Pferd & Sinfonie mit Helen Langehanenberg – Noch 100 Tage

Helen Langehanenberg bei „Pferd & Sinfonie“ im Jahr 2013 (Foto: CHIO Aachen/ Andreas Steindl)
Helen Langehanenberg bei „Pferd & Sinfonie“ im Jahr 2013 (Foto: CHIO Aachen/ Andreas Steindl)

Genau 100 Tage vor Beginn des CHIO Aachen 2019 gibt es eine prominente Zusage: Dressur-Superstar Helen Langehanenberg wird in der Soers starten. Und das nicht nur in den sportlichen Wettkämpfen, sondern auch beim wohl außergewöhnlichsten Konzert des Jahres: Pferd & Sinfonie.

Bei Pferd & Sinfonie trifft ein spektakuläres Show-Programm auf die Live-Musik des Sinfonieorchesters Aachen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Christopher Ward. Schon 2013 trat Helen Langehanenberg bei „Pferd & Sinfonie“ auf und zeigte sich begeistert von der Atmosphäre im Deutsche Bank Stadion – „Ich freue mich riesig, wieder dabei zu sein“, so die Mannschafts-Welt- und Europameisterin sowie zweifache Siegerin im Deutsche Bank Preis beim CHIO Aachen.
„Pferd & Sinfonie“ gibt es beim CHIO Aachen 2019 an zwei Abenden, Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr. Für Freitag, 12. Juli, gibt es auch noch Tickets, entweder online unter chioaachen.de/tickets oder aber an der Hotline: 0241-917-1111. 

#chioaachen

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Olympiastar Helen Langehanenberg in Vechta

Freuen Sie sich auf einen lehrreichen Abend mit Helen Langehanenberg. (LL-Foto)
Freuen Sie sich auf einen lehrreichen Abend mit Helen Langehanenberg. (LL-Foto)

Reiten lernen nach der klassischen Reitlehre – das ist das Ziel der Live-Trainingsveranstaltung “Die Alten Meister”. Am 25. März um 19 Uhr ist das beliebte Event zu Gast im Oldenburger Pferde Zentrum Vechta. Als Referentin in diesem Jahr freuen wir uns auf die renommierte Dressurausbilderin Helen Langehanenberg, Mannschaftsolympia-Silbermedaillengewinnerin, Mannschaftsweltmeisterin und Mannschaftseuropameisterin. In einem kurzen Vortrag erklärt sie ihr Geheimnis, wie “Dressurtraining mit Technik und ohne Kraft” funktioniert. Anschließend werden in einer Live-Trainingsdemonstration Top-Sportler, von Youngster bis Grand Prix, von Olympiastar Helen Langehanenberg kommentiert.

Freuen Sie sich außerdem auf eine Präsentation ausgewählter Auktioniken der aktuellen Kollektion der 90. Frühjahr Elite-Auktion sowie interessante Vorträge von Boehringer Ingelheim zum Thema „West Nile Virus – Was sollte ich als Pferdebesitzer wissen?“ und Bates „Sattelanpassung leicht gemacht“.

Besuchen Sie auch unseren Oldenburger Stand mit vielen Highlights für die Gäste: Werden Sie direkt vor Ort Mitglied im Oldenburger Verband und sparen 50 Euro. Sie haben außerdem die Möglichkeit exklusive Oldenburger Fan-Artikel aus dem Fashion-Shop direkt vor Ort zu erwerben sowie an einem lukrativen Gewinnspiel mit erstklassigen Preisen teilzunehmen. Kommen Sie vorbei und profitieren! Alle Interessenten, Züchter und Pferdefreunde sind herzlich eingeladen. Das Oldenburger Pferde Zentrum ist beheizt und der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.henning-reitevents.de.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein zur Förderung des Oldenburger Pferdesports e.V (OLD) statt.

