Die faszinierende Welt der Rennpferde am 6. April live erleben

Die faszinierende Welt der Rennpferde am 6. April live erleben
Tag der Rennställe 2019

Die faszinierende Welt der Rennpferde am 6. April live erleben

Der Galopprennsport öffnet seine Tore für Besucher beim „Tag der Rennställe“

Köln, 12. Februar 2019: Deutschlandweit öffnen 27 Trainingszentralen beim „Tag der Rennställe“ am Samstag, den 6. April, ihre Pforten. Fans des Pferde- und Rennsports erhalten einen einmaligen Einblick in die Vorbereitung der Vollblüter auf die Rennen. German Racing hatte diese Aktion 2016 ins Leben gerufen und war dabei auf eine sehr positive Resonanz gestoßen.

Alle teilnehmenden Galopp-Trainer lassen sich am „Tag der Rennställe“ bei ihrer Arbeit mit den wertvollen Vollblutpferden über die Schulter schauen. Bei einer ein- bis zweistündigen Führung erleben die Gäste die vierbeinigen Sportler bei der morgendlichen Trainingseinheit, nehmen an einer Führung durch den Stall, die Futter- und Sattelkammer teil und erfahren Interessantes über die Haltung, die Fütterung und die Rennvorbereitung.

Bereits im September des letzten Jahres besuchten mehr als 700 Besucher den „Tag der Gestüte“ und blickten hinter die Kulissen der Vollblutzucht. „Wir wollen mehr Menschen für den Galopprennsport begeistern und ihnen einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Ein Rennpferd im Training zu erleben ist ein großartiges Erlebnis“, fasst Jan Pommer, Geschäftsführer für PR und Marketing beim Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V., die Ziele für den Blick hinter die Kulissen zusammen.

Die Führungen am „Tag der Rennställe“ sind kostenfrei und finden am Vormittag statt. Da die Teilnehmerzahl limitiert ist, ist eine Anmeldung unter www.tag-der-rennstaelle.de erforderlich. Dort finden Sie auch weitere Informationen, wie Angaben zu den teilnehmenden Rennställen und Uhrzeiten der Führungen.

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Andreas Kerstan | Pegamo

Dr. Petra Bracht

PR und Marketing

Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V.

Rennbahnstraße 154

50737 Köln

Tel.:     +49 221 7498 12

Mobil: +49 172 40 270 78

Fax:      +49 221 7498-64

Email:   bracht@direktorium.de

Internet:  www.german-racing.com

Vereinsregister Köln:  VR 4381

Vorstand:  Dr. Michael Vesper (Präsident), Dr. Andreas Jacobs (Vize-Präsident), Manfred Ostermann (Vize-Präsident)

Geschäftsführender Vorstand:  Jan Antony Vogel

USt-IdNr.  DE12807806/VR 4381

USt.-Nr.    217/5952/0515

Marc Ruehl Tag der Rennställe im Rennstall Schiergen am 16.04.2016 in Kšln. Copyright by Marc Ruehl –
Marc Ruehl Tag der Rennställe im Rennstall Schiergen am 16.04.2016 in Kšln. Copyright by Marc Ruehl
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spoga horse Frühjahr 2019: Neue Tagefolge sorgt für positive Stimmung

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Nach drei erfolgreichen Messetagen endete die spoga horse Frühjahr 2019 am 4. Februar mit einem guten Ergebnis. 3.600 Fachbesucher aus 58 Ländern besuchten die internationale Fachmesse für Pferdesport, um die Neuheiten und Trends der kommenden Herbst-/Wintersaison als Erste zu erleben. „Die neue Tagefolge der spoga horse wurde von den Fachbesuchern sehr gut angenommen“, so Catja Caspary, Geschäftsbereichsleiterin Messemanagement der Koelnmesse GmbH. Die Internationalität der Fachbesucher blieb auf einem konstant hohen Niveau von 51 Prozent. „Besonders der Zuspruch aus dem Ausland bietet für unsere Aussteller erstklassige Möglichkeiten, um im persönlichen Gespräch internationale Geschäftskontakte aufzubauen.“ Insgesamt präsentierten 170 Aussteller aus 24 Ländern Produkte und Dienstleistungen rund um den Pferdesport. 

Nach einem verhaltenen Vorjahr war die Stimmung auf der spoga horse Frühjahr unter den Ausstellern gut. „Für uns war die spoga horse Frühjahr sehr wichtig als Start für die neuen Herbst-/Winterkollektionen. Denn der lange, heiße Sommer und der späte Beginn des Winters 2018 haben unsere Mitglieder vor einige Herausforderungen gestellt. Die Fachhändler waren zuletzt sehr zögerlich bei der Order, die Lager sind noch voll“, erläuterte Monique van Dooren-Westerdaal, Präsidiumsmitglied des Bundesverbands der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI), im Namen der BSI-Mitglieder die Ausgangslage. „Mit dem neuen Samstag sind wir sehr zufrieden. Aus unserer Sicht hat sich die Tagesfolge positiv auf die Messe ausgewirkt. Hinzu kam eine ausgezeichnete Qualität und Internationalität der Fachbesucher, so dass wir sehr positiv auf die Nachmesseorder blicken.“ Vor allem aus den Ländern Schweden, Dänemark, Frankreich und Großbritannien verzeichnete die spoga horse Frühjahr einen gewachsenen Fachbesucheranteil. 

Zufriedenheit auch bei den Fachbesuchern 
Nicht nur für die Aussteller und den Messeveranstalter war es ein starker Start in das neue Jahr. Auch die Fachbesucher zeigten sich zufrieden oder sehr zufrieden mit der spoga horse Frühjahr. Dies gaben 68 Prozent bei einer unabhängigen Besucherbefragung an. Neben dem Ausstellerangebot stellt die Messe vor allem durch das informative Eventprogramm mit der spoga horse academy, dem spoga horse fashion walk, dem Premiere’s Club und der Sonderschau Hund einen großen Mehrwert für die Fachbesucher dar. Mit ihrem Konzept überzeugte die spoga horse Frühjahr nachhaltig: Rund 92 Prozent der Fachbesucher würden einem guten Geschäftsfreund den Besuch der Messe empfehlen. 

