Vechta: It’s showtime

Erleben Sie die große Präsentation der Elite-Kollektion am Samstag, 23. März, um 15.00 Uhr in Vechta. (gr. Feldhaus)
Erleben Sie die große Präsentation der Elite-Kollektion am Samstag, 23. März, um 15.00 Uhr in Vechta. (gr. Feldhaus)

Am Samstag, 23. März, findet um 15.00 Uhr die große Präsentation der Frühjahrs Elite-Kollektion statt. In dem Auktionslot begeistern sporterfolgreiche Lehrmeister, gekörte Hengste, Brillantringstuten und talentierte Zukunftsstars. Kommen Sie am Samstag, 23. März, nach Vechta und erleben Ihren Auserwählten live in Turnieratmosphäre. Für Köstlichkeiten wie Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Verbringen Sie einen herrlichen Nachmittag in Vechta!

Vom dreijährigen Youngster bis hin zum ausgebildeten Erfolgsgaranten bleiben in der Frühjahrs Elite-Auktion am Samstag, 6. April, keine Wünsche offen.

Die Dressurpferde-Kollektion begeistert mit dem vierjährigen Dark Dancer, Kat. Nr. 17, v. Danone I – Fürst Romancier – Florencio I, Bruder des Oldenburger Prämienhengstes Deodoro vom Gut Lonken. Dieser smarte Tänzer lässt die Herzen eines jeden Dressurreiters höher schlagen.

Schick und elegant: Dynamic, Kat. Nr. 10, v. Dimaggio – Brentano II – Weltmeyer. Großmutter Western Girl ist die Schwester von dem Grand Prix-siegreichen Wenckstern unter Jonny Hilberath. Dem Mutterstamm entspringt ebenfalls Wild Willy Granly v. De Noir, erfolgreich in der Junioren-Tour unter Luna Laabs.

Bei den Springpferden brillieren Parcoursathleten wie der vierjährige Changing Winds, Kat. Nr. 14, v. Conthargos – Corlensky G – Landor S. Ur-Großmutter Weltana v. Acord II stellte ebenfalls die in S-Springen erfolgreichen Vechtaer Auktioniken Let’s Dance v. Landor S unter Svante Johansson, den gekörten S-erfolgreichen Chalord v. Chalan unter Sergey Petrov sowie Bundeschampionats-Finalist Diavoltan OLD v. Diarado.

Spitzenvererber Kannan präsentiert eine sprunggewaltige Tochter für die Frühjahrs-Kollektion: Lola Montez, Kat. Nr. 16, v. Kannan – Cassini II – Coriander, aus dem weltberühmten Stamm 8769. Dieser Stutenfamilie entspringt ebenfalls der 1.60 m-Parcours erfolgreiche Come on v. Cantus unter Prinzessin Haya Bint al Hussein aus Jordanien.

Die Pferde werden trainiert und stehen zum Ausprobieren für Interessenten bereit. Vereinbaren Sie einen Termin mit unserem Team, um Ihren Liebling persönlich kennenzulernen.

Offizielles Training und Ausprobierzeiten
ab Donnerstag, 14. März bis Freitag, 5. April10.00 – 13.00 Uhr Springkader13.30 – 16.00 Uhr DressurkaderStallruhe an allen Sonntagen.

Präsentation der Elite-Kollektion
Samstag, 23. März – 15.00 Uhr- Ausprobieren nach der Präsentation –

Einen Überblick über die gesamte Kollektion finden Sie im Internet im Auktionsbereich der Oldenburger Website www.oldenburger-pferde.com oder klicken Sie hier um direkt dorthin zu gelangen: https://oldenburger-pferde.net/front_content.php?idart=5764&changelang=1&lang=1

Selbstverständlich können Sie Ihren Favoriten auch ganz bequem am Telefon ersteigern. Bitte kontaktieren Sie hierfür folgende Mitarbeiter des Oldenburger Auktionsbüros.