s-Hertogenbosch: Platz 2 für Helen Langehanenberg

Celebrating with a selfie! Denmark’s Daniel Bachmann Andersen pictured with his wife Tiril Bachmann Anerud and Robbie Sanderson after winning today’s tenth and last leg of the FEI Dressage World Cup™ 2018/2019 Western European League at ’s-Hertogenbosch (NED) with Blue Hors Zack. (FEI/Leanjo de Koster)
Celebrating with a selfie! Denmark’s Daniel Bachmann Andersen pictured with his wife Tiril Bachmann Anerud and Robbie Sanderson after winning today’s tenth and last leg of the FEI Dressage World Cup™ 2018/2019 Western European League at ’s-Hertogenbosch (NED) with Blue Hors Zack. (FEI/Leanjo de Koster)

s-Hertogenbosch (fn-press). Die letzte Station vor dem Finale des Dressur-Weltcups in Göteborg Anfang April beendeten die deutschen Aktiven Helen Langehanenberg (Billerbeck), Isabell Werth (Rheinberg) und Benjamin Werndl (Aubenhausen) mit den Plätzen zwei, drei und fünf. Die Weltcup-Kür gewann der Däne Daniel Bachmann Andersen.

Ein enorm hohes Niveau prägte die zehnte Weltcup-Kür der Saison 2018/19. In den Brabanthallen von s-Hertogenbosch trafen die deutschen Paare auf äußerst starke Konkurrenz. Im Grand Prix vermochte Isabell Werth ihre Mitstreiter noch in Schach zu halten. Mit ihrem 13-jährigen westfälischen Wallach Emilio v. Ehrenpreis reichten 77,196 Prozent für den Sieg, Daniel Bachmann Andersen, Chefbereiter des dänischen Gestüts Blue Hors, folgte im Sattel des gestütseigenen Hengstes Zack (15) an zweiter Stelle (76,109). In der Kür wurden die Karten neu gemischt. Bis zum letzten Reiter sah es so aus, als ob Helen Langehanenberg und der Hannoveraner Hengst Damsey (v. Dressage Royal) das Rennen machen würden. 84,875 Prozent – neues persönliches Bestergebnis für das Paar. „Das war die beste Prüfung, die wir bislang gezeigt haben“, sagte Helen Langehanenberg überglücklich.

Es sollte nicht klappen, als letzter Starter schnappte ihr Daniel Bachmann Andersen den Sieg vor der Nase weg: Der niederländische Hengst Blue Hors Zack brillierte in einer extrem anspruchsvollen Kür, die er fehlerfrei beendete. 15 hundertstel Prozent rangierte der baumlange Däne letztlich vor Langehanenberg. Seine 84,89 bedeutete ebenfalls einen persönlichen Rekord.

Grand Prix-Siegerin Isabell Werth stellte Emilio nicht zu seiner eigenen Kür vor (diese wechselte zwischenzeitlich zu ihrer Stute Bella Rose), sondern zu einer Choreographie und Musik aus ihrem Fundus. Vielleicht war der Braune deshalb etwas unsicher, gegen Ende der Aufgabe leistete er sich drei kleine Fehlerchen (82,93). Insgesamt war Isabell Werth aber sehr zufrieden mit Emilio: „Er hatte in den letzten Wochen etwas an Selbstvertrauen verloren, heute aber ging er wieder mit mehr Antritt nach vorne. Jetzt arbeite ich an einer neuen Kür für Emilio.“

Bester Reiter der niederländischen Gastgeber war Hans Peter Minderhoud. Mit dem elfjährigen KWPN-Hengst Glock’s Dream Boy erzielte er 81,635 Prozent, fünf tausendstel mehr als Benjamin Werndl, der mit dem Damon Hill-Sohn Dailey Mirror eine sehr ansprechende und technisch schwierige Kür präsentierte (81,63). Die vierte deutsche Reiterin Dorothee Schneider trat zur Kür nicht an. Ihr bayerischer Wallach Sammy Davis jr. (v. San Remo) war im Grand Prix deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben und wirkte matt (72,761). Die Reiterin vermutete, dass er sich einen Infekt zugezogen hatte.

Fürs Weltcup-Finale Anfang April in Göteborg sind neben Titelverteidigerin Isabell Werth noch zwei Deutsche zugelassen. Die meisten Punkte hat Helen Langehanenberg gesammelt (71), dicht dahinter Dorothee Schneider (70).    hen

Mechelen: Helen Langehanenberg Zweite im Weltcup

Hans Peter Minderhoud gewinnt den Weltcup in Mechelen (Foto: Dirk Caremans)
Hans Peter Minderhoud gewinnt den Weltcup in Mechelen (Foto: Dirk Caremans)

Mechelen (fn-press). Die letzte Weltcup-Kür des Jahres schlossen Helen Langehanenberg (Billerbeck) und der Hannoveraner Hengst Damsey mit Platz zwei ab. In den Messehallen von Mechelen/Belgien siegte der Niederländer Hans-Peter Minderhout mit Glock‘s Dream Boy.