Ausblick auf die spoga horse Herbst 
Im Vorfeld und während der laufenden Messe kamen bei den Messeteilnehmern häufiger die Fragen nach dem halbjährigen Veranstaltungsturnus und der Trägerschaft des BSI auf. Die Koelnmesse unterstreicht noch einmal den Erfolg des aktuellen Konzeptes zweier Messen: „Als Veranstalter der spoga horse haben wir immer den gesamten Markt sowie die Nachfrage und Bedürfnisse unserer Kunden im Blick. Eine ausgebuchte spoga horse Herbst und eine erfolgreiche spoga horse Frühjahr mit konstanten Ausstellerzahlen und zufriedenen Messegästen bestätigen den aktuellen Messeturnus mit zwei Veranstaltungen“, so Catja Caspary. „Seitens des BSI wurde uns die Trägerschaft beider Veranstaltungen offiziell bestätigt. Aktuell sind daher keine Veränderungen geplant. Wir stehen aber im ständigen Dialog mit unseren Kunden, um auf Wünsche und Anregungen reagieren zu können. Die Anpassung der Tagefolge in diesem Frühjahr ist nur ein Beispiel.“ 

Die Gewinner des HIPPO Händler Award powered by spoga horse 
Der HIPPO Händler Award powered by spoga horse wurde auch in diesem Jahr am Messesonntag an die besten Fachhändler Deutschlands vergeben. In der Kategorie „Bester Fachhändler“ erhielt Reitsport Wohlhorn aus Everswinkel die begehrte Auszeichnung. „Bester spezialisierter Fachhändler“ wurde Horse & Rider aus Salzhausen und in der Kategorie „Bester Ladenbau“ überzeugte Genisys GbR aus Hahnbach. Reitsport Matzen aus Handewitt konnte seine Bewerbung in den Sieg der Kategorie „Beste Neueröffnung“ umwandeln. Die Auszeichnung zum „Besten Vollsortimenter“ erhielt STEFFEN Tierzuchtgeräte & Pferdesportbedarf aus Lübeck. In der Kategorie „Bester Onlineshop“ wurde kavalio – Reitsport Pfeifer aus Haiger geehrt. 

Die spoga horse Frühjahr 2019 in Zahlen: 
An der spoga horse Frühjahr beteiligten sich 170 (Frühjahr 2018: 171) Unternehmen aus 24 (20) Ländern, davon 68 Prozent (67 Prozent) aus dem Ausland. Darunter befanden sich 54 (57) Aussteller aus Deutschland sowie 116 (114) Aussteller aus dem Ausland. Schätzungen für den letzten Messetag einbezogen, wurden zur spoga horse Frühjahr 2019 3.600 Besucher aus 58 Ländern gezählt. Der Auslandsanteil der Fachbesucher lag bei rund 51 Prozent.* 

*Die Besucher-, Aussteller- und Flächenzahlen dieser Messe werden nach den einheitlichen Definitionen der FKM – Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen ermittelt und zertifiziert. 

spoga horse Frühjahr 2019: Inspiriert von aktueller Mode, innovativ in Materialien und Details – und eigenständig im Look

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Bewegungsintensive Sportarten wie das Reiten oder die Bodenarbeit, die meistens – und bei jedem Wetter – draußen stattfinden, brauchen neben funktionellen Materialien und durchdachten Detaillösungen vor allem perfekt sitzende Schnitte, die jede Bewegung mitmachen. Dabei vereinen die Aussteller der spoga horse (2. bis 4. Februar 2019) in ihren neuen Kollektionen für Herbst/Winter 2019 die reitspezifische Funktion perfekt mit den aktuellen Fashion-Trends. 

Die Materialien: Winterlich, kuschelig, funktionell 
Der aktuelle Retro-Trend aus der Mode bringt 80er-Jahre-Feeling mit Allover-Prints und strukturierten Oberflächen – das schwappt nun auch in die Reitsportbekleidung. Warme Oberteile in plüschigem Teddystoff oder Strickfleece sorgen für Kuschelfaktor unter einer Jacke. Samtige, modische Oberflächen wie Nicky oder Cord sind jetzt auch in funktionellen, gebondeten Materialien zu haben, die windabweisend und dampfdurchlässig sind und so für mehr Komfort auch bei anstrengenden Trainingsstunden sorgen. Eine solche leichte, aber funktionelle Jacke oder Weste mit Zwei-Wege-Stretch ist eine tolle Alternative zur beliebten Softshell mit herkömmlich glatter Oberfläche. Hochwertige Jacken und Mäntel für den winterlichen Ausritt bieten mit verschweißten Nähten und WWA-Materialien (winddicht, wasserdicht, atmungsaktiv) besten Klimakomfort. Funktionelle Laminate sind mit einer feinporigen Membran ausgestattet, die nahezu ungehinderten Wasserdampfdurchgang bei bestem Wetterschutz verspricht. Aber auch die unschlagbare Wärme von Daunenjacken und -mänteln bleibt im Winter 19/20 im Reitsport beliebt. 

Der Umsatzbringer Reithose zeigt sich in breiter Vielfalt, wobei nach wie vor die klassische Stiefelhose mit mittelhoher Leibhöhe die Rangliste anführt. Hier hat sich im Handel der Besatz mit Silikonprint als Erfolgsstory erwiesen, die ihren Siegeszug nicht nur auf Hosen, sondern auch auf Handschuhen weiter fortführt. Phantasievoll wird hier mit verschiedenen Motiven gespielt, von grafisch bis floral. Neben dem Besatz tut sich auch beim Material selbst einiges: Komfort und Funktion sollen sich weiter verbessern. Die Hersteller arbeiten hier mit innovativen Stretchmaterialien. Durch besonders große Faseroberflächen beim verwendeten Polyamid erreicht man einen besseren Feuchtigkeitstransport und kürzere Trocknungszeiten. 

