Begeisterung pur für “W und W” – Weihegold und Werth

Isabell Werth und Weihegold OLD brillieren in der Kür. (Foto:Lafrentz)
Isabell Werth und Weihegold OLD brillieren in der Kür. (Foto:Lafrentz)

(Neumünster) Den ersten Schritt in die neunte Qualifikationsstation des FEI World Cup Dressage hat Titelverteidigerin Isabell Werth aus Rheinberg klar nach ganz vorn gesetzt. Die Rheinbergerin gewann mit ihrer 14 Jahre alten Stute Weihegold OLD den Grand Prix de Dressage – Preis von Madeleine Winter-Schulze mit sagenhaften 82,56 Prozent und war rundherum zufrieden mit “Weihe” wie die smarte, dunkle Schönheit nur genannt wird. Sie habe alles abrufen können, stellte die weltweit erfolgreichste Dressurreiterin zufrieden fest und setzte noch hinzu: “Die Prüfung heute, die Athmosphäre und die Zahl der Zuschauer haben deutlich unterstrichen, dass der Grand Prix in der bekannten Form richtig ist und keiner Verkürzung bedarf.”

Je älter, je besser

Die Konkurrenz ließ nichts unversucht. Helen Langehanenberg aus Billerbeck pilotierte ihren 17 Jahre alten Damsey FRH auf den zweiten Rang, stellte fest, dass er sich wohl in der Holstenhalle gefühlt habe und dass es ein gutes Gefühl sei, hinter Isabell Werth und Weihegold auf Platz zwei zu landen: “Das ist ja fast wie gewinnen.” Einen feinen Erfolg verbuchte die irische Dressurreiterin Judy Reynolds, die im westfälischen Dorsten lebt, mit ihrem 17 Jahre alten KWPN-Wallach Vancouver K –  sie wurde Dritte und verdrängte damit Mannschafts-Weltmeisterin Dorothee Schneider aus Framersheim auf den vierten Rang. “Es ist wie mit Damsey”, unterstrich Reynolds, “je älter und reifer er wird, desto mehr steigert er sich.”

Helen geht als 15. Starterin in die Kür

Das Top-Trio verfolgte auch die Auslosung der Startreihenfolge für den FEI Dressage World Cup in der Grand Prix Kür (Preis der VR Bank Neumünster) am Sonntag ab 10.00 Uhr genau. Nars Gottmer aus den Niederlanden eröffnet den Run auf Weltcup-Punkte bei der neunten von zehn Qualifikationsstationen in Neumünster am Sonntag, Helen Langehanenberg ist 15. und letzte Starterin der Prüfung. Isabell Werth und Weihegold treten als 12. Paar um 11.49 Uhr an, direkt nach Dorothee Schneider und Sammy Davis jr. (11.40 Uhr) und vor Benjamin Werndl aus Aubenhausen mit Daily Mirror (11.58 Uhr).  Schleswig-Holsteins Weltcup-Kandidatin Kathleen Keller aus Appen und ihr San Royal sind um 11.03 Uhr gefordert in der Holstenhalle 1.

FEI Dressage World Cup live

Der FEI Dressage World Cup wird vom Weltreiterverband unter www.feitv.org im Livestream übertragen. Eine Zusammenfassung zeigt auch das NDR-Fernsehen im Sportclub live. Übrigens. Dressur pur beginnt am Sonntag in den Holstenhallen bereits um 07.55 Uhr mit dem Grand Prix Special im Championat der Pferdestadt Neumünster – präsentiert von der R+V / VTV Generalvertretung Stapelfeldt. Und auch in dieser Prüfung dürfen sich Fans auf Isabell Werth, Helen Langehanenberg, Dorothee Schneider und Kathleen Keller freuen.

VR CLASSICS Ergebnisüberblick

3 CDI-W – FEI Grand Prix de Dressage, Preis von Madeleine Winter-Schulze
1. Isabell Werth (Rheinberg/RFV Graf von Schmettow Eversael) auf Weihegold OLD 1899.00
2. Helen Langehanenberg (Billerbeck/RV St.Georg Münster e.V.) auf Damsey FRH 1757.50
3. Judy Reynolds (IRL) auf Vancouver K 1727.50
4. Dorothee Schneider (Framersheim/Frankf.Turnierst.Schw.Gelb e.V.) auf Sammy Davis jr. 1726.50
5. Benjamin Werndl (Tuntenhausen/RFV Aubenhausen e.V.) auf Daily mirror 9 1721.50
6. Adelinde Cornelissen (NED) auf Aqiedo 1680.00

Details auch unter www.pst-marketing.de

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Amsterdam: Platz 1 bis 3 für Deutschland

Isabell Werth gewinnt mit Weihegold die Weltcup-Qualifikation in Neumünster (Foto: FEI/Arndt Bronkhorst)
Isabell Werth gewinnt mit Weihegold die Weltcup-Qualifikation in Neumünster (Foto: FEI/Arndt Bronkhorst)

Amsterdam (fn-press). Eine beeindruckende Kostprobe ihrer Stärke auf dem Viereck gaben die deutschen Reiterinnen bei der Weltcup-Etappe in Amsterdam ab. Isabell Werth (Rheinberg) siegte mit der Stute Weihegold OLD vor Dorothee Schneider (Framersheim), die den Wallach Sammy Davis jr. an den Start brachte. Auf Rang drei folgte mit Helen Langehanenberg und dem Hengst Damsey FRH wiederum ein deutsches Paar.