Kurz vor dem Jahreswechsel machte der Dressur-Weltcup Station im belgischen Mechelen. Bei der siebten Etappe (von zehn) auf dem Weg zum Finale in Göteborg Mitte April ging auch Helen Langehanenberg auf Punktejagd. Mit Erfolg, denn die 36-Jährige übernahm mit dem Hannoveraner Damsey FRH klar die Führung. Der 16-jährige Hengst, Sohn des Dressage Royal, meisterte das technisch anspruchsvolle Kürpensum ohne Fehler. Ihre 82,88 Prozent sollten jedoch für den Sieg nicht reichen. Als letzter Starter zog der Niederländer Hans-Peter Minderhout mit seinem zehnjährigen Nachwuchspferd Glock’s Dream Boy an dem deutschen Paar vorbei (83,665).

Auf Platz drei behauptete sich ein wenig überraschend die Portugiesin Maria Caetano mit dem Lusitano Coroado. Der Piaffe-starke Schimmel wuchs in Mechelen regelrecht über sich hinaus und wurde mit 80,16 Prozent bewertet – neuer persönlicher Rekord für das Paar, das vom Aachener Dressurausbilder Ton de Ridder trainiert wird. Die Farben des Oldenburger Zuchtgebietes vertrat Dante Weltino. Der Danone-Sohn des Dressurpferde Leistungszentrums Lodbergen und seine schwedische Reiterin Therese Nilshagen schafften ebenfalls über 80 Prozent (80,09).

Drei Stationen (Amsterdam, Neumünster, s‘Hertogenbosch) stehen vor dem Finale in Göteborg noch aus. Schon jetzt kann Bundestrainerin Monica Theodorescu (Warendorf) überaus zufrieden mit dem Verlauf der Weltcup-Saison sein. Maximal drei deutsche Reiter, inklusive der Titelverteidigerin Isabell Werth (Rheinberg), dürfen am Weltcup-Finale teilnehmen. Fünf Deutsche befinden sich derzeit unter den Top-Ten im Zwischenranking. Vor allem die neuen Paare aus dem Perspektivkader, Benjamin Werndl (Aubenhausen) und Daily Mirror sowie Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) und Duke of Britain, überzeugten mit ihren jeweils zwei Weltcup-Siegen, unter anderem in Salzburg und London, auf ganzer Linie. „Das sind insgesamt tolle Ergebnisse, die uns optimistisch auf das neue Jahr und in Richtung Weltcup-Finale blicken lassen“, sagte die Bundestrainerin.   hen

Herning: Langehanenberg auf Platz zwei

Denmark’s Daniel Bachmann Andersen and Blue Hors Zack won today’s first leg of the new FEI Dressage World Cup™ 2018/2019 Western European League season on home ground in Herning, Denmark. (FEI/Ridehesten.com/Kristine Ulsø Olsen)
Denmark’s Daniel Bachmann Andersen and Blue Hors Zack won today’s first leg of the new FEI Dressage World Cup™ 2018/2019 Western European League season on home ground in Herning, Denmark. (FEI/Ridehesten.com/Kristine Ulsø Olsen)

Herning (fn-press). Nach den Springreitern am vergangenen Wochenende in Oslo startete nun auch die Dressur in die neue Weltcup-Saison. Im dänischen Herning gingen Helen Langehanenberg (Billerbeck) und Benjamin Werndl (Aubenhausen) auf die Jagd nach Punkten und beendeten die Weltcup-Kür auf den Plätzen zwei und fünf.