Reiche, satte Farben für die dunkle Jahreszeit 
Farblich setzen die spoga horse-Aussteller auf Inspirationen rund um das liebste Hobby ihrer Kunden. Das Reiterleben ist im Winter ganz besonders vom Wetter bestimmt: Regen, Kälte, Wind und die Kürze der Tage sorgen für einen ganz eigenen Rhythmus im Stallleben. Die warme Reiterstube wird zum Mittelpunkt des Stalls, das Training findet mehr als sonst in der Halle statt, wenn nicht bereifte oder verschneite Wälder zu Ausritten einladen. 

Der Trend geht für 2019/20 hin zu etwas kräftigeren, satten Farben, die untereinander, aber auch kontraststark mit hellen Tönen kombiniert werden. So finden sich viele herbstliche Naturtöne in den neuen Kollektionen für Herbst/Winter 2019 und eher zurückhaltend dekoriert. Die Farbpaletten sind inspiriert von Ausritten bei klirrender Kälte durch raureifweiße Wälder, mit hellen Tönen wie Eisblau oder Offwhite in starker Kombination mit Dunkelbraun. Warme Brauntöne, Caramel, Ziegel- und Burgunderrot oder warmes Currygelb sorgen für optische Wärme. Die klassische Paarung Schwarz/Kaffeebraun kombinieren nun auch die Sattelhersteller, während rustikales Naturleder in kernigem Cognacton bei den Taschenspezialisten im Vordergrund steht. 

Feine Details, dekorativ und mit Funktion 
Feine Details aus Kordel oder Leder wie Patches, Stickereien und Applikationen sorgen bei Bekleidung und Accessoires für Pferd und Reiter für Hingucker. Glitzersteine und Perlen gehören natürlich ebenfalls dazu. Diese werden im Winter 2019/20 eher in kleinem Format, zufällig und gestreut eingesetzt. Dekorativ, aber mit Funktion, werden auch reflektierende Paspeln oder Prints angebracht, die in der Dunkelheit für ein Plus an Sichtbarkeit und Sicherheit sorgen. 

Dezenter Luxus ist bei den Helmen angesagt: glitzernde Swarovski-Kristalle und Perlen funkeln auf seidenmatter Satin-Oberfläche wie ein ganzer Sternenhimmel. Dezente Hingucker sind dagegen die reflektierenden Wechselstreifen, die es ebenfalls in trendigem Aubergine gibt. Die immer ausgereiftere Funktion bei Helmen zeigt sich in den vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten, die eine sichere und besonders bequeme Passform garantieren. Zusätzlich sorgt die Kombination von stoßabsorbierenden Innenschalen und innovativen, schlagfesten Außenmaterialien für viel passive Sicherheit. Aber auch der Komfort kommt nicht zu kurz: mit einer schnell angebrachten Winterausstattung gibt es auch in der kalten Jahreszeit warme Ohren – so ist der Helm auch vielseitig als Ganzjahreshelm einsetzbar. 

spoga horse Frühjahr 2019: Die Gewinner des HIPPO Händler Award powered by spoga horse

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13 Fachhändler aus ganz Deutschland überzeugen die Jury 

Am 3. Februar 2019 wurde auf der spoga horse Frühjahr 2019 die wichtigste Auszeichnung des deutschen Reitsportfachhandels verliehen – der HIPPO Händler Award powered by spoga horse. Von 43 Bewerbern konnten 13 Händler einen Preis mit nach Hause nehmen. Sie wurden in den Kategorien bester Fachhändler, bester spezialisierter Fachhändler, bester Ladenbau, beste Neueröffnung, bester Vollsortimenter sowie bester Onlineshop ausgezeichnet. Weitere Bewerber erhielten Urkunden für ihr stationäres Geschäft oder ihren Onlineshop. 

Den Titel „Bester Fachhändler“ sicherte sich Reitsport Wohlhorn aus Everswinkel und ist damit Gesamtsieger der Saison 2018/2019. „Reitsport Wohlhorn – vor den Toren der Reiterstadt Warendorf – überzeugt auf ganzer Linie: „28 fachlich versierte Angestellte präsentieren das breite Sortiment samt Services in optimalem ladenbaulichem Konzept, inklusive passender Licht- und Heizinstallation“ fasste die Jury ihren Eindruck vom Besuch im Ladengeschäft zusammen. Erstmals unter den Bewerbern war Horse & Rider aus Salzhausen, die zugleich den Preis für den besten spezialisierten Fachhändler erhielten. Die Jury lobte das Ambiente des Fachgeschäfts, das sich, mit einem hochwertigen Angebot an Qualitäts- und Markenware, in einem ehemaligen Hengststall eingerichtet hat. In der Kategorie bester Ladenbau überzeugte in diesem Jahr der Preisträger in der Kategorie beste Neueröffnung aus dem letzten Jahr: die Genisys GbR aus Hahnbach. „In diesem Geschäft merkt man, dass besonders viel Herzblut und Kreativität in den Ladenbau eingeflossen sind“, kommentiert die Jury die Auszeichnung. 

Reitsport Matzen aus Handewitt konnte seine erste Bewerbung sogleich in den Sieg in der Kategorie „Beste Neueröffnung“ umwandeln. Die Jury war sich bei der Entscheidung einig: „Ein sehr ansprechendes Ladengeschäft nahe der dänischen Grenze. Ein echter Vollsortimenter, von der Ausstattung für Einsteiger bis hin zum hochwertigen Qualitätssortiment von namhaften italienischen Designern – das Angebot lässt keine Wünsche offen.“ Die Auszeichnung zum besten Vollsortimenter erhielt STEFFEN Tierzuchtgeräte & Pferdesportbedarf aus Lübeck. „Kompetenz auf allen Ebenen“, lautete das Fazit der Jury. In der Kategorie bester Onlineshop überzeugte kavalio – Reitsport Pfeifer aus Haiger. Die Jury lobte die Aufmachung und Nutzerfreundlichkeit des Online-Portals, das mit einer großen Auswahl an Marken und kundenfreundlicher Kaufabwicklung zum Shoppen einlädt. 