Sieg Nummer zwei in der laufenden Weltcup-Saison für Weihegold: Nach Stockholm Anfang Dezember 2018 gewann die 14-jährige Oldenburgerin mit Isabell Werth nun auch ihre zweite Weltcup-Kür. Die Don Schufro-Tochter erhielt von den fünf Richtern für ihre makellose Vorführung zwischen 84 und 88 Prozent, im Schnitt übernahm das Paar mit 86,81 Prozent deutlich die Führung. Das Amsterdamer Publikum spendierte standing ovations. Über vier Prozent weniger erzielte Dorothee Schneider (82,675). Auch ihr 13-jähriger bayerischer Wallach Sammy Davis v. San Remo machte seine Sache bestens. Dieselbe Rangierung an erster und zweiter Stelle hatte es am Vortrag auch im Grand Prix gegeben.

Verlief der Grand Prix für Helen Langehanenberg mit dem Hannoveraner Damsey vielleicht ein wenig enttäuschend (Platz sieben), präsentierte sich der 17-jährige Sohn des Dressage Royal in der Kür in Topform. 82,440 Prozent bedeuteten Platz drei. Eine so große Dominanz gelingt den deutschen Weltcup-Akteuren auch nicht alle Tage. Die mit nach Amsterdam gereiste Bundestrainerin Monica Theodorescu hatte jedenfalls allen Grund, stolz auf ihre „Mädels“ zu sein.

Auf dem vierten Rang schloss sich der Schwede Patrik Kittel mit dem Oldenburger Delauny an (82,29). Für die gastgebenden Niederländer erreichte Hans Peter Minderhoud mit dem KWPN-Hengst Glock’s Dream Boy das fünftbeste Ergebnis (81,38). Als vierter deutscher Starter ging Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) in Amsterdam auf Punktejagd. Mit dem zwölfjährigen Hannoveraner Duke of Britain bekam der Bereiter auf dem Hof Kasselmann 77,08 Prozent (Platz zehn).

Noch zweimal macht der Dressur-Weltcup auf dem Weg zu seinem Finale in Göteborg (3. bis 7. April) Station: in Neumünster und in s’Hertogenbosch. Die meisten Punkte hat bislang Dorothee Schneider auf dem Konto (70), knapp gefolgt von Helen Langehanenberg (68) und Benjamin Werndl (65). Neben der vorqualifizierten Titelverteidigerin Isabell Werth kann Deutschland noch zwei weitere Teilnehmer schicken. Es bleibt also spannend, wer sein Ticket lösen wird.   hen

Frankfurt: Kür-Sieg für Isabell Werth und Don Johnson FRH

FN Logo (Herkunft: FN)
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Frankfurt/Main (fn-press). Isabell Werth hat das diesjährige internationale Frankfurter Festhallen-Reitturnier mit einem Sieg abgeschlossen. In der Grand Prix Kür gewann sie mit Don Johnson FRH. Die beiden erreichten ein Ergebnis von 80.3 Prozent. Ingrid Klimke und Franziskus wurden zweitbestes deutsches Paar und belegten Rang zwei.

„Jetzt kann Weihnachten kommen“, sagte Isabell Werth (Rheinberg) nach dem Sieg. Ihr 16-jähriger Hannoveraner Wallach Don Johnson war zuletzt im Mai auf einem Turnier gestartet. „Das ist der momentan sehr komfortablen Situation bei uns im Stall geschuldet, dass so viele Grand Prix Pferde da sind. Da ist Jonny leider ein bisschen zu kurz gekommen. Er hat vor Langeweile schon das ein oder andere Gummi-Tier in seiner Box erlegt“, berichtete Werth. „Heute bin ich sehr zufrieden mit ihm. Er ist ja immer für alles gut und kann auch schonmal den Kopf zwischen die Beine stecken und losbocken. Er ist einfach ein Charakterpferd und mir sehr ans Herz gewachsen. Der Sieg ist ein schöner Abschluss für dieses Wochenende.“

Am Vorabend hatte Werth mit ihrem Nachwuchspferd Descolari den Siegerpreis des Nürnberger Burg-Pokals gewonnen. Auch in dieser Prüfung hatte Ingrid Klimke Platz zwei belegt – dort mit Nachwuchspferd SPH Dante. Für Klimke stand nach der Grand Prix Kür fest: „Hinter Isabell Zweite zu werden ist ja wie gewinnen.“ Mit ihrem zehnjährigen Hannoveraner Hengst Franziskus erreichte die Münsteranerin 76.025 Prozentpunkte. Auch Platz drei belegte ein Hannoveraner: Dambuci NI und seine finnische Reiterin Emma Kanerva wurden mit 75.325 Prozent bewertet.