Beratung und Kundenservice:

Dressurpferde:
Thomas Rhinow: +49(0)172-9748487 oder rhinow.thomas@oldenburger-pferde.com
Daniel Pophanken: +49(0)175-2930926 oder pophanken.daniel@oldenburger-pferde.com

Springpferde:
Fabian Kühl: +49(0)151-14536599 oder kuehl.fabian@oldenburger-pferde.com
Johanna Weber: +49(0)171-1893792 oder weber.johanna@oldenburger-pferde.com


Informationen/Kataloge:

Elisabeth Gerberding: +49(0)4441-935512 oder gerberding.elisabeth@oldenburger-pferde.com
Heike Arends: +49(0)4441-935531 oder arends.heike@oldenburger-pferde.com

Werbeanzeigen

Hengstpräsentation in Neumünster: Ein voller Erfolg

Sein großes Vermögen stellte der vierjährige Cornet Obolensky-Sohn Crack unter Christian Hess unter Beweis (Foto: Janne Bugtrup)
Sein großes Vermögen stellte der vierjährige Cornet Obolensky-Sohn Crack unter Christian Hess unter Beweis (Foto: Janne Bugtrup)

Ausverkauft war die Holstenhalle von Neumünster als sich die Hengste der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH vor Beginn der Zuchtsaison 2019 den zum Teil von weither angereisten Züchtern präsentierten.

Sie hatten die Qual der Wahl, denn die 32 Hengste, die sich unter dem Sattel, über dem Sprung oder sich wie die älteren Hengste an der Hand präsentierten, zeigten sich von ihrer allerbesten Seite. Die im November an gleicher Stelle gekörten Dreijährigen stellten unter Beweis, dass sie in wenigen Wochen gut gerüstet in den obligatorischen 14-Tage-Test gehen. Allen voran der zweite Reservesieger der Körung 2018, Keaton v. Kannan, der nicht nur außergewöhnlich gut sprang, sondern seine Bewegungsqualitäten bereits jetzt unter dem Sattel von Kimberly Hinrichs offenbarte. Für viele Zuschauer war das Parcoursspringen der Höhepunkt der Veranstaltung. Die Hengste wurden fachmännisch vom internationalen Springreiter Holger Wulschner an der Seite von Carsten Soestmeier und Norbert Boley, dem Geschäftsführer der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH kommentiert. Während die vierjährigen Hengste altersgemäß in einem Kurzparcours präsentiert wurden, präsentierten sich die älteren Vererber über einen „Turnierparcours“. Ziel für Unlimited v. Uriko (Reiter Jesse Luther), der Siegerhengst von 2016, Castle Creek v. Casall (Ebba Johannsen) und Catch v. Colman (Maximilian Gräfe) ist die Teilnahme am Bundeschampionat in Warendorf. Für Starts in der Youngster-Tour der sieben- und Achtjährigen bieten sich der famos springende Million Dollar v. Plot Blue, Barcley v. Baloubet du Rouet und Zuccero v. Zirocco Blue an. Während Million Dollar auf weitere Aufgaben von Ebba Johannsen im Elmshorner Hengststall vorbereitet wird, haben Barcley und Zuccero ihre Box bei Christian Hess bzw. Rolf-Göran Bengtsson bezogen. Der Casall-Reiter hatte zwei weitere Hengste mit nach Neumünster gebracht: Casaltino v. Casall, den Siegerhengst von 2013, und Crunch v. Clarimo. Casaltino wird in dieser Saison in internationalen Youngster-Prüfungen an den Start gehen, während Crunch mit diversen Platzierungen auf Global-Champions-Tour-Turnieren bereits „oben“ angekommen ist. Aus Holstein kommen auch immer wieder Dressurpferde, die von sich reden machen. Der bewegungsstarke vierjährige Goldball v. Goldberg, in gemeinsamen Besitz von Paul Schockemöhle und der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH, entpuppte sich unter Mareike Peckholz als Kandidat für das Bundeschampionat in Warendorf. Dort war Clarksville v. Cascadello I im vergangenen Jahr in aller Munde gewesen und zeigte nun, kommentiert von Christoph Hess, dass er deutlich gereift ist und in diesem Jahr in Dressurpferdeprüfungen unbedingt ein Wörtchen mitreden will. Rainer Schwiebert war vom Helenenhof gekommen, um den ehemaligen Bundeschampion Catoo v. Con Air in einer Grand-Prix-Kür vorzustellen. Und last but not least waren da noch die beiden Sportheroen Casall v. Caretino und Clarimo v. Clearway, beide fantastisch aussehend, die sich dem Publikum frisch und fröhlich an der Hand von Marc Horns bzw. Uwe Benzin präsentierten. „Es war bedauerlich, dass uns die Zeit ein wenig aus dem Ruder gelaufen ist“, bilanzierte Norbert Boley nach der Präsentation. Mit den Hengsten war er aber sehr zufrieden: „Sie haben sich fast ausnahmslos hervorragend gezeigt“.