Bei den Weltreiterspielen in Tryon/USA waren Helen Langehanenberg und der Hannoveraner Hengst Damsey das Reservepaar. Die Flugreise über den Atlantik musste sie allerdings nicht antreten. Frisch und nach mehrmonatiger Turnierpause ausgeruht, startete der Dressage Royal-Sohn in die Weltcupsaison, deren Auftakt im Messezentrum von Herning/Dänemark stattfand. Helen Langehanenberg steuerte den imposanten Hengst fehlerfrei durch die Lektionen und punktete mit Höchstschwierigkeiten wie beispielsweise mit der Fächerpirouette in der Piaffe mit Richtungswechsel. 81,405 Prozent sollten für den Sieg jedoch nicht reichen. An dem deutschen Paar zog der Däne Daniel Bachmann Andersen mit dem niederländischen Hengst Blue Hors Zack vorbei. Dieses Paar zeigt schon den ganzen Sommer über eine der schwierigsten Küren überhaupt. 83,375 Prozent waren in Herning das Maß der Dinge. Hinter der zweitplatzierten Helen Langehanenberg reihte sich die Schwedin Tinne Vilhelmsson Silfven ein, die ihren nun 16-jährigen Hannoveraner Don Auriello v. Don Davidoff zu 81,405 Prozent führte.

Aus Deutschland war auch Benjamin Wendl nach Dänemark gereist. Mit seinem Westfalen Daily Mirror v. Damon Hill-Florestan zeigte er eine weitgehend fehlerfreie Kür, allerdings musste sich der Westfale in der Piaffe etwas „bitten“ lassen: 77,525 Prozent, Platz fünf. Die zweite Weltcup-Etappe wird die Aktiven am ersten November-Wochenende ins französische Lyon führen.    hen

Münster: WM-Kandidatinnen gewinnen Dressur

FN Logo (Herkunft: FN)
FN Logo (Herkunft: FN)

Münster (fn-press). Bestens besetzt präsentierte sich das kleine, aber feine Dressurfeld beim Turnier der Sieger vor dem Münsteraner Schloss dem Publikum. Mit Helen Langehanenberg (Billerbeck), Dorothee Schneider (Framersheim) und Ingrid Klimke (Münster) gewannen drei Kandidatinnen der bevorstehenden Weltreiterspiele die Hauptprüfungen Grand Prix, Special und Kür.

Helen Langehanenberg stellte den 16-jährigen Hannoveraner Damsey v. Dressage Royal zu einem letzten Form-Check vor, schließlich ging es auch für dieses Paar um die Nominierung für die Weltreiterspiele, die am 11. September in Tryon/USA beginnen. Der elegante Hengst meisterte das Grand Prix-Pensum nahezu fehlerfrei und wurde von den Richtern mit 77,1 Prozent bewertet. Wie berichtet, gab der Dressurausschuss nach dem Grand Prix das Tryon-Team bekannt, dem Soenke Rothenberger mit Cosmo, Dorothee Schneider mit Sammy Davis jr., Jessica von Bredow-Werndl mit TSF Dalera BB (Reserve Zaire), Isabell Werth mit Bella Rose (Reserve Weihegold OLD oder Emilio) sowie als Reservistin Helen Langehanenberg mit Damsey FRH angehören. Platz zwei im Grand Prix belegte Dorothee Schneider mit ihrem zehnjährigen Nachwuchspferd Faustus. Der Hannoveraner Wallach von Falsterbo erhielt 76,1 Prozent und verwies den Oldenburger Hengst Dante Weltino OLD v. Danone I mit seiner schwedischen Reiterin Therese Nilshagen auf den dritten Platz (74,5).

Grand Prix-Siegerin Helen Langehanenberg verzichtete mit Damsey auf einen weiteren Start. So konnte Dorothee Schneider mit Faustus nicht nur den Grand Prix Special gewinnen (75,706 Prozent), sondern mit der 14-jährigen Hannoveranerin Fohlenhofs Rock’n Rose auch noch das zweitbeste Pferd stellen. Die Tochter des Rubin-Royal wurde mit 73,176 Prozent bewertet. Auf Platz drei behauptete sich die Irin Judy Reynolds mit dem niederländischen Wallach Vancouver (70,627).

