England in die Quarantäne geht und in Australien ein Rennen zur Vorbereitung für den Melbourne Cup bestreitet, um die lange Pause seit seinem letzten Start zu überbrücken. Da wäre zeitlich nur Caulfield in Betracht gekommen, aber die Bahnführung könnte Torcedor nicht unbedingt liegen. So wird er nun in Köln aufgeboten und erst anschließend nach England reisen. Als Reiter wurde Jamie Spencer, der ihn dann auch später im Cup reiten soll, verpflichtet.“

Insgesamt vier Nachnennungen!

Ebenfalls per Nachnennung fand der Park Wiedinger Devastar (Martin Seidl) ins Rennen, der in dieser Saison schon drei Rennen gewann und stets ein Faktor ist. Und auch Gestüt Wittekindshofs frischgebackener St. Leger-Gewinner Sweet Thomas (Stephen Hellyn) und Stall Lucky Owners Walsingham (Andrasch Starke), aktueller Listensieger und u.a. Zweiter im Großen Preis der Badischen Wirtschaft, kamen nachträglich noch ins Feld. Es gab insgesamt also gleich vier Nachnennungen!

Gestüt Winterhauchs Veneto (Rene Piechulek) absolviert den ersten Start für Trainer Dr. Andreas Bolte. Der Gruppesieger kommt aus einer kleinen Pause. Darius Racings Khan (Clement Lecoeuvre) musste in dieser Klasse mehrfach Grenzen bekennen.

Hochspannung in der „heißen Phase“ der Champions League

Die German Racing Champions League 2018 geht in die heiße Phase. Am Sonntag steht mit dem 56. Preis von Europa der drittletzte Lauf der elf Top-Prüfungen in sechs Galopp-Metropolen umfassenden Rennserie des deutschen Galopprennsports bevor. Aktuell führen Best Solution und Weltstar mit jeweils 20 Punkten die Gesamtwertung an. Windstoß (aktuell 6 Punkte) und Walsingham (9 Punkte) könnten im Siegfalle dichter an die vorderen Pferde heranrücken. Bei den Jockeys besitzt Adrie de Vries fünf Punkte Vorsprung auf Andrasch Starke. Markus Klug führt die Trainer-Wertung klar an. Bevor im pferdewetten.de – Preis der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Berlin-Hoppegarten und am 1. November im Großen Preis von Bayern in München die endgültige Entscheidung in der Elite-Serie fällt, wird es also schon jetzt spannend.

Meilen-Star Millowitsch und WM-Finale im Fußball

Millowitsch siegt unter Andreas Helfenbein im Preis der Annette Hellwig Stiftung - Silberne Peitsche, Gr.3 am 02.06.2018 Renntag in Baden-Baden. (Foto: by Marc Ruehl )
Millowitsch siegt unter Andreas Helfenbein im Preis der Annette Hellwig Stiftung – Silberne Peitsche, Gr.3

Top-Highlights im Doppelpack auf der Kölner Rennbahn

Köln, den 12. Juli 2018: Spitzenpferde und das große Finale der Fußball-Weltmeisterschaft im Doppelpack – der Sonntag auf der Galopprennbahn in Köln verspricht ein ganz besonderes Ereignis zu werden: In der Meilen Trophy (Gruppe II, 55.000 Euro, 1.600 m, 6. Rennen um 16:15 Uhr) treffen sich die besten Pferde auf dieser Distanz, und anschließend gibt es das größte Kölner Public Viewing zum Finale der Fußball-WM zwischen Frankreich und Kroatien.

Publikumsliebling im Sechserfeld ist natürlich der im Besitz von Alexandra Margarete Renz stehende Top-Hengst Millowitsch (benannt nach dem unvergessenen Kölner Volksschauspieler), der zuletzt mit der Silbernen Peitsche in Baden-Baden eine weitere Gruppe-Prüfung auf sein Konto brachte. Der von Champion Markus Klug trainierte Crack ließ über 1.200 Meter starke Konkurrenten hinter sich, ist aber auch auf 1.600 Metern ein absolutes Ass. Zuletzt in Hamburg musste er kurz vor dem Start zurückgezogen werden. Hier ist er unter Andreas Helfenbein sicher einer der Favoriten.

Die Konkurrenz kommt wohl aus dem eigenen Stall – der gerade im Großen Preis der Wirtschaft in Dortmund erfolgreiche Degas (Adrie de Vries) scheint sich 2018 weiter gesteigert und auch das Siegen gelernt zu haben. Er kam allerdings am Donnerstag noch bei der Tattersalls July Sale in Newmarket in den Ring.

Auch Wonnemond (Bayarsaikhan Ganbat) und der in Dortmund Zweitplatzierte Palace Prince (Filip Minarik) sind bereits Gruppesieger und hinreichend empfohlen.  Und Eckhard Saurens Diplomat (Andrasch Starke) kann in Bestform ebenfalls solch eine Aufgabe lösen.

Dreijährige mit Gewichtsvorteil

Aber auch eine dreijährige Stute ist hier mit dem Gewichtsvorteil interessant: Malakeh (Anthony Crastus) war Zweite aus den klassischen 1.000 Guineas.

Gestüt Röttgen präsentiert Derby-Sieger Weltstar

Es war ein Triumph für die Geschichtsbücher am vergangenen Sonntag in Hamburg, als der von Markus Klug für das Gestüt Röttgen trainierte Hengst Weltstar unter Adrie de Vries als Erster die Ziellinie im 149. Derby überquerte. Der Halbbruder von Vorjahressieger Windstoß entschied mit Hals das Rennen des Jahres gegen seinen Trainingsgefährten Destino für sich. Damit gewann Weltstar nach dem Kölner Oppenheim-Union-Rennen jetzt auch das Blaue Band. Am Sonntag wird Weltstar dem Kölner Publikum präsentiert. Es werden noch einmal die emotionalen Bilder aus Hamburg gezeigt, außerdem gibt es ein Gespräch mit Trainer, Jockey und Besitzer über diesen Traumtag für das Gestüt Röttgen.

WM-Finale im Anschluss an das letzte Rennen

Im Anschluss an die Rennen übernimmt WM-Moderator Lukas Wachten, und es wird  von Galopp auf Fußball umgeschaltet. Die Einstimmung erfolgt u.a. mit einer Expertenrunde auf das Finale um 17:00 Uhr. Zu Gast ist Michael Trippel, Stadionsprecher des 1. FC Köln. Die Übertragung können die Besucher auf der Rennbahn wieder auf 3 LED-Wänden (u.a. 40 m² und 100 m²) sowie auf den TV-Monitoren verfolgen. Der Biergarten und die Zuschauerwiese laden zum entspannten Fußball-Schauen in bester Atmosphäre ein.