Ausgezeichnete Züchter

Anlässlich der Hengstpräsentation standen auch erfolgreiche Züchter, die sonst eher im Hintergrund bleiben, im Mittelpunkt. Die Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH hatte für die Züchter der erfolgreichsten springbetonten vierjährigen und älteren Nachkommen ihrer Hengste nicht nur Preisgelder – 1000 Euro für Platz eins, 750 Euro für Platz zwei, 500 Euro für Platz drei, je 200 Euro für Platz vier bis zehn und je 50 Euro für die Plätze elf bis 50 – ausgelobt. Der Züchter des erfolgreichsten Nachkommen der jeweiligen Altersklasse erhielt einen Wanderehrenpreis, eine von der Künstlerin Heike Landherr geschaffene Statue von Casall, die im Holstenhallenrund feierlich übergeben wurde.

Vierjährige:

Wolfgang Bromberg, Handewitt (Cola von der Wiesharde v. Cassilano-Lorentin I– 254 Euro)

Fünfjährige:

Hans-Peter Petersen, Tating (Conquisto v. Clarimo-Quebec – 2353 Euro)

Sechsjährige:

ZG Marks/Muffels, Sommerland (Wild Wave v. Water Dance xx-Acobat II – 3075 Euro)

Ältere:

Anja Steen, Gießelrade (Cita v. Casall-Pik Ramiro – Platz 25 Weltrangliste)

Hengststation Maas J. Hell – 14 Hengste beeindruckten Besucher

Der Holsteiner Reservesieger 2018, Colcannon, wurde erstmals unter dem Sattel von Sven Otto präsentiert. (Foto: Stefan Lafrentz)
Der Holsteiner Reservesieger 2018, Colcannon, wurde erstmals unter dem Sattel von Sven Otto präsentiert. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Klein Offenseth) Eröffnet mit Central Park von Casall – abgeschlossen mit Calido von Cantus und dazwischen allerbeste Hengste von drei bis zu 28 Lebensjahren – die Präsentation der Vererberriege in der Hengststation Maas J. Hell ließ keine Fragen und keine Wünsche offen. Mit umfassenden Eindrücken und Erkenntnissen versorgt wurden die rund 800 Zuschauer, die sich dicht auf der Tribüne, in der Reithalle und im Casino drängten.

Impressionen Hengststation Hell – Hengstpräsentation

“Volles Haus” konnte Stationschef Herbert Ulonska vermelden und die Besucher bekamen ein umfassendes und abwechslungsreiches Hengste-Programm geboten, das zudem mit der Verlosung von fünf Deckgutscheinen endete – darüber freuen sich nicht nur die glücklichen Gewinner, sondern auch das Tierheim Elmshorn, denn der Erlös des Losverkaufs kommt der Einrichtung zugute.