Als TOP-Fachgeschäft wurden weiterhin ausgezeichnet: Reitsport Centaurus (Taunusstein), Reitsport Frölich (Weiterstadt), Reitsport Live (Konstanz), Die Reiterbörse (Nordhorn), Reitsport Schuldt (Schenefeld), Wahl Reitsport (Dietmannsried) sowie als TOP-Onlineshop: A Gallant Horseman (Nürnberg) und Horse & Rider (Salzhausen). 

Der HIPPO Händler Award powered by spoga horse wird vom HIPPO Magazin in Zusammenarbeit mit der Koelnmesse verliehen. Die zehnköpfige Fach-Jury besteht aus Reitern und Kennern der Pferdesportbranche. Ausgezeichnet werden herausragende Konzepte und Services im Reitsportfachhandel. 

Reitsportbranche: Digitalisierung und Segmenterweiterung als Chance für den Fachhandel

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Für den Handel ist die Digitalisierung das bestimmende Zukunftsthema. Dies gilt auch für kleine Spezialbranchen, wie den Reitsportfachhandel. Wenn Pferdesportler neues Equipment für ihr Hobby einkaufen, tun sie dies zunehmend digital. Dies geht aus der aktuellen BSI-Konsumentenbefragung „Megatrend Digitalisierung – Wie shoppen Pferdesportler?“ durchgeführt vom Hamburger Marktforschungsunternehmen benchex im Auftrag der Fachgruppe Pferdesport des Bundesverbandes der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI) hervor. 40 Prozent aller Neukäufe von Pferdesportartikeln erfolgen heute über den Internetshop einer Reitsporthandelskette, über die Webseite eines Herstellers oder andere Online-Kanäle. Dies bietet die Möglichkeit zur Erschließung von Käufergruppen über die eigene Region hinaus. Eine weitere Chance für den Fachhandel bietet sich durch die Segmenterweiterung: 54 Prozent der Pferdebesitzer besitzen gleichzeitig mindestens einen Hund und haben dadurch ein gesteigertes Interesse an einem Angebot von Hundeartikeln. Dies geht aus einer Potentialanalyse, die im Auftrag der spoga horse durch das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen HorseFuturePanel durchgeführt wurde, hervor. Die Ergebnisse beider Studien werden auf der Internationalen Fachmesse für Pferdesport, spoga horse Frühjahr 2019 (2. bis 4. Februar 2019 in Köln), in mehreren Präsentationen vorgestellt und mit dem Handel diskutiert. 

Laut der BSI-Pferdesportstudie werden in 60 Prozent der Fälle die Pferdesportartikel weiterhin über den stationären Handel an die Reiterin und den Reiter gebracht. Bevorzugte Kauforte der Befragten sind dabei Filialbetriebe einer Reitsportkette, spezialisierte Reitsportfachgeschäfte sowie Turniere und Verbrauchermessen. Die Präferenz der Kunden für einen der beiden Einkaufskanäle hängt dabei auch von der Produktgruppe ab: Die Studienergebnisse zeigen, dass beispielsweise Pferdedecken und Reitbekleidung (Reithosen/Oberteile) deutlich häufiger online eingekauft werden als Reitstiefel oder Sättel, bei denen Reitsportler erfahrungsgemäß besonderen Wert auf individuelle Beratung vor Ort und Passgenauigkeit legen. 

Fachhandelsketten sind auch in der Online-Welt stark 
„Der hohe Anteil des Online-Handels an den Gesamtverkäufen zeigt, wie wichtig es auch in der Pferdesportbranche ist, seine Marketing-Strategie an den Megatrend Digitalisierung anzupassen. Viele Hersteller und Händler haben sich bereits erfolgreich im Online-Geschäft positioniert – andere stehen noch in den Startlöchern“, sagt Monique van Dooren-Westerdaal, Mitglied des Präsidiums des BSI und Vorsitzende der BSI-Fachgruppe Pferdesport. Eine Einschätzung, die sich auch in den Studienergebnissen widerspiegelt: Traditionell aus dem stationären Handel kommende Reitsporthandelsketten verzeichnen mit ihren zusätzlichen Online-Shops einen Anteil von zwölf Prozent an der Gesamtmenge der neuverkauften Reitsportartikel. Damit liegen sie an erster Stelle, vor reinen Online-Händlern, die es auf einen Anteil von sieben Prozent bringen. Die Masse der unabhängigen stationären Fachhändler kommt dagegen zusammen nur auf vier Prozent. „Hier liegen sicherlich noch Potenziale brach. Im Aufbau eines Internet-Shops kann für spezialisierte Reitsportfachhändler durchaus die Chance liegen, sich über die Region hinaus neue Käufergruppen zu erschließen“, ist Christoph Krauss, Geschäftsführer von benchex, überzeugt. Punkten könnten sie vor allem durch Individualität in Sachen Service und Kundenansprache. Auffällig: Der Internet-Riese Amazon hat lediglich einen marginalen Marktanteil von zwei Prozent. 

Neues Marktpotential: Hundeartikel im Fachhandel für Pferdesport 
Eine individuelle Kundenansprache erzielen Fachhändler vor allem dann, wenn sie ihre Kunden und deren Interessen kennen. Diese gehen bis weilen über den Reitsport hinaus, denn 54 Prozent aller Pferdebesitzer besitzen gleichzeitig mindestens einen Hund wie aus der Potentialanalyse von HorseFuturePanel hervor geht. Für Anbieter von Pferdesportartikeln öffnet sich damit eine neue Zielgruppe. 