Neben den sportlichen Ergebnissen konnte Turnierleiter Klaus-Martin Rath auch einen neuen Besucherrekord verkünden: Insgesamt haben in den vergangenen Tagen 47.400 Zuschauer die Festhalle besucht. „Das Turnier war so gut besucht wie noch nie“, sagte Rath. „Das liegt auch daran, wie wir hier in Frankfurt den Sport weitergeben können. Wir haben zum Beispiel das Glück, mit Isabell Werth jemanden zu haben, der es wie kein anderer versteht das Publikum zu animieren und zu begeistern, wie man im Siegerpreis gesehen hat. Davon lebt das Turnier, das macht es lebendig und lebhaft, und das ist einfach unbezahlbar.“ Einen Zuschauer-Zuwachs habe es zum Beispiel am Donnerstag-Abend gegeben, wo erstmals eine Prüfung mit Zwei- und Vierspänner-Kutschen ausgetragen worden war, die beim Publikum außerordentlich gut ankam.

Ein Zuschauermagnet sind in Frankfurt auch immer wieder die Serien für die Nachwuchspferde, der Louisdor-Preis und der Burg-Pokal. „Die Serien haben sich über die Jahre hier etabliert und erfahren eine große Resonanz. Die Prüfungen sind ein idealer Aufbau für die Pferde und man sieht, dass die Breite an Qualität zunimmt“, sagte Isabell Werth. „Wenn man die Pferde betrachtet, die dieses Jahr hier gestartet sind, dann sind das tolle Aussichten für die kommenden Championate. Es ist kein Zufall, dass Pferde wie Weihegold, Dalera oder Sammy Davis junior richtig gute Mannschaftspferde geworden sind. Der Louisdor-Preis ist ein Internationaler Prüfstein, viele Pferde gehen hier ihren ersten Grand Prix. Und wenn sie hier eine Gute Prüfung gehen, dann können wir davon ausgehen, dass wir die Pferde auch international wiedersehen.“ jbc

Ergebnisse aus Frankfurt finden Sie hier: http://festhallenreitturnier-frankfurt.de/front_content.php?idcat=1007
Ein Foto des Siegerpaares steht hier zum Download zur Verfügung: https://drive.google.com/open?id=1Nx4bj7NKAsOvQfyuWg7N-KJ2ImED-LbV

Stockholm: Doppelsieg für Weihegold OLD

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Stockholm (fn-press). Die Turnierpause ist beendet, die Oldenburger Stute Weihegold OLD kehrte in Stockholm auf die sportliche Bühne zurück und siegte mit Isabell Werth (Rheinberg) im Grand Prix und in der Kür. Platz zwei im hochdotierten Wettbewerb „Saab Top Ten Dressage“ belegte der Schwede Patrik Kittel mit Delaunay OLD.

Gemeinsam mit dem Automobilhersteller Saab und dem Stockholmer Veranstalter hatte Patrik Kittel im vergangenen Jahr das Top-Ten-Finale der weltbesten Dressurreiter ins Leben gerufen. Die Premiere erwies sich als voller Erfolg, sodass nun die zweite Auflage folgte. Gleich drei deutsche Paare gingen in Schwedens Hauptstadt an den Start, es wären sogar vier gewesen, denn qualifiziert war auch Sönke Rothenberger (Bad Homburg). Aber der Student musste absagen, weil er keinen Dispens von seiner Universität erhalten habe, teilt die Familie mit.

So konnte Isabell Werth ihrer Favoritenrolle souverän gerecht werden. Ihre 14-jährige Oldenburger Stute Weihegold hatte seit dem Turnier in Donaueschingen im August Pause und startete in Stockholm brillant in die Hallensaison. Die Don Schufro-Tochter begeisterte in allen Lektionen der schweren Kür und wurde von den fünf Richtern sehr deutlich an die Spitze rangiert (89,775 Prozent). Die für Dressurverhältnisse mit umgerechnet rund 233.000 Euro extrem hoch dotierte Prüfung schüttete allein für das Siegerpaar 70.000 Euro aus.

Während Isabell Werths Weihegold in der Vergangenheit schon die magischen 90 Prozent überwunden hatte und diesmal knapp unter ihrem Rekord blieb, erzielte der Schwede Patrik Kittel mit dem Oldenburger Wallach Delaunay v. Dr. Doolittle ein neues Bestergebnis: 85,875 Prozent, Platz zwei für den im Münsterland lebenden 42-Jährigen.