Lebende Legende – Calido

Den immer wieder beeindruckenden Schlusspunkt unter rund zwei Stunden Hengstschau setzte der schneeweiße Holsteiner Schimmel Calido, der nach wie vor mit Bewegungsfreude beeindruckt und perfekt “im Lack” ist – putzmunter, selbstbewußt und auch 2019 im Deckeinsatz. Größte Neugier galt allerdings gleichermaßen der jungen Garde hinter dem Star der Station.

Reservesieger Colcannon und Coquetto unter dem Sattel

So punkteten die beiden im November 2018 gekörten Cornet Obolensky-Söhne Colcannon aus einer Contender-Aljano-Coriander-Mutter und Coquetto aus einer Casquetto-Landgraf I- Capitol I-Mutter sowohl im Freispringen, als auch erstmals unter dem Sattel. Das Freispringen war bei beiden Hengsten mit viel Übersicht und “Go”, unter ihrem Ausbilder Sven Otto zeigten sich dann beide Hengste ausgeglichen und mit völligem Vertrauen zum Reiter. Man glaubt Sven Otto sofort, dass die Arbeit mit diesen beiden Holsteiner Junghengsten “richtig viel Spaß” macht. Der Faktor Arbeitsfreude und Rittigkeit trat bestechend klar bei Casselot von Cassoulet zutage, der inzwischen vier Jahre alt ist und noch deutlicher beim zwei Jahre älteren Jungstar Central Park von Casall aus einer Contender-Sandro-Mutter.

Central Park in Top-Form

Der schicke Rappe, der bereits bemerkenswert gute Fohlenjahrgänge hinterließ, stellt den Chefbereiter Takashi Haase jede Woche vor eine Herausforderung: “Ich muß mir immer überlegen, was ich ihm Neues zeige – er ist vorsichtig, leistungsbereit, hat Vermögen und ist einfach super zu reiten”, so Haase, “und er begreift und lernt sehr schnell.” Das Potential des Sechsjährigen darf gleichwohl langsam wachsen. “Wir wollen bei unseren Junghengsten nicht alles sofort ausreizen, was sie anbieten”, unterstreicht Herbert Ulonska, “Central Park ist sehr gefragt bei den Züchtern und Sport- und Deckeinsatz müssen wohldosiert sein, damit die Pferde die Freude an der Arbeit behalten.”

Quaterback glänzt in Holstein

Eigens für die Präsentation in der Hengststation Maas J. Hell hatte das Haupt- und Landgestüt Neustadt-Dosse den Dressurpromi Quaterback mit Gestüter Olaf Michaelis nach Klein Offenseth entsandt. Der Quaterman-Sohn entstammt der berühmten Neustädter P-Linie, hat 58 gekörte Söhne und zählt zu den meistfrequentierten Deckhengsten Europas. Seine enorme Bewegungsqualität entfaltete der 16-jährige Fuchs auch an der Hand von Olaf Michaelis. “Raumgriff” war da auch beim Vorführer gefragt.

Beeindruckende Hengstriege

Diego de Semilly von Diarado, dessen Besitzer Dietmar Gottschalk eigens aus Wittenberge angereist war, die hervorragend springenden Uston von Uriko und Quiwi Capitol von Quiwi Dream, deren Züchter Otto Boje Schoof und Harm Thormählen den Nachwuchs in Klein Offenseth genau in Augenschein nahmen – sie alle präsentierten sich gereift von ihrer “Schokoladenseite”. Erfreulich für die Besucher in Klein Offenseth: Die Präsenz, Form und Frische der reifen Hengstjahrgänge, zu denen Acodetto von Acorado, Lassergut Cash and Carry von Cash und Lassergut Hym d`Isigny von Qredo de Paulstra sowie Lentini von Lavaletto zählen. Herbert Ulonska stellte deutlich klar, das man in der Hengststation Maas J. Hell auch weiterhin die A-Linie und das L-Blut pflegen will. Sportlich konzentrieren sich die Ambitionen allerdings auch mit Blick auf kommende Championate. Takashi Haase, für sein Geburtsland Japan startend, darf sich mit dem Canturo-Stakkato-Sohn Canstakko auf internationale Turniereinsätze freuen. Die japanische Förderation ließ bereits wissen, dass man Reiter und Hengst genau im Auge habe.