„Hundeartikel machen im Reitsportgeschäft bis dato noch einen geringen Teil aus, sind allerdings auf dem Vormarsch. Die Händler begeben sich damit auf den richtigen Weg, um Kundenwünsche zu erfüllen. Denn 37 Prozent der befragten Pferdebesitzer mit Hund fänden es gut, wenn sie sämtliche Produkte für Pferd und Hund im gleichen Geschäft (stationär oder online) kaufen könnten“, so Catja Caspary, Geschäftsbereichsleiterin der Koelnmesse GmbH zu den Ergebnissen. Neben alltäglichen Besorgungen wie Futtermittel, greifen 76 Prozent der Hundebesitzer auch mehrmals im Jahr zu Hundespielzeug und lassen sich dabei unter anderem durch eine positive Ansprache zum Kauf animieren. Dabei kauften sie in erster Linie neue Produkte, wenn der alte Artikel verschlissen war. Dies gaben 75 Prozent der Befragten als Hauptgrund für einen Kauf an. 62 Prozent gaben als weiteren Grund an, dass sie den Artikel zuvor noch nicht besaßen. Den bedarfsorientierten Kaufentscheidungen stehen Spontankäufe gegenüber, in denen der Artikel den Käufer direkt angesprochen hat. 44 Prozent gaben dies als Hauptgrund mit an. Für Anbieter von Hundeartikeln bietet sich so die Chance, durch eine ansprechende Warenpräsentation das Interesse an einzelnen Artikeln zu entwickeln und dadurch den Abverkauf der Produkte zu steigern. 

Demografische Daten: Jung, weiblich, gebildet 
Die Studienergebnisse der BSI-Pferdesportstudie erlauben einen Einblick in die Präferenzen einer jungen, weiblichen und gebildeten Zielgruppe. Von den deutschlandweit insgesamt 1.040 Befragten sind 98 Prozent weiblich. Der Altersdurchschnitt liegt bei 32 Jahren. Das Bildungsniveau innerhalb der Stichprobe ist hoch: 70 Prozent der Studienteilnehmer haben das Abitur oder einen höheren Bildungsabschluss. 

Die Ergebnisse der Potentialanalyse von HorseFuturePanel stammen aus annähernd der gleichen Zielgruppe: Von den deutschlandweit insgesamt 965 Probanden sind 90 Prozent weiblich. Das Durschnittsalter liegt bei 42 Jahren. 88 Prozent der Probanden sind erwerbs- oder berufstätig. 

spoga horse Frühjahr 2019: Weitere Ergebnisse und Dialog mit dem Handel 
Aus der BSI-Pferdesportstudie und der Potentialanalyse von HorseFuturePanel können weitere spannende Erkenntnisse zu einzelnen Produktgruppen, Kaufentscheidungsprozessen und dem Informationsverhalten der Reitsportler gezogen werden. Diese werden die BSI-Fachgruppe Pferdesport sowie HorseFuturePanel auf der Reitsportmesse spoga horse Frühjahr 2019 (2.-4. Februar 2019 in Köln) in mehreren Präsentationen vorstellen und mit dem Handel diskutieren. 

Zusatzinformationen: 
Die Befragung „Megatrend Digitalisierung – Wie shoppen Pferdesportler?“ wurde zwischen Januar und März 2018 vom Hamburger Marktforschungsunternehmen benchex GmbH mittels eines Online-Fragebogens durchgeführt. Auftraggeber war die Fachgruppe Pferdesport des Bundesverbandes der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. Teilnahmeberechtigt waren Personen über 16 Jahren, die in den vorangegangenen 24 Monaten mindestens einen Pferdesportartikel gekauft hatten. Abgefragt wurde das Konsumverhalten in insgesamt dreizehn Produktgruppen. Second Hand-Käufe, über die ebenfalls ein gewisser Anteil von Pferdesportartikeln den Besitzer wechselt, waren kein Gegenstand der Untersuchung. 

Die Studie „Potentialanalyse zum Markt für Produkte für Hund und Pferd“ wurde im Juni und Juli 2018 im Auftrag der spoga horse durch das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen HorseFuturePanel mittels einer Online-Befragung durchgeführt. Als Probanden fungierten Personen über 14 Jahren, die im Reitsport aktiv sind oder waren und/oder ein Pferd besitzen. Abgefragt wurde das Verhältnis zu Hunden sowie das Informations- und Kaufverhalten bei Artikeln für Pferd und/ oder Hund. 

spoga horse Frühjahr 2019 präsentiert die Highlights der Branche

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Unter dem Claim Passion & Profession präsentieren sich rund 170 Aussteller aus 24 Ländern auf der spoga horse Frühjahr vom 2. bis 4. Februar 2019 in Köln. Hier wird die neue Herbst-/Winterkollektion 2019/2020 vorgestellt, welche zur nächsten Saison den Reitsport bestimmt. „Die spoga horse Frühjahr hält auch in diesem Jahr ihr hohes Niveau. Mit sehr guter Ausstellerqualität und einem Auslandsanteil von 69 Prozent ist die Frühjahrsmesse der ideale Treffpunkt der Pferdesportbranche zum Jahresbeginn“, sagt Catja Caspary, Geschäftsbereichsleiterin Messemanagement, Koelnmesse GmbH.    

Vom 2. bis 4. Februar 2019 dreht sich in der Koelnmesse wieder alles um den Pferdesport. Zur internationalen Fachmesse für Pferdesport kommen Hersteller, Händler und Fachbesucher aus aller Welt in Köln zusammen, um sich über die neusten Produkte und Trends der Branche zu informieren. Unter den Ausstellern sind die europäischen Pferdesportnationen Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien am stärksten vertreten. Das Portfolio der Aussteller erstreckt sich von Bekleidung für Pferd und Reiter, Pferdesportzubehör sowie Sattel- und Lederwaren über Pflegeprodukte, Gesundheit und Fütterung bis hin zu Stallbedarf und Branchendienstleistungen. Die spoga horse Frühjahr zeigt somit die gesamte Bandbreite der Branche und liefert einen umfassenden Überblick des Angebots. 