Auch Isabell Werths deutsche Kolleginnen beendeten die Kür im satten 80er-Bereich. Dorothee Schneider (Framersheim) wurde mit dem bayerischen Wallach Sammy Davis jr. v. San Remo Dritte (84,725 Prozent), Helen Langehanenberg (Billerbeck) führte den Hannoveraner Damsey v. Dressage Royal auf Platz vier (83,495). Mit Tinne Vilhelmson Silfven und dem Hannoveraner Don Auriello sowie Therese Nilshagen und dem Oldenburger Hengst Dante Weltino schlossen sich zwei weitere schwedische Paare an, so dass der Wettbewerb zu einem deutsch-schwedischen „Duell“ geriet. hen

Stuttgart: Isabell Werth zum 15. Mal German Master der Dressurreiter

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Stuttgart (fn-press). Isabell Werth hat zum 15. Mal den Titel German Master der Dressurreiter gewonnen. Im Rahmen des internationalen Stuttgarter Hallenreitturniers siegte sie im Grand Prix Special mit Emilio – wie bereits 2015 und 2016. Platz zwei belegte Dorothee Schneider mit dem zehnjährigen Faustus, der noch eine besondere Auszeichnung erhielt. Der dritte Rang ging an Jessica von Bredow-Werndl und Zaire-E.

Isabell Werth (Rheinberg) hat ein turbulentes Wochenende hinter sich. Nicht nur, dass sie mit der vollen Ausbeute von vier Siegen bei vier Starts die Heimreise antritt. Zwischendurch jettete sie nach Norddeutschland, um ihrer langjährigen Freundin und Förderin Madeleine Winter-Schulze eine besondere Auszeichnung zu überreichen. Winter-Schulze, Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, erhielt in Osnabrück die Ehrengabe des Landessportbundes Niedersachsen – inklusive Überraschung: „Plötzlich stand Isabell auf der Bühne, hielt die Laudatio und überreichte mir den Preis. Das war eine wunderbare Überraschung. Wenn ich das erzähle, muss ich schon wieder schlucken“, berichtete die 77-Jährige, die sich nach ihrem Oberschenkelhalsbruch, den sie sich bei einem Sturz bei den Weltreiterspielen im September zugezogen hatte, wieder topfit auf den Beinen zeigte.

Werth war am Samstagmorgen als erste Reiterin mit ihrem Emilio in den Grand Prix gestartet und legte ein unerreichbares Ergebnis vor. Dann ging es zum Flughafen Richtung Norddeutschland, Übergabe der Auszeichnung, zurück nach Stuttgart und schnell noch ein Sieg mit Bella Rose in der Weltcup-Kür. Am folgenden Tag dann der Grand Prix Special um den Titel German Master mit Emilio. Sieg mit 79.872 Prozent. Für Werth ist es der 15. German-Master-Titel, den sie bereits mit sechs verschiedenen Pferden gewinnen konnte: Gigolo, Satchmo, El Santo NRW, Bella Rose, Emilio und Don Johnson FRH.

Im weiteren Klassement tauschten Dorothee Schneider (Framersheim) und Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) die Platzierungen aus dem Grand Prix. Mit 76.426 Prozent belegte Schneider mit dem zehnjährigen Faustus den zweiten Rang. „Faustus hat ein unglaubliches Potenzial. Manchmal ist er noch etwas introvertiert, aber er kommt immer mehr aus sich heraus. Heute hat er einen super Job gemacht“, sagte Schneider. Im Anschluss an die Prüfung erhielt der Hannoveraner Wallach den Otto-Lörke-Preis als bestes deutsches Nachwuchs-Dressurpferd 2018 (mehr dazu lesen Sie hier).

Der dritte Platz ging an Jessica von Bredow-Werndl und ihre niederländische Stute Zaire-E. Die beiden erreichten ein Ergebnis von 75.809 Prozent. „Stuttgart war bisher nicht so Zaires Lieblingsturnier, aber seit diesem Jahr schon. Sie war auch gestern toll zu reiten und hat sich von der Atmosphäre hier nicht aus der Ruhe bringen lassen. Bei ihr liegen Genie und Wahnsinn sehr nah beieinander. Früher ist mehr der Wahnsinn durchgekommen, jetzt, mit zunehmendem Alter, kommt das Genie mehr durch“, sagte von Bredow-Werndl, die auf die Unterstützung ihrer gesamten Familie bauen konnte. „Mein kleiner Sohn war heute schon um sechs Uhr auf den Beinen. Er erklärt mir morgens erstmal, worauf es wirklich ankommt im Leben.“