Hengststation Maas J. Hell zeigt am Sonntag ab elf Uhr alle Hengste

Sven Otto mit dem jungen Quiwi Capitol, einer der Deckhengste auf der Hengststation Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)
Sven Otto mit dem jungen Quiwi Capitol, einer der Deckhengste auf der Hengststation Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Klein Offenseth) Die Tore werden weit geöffnet in Klein Offenseth für Besucher am Sonntag, 3. Februar, ab 11 Uhr. Dann zeigt die alteingesessene Hengststation Maas J. Hell ihre Vererberriege in einer rund zweistündigen Vorführung in der beheizten Reithalle der Anlage vor Beginn der Decksaison. Von den beiden Junghengsten Colcannon und Coquetto, beide von Cornet Obolensy über Central Park von Casall und Diego de Semilly von Diarado bis zum Stationsstar Calido von Cantus werden 14 Hengste von allerfeinster Abstammung präsentiert.

Erstmals kann die Hengststation Maas J. Hell die beiden Jüngsten unter dem Sattel präsentieren: Colcannon, Reservesieger der Holsteiner Körung 2018, und Coquetto wurden angeritten und zeigen auch unter dem Sattel Bewegungsfreude und Leistungsbereitschaft. Je nach Alter und Ausbildungsstand werden die Hengste an der Hand, im Freispringen und unter dem Sattel gezeigt. Sporterfolgreiche Hengste werden außerdem im Parcours vorgestellt.

Der Zutritt zur Hengstpräsentation ist frei, erneut wird es eine Tombola geben, deren Erlös für einen guten Zweck in der Region bestimmt ist. Gewinner erhalten Deckgutscheine der Hengststation Maas J. Hell für die Saison 2019.

2. Februar – Hengstpräsentation in Neumünster Züchter werden ausgezeichnet

Auch das momentane Aushängeschild der Holsteiner Zucht Casall – hier an der Hand von Rolf-Göran Bengtsson – wird in Neumünster bei der Hengstpräsentation zu sehen sein. (Foto: Janne Bugtrup)
Auch das momentane Aushängeschild der Holsteiner Zucht Casall – hier an der Hand von Rolf-Göran Bengtsson – wird in Neumünster bei der Hengstpräsentation zu sehen sein. (Foto: Janne Bugtrup)

Am 2. Februar paradieren ab 14.30 Uhr die Vererber der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH in der Holstenhalle von Neumünster. Vor Beginn der Zuchtsaison 2019 zeigen sich die Hengste – dreijährig und älter – im Freispringen, an der Hand, in Dressurlektionen und in einem Kurzparcours. So können sich die Züchter einen Überblick über das Angebot der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH für die anstehende Bedeckungsperiode verschaffen. Doch es sind nicht nur die Hengste, die an diesem Nachmittag in Neumünster im Rampenlicht stehen. Auch Züchter, die sonst eher im Hintergrund bleiben, rücken in den Blickpunkt , denn die Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH hat für die Züchter der erfolgreichsten springbetonten vierjährigen und älteren Nachkommen ihrer Hengste nicht nur Preisgelder – 1000 Euro für Platz eins, 750 Euro für Platz zwei, 500 Euro für Platz drei, je 200 Euro für Platz vier bis zehn und je 50 Euro für die Plätze elf bis 50 – ausgelobt. Der Züchter des erfolgreichsten Nachkommen der jeweiligen Altersklasse erhält einen Wanderehrenpreis, eine von der Künstlerin Heike Landherr geschaffene Statue von Casall, die im Holstenhallenrund feierlich übergeben werden soll. „Dieser Preis ist ein Dank dafür, dass die Züchter sich für unsere Hengste entschieden haben“, erklärt Norbert Boley, der Geschäftsführer der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH.