Wieder dabei sind in diesem Jahr unter anderem die Häuser Bucas + Kerbl, Busse, Cavallo, Equiline, Ekkia, HKM, KEP, Kingsland, Passier, Pfiff, Pikeur, Prestige, Samshield und Waldhausen. Außerdem präsentieren sich Iris Bayer und esperado aus Deutschland, das kolumbianische Unternehmen Rönner Design und Weatherbeeta aus Großbritannien. Die spoga  horse Frühjahr ist damit für Aussteller, Top-Entscheider und Fachbesucher der Branche der ideale internationale Marktplatz. 

Infos zu Anreise und Unterbringung gibt es hier: http://www.koelnmesse.de/Koelnmesse/Anreise-und-Aufenthalt/index.php

Der Mega-Fight von Noble Moon vor 14.000 Zuschauern in Köln

Noble Moon siegt unter Andrasch Starke im Preis des Winterfavoriten, Gr. 3 (Foto: Marc Rühl)
Noble Moon siegt unter Andrasch Starke im Preis des Winterfavoriten, Gr. 3 (Foto: Marc Rühl)

Episches Duell vor 14.000 Zuschauern im bedeutendsten Rennen für zweijährige Pferde in Deutschland am Sonntag beim Saisonfinale auf der Galopprennbahn in Köln: Im Preis des Winterfavoriten (Gruppe III, 155.000 Euro, 1.600 m) gewann der von Peter Schiergen in der Domstadt für Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren trainierte Noble Moon (46:10) nach einem grandiosen Endkampf des achtfachen Champions Andrasch Starke mit Kopf-Vorteil gegen den Favoriten Django Freeman sowie Man On The Moon auf Platz drei.

Noble Moon und Django Freeman hatten sich auf der Zielgeraden schnell von den sechs anderen Pferden abgesetzt, nachdem bis zu diesem Zeitpunkt Moonlight Man vor Rip Van Lips und den beiden späteren Protagonisten das Geschehen diktiert hatte, in einem sehr dicht formierten Feld. Starke eroberte am inneren Flügel schnell einen Vorteil auf Noble Moon, doch sah es kurz so aus, als würde Django Freeman an der Außenseite an ihm vorbeiziehen.

Aber Andrasch Starke mobilisierte auf Noble Moon, der vor wenigen Wochen hier bei seinem siegreichen Debüt schon sehr imponiert hatte, immer wieder mächtige neue Reserven und bewahrte dem Sohn des 2014 im Derby erfolgreichen Sea The Moon einen minimalen Vorteil vor einem kaum schlechter gehenden Django Freeman.

Bosbach überreicht die Ehrenpreise

Damit bleibt Noble Moon weiter ungeschlagen und könnte über Winter der Favorit für das Derby 2019 sein, in dem er möglichst seinem Vater nacheifern soll. 85.000 Euro Siegprämie gab es für Eckhard Sauren, der auch Züchter des Pferdes ist. Trainer Peter Schiergen feierte seinen vierten Winterfavorit-Triumph nach Sumitas 1998, Manduro 2004 und Silvaner 2010. Der so populäre Politiker Wolfgang Bosbach überreichte die Ehrenpreise.

Siegjockey Andrasch Starke in einem ersten Kommentar: „Ich war schon nach dem ersten Sieg hier in Köln begeistert von Noble Moon. Er hat den Sprung vom Maidenrennen in diese Klasse bestens bewältigt, wie er mir schon im Training gezeigt hatte. Ich war auf der Zielgeraden etwas früh vorne, aber er hat riesig gekämpft. Auf den letzten 300 Metern haben wir uns ein großes Duell mit Django Freeman geliefert, so etwas wollen die Zuschauer sehen. Es waren zwei Ausnahmepferde vorne. Ich freue mich auf das nächste Jahr mit Noble Moon. Vom Typ her sieht er aus wie ein 2.000 Meter-Pferd, aber von seinem Vater hat er unheimlich viel Stehvermögen mitbekommen. Da sollten auch 2.400 Meter im Derby kein Problem sein.“

Trainer Peter Schiergen ergänzte: „Ich denke, dass wir im nächsten Jahr noch viel Freude mit Noble Moon haben werden. Vermutlich geht er nun in die Winterpause, und wir werden dann 2019 früh anfangen. Bis 2.000 Meter sehe ich kein Problem. Die Klasse für 2.400 Meter hat er.“

Rip Van Lips mit Pech

Der wie Noble Moon von Sea The Moon stammende Man On The Moon lief als Dritter ein sehr gutes Rennen, er kam vom letzten Platz noch stark ins Bild, ohne die beiden vorderen Pferde gefährden zu können und war der beste der vier Kandidaten von Champion Markus Klug. Ziemlich viel Pech hatte der viertplatzierte Rip Van Lips auf der Zielgeraden, der sich trotzdem wacker hielt. Sibelius und Moonlight Man konnten sich ebensowenig steigern wie Bristano und Wilder.

Welcher „Kölner“ wird Derby-Favorit für einen Winter?

Django Freeman siegt unter Rene Piechulek im Gro§en Preis des Porsche Zentrum DŸsseldorf - BBAG Auktionsrennen (Foto: Marc Rühl)
Django Freeman siegt unter Rene Piechulek im Gro§en Preis des Porsche Zentrum DŸsseldorf – BBAG Auktionsrennen (Foto: Marc Rühl)

Klasse-Saisonfinale 2018 am Sonntag auf der Galopprennbahn in Köln: Mit dem Preis des Winterfavoriten (Gruppe III, 155.000 Euro, 1.600 m, 7. Rennen um 16:40 Uhr) präsentiert man in der Domstadt das bedeutendste Rennen für die jüngsten Galopper, den Zweijährigen-Jahrgang. Diesmal treten acht Hoffnungen für die kommende Rennsaison, die allesamt in Köln trainiert werden, an und wollen die Nachfolge des 2017 so imponierenden Erasmus antreten. 