Auch die Plätze vier, fünf und acht belegten deutsche Paare. Bundestrainerin Monica Theodorescu war zufrieden mit dem diesjährigen Stuttgart-Wochenende: „Unser Ziel ist es, dass jeder Reiter und sein Pferd immer ein kleines bisschen besser werden. Dieses Jahr ist das wieder unglaublich gut gelungen. Wir haben tolle Pferde, schönen und hochwertigen Sport gesehen. Das ist es, woran wir ständig arbeiten, genauso daran, dass die Pferde Freude am Sport haben. Auch das haben wir am Samstag schon in der Kür gesehen. Ich freue mich, dass wir hier in der Kür zeigen durften, was wir können, nachdem es uns in Tryon wegen des Wetters verwehrt geblieben war.“ jbc

Alle Ergebnisse aus Stuttgart finden Sie hier: www.longinestiming.com/#!/equestrian/2018/1514/html/en/longinestiming/index.html

Stuttgart: Isabell Werth und Bella Rose gewinnen Weltcup-Kür

Germany’s Isabell Werth posted her second victory in the FEI Dressage World Cup™ 2018/2019 Western European League series when coming out on top with Bella Rose at the German Masters in Stuttgart (GER) today. (FEI/Leanjo de Koster)
Germany’s Isabell Werth posted her second victory in the FEI Dressage World Cup™ 2018/2019 Western European League series when coming out on top with Bella Rose at the German Masters in Stuttgart (GER) today. (FEI/Leanjo de Koster)

Stuttgart (fn-press). In Stuttgart schließt sich der Kreis, so hatte es Isabell Werth zuvor formuliert: Vier Jahre nach dem vorerst letzten Start ihrer Stute Bella Rose in der Schleyer-Halle, auf den eine lange Verletzungspause folgte, siegten die beiden nun in der Stuttgarter Weltcup-Kür. Dorothee Schneider mit Sammy Davis jr. sowie Helen Langehanenberg und Damsey FRH folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Bei den Weltreiterspielen in Tryon/USA blieb ihnen der Start in der Grand Prix Kür noch verwehrt – aus Sorge vor den Folgen des Hurricanes Florence war die Prüfung im September abgesagt worden. Isabell Werth und ihr Herzenspferd Bella Rose, die 14-jährige westfälische Stute von Belissimo M, brachten dennoch zwei Goldmedaillen mit nach Hause – eine mit dem Team, eine im Grand Prix Special. Zwei Monate später durften die beiden nun auch zeigen, was sie in der Kür können. Mit 85.71 Prozentpunkten setzten sie sich beim Stuttgarter Hallenreitturnier in der Weltcup-Qualifikation an die Spitze des Klassements.

„Ich hatte noch nie ein Pferd mit solchen durch den Körper schwingenden Piaffen und Passagen. Bella besitzt eine unglaubliche Gehfreude. Sie ist jede Sekunde wert, die man in sie investiert – sie gibt es doppelt zurück“, sagte Werth nach der Siegerehrung. Mit Emilio hatte sie bereits Anfang November die Weltcup-Qualifikation in Lyon/FRA für sich entscheiden. Als Titelverteidigerin ist die Rheinbergerin bereits für das Weltcup-Finale im April 2019 gesetzt. Mit Weihegold OLD gewann sie das Hallen-Finale in den vergangenen beiden Jahren. Mit der Oldenburger Stute peilt sie nun das Top-Ten-Finale in Stockholm an. Bella Rose erhält jetzt eine Turnierpause – einen Start mit der Fuchsstute beim Weltcup-Finale in Göteborg schloss Werth bereits aus.

Auf Platz zwei folgten in Stuttgart mit 81.840 Prozent die Mannschaftswelt- und Europameister Dorothee Schneider (Framersheim) und ihr DSP-Wallach Sammy Davis jr. (von San Remo). „Sammy war fantastisch, frisch und engagiert. Er hatte heute Spaß daran, mit mir zu tanzen“, kommentierte Schneider ihre Vorstellung. Die beidem hatten sich in der vergangenen Saison erstmals für das Weltcup-Finale qualifiziert. Aktuell sind sie dabei diesen Erfolg zu wiederholen, denn in der laufenden Saison punkteten sie bereits in Lyon/FRA und Budapest/HUN. Mit ihrem zweiten Platz in Stuttgart führen sie nun das Weltcup-Zwischenranking an.

Helen Langehanenberg (Billerbeck) war mit ihrem bewährten Hannoveraner Damsey FRH (von Dressage Royal) im dänischen Herning in den Weltcup eingestiegen, wo sie den zweiten Platz erreicht hatten. Auch in Stuttgart gelang ihnen ein Ergebnis von mehr als 81 Prozent. Sie liegen damit auf Rang vier des aktuellen Rankings. Über ihre Stuttgarter Kür sagte Langehanenberg: „Damsey hat mir gezeigt, dass er noch nicht zu alt ist, auch wenn er jetzt 17 Jahre alt wird. Mein Ziel ist ganz klar das Weltcup-Finale in Göteborg.“ Dort hatte sie bereits 2013 mit Damon Hill gesiegt.