Welche Züchter gewonnen haben? Das erfahren die Zuschauer während der Hengstpräsentation am Samstag in Neumünster.

Hengstvorführung am 3. Februar ab 11 Uhr – Hengststation Maas J. Hell

Der Reservesieger der Holsteiner Körung 2018, Colcannon von Cornet Obolensky. Die Junghengste der Hengststation Maas J. Hell werden bei der Präsentation im Februar in Klein Offenseth erstmals unter dem Reiter gezeigt. (Foto: Stefan Lafrentz)
Der Reservesieger der Holsteiner Körung 2018, Colcannon von Cornet Obolensky. Die Junghengste der Hengststation Maas J. Hell werden bei der Präsentation im Februar in Klein Offenseth erstmals unter dem Reiter gezeigt. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Klein Offenseth) Traditionell ist der Februar der Monat der Hengstschauen und die Hengststation Maas J. Hell folgt dieser Tradition in Schleswig-Holstein am Sonntag, 3. Februar, ab elf Uhr in Klein Offenseth. Dann präsentieren sich in der beheizten Reithalle in der Horster Landstraße 42 die Väter künftiger Pferdegenerationen.

Insgesamt 19 Hengste sind auf der Hengststation Maas J. Hell zuhause, viele aktuell im Sporteinsatz, bzw. in der Ausbildung und Vorbereitung auf weitere Prüfungen. Von A wie Acodetto oder C wie Calido bis zu U wie Uston reicht die Riege der Hengste mit feinster Abstammung, interessanter Blutführung und vielfältiger Genetik. Dazu gesellen sich fremdblütige und für das Holsteiner Zuchtgebiet anerkannte Hengste wie etwa der französische Lassergut`s Hym d` Isigny oder der Stakkato-Enkel Canstakko. Die beiden Junghengste, der Reservesieger der Holsteiner Körung 2018 Colcannon und Coquetto – beide von Cornet Obolensky – präsentieren sich dann altersgemäß erstmals unter dem Reiter.

Am 3. Februar öffnet die Hengststation Maas J. Hell ihre Tore weit für interessierte Besucher. Der Eintritt ist frei, auf die Gäste wartet eine abwechslungsreiche und altersgemäße Vorstellung der Hengste. Wie immer wird es auch bei dieser Hengstvorführung eine Tombola geben, bei der Deckgutscheine der Station zu gewinnen sind. Der Gesamterlös wird für einen caritativen Zweck gespendet.

Adventspräsentation Hengststation Maas J. Hell – Super-Kritiken für die Hengste

Jungstar Central Park unter Takashi Haase bei der Adventspräsentation der Hengststation Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)
Jungstar Central Park unter Takashi Haase bei der Adventspräsentation der Hengststation Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Klein Offenseth) Die Offerte wurde gern genutzt. Wenn die Hengststation Maas J. Hell zur Hengstpräsentation bittet, dann kommen Pferdezüchter aus ganz Norddeutschland, um sich die vierbeinigen Stars der Station in der Reithalle anzuschauen. Besonderes Augenmerk lag auf den beiden ganz jungen Hengsten Colcannon und Coquetto, beide von Cornet Obolensky, gut einen Monat nach der Körung, Begeisterung erzeugten jedoch auch Central Park von Casall, Uston von Uriko, Casselot von Cassoulet und Quiwi Capitol von Quiwi Dream.

