Felix Haßmann siegt und siegt und siegt in der Olympiahalle

Felix Haßmann und Balance waren die Schnellsten im Selleria Equipe Speed-Cup. Foto: Sportfotos-Lafrentz.de
Felix Haßmann und Balance waren die Schnellsten im Selleria Equipe Speed-Cup. Foto: Sportfotos-Lafrentz.de

München – Der MUNICH INDOORS sind wirklich ein gutes Pflaster für Felix Haßmann (Lienen). Er kam mit dem Rückenwind, den Großen Preis 2017 gewonnen zu haben, zurück in die bayerische Landeshauptstadt und siegte gleich weiter im Eröffnungsspringen am Freitagvormittag. Und auch das zweite und dritte internationale Springen des Tages in der großen Tour des Drei-Sterne-Turniers, der Preis der uvex sports und der Selleria Equipe Speed-Cup, gehörten ihm. Drei Starts, drei Siege! 

Zunächst musste Haßmann im Preis der uvex sports mit dem 15-jährigen Fuchshengst Balzaci als 16. Starter in der mit 71 Reiter-Pferd-Paaren besetzten Prüfung in den Parcours und lieferte eine Zeit, die trotz größter Bemühungen internationaler Topreiter wie John Whitaker (GBR), Christian Ahlmann und Max Kühner (AUT) nicht unterboten wurde. Viele kratzten zwar an Haßmanns Zeit, machten aber unter dem Druck Springfehler: „Das Turnier ging sehr gut los für mich. Balzaci hat das heute echt vom Feinsten gemacht und ich bin sehr stolz auf ihn“, schwärmte der 32-Jährige. Platz zwei in der Prüfung ging an Patrick Stühlmeyer (Steinfeld) mit Chacgrano. Dritter wurde Anthony Bourquard (SUI) mit Thalie d’Anjou.

Wirklich höchstzufrieden müsste Haßmann dann mit Balance gewesen sein. Die elfjährige Balou de Rouet-Tochter war schon seine Partnerin für den Sieg im Eröffnungsspringen. Im Selleria Equipe Speed-Cup war er erneut einer der vorderen Starter, musste also vorlegen. Keinem seiner Konkurrenten gelang eine derart rasante Runde, die auch noch fein anzusehen war, denn Balance und Haßmann erwischten die ideale Linie und absolvierten den Parcours in diesem Zeitspringen wie aus einem Guss – ohne Springfehler und in Topzeit. Zweiter wurde Denis Nielsen (Isen) mit Taquadriga, Rang drei ging an Andrzej Oplatek (POL) mit El Camp.

Der Samstagabend der MUNICH INDOORS steht in diesem Jahr mit einer WM-Gala-Show ganz im Zeichen der bayerischen Weltmeisterinnen Simone Blum und Jessica von Bredow-Werndl. Mit einem abwechslungsreichen Programm wird das Sommermärchen von Tryon in die Olympiahalle geholt. Tickets für die MUNICH INDOORS sind noch an der Tageskasse der Olympiahalle erhältlich.

Der Turniersamstag der MUNICH INDOORS startet mit der SPOOKS Amateur-Trophy in den Tag. Anschließend treffen sich die Nachwuchspferde zur zweiten Qualifikation im Equiline Youngster Cup, bevor es im IDEE KAFFEE Preis zur Entscheidung kommt. Das Championat von München liefert dann die Qualifikation zur Wertungsprüfung in der DKB-Riders Tour am Sonntag. Der Samstagabend startet mit der glanzvollen „Nacht der WM-Stars“. Mit der MEGGLE Grand Prix Kür und dem MUNICH INDOORS Gold-Cup schließen zwei sportliche Hochkaräter den Abend. 

Tickets für die MUNICH INDOORS sind noch an der Tageskasse der Olympiahalle erhältlich.

Wer nicht live in der Olympiahalle dabei sein kann, kann im BR Fernsehen am Sonntag, 25. November von 16.15 bis 16.45 Uhr die Entscheidung im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG verfolgen.

Außerdem überträgt ClipMyHorse.tv alle Prüfungen aus der Olympiahalle.

Infos zu den 21. MUNICH INDOORS vom 22. – 25. November 2018 gibt es ganz aktuell unter www.munich-indoors.de oder bei facebook.com/munichindoors oder #munichindoors.