Viertbestes deutsches Paar in Stuttgart wurden Benjamin Werndl (Aubenhausen) und sein westfälischer Wallach Daily mirror (von Damon Hill), die im Juni dieses Jahres in den deutschen Perspektivkader berufen worden waren. Sie belegten Rang fünf mit 80.34 Prozentpunkten  – bisherige persönliche Bestleistung der beiden, wie auch am Tag zuvor im Grand Prix. Mit ihren bereits gesammelten Weltcup-Punkten aus Herning und Budapest liegen sie im Zwischenranking einen Platz hinter Schneider und Sammy Davis jr..

Das Weltcup-Finale der Dressur- und Springreiter steigt am ersten Aprilwochenende 2019 im schwedischen Göteborg. Bis dahin finden noch sieben weitere Qualifikationen statt, unter anderem im Februar in Neumünster.

Alle Ergebnisse aus Stuttgart sowie das Weltcup-Zwischenranking finden Sie hier: www.longinestiming.com/#!/equestrian/2018/1514/html/en/longinestiming/index.html

Isabell Werth erläutert Trainingsprinzipien auf Gestüt Vorwerk

Sissy Max-Theurer, Isabell Werth und David Hunt (v.l.) (Foto: Tanja Becker)
Sissy Max-Theurer, Isabell Werth und David Hunt (v.l.) (Foto: Tanja Becker)

Zum jährlichen Meeting des IDTC (International Dressage Trainers Club) hatten die Organisatoren Linda Keenan und David Hunt am 9. und 10. Oktober auf das Gestüt Vorwerk der Familie Max-Theurer in Cappeln geladen. Über 100 Trainerpersönlichkeiten aus vielen verschiedenen Nationen konnten hochinteressante Vorträge und Demonstrationen verfolgen.

Johann Hinnemann erläuterte zusammen mit den Körkommissarinnen Heike Kemmer (Hannover) und Marian Dorresteijn (KWPN) die Entwicklungen der Sportpferdezucht in den letzten zwanzig Jahren anhand von sechs Pferden aller Altersklassen unter dem Sattel von Stefanie Wolf und Annika Rühl.

Für rege Diskussion sorgte der Vortrag der FEI Tierärztin Dr. Rachel Murray zu aktuellen Forschungsergebnissen im Bereich Gebisse und Zäumungen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Pferde in allen Sparten des Reitsports. Anschließend stellte sich der Chefredakteur des Pferdemagazins St.Georg, Jan Tönjes, einer angeregten Diskussion zum Thema „Reitsport und Medien“.

Am zweiten Seminartag demonstrierte die deutsche Pony-Bundestrainerin Conny Endres mit Hilfe ihrer Schülerinnen Antonia Busch-Kuffner und Shona Benner, wie wichtig die Basisarbeit für alle Klassen des Dressursportes ist.

Die langjährige 5*-Richterin Katrina Wüst stellte in einer Präsentation das neu entwickelte System des „paperless judging“ vor und gab einen Rückblick auf die zurückliegenden Weltreiterspiele in Tryon/USA.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bot Isabell Werth. Gerade erst mit zwei weiteren WM-Goldmedaillen ausgezeichnet, demonstrierte sie nun in der Rolle der Trainerin eindrucksvoll ihre Trainingsprinzipien. Acht verschiedene Pferde aus dem Besitz des Gestütes Vorwerk wurden dem Publikum präsentiert. Jede Einheit wurde individuell an Bedürfnisse und Ausbildungsstand des jeweiligen Reiter-Pferd-Paares angepasst.

Anhand des dreijährigen Hengstes Fürst Schwarzenberg, der sich unter dem Sattel des Jungpferdespezialisten Heinrich Richter vertrauensvoll und ausgeglichen präsentierte, erläuterte Isabell Werth dem Publikum, wie wichtig ein guter Beritt für hochqualitative junge Pferde ist.

Die Bereiterinnen Yvonne Kläne und Melanie Tewes konnten für die weitere Arbeit mit ihren Jungpferden wertvolle Tipps mitnehmen und sich über die Fortschritte ihrer vierbeinigen Partner freuen. Der Bundeschampionatsfinalist Caracciola MT wurde mit den Seitengängen vertraut gemacht, der Sporttestsieger Duracao sprang am Ende seiner Trainingseinheit bereits sichere fliegende Wechsel.

Der WM-Finalist der jungen Dressurpferde, Valparaiso, zeigte unter dem Sattel der Tochter des Hauses, Victoria Max-Theurer, wie ein junges Pferd ohne Stress an die höchsten Lektionen der Dressur herangeführt werden kann. Der Siebenjährige brillierte in Ansätzen von Piaffe und Passage und zeigte unter Anleitung von Isabell Werth sichere Serienwechsel und Pirouetten.