Resonanz positiv

Achaz von Buchwaldt, zweimaliger Derbysieger und Nationenpreisreiter, war zudem vom Format angetan: “Ein sehr sehr guter Eindruck – nicht nur die Hengste – die waren außergewöhnlich. Aber auch das Drumherum – die Anlage erscheint in einem Glanz, das ist ganz toll und macht einen unglaublich guten Eindruck.” Ein Wiedersehen feierte Profi Roland Metzler mit dem Reservesieger der Holsteiner Körung, mit Colcannon. Er hatte den Jungstar für die Körung vorbereitet und wurde von der Hengststation Maas J. Hell eingeladen, eine Runde an der Hand mit seinem einstigen Eleven in der Reithalle zu drehen, was dem Ausbilder sichtlich Spaß brachte: “Colcannon fühlt sich offensichtlich wohl, hat sich weiterentwickelt und seine Aufgaben bravourös abgelegt.”

Züchter und Besitzer eingebunden

In einem kurzweiligen Querschnitt präsentierte die Station junge Hengste im jeweiligen Ausbildungsstand und auch die bewährten Vererber wie den Selle Francais-Hengst Hym d`Isigny von Qredo de Paulstra, Cash and Carry von Cash und den Star Calido von Cantus, der mit seinen 27 Lenzen immer noch forsch lostrabt und galoppiert und auch 2019 im Zuchteinsatz sein wird. In kurzen Interviews nahmen Harm Thormählen (Kollmar), der sich den aus seiner Zucht stammenden Quiwi Capitol genau besah, und Neel Schoof, dessen Familie Uston von Uriko gezogen hat, Stellung zu den Hengsten. Dr Peter Schütte, Besitzer von Coquetto, erläuterte seine Pläne mit seiner Neuerwerbung und Stationseigner Herbert Ulonska gab Einblick in die Arbeit mit den Hengsten. Die Devise lautet: In Ruhe arbeiten, nichts überstürzen und Leistung solide entwickeln.

Über den Hindernissen glänzte erneut Central Park von Casall, der sich mit gleichmäßig guten Fohlen als Vererber hervortut. Seine Sportlichkeit stellte Uston von Uriko überzeugend unter Beweis und ebenso der langbeinige und athletische Quiwi Capitol. Vom Stationshengst Acodetto stammt ein dreijähriger Nachkomme, den die Hengststation Maas J. Hell als Beispiel für die Vererbungskraft des 17 Jahre alten Springwunders präsentieren konnte. Der Neustädter Siegerhengst 2017, Casselot, den die Station in Neustadt-Dosse erwarb, überzeugte mit Bewegungsqualität und Leistungsbereitschaft.

Ein besonderes Glanzlicht war wie so oft die Präsentation der Althengste, die sich samt und sonders in bestechend guter Verfassung und Frische zeigten und der gesamten Hengststation Maas J. Hell ein hervorragendes Zeugnis in Sachen Pferdehaltung ausstellte. Die nächste Gelegenheit, die Hengste der Hengststation Maas J. Hell in Augenschein zu nehmen, bietet sich übrigens am Sonntag, dem 3. Februar 2019 in Klein Offenseth bei der Frühjahrsschau.

Advent mit den Herren der Hengststation Maas J. Hell

Zum zweiten Mal öffnet die Hengststation Maas J. Hell ihre Tore zur Adventspräsentation der Hengste - allen voran der Weltklassevererber Calido I. (Foto: Janne Bugtrup)
Zum zweiten Mal öffnet die Hengststation Maas J. Hell ihre Tore zur Adventspräsentation der Hengste – allen voran der Weltklassevererber Calido I. (Foto: Janne Bugtrup)

(Klein Offenseth) Es ist “angerichtet” in der Hengststation Maas J. Hell für die Adventspräsentation der Hengste am Samstag, dem 1. Dezember ab 15.00 Uhr. Halle, Hof und Casino sind dekoriert für den Auftritt der Hengstriege, die die renommierte Station in Schleswig-Holstein den Züchtern in der Decksaison 2019 offeriert.