ERGEBNISSE MUNICH INDOORS 2018:

Freitag, 23. November 2018:

08. Equiline Youngster Cup 2018 

1. Qualifikation für 7-jährige Pferde, Springprüfung nach Fehlern und Zeit, Höhe 1.35m

1. Tobias Meyer (GER), Stargold 0/51.20
2. Christian Ahlmann (GER), Zampano Z 0/54.04
3. Harm Lahde (GER), Oak Grove´s Americana 0/54.51
4. Edouard Schmitz (SUI), Kilcoltrim Blue 0/57.19
5. Patrick Stühlmeyer (GER), For Laubry 0/57.20
6. Markus Renzel (GER), C-Steffra 0/57.84

09. Equiline Youngster Cup 2018 

1. Qualifikation für 8-jährige Pferde, Springprüfung nach Fehlern und Zeit, Höhe 1.35m

1. Max Kühner (AUT), Neugschwent`s Castlla 0/53,36
2. Andreas Kühner (GER), Quinn 0/56,35
3. Laszlo Toth (HUN), Casino Royale Z 0/56,61
4. Stephan Naber (GER), Cinzano Rose 0/57,55
5. David Will (GER), Vincent 0/58,98
6. Martin Fuchs (SUI) Faberlys 0/60,20

02. Preis der uvex sports, Zwei-Phasen Springprüfung, international Höhe 1.45m

1. Felix Haßmann (GER), Balzac 0/31.58 Phase 
2. Patrick Stühlmeyer (GER), Chacgrano 0/31.65 Phase 2   
3. Anthony Bourquard (SUI), Thalie d´ Anjou 0/31.72 Phase 2   
4. Edward Levy (FRA), Drag du Buisson Z 0/31.82 Phase 2   
5. Adrian Schmid (SUI), Cesserias Crack 0/32.13 Phase 2   
6. Torben Köhlbrandt (GER), Macao 0/33.20 Phase 2 

03. Selleria Euipe Speed-Cup, international, 1.45m

1. Felix Haßmann (GER), Balance 50,91 sec
2. Denis Nielsen (GER), Taquadriga 51,70 sec
3. Andrzej Oplatek (POL), El Camp 51,81 sec
4. Edward Levy (FRA), Absolute du Mio 52,87 sec
5. Adrian schmid (SUI) Balou de Coeur Joye 53,34 sec
6. Elisabeth Meyer (GER) FBW Casaraki 54,29 sec

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Hubertus Schmidt glänzt mit Nachwuchs – Felix Haßmann führt München-Siege fort

Hubertus Schmidt gewinnt auch mit Escolar den Grand Prix, Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung. Foto: Sportfotos-Lafrentz.de
Hubertus Schmidt gewinnt auch mit Escolar den Grand Prix, Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung. Foto: Sportfotos-Lafrentz.de

München – Der Turnierfreitag der MUNICH INDOORS startete gleich mit einer spannenden Entscheidung im zweiten  Grand Prix der internationalen Vier-Sterne-Dressurtour. Im  Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung wurde gleichzeitig die letzte Teilwertung der diesjährigen MEGGLE Champion of Honour entschieden. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich am frühen Morgen Hubertus Schmidt(Borchen) und Benjamin Werndl (Tuntenhausen). Mit dem Wimpernschlag von 0,022 Prozent setzte sich Schmidt im Sattel des westfälischen Hengstes Escolar durch und verwies Werndl mit Famoso OLD auf Platz zwei. Beide Pferde sind erst neunjährig und knackten die 75-Prozent-Marke, eine beachtliche und zukunftsweisende Leistung. „Das war der erste lange Grand Prix und gleich international, das hat er grandios gemacht“, schwärmte Schmidt von seinem Escolar. Bereits am Donnerstag hatte der 59-Jährige mit dem ein Jahr jüngeren Vollbruder zu Escolar den Grand Prix gewonnen: „Das war erst der zweite Grand Prix für Escorial und der erste internationale. Auch das war eine tolle Runde und ich bin super zufrieden mit diesen beiden jungen Hengsten“, so der Reitmeister. Benjamin Werndl strahlte ebenso: „Das große Ziel ist, mit diesem Pferd im internationalen Grand Prix Sport anzukommen, das ist mir heute ein stückweit gelungen und ich freue mich sehr auf die Zukunft mit ihm.“ Platz drei ging in dieser Prüfung an Ulrike Prunthaller mit Bartlgut’s Duccio. 

Die internationale Springreiterriege startete anschließend im Eröffnungsspringen, dem Preis von Bayerns Pferde Zucht+Sport, in die MUNICH INDOORS. Das gewann Felix Haßmann (Lienen) im Sattel von Balance und knüpft somit nahtlos an die MUNICH INDOORS 2017 an: „Letztes Jahr hörte das Turnier gut auf, mit dem Sieg im Großen Preis, dieses Jahr geht es schon gut los“, freute sich der 32-Jährige. „Balance ist sehr grundschnell und erfahren, ihr kam der Parcours sehr entgegen. Meine Pferde sind alle gut drauf und ich freu mich auf das weitere Wochenende in der Olympiahalle.“ Zweiter im Eröffnungsspringen wurde der Schweizer Walter Gabathuler mit Chagrannus, gefolgt von seinem Landsmann Paul Estermann mit Fleur Fomia.