2016 triumphierte mit Langtang ein Hengst aus dem Mitbesitz von Fußball-Manager Klaus Allofs, 2015 mit Isfahan der spätere Derbysieger. Seit jeher gilt der Sieger der Prüfung über Winter als potenzieller Favorit für das Blaue Band im darauffolgenden Jahr.

Django Freeman imponierte in Düsseldorf

Django Freeman (Lukas Delozier) aus dem Kölner Stall von Henk Grewe bringt Klasse-Referenzen mit, er ist nach zwei Starts noch ungeschlagen und brillierte zuletzt im Auktionsrennen in Düsseldorf. „Wir gehen mit Django Freeman sehr zuversichtlich ins Rennen. Der Winterfavorit war sehr früh unser Plan“, sagt der Trainer.

Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren vertraut auf den von Peter Schiergen trainierten Noble Moon (Andrasch Starke), der hier einen Klasse-Einstand nach Maß gab. Der Coach: „Noble Moon hat sich nach seinem ersten Sieg im Leben auf der Kölner Heimatbahn weiter verbessert. Wir hoffen, eine gute Rolle spielen zu können“.

Auch Bristanos (Filip Minarik) Debüt in Iffezheim war als Zweiter vielversprechend, sein Halbbruder Brisanto gewann den Winterfavoriten vor vier Jahren. Trainer Miltcho Mintchev: „Bristano kann seinem Bruder nacheifern. Der Hengst kann jeden Boden und wir haben mit Filip Minarik einen sehr erfahrenen Reiter gebucht.“

Quartett für Klug

Champion Markus Klug hat mit Moonlight Man (der Ritt von Stalljockey Adrie de Vries), Man On The Moon (Fabrice Veron), Sibelius (Maxim Pecheur) und Wilder (Martin Seidl) gleich vier Eisen im Feuer. Klug: „Dieses Mal sind unsere Pferde eher Außenseiter. Stalljockey Adrie de Vries hat sich für Moonlight Man entschieden. Ich bin sehr gespannt, wo wir landen werden“. Komplettiert wird das Feld von Rip Van Lips (Alexander Pietsch) aus dem Stall von Andreas Suborics, dem Fünften im Zukunftsrennen in Baden-Baden. 10.000 Euro sind in der Premium-Dreierwette als Auszahlung garantiert.

Sensationeller Sieg von Khan im 56. Preis von Europa

Khan siegt unter ClŽment Lecoeuvre im 56. Preis von Europa, Gr.1 (Foto: Marc Rühl)
Khan siegt unter ClŽment Lecoeuvre im 56. Preis von Europa, Gr.1 (Foto: Marc Rühl)

Sensationelles Ergebnis im bedeutendsten Galopprennen der Kölner Rennsaison 2018 am Sonntag: Im 56. Preis von Europa (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.400 m) gewann mit dem von Henk Grewe in der Domstadt vorbereiteten 211:10-Außenseiter Khan das Pferd, mit dem man in diesem Highlight der German Racing Champions League am wenigsten gerechnet hatte. Mit dem jungen Franzosen Clement Lecoeuvre triumphierte der auf dem schweren Boden in seinem Element befindliche Santiago-Sohn zur Verblüffung des Publikums.

Hinter dem Piloten Veneto fand Khan eine ideale Ausgangslage vor, dahinter sah man auch Devastar und Walsingham in vorderer Linie, während der klare Favorit Torcedor an fünfter Stelle auszumachen war, und auch der stark beachtete Windstoß war gemeinsam mit Sweet Thomas in hinteren Regionen auszumachen.

Auf der Zielgeraden griff Khan früh an und löste sich auf einen Rush von den Gegnern. Bis auf sechs Längen enteilte der aus der Zucht des Gestüts Karlshof stammende Hengst den sechs Kontrahenten. Die Sensation war perfekt. Ausgezahlt hat sich die Entscheidung des Managers:

„Ich wollte ursprünglich vor einer Woche im St. Leger laufen, aber zum Glück hat sich Racing Manager Holger Faust durchgesetzt mit seiner Meinung, im Preis von Europa zu starten. Clement Lecoeuvre hat ihn toll geritten“, gab Khans Trainer Henk Grewe zu.

Holger Faust ergänzte: „Wir hatten immer auf diesen Boden gewartet. Warum sollten wir es mit Khan nicht versuchen? Das Rennen lief genau wie erhofft. Er sollte vorne mitgehen. Wir steuern nun das Canadian International am 13. Oktober in Toronto an.“

Walsingham mit starker Vorstellung

Eine Klasse-Vorstellung gab als Zweiter auch Walsingham, der nie lockerließ. „Der Boden war sehr schwer, aber ich war mir sicher, dass er damit zurechtkommen würde“, meinte Trainer Peter Schiergen. „Wo wir jetzt laufen, spreche ich mit dem Besitzer ab.“

Windstoß, der Derbysieger von 2017, schob sich von hinten noch auf Platz drei, eine Siegchance besaß er nicht, blieb aber vor Devastar, der als Vierter ebenfalls achtbar abschnitt. Trainer Markus Klug: „Beide Pferde haben sich wacker verkauft. Devastar wurde es auf diesem Boden etwas zu weit. Windstoß fand ebenfalls noch gut in die Partie.“

Favorit Torcedor früh chancenlos

Sweet Thomas und Veneto waren auf Platz fünf und sechs nie gefährlich. Der Favorit Torcedor sendete früh Notsignale und landete nur auf dem letzten Platz. „Er war noch nie auf solch schwerem Boden gelaufen, das dürfte der Grund für die Vorstellung gewesen sein“, versuchte Racing Manager Roland Rauscher eine Erklärung.