Im Schlusswort dankten David Hunt und Linda Keenan der Familie Max-Theurer für die Gastfreundschaft. Auch die Referenten und Zuhörer lobten die Organisation des Teams. „Gestüt Vorwerk bot eine perfekte Kulisse, wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.“ Die Gastgeberin wünschte sich in ihrer Abschlussrede einen intensiveren Austausch zwischen Trainern, Reitern, Richtern, Presse und Tierärzte, nicht zuletzt „immer zum Wohl unserer geliebten Pferde und unseres so wunderbaren Sports. Wir müssen in diesem Sinne eine große Familie werden.“

TV-Tipp: Isabell Werth bei Markus Lanz und Kölner Treff zu Gast

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Warendorf (fn-press). Kaum ist Isabell Werth mit ihren zwei Goldmedaillen im Gepäck von den Weltreiterspielen in Tryon/USA zurückgekehrt, da ist die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt erneut im Fernsehen zu sehen: Am heutigen Mittwochabend ab 23.15 Uhr ist sie in der Sendung „Markus Lanz“ im ZDF zu Gast, am Freitag ab 22 Uhr dann im WDR beim „Kölner Treff“.

In den Talkshows wird die Rheinbergerin sicherlich nicht nur von ihren jüngsten sportlichen Erfolgen mit ihrem „Herzenspferd“ Bella Rose in den USA berichten. Denn die frischgebackene Team- und Einzel-Weltmeisterin ist kürzlich auch unter die Buchautoren gegangen. Zusammen mit der renommierten Sportjournalistin Evi Simeoni von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat Werth ihre Biografie „Vier Beine tragen meine Seele“ herausgebracht. Darin beschreiben die beiden Frauen Werths sportlichen und persönlichen Werdegang sowie die Pferde und Menschen, die die Karriere der sechsfachen Olympiasiegerin besonders geprägt haben. jbc

WEG Tryon: Einzel-Gold für Isabell Werth und Bella Rose

FEI World Equestrian Games™ Tryon USA

Tryon/USA (fn-press). Riesiger Jubel im deutschen Dressurteam: Isabell Werth und Bella Rose gewinnen nach Mannschaftsgold auch Gold im Grand Prix Special. Und das deutlich mit 86,246 Prozent. Silber geht an die US-Amerikanerin Laura Graves mit Verdades (81,717 Prozent), Bronze holt sich die Britin Charlotte Dujardin und Mount St. John Freestyle (81,489 Prozent). 

„Ich bin sehr glücklich, so ein Pferd zu haben. Bella Rose ist einfach überragend – in allem was sie tut“, schwärmte Isabell Werth nach ihrem Ritt. Nachdem die beiden bereits gestern eine Traumrunde hingelegt und das Mannschaftsgold perfekt gemacht hatten, konnten sie sich heute sogar noch einmal steigern. Für nahezu perfekte Piaffen und Passagen vergaben die Richter reihenweise die Höchstnote 10. „Das ist einfach unbeschreiblich. Ich kann nur dem lieben Gott danken, mit diesem Pferd ein solches Geschenk bekommen zu haben“, sagte Werth, für die dieser Titel die neunte Gold-Medaille bei Weltreiterspielen ist.

Nicht ganz so gut wie im Grand Prix lief es für Sönke Rothenberger und Cosmo. Nach zwei Patzern in den Einerwechseln mussten die beiden sich mit Platz vier (81,227 Prozent) zufrieden geben. „Ich hätte Cosmo gewünscht, dass er Einzelweltmeister wird. Aber es hat heute nicht sollen sein. Ich muss das abhaken und mich jetzt auf die Kür konzentrieren“, betonte Sönke Rothenberger.

Auch Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) und TSF Dalera BB konnten nicht ganz an die Leistung aus dem Grand Prix anknüpfen. Die Piaffen waren etwas zögerlich und auch ihnen passierte ein Wechselfehler. Die Passage dagegen war sicher und gewohnt ausdrucksstark. 73,875 Prozent bedeutete am Ende Platz 16. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge hier raus. Es hat heute einfach die Kraft gefehlt, da brauchen wir nichts schön zu reden“, erklärte Jessica von Bredow-Werndl. „Aber Dalera ist erst elf, das ist ihr erstes Grand Prix-Jahr. Deswegen: Ich kann mich nur bedanken, dass sie heute ihr letztes Hemd für mich gegeben hat. Sie will es unbedingt und tut, was sie kann. Das einzige, was dieses Pferd braucht ist Zeit – Zeit und Kraft.“

75,638 Prozent lautete das Ergebnis für Dorothee Schneider (Framersheim) und Sammy Davis jr. Schön anzusehen waren vor allem die fließenden Übergänge und die Passage. Die Piaffen allerdings waren noch etwas schüchtern. Außerdem passierte auch ihnen ein Wechselfehler, der einige Punkte gekostet hat. Trotzdem zieht Dorothee Schneider ein positives Fazit: „Ich war heute sehr zufrieden. Sammy war frischer als vor zwei Tagen. Ich bin happy mit der Runde. Vom Ergebnis her hätte ich mir vielleicht etwas mehr gewünscht.“