Der Turniersamstag der MUNICH INDOORS startet mit der SPOOKS Amateur-Trophy in den Tag. Anschließend treffen sich die Nachwuchspferde zur zweiten Qualifikation im Equiline Youngster Cup, bevor es im IDEE KAFFEE Preis zur Entscheidung kommt. Das Championat von München liefert dann die Qualifikation zur Wertungsprüfung in der DKB-Riders Tour am Sonntag. Der Samstagabend startet mit der glanzvollen Gala-Show unter dem Titel „Nacht der WM-Stars“, in der die bayerischen Weltmeister Simone Blum und Jessica von Bredow-Werndl noch einmal ausgiebig gefeiert werden. Mit der MEGGLE Grand Prix Kür und dem MUNICH INDOORS Gold Cup schließen zwei sportliche Hochkaräter den Abend. 

Tickets für die MUNICH INDOORS sind noch an der Tageskasse der Olympiahalle erhältlich.

Wer nicht live in der Olympiahalle dabei sein kann, kann im BR Fernsehen am Sonntag, 25. November von 16.15 bis 16.45 Uhr die Entscheidung im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG verfolgen.

Außerdem überträgt ClipMyHorse.tv alle Prüfungen aus der Olympiahalle.

Infos zu den 21. MUNICH INDOORS vom 22. – 25. November 2018 gibt es ganz aktuell unter www.munich-indoors.de oder bei facebook.com/munichindoors oder #munichindoors.

DKB-Riders Tour – Felix Haßmann hat in Paderborn vorgelegt

Felix Haßmann hat sich mit SL Brazonado den Auftaktsieg bei der DKB-Riders Tour-Etappe in Paderborn gesichert. Am Sonntag sollen Punkte für das Ranking geholt werden. (Foto: Karl-Heinz Frieler)
Felix Haßmann hat sich mit SL Brazonado den Auftaktsieg bei der DKB-Riders Tour-Etappe in Paderborn gesichert. Am Sonntag sollen Punkte für das Ranking geholt werden. (Foto: Karl-Heinz Frieler)

(Paderborn) Das dieser Springreiter schnelles Reiten liebt, ist hinlänglich bekannt. In 57,08 Sekunden hat Felix Haßmann mit SL Brazonado das internationale Eröffnungsspringen der fünften DKB-Riders Tour-Etappe gewonnen. “Ich hab zweimal in dieser Saison Punkte gewonnen, aber nicht genug, ich glaub es wird schwierig, da oben noch ran zu kommen”, sinniert der Westfale angesichts den Rankings der Serie.

Ambitionen in der DKB-Riders Tour

“Ich hab zwar ein paar Punkte, aber ich hab nicht genug vorgearbeitet”, sagt Haßmann, “wenn es in Paderborn gut läuft, kann ich es im Finale noch spannend machen.” Es gäbe dann vielleicht wieder so eine Überraschung wie 2014. Da jumpte der Springreiter aus dem westfälischen Lienen bei der sechsten Etappe der DKB-Riders Tour in München noch an seinem Bruder Toni vorbei auf den dritten Platz. “Damals hatte ich überhaupt nicht damit gerechnet. Das macht natürlich um so mehr Spaß, wenn man sich dann auf das Treppchen hocharbeiten kann”, erinnert sich der Profi gern zurück. Fünf Punkte hat er aktuell, weder in der Qualifikation im Championat von Paderborn am Samstag, noch in der Wertungsprüfung im Großen Preis am Sonntag wird sich Haßmann in Zurückhaltung üben.

Respekt für die Favoriten

Der Blick ins Ranking offenbart, wer aktuell vorn ist. Und vor allem die beiden Zweitplatzierten Denis Nielsen und Lars Nieberg kennt Felix Haßmann als Kollegen und Konkurrenten sehr gut. “Lars Nieberg ist ein begnadeter Reiter, der hat schon alles gewonnen. Auf den muss man immer achten, er ist top-motiviert und ich glaube, dass er hier auch angreifen wird,” ist sich Haßmann sicher. “Denis ist auch ein Super-Kerl. Cashmoaker ist dieses Jahr auch super drauf, das fing in Hagen ja schon so an.”

Die hochgelobten Kollegen ließen das Eröffnungsspringen noch ruhig angehen. Nieberg und Baccord wurden Siebte, Nielsen und die Stute High Voltage kassierten einen Fehler. Josch Löhden (Heeslingen) und Lennart sowie Italiens André Sakakini und Bestinov v.L. belegten die Plätze zwei und drei im internationalen Eröffnungsspringen.