Hochspannung bei Pferden und Jockeys in der Gesamtwertung

In der Gesamtwertung der German Racing Champions League führen unverändert Best Solution und Weltstar mit jeweils 20 Punkten vor Iquitos (16 Punkte). Walsingham (15 Punkte) rückte als Vierter dichter heran.

Spannend ist der Kampf der Jockeys. Hier besitzt Adrie de Vries (30 Punkte) noch drei Punkte Vorsprung auf Andrasch Starke (27 Punkte), dahinter ist Pat Cosgrave (20 Punkte) Dritter.

Markus Klug dominiert bei den Trainern mit 53 Punkten vor Saeed bin Suroor (30 Punkte) und Peter Schiergen (21 Punkte).

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56. Preis von Europa: Wöhler-Star Torcedor fordert Vorjahressieger Windstoß heraus

Windstoss siegt unter Adrie de Vries im 55.Preis von Europa, Gr.1 (Foto: Marc Rühl)
Windstoss siegt unter Adrie de Vries im 55.Preis von Europa, Gr.1 (Foto: Marc Rühl)

Hochspannung herrscht am Sonntag in Köln und bei den Galoppfans in ganz Deutschland: Mit dem 56. Preis von Europa (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.400 m, 7. Rennen um 16:55 Uhr) kommt die German Racing Champions League wieder in die Domstadt – zum absoluten Saisonhöhepunkt. Das seit 1963 ausgetragene Top-Event lockt acht Top-Pferde nach Köln.

Vor einem Jahr gewann mit Gestüt Röttgens Windstoß (Adrie de Vries) der Derbysieger von 2017. Natürlich bietet Champion Markus Klug diesen Crack erneut im Europa-Preis auf, der zuletzt als Vierter im Longines Großer Preis von Baden anständig lief. Ihm darf man wieder eine tragende Rolle zutrauen.

Trainer Markus Klug gegenüber German Racing: „Für seine beiden schwächeren Formen haben wir keine Erklärung, doch traf er auch nicht den passenden Boden an. Überhaupt ist es für Pferde mit einer Vorliebe für weiche Bahn in diesem Jahr nicht leicht. Im Training zeigte er sich immer von guter Seite. Seine Leistung zuletzt in Iffezheim war ordentlich. Da er vor einem Jahr in Köln gewonnen hat, bietet sich ein Start im Preis von Europa an. Er sollte mit guten Chancen antreten.“

In Iffezheim war Windstoß einen Hals vor Stall Salzburgs Night Music, der stark gesteigerten Stute aus dem Münchener Erfolgsquartier von Sarah Steinberg. Sie hielt an der Spitze lange stand. Im Sattel sitzt mit Oisin Murphy der englische Shooting Star, der noch am vergangenen Sonntag mit Roaring Lion die Irish Champion Stakes gewann.

Torcedor mit Blickrichtung Melbourne Cup

Beste Aussichten sollte der von Andreas Wöhler für Australian Bloodstock nachgenannte Torcedor (mit dem englischen Spitzenjockey Jamie Spencer) besitzen, der erst seit kurzem in diesem Top-Quartier beheimatet ist und als Kandidat für den Melbourne Cup gilt, für den er sich hier den Feinschliff holt.  

Wöhler auf seiner Website: „Die ursprüngliche Planung war, dass der Wallach schon nach England in die Quarantäne geht und in Australien ein Rennen zur Vorbereitung für den Melbourne Cup bestreitet, um die lange Pause seit seinem letzten Start zu überbrücken. Da wäre zeitlich nur Caulfield in Betracht gekommen, aber die Bahnführung könnte Torcedor nicht unbedingt liegen. So wird er nun in Köln aufgeboten und erst anschließend nach England reisen. Als Reiter wurde Jamie Spencer, der ihn dann auch später im Cup reiten soll, verpflichtet.“

Insgesamt vier Nachnennungen!

Ebenfalls per Nachnennung fand der Park Wiedinger Devastar (Martin Seidl) ins Rennen, der in dieser Saison schon drei Rennen gewann und stets ein Faktor ist. Und auch Gestüt Wittekindshofs frischgebackener St. Leger-Gewinner Sweet Thomas (Stephen Hellyn) und Stall Lucky Owners Walsingham (Andrasch Starke), aktueller Listensieger und u.a. Zweiter im Großen Preis der Badischen Wirtschaft, kamen nachträglich noch ins Feld. Es gab insgesamt also gleich vier Nachnennungen!

Gestüt Winterhauchs Veneto (Rene Piechulek) absolviert den ersten Start für Trainer Dr. Andreas Bolte. Der Gruppesieger kommt aus einer kleinen Pause. Darius Racings Khan (Clement Lecoeuvre) musste in dieser Klasse mehrfach Grenzen bekennen.

Hochspannung in der „heißen Phase“ der Champions League

Die German Racing Champions League 2018 geht in die heiße Phase. Am Sonntag steht mit dem 56. Preis von Europa der drittletzte Lauf der elf Top-Prüfungen in sechs Galopp-Metropolen umfassenden Rennserie des deutschen Galopprennsports bevor. Aktuell führen Best Solution und Weltstar mit jeweils 20 Punkten die Gesamtwertung an. Windstoß (aktuell 6 Punkte) und Walsingham (9 Punkte) könnten im Siegfalle dichter an die vorderen Pferde heranrücken. Bei den Jockeys besitzt Adrie de Vries fünf Punkte Vorsprung auf Andrasch Starke. Markus Klug führt die Trainer-Wertung klar an. Bevor im pferdewetten.de – Preis der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Berlin-Hoppegarten und am 1. November im Großen Preis von Bayern in München die endgültige Entscheidung in der Elite-Serie fällt, wird es also schon jetzt spannend.