Neue Hengste dabei

Schon jetzt können sich Pferdezüchter einen guten Überblick verschaffen, wie sich die Junghengste der Station in Klein Offenseth entwickelt haben und auch die bekannten Vererber genau begutachten. Zu sehen bekommen Besucher der Adventspräsentation den aktuellsten Neuzugang – Colcannon von Cornet Obolensky, Reservesieger der Holsteiner Körung 2018 – und auch den gerade in Klein Offenseth stationierten Halbbruder Coquetto von Cornet Obolensky aus der Zucht der Witt Pferdezucht GmbH und im Besitz von Dr. Peter Schütte. Der Grandseigneur der Station, der weltweit gerühmte Calido I von Cantus zeigt sich ebenso wie die Lassergut-Hengste Cash and Carry (v. Cash) und Hym d`Isigny (v. Qredo de Paulstra) oder der Erfolgssportler Canstakko von Canturo.

Erstklassige junge Hengste im Fokus

In den Fokus rücken vor allem auch die jüngeren Hengste wie der überlegene Sportprüfungssieger Central Park von Casall, Conditus von Casall, der Landeschampion Diego de Semilly von Diarado, der ungemein auffallende Calido-Urenkel Quiwi Capitol von Quiwi Dream und Uston von Uriko, der beständig durch Leistung und Rittigkeit Bewunderung erzeugt. Freuen dürfen sich Besucher auf ein abwechslungsreiches Präsentationsprogramm, durch das der Zuchtexperte Claus Schridde und Stationseigner Herbert Ulonska leiten. Als Gäste werden zudem der Holsteiner Erfolgszüchter Harm Thormählen und Neel-Heinrich Schoof eingebunden.

Alle interessierten Besucher sind am Samstag, 1. Dezember, um 15.00 Uhr herzlich willkommen in der beheizten Reithalle der Hengststation Maas J. Hell. Der Zutritt zur Adventspräsentation ist frei.

Hengststation Maas J. Hell – Adventspräsentation am 1. Dezember

Am 1. Dezember ab 15 Uhr präsentieren sich die Hengste der Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth, so wie hier Quiwi Capitol mit Sven Otto. (Foto: Stefan Lafrentz)
Am 1. Dezember ab 15 Uhr präsentieren sich die Hengste der Hengststation Maas J. Hell in Klein Offenseth, so wie hier Quiwi Capitol mit Sven Otto. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Klein Offenseth) Am Samstag, 1. Dezember, ab 15 Uhr öffnet die Hengststation Maas J. Hell ihre Tore zur Adventspräsentation der Hengste. Vom Reservesieger der Holsteiner Körung, Colcannon von Cornet Obolensky bis zum grandiosen Calido von Cantus präsentiert sich die Hengstriege der renommierten Station altersgemäß unter dem Sattel bzw. an der Hand.

Ausblick für die Decksaison

Die Hengststation Maas J. Hell gibt interessierten Züchtern und Zuschauern so die Gelegenheit, schon am ersten Adventswochenende und deutlich vor Beginn der Decksaison einen prüfenden Blick auf die Vererber zu werfen und sich einen ganz aktuellen Eindruck zu verschaffen. Insbesondere die Junghengste erzeugen dabei stets großes Interesse hinsichtlich ihrer Entwicklung.

Hervorragende Hengste

So dürfen sich Besucher auf den Sportprüfungssieger Central Park von Casall, Quiwi Capitol von Quiwi Dream, Conditus von Casall, Uston von Uriko, Diego de Semilly von Diarado oder auch auf Casselot von Cassoulet und das Bewegungstalent Quirinal von Quantensprung freuen. Etliche Hengste prägen den guten Ruf der Station für die Pferdezucht im gesamten Norden. Canstakko von Canturo gehört ebenso dazu wie die Althengste Calido, Acodetto von Acorado, der Franzose Lassergut`s Hym d`Isigny, Lentini oder Lassergut`s Cash and Carry.

Der Zutritt zur Adventspräsentation ist kostenfrei, Züchter sind eingeladen, an der Verlosung von Deckgutscheinen teilzunehmen. Um das leibliche Wohl der Besucher kümmert sich das Casino in der Reithalle der Hengststation Maas J. Hell.