Am Sonntag geht es für die 15 Besten aus dem Grand Prix Special in der Grand Prix Kür noch einmal um Gold, Silber und Bronze, für die Zuschauer das Sahnehäubchen der Dressur-Weltmeisterschaften. Isabell Werth, Sönke Rothenberger und Dorothee Schneider dürfen starten. Alle Informationen zu den Weltreiterspielen, den Disziplinen und den Teams finden Sie unter www.pferd-aktuell.de/weg2018.

Die Ergebnisse des Grand Prix Special im Überblick: 

Gold: Isabell Werth und Bella Rose (GER): 86,246 Prozent
Silber: Laura Graves und Verdades (USA): 81,717 Prozent
Bronze: Charlotte Dujardin und Mount St John Freestyle (GBR): 81,489 Prozent
4. Sönke Rothenberger und Cosmo (GER): 81,227 Prozent5. Patrik Kittel und Well Done de la Roche CMF (SWE): 79,726 Prozent
6. Kasey Perry-Glass und Goerklintgaards Dublet (USA): 78,541 Prozent
7. Edward Gal und Glock’s Zonik N.O.P. (NED): 77,751 Prozent
8. Juliette Ramel und Buriel K.H. (SWE): 77,280 Prozent
9. Carl Hester und Hawtins Delicato (GBR): 77,219 Prozent
10. Therese Nilshagen und Dante Weltino OLD (SWE): 75,821 Prozent
11. Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. (GER): 75,608 Prozent…16. Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB (GER): 73,875 Prozent

Münster: WM-Kandidatinnen gewinnen Dressur

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Münster (fn-press). Bestens besetzt präsentierte sich das kleine, aber feine Dressurfeld beim Turnier der Sieger vor dem Münsteraner Schloss dem Publikum. Mit Helen Langehanenberg (Billerbeck), Dorothee Schneider (Framersheim) und Ingrid Klimke (Münster) gewannen drei Kandidatinnen der bevorstehenden Weltreiterspiele die Hauptprüfungen Grand Prix, Special und Kür.

Helen Langehanenberg stellte den 16-jährigen Hannoveraner Damsey v. Dressage Royal zu einem letzten Form-Check vor, schließlich ging es auch für dieses Paar um die Nominierung für die Weltreiterspiele, die am 11. September in Tryon/USA beginnen. Der elegante Hengst meisterte das Grand Prix-Pensum nahezu fehlerfrei und wurde von den Richtern mit 77,1 Prozent bewertet. Wie berichtet, gab der Dressurausschuss nach dem Grand Prix das Tryon-Team bekannt, dem Soenke Rothenberger mit Cosmo, Dorothee Schneider mit Sammy Davis jr., Jessica von Bredow-Werndl mit TSF Dalera BB (Reserve Zaire), Isabell Werth mit Bella Rose (Reserve Weihegold OLD oder Emilio) sowie als Reservistin Helen Langehanenberg mit Damsey FRH angehören. Platz zwei im Grand Prix belegte Dorothee Schneider mit ihrem zehnjährigen Nachwuchspferd Faustus. Der Hannoveraner Wallach von Falsterbo erhielt 76,1 Prozent und verwies den Oldenburger Hengst Dante Weltino OLD v. Danone I mit seiner schwedischen Reiterin Therese Nilshagen auf den dritten Platz (74,5).

Grand Prix-Siegerin Helen Langehanenberg verzichtete mit Damsey auf einen weiteren Start. So konnte Dorothee Schneider mit Faustus nicht nur den Grand Prix Special gewinnen (75,706 Prozent), sondern mit der 14-jährigen Hannoveranerin Fohlenhofs Rock’n Rose auch noch das zweitbeste Pferd stellen. Die Tochter des Rubin-Royal wurde mit 73,176 Prozent bewertet. Auf Platz drei behauptete sich die Irin Judy Reynolds mit dem niederländischen Wallach Vancouver (70,627).

Ingrid Klimke, die bei den Weltreiterspielen bekanntlich in der Vielseitigkeit startet, entschied sich in Münster für die Kür. Nach Platz vier im Grand Prix führte sie den zehnjährigen westfälischen Hengst Franziskus v. Fidertanz zum Kür-Sieg mit 76,1 Prozent. Es war eine knappe Entscheidung, denn zwei Richter hatten Heiner Schiergen (Krefeld) mit dem niederländischen Hengst Aaron an der Spitze gesehen (75,825). Auf dem dritten Platz folgte die Bayerin Victoria Michalke (Isen) mit dem Oldenburger Hengst Dance On OLD v. Dream of Heidelberg (74,2).    hen