Ingrid Klimke, die bei den Weltreiterspielen bekanntlich in der Vielseitigkeit startet, entschied sich in Münster für die Kür. Nach Platz vier im Grand Prix führte sie den zehnjährigen westfälischen Hengst Franziskus v. Fidertanz zum Kür-Sieg mit 76,1 Prozent. Es war eine knappe Entscheidung, denn zwei Richter hatten Heiner Schiergen (Krefeld) mit dem niederländischen Hengst Aaron an der Spitze gesehen (75,825). Auf dem dritten Platz folgte die Bayerin Victoria Michalke (Isen) mit dem Oldenburger Hengst Dance On OLD v. Dream of Heidelberg (74,2).    hen

Langehanenberg erhöht WM-Chancen mit Grand-Prix-Triumph

Helen Langehanenberg gewinnt Grand Prix in Münster (Foto: Thoms Lehmann)
Helen Langehanenberg gewinnt Grand Prix in Münster (Foto: Thoms Lehmann)

MÜNSTER. Kurz vor der alles entscheidenden Nominierung der Dressur-Equipe für die Weltreiterspiele in Tryon hat Helen Langehanenberg am Donnerstag noch einmal ein wichtiges Zeichen gesetzt: Auf dem 16-jährigen Hengst Damsey FRH gewann sie den Grand Prix de Dressage vor dem münsterschen Schloss. Mit 77,100 Prozent setzte sie sich nach einer rundum souveränen Darbietung klar durch.

Nur noch wenige Tage sind es bis zu den Weltreiterspielen in North Carolina – und bislang wurde lediglich die Longlist der deutschen Dressurmannschaft veröffentlicht. Nominiert für die WM an der US-amerikanischen Ostküste sind laut Longlist Jessica von Bredow-Werndl mit TSF Dalera BB und Zaire-E, Helen Langehanenberg mit Damsey FRH, Fabienne Müller-Lütkemeier mit Fabregaz, Sönke Rothenberger mit Cosmo, Dorothee Schneider mit Sammy Davis jr. und Showtime FRH, Benjamin Werndl mit Daily Mirror und Isabell Werth mit Bella Rose, Emilio und Weihegold OLD. Und bereits in den kommenden Tagen wird das Gremium um Bundestrainerin Monica Theodorescu die Shortlist bekanntgeben: Dann steht fest, welche Dressurreiter definitiv das Ticket nach Tryon lösen. Bereits während der Pressekonferenz zum Turnier der Sieger hatte Michael Klimke angekündigt, dass die Entscheidung über die endgültige Equipe nach dem Grand Prix Special am Sonntag fallen werde.

Dementsprechend galt es heute insbesondere für Langehanenberg, beim Turnier der Sieger noch einmal zu überzeugen. Vor den Augen von Theodorescu und Disziplin-Bundestrainer Jonny Hilberath ritt sie am Donnerstagvormittag in das Viereck auf Münsters Schlossplatz. Am Ende erritt Langehanenberg klar den Sieg: Eine souveräne Vorstellung mit Highlights in der Galopptour bescherte ihr ein Endergebnis von 77,100 Prozent und somit Rang 1. Den zweiten Platz belegte Dorothee Schneider auf der 14-jährigen Stute Rock’n Rose mit 76,160 Prozent, auf Platz 3 rangierte die Schwedin Therese Nilshagen mit 74,500 Prozent. Die schwedische Reiterin, die in Tryon die blau-gelben Farben vertreten wird, hatte ihren Erfolgshengst Dante Weltino OLD gesattelt.

„Ich bin über große Teile sehr zufrieden mit Damsey“, sagte Helen Langehanenberg nach der Prüfung. „Ein bisschen mehr Pepp wäre gut gewesen, vor allem die erste Piaffe hätte ich mir explosiver gewünscht. Ein paar kleine Ecken und Kanten müssen wir da dementsprechend noch rauskriegen. Aber ich hatte wirklich viel Spaß.“ Auch Bundestrainerin Monica Theodorescu zeigte sich zufrieden. Über die besondere Situation in Anbetracht der möglichen Shortlist-Nominierung sagte sie: „Ich kann verstehen, wie man sich da als Reiterin fühlt.“ Und: In Aachen sei Damsey zwar „leichter, fließender und frischer“ gewesen. Aber auch hier habe er, vor allem in der Galopptour und den Pirouetten, Höhepunkte gezeigt.

Das Turnier der Sieger findet findet vo 23. bis 26. August 2018 vor der imposanten Kulisse des münsterschen Schlosses statt. Auch in diesem Jahr konkurrieren wieder zahlreiche nationale und internationale Reiter in Dressur- und Springprüfungen bis zum höchsten Niveau. Den Höhepunkt des Turniers bildet der Große Preis am Sonntag, eine Springprüfung der Klasse CSI4*, die zugleich die 4. Etappe der diesjährigen DKB-Riders Tour ist.