So geht es weiter in Paderborn

Am Samstag um 16.20 Uhr beginnt auf dem Schützenplatz in Paderborn die Qualifikation zur Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour. Das Championat von Paderborn wird live bei www.clipmyhorse.tv gezeigt. Nicht mal 24 Stunden später folgt dann am Sonntag um 13.00 Uhr die Entscheidung im Großen Preis der Paderborn Challenge, der fünfte Wertungsprüfung der internationalen Serie.

DKB-Riders Tour im Internet – www.DKB-riderstour.de

Bei Facebook:  http://www.facebook.com/dkbriderstour

Bei Youtube: https://www.youtube.com/user/DKBRidersTour 

Bei Twitter: https://twitter.com/DKBRidersTour

Impressionen zur DKB-Riders Tour finden Sie unter dem HashTag #dkbriderstour.  

Felix Hassmann verteidigt Ruf des Schnellsten – Zwei rasante Siege bleiben in Westfalen

Felix Haßmann war mit SL Brazonado im Paderborn-Lippstadt Airport Preis nicht aufzuhalten Foto: Karl-Heinz Frieler
Felix Haßmann war mit SL Brazonado im Paderborn-Lippstadt Airport Preis nicht aufzuhalten Foto: Karl-Heinz Frieler

Paderborn – Sein Ruf eilt ihm zwar noch voraus, aber Felix Haßmann hängt wohl auch diesen bald ab – denn er ist einfach der Schnellste seines Fachs. Am Paderborner Turnierfreitag sicherte sich der 32-jährige Lienener gleich zwei internationale Siege und ließ die Konkurrenz einfach stehen.

Die Reiter der Großen Tour waren am Freitagmittag in das internationale Springturnier auf Drei-Sterne-Niveau gestartet. Im Paderborn-Lippstadt Airport Preis hatte Haßmann die Nase vorn. Mit dem quirligen Schimmelwallach SL Brazonado verwies er die 67 anderen Starter in der Prüfung auf die Plätze. Am dichtesten auf Haßmanns Fersen pilotierte Josch Löhden (Heeslingen) seinen Lennart. Dritter wurde der Italiener Andre Sakakini mit Bestinov v.L.

Der packende Turnierfreitag endete mit dem Preis der Bremer AG, einem Springen der Großen Tour und auch hier hieß der Sieger Felix Haßmann. Im Sattel seines bewährten Balzaci verwies er Christian Hess (Heidmühlen) mit Qienna mit fast drei Sekunden Abstand auf Platz zwei. Dritter wurde Tobias Meyer (Neunkirchen-Seelscheid) mit Corny.

Bereits am Morgen hatte es im Equiline Youngster Cup zwei Entscheidungen gegeben. Diese Prüfung für Nachwuchspferde wird nämlich in zwei Abteilungen Entschieden, eine für die siebenjährigen, die andere für die achtjährigen vierbeinigen Springtalente. Bei den Siebenjährigen siegte Harm Lahde (Heeslingen) mit Oak Grove’s Americana (Aganix du Seigneur x Heartbreaker) vor Josch Löhden  mit Van Moor (van Helsing x Singular Joter) und Lars Nieberg (Sendenhorst) mit Caruso (Contagio x For Pleasure). In der Gruppe der Achtjährigen triumphierte der Derby-Sieger von 2017, Pato Muente (SLO), mit Billy Cointreau (Billy Congo x Feinschnitt I). Zweiter wurde hier Andreas Kreuzer (Halle), Deutscher Meister von 2016, mit Falcon (Cartano x Upgrade) gefolgt von Tim Rieskamp-Gödeking (Steinhagen) mit Cornet de la Lande (Cornet Obolensky x Holland). 

Der Paderborn Challenge-Samstag startet mit der SPOOKS-Amateur Trophy bevor es ins Finale des Amateurspringreiterclub geht. Ein Highlight des Tages ist das Championat von Paderborn, Qualifikation für den Großen Preis am Sonntag, der auch Wertungsprüfung für die DKB-Riders Tour ist. Im Anschluss kommt ein exquisites Fohlenlot des Westfälischen Pferdestammbuchs zur Auktion. Den Freitagabend beschließt traditionell der Mannschaftswettbewerb in der Janz Team Trophy.

Info und Tickets:
Alle Prüfungen der Paderborn Challenge werden übrigens von ClipMyHorse.tv live übertragen, genauso wie die Fohlenpräsentation und -auktion des Westfälischen Pferdestammbuchs

Rest-Tickets für die Paderborn Challenge, der fünften Etappe der DKB-Riders Tour, gibt es an der Tageskasse.
Mehr Informationen finden Sie im Internet: www.paderborn-challenge.de und unter dem #paderbornchallenge.

Felix Haßmann schöpft in Paderborn aus dem Vollen – ein Steckbrief

Felix Haßmann kommt mit Balzaci zur DKB-Riders Tour nach Paderborn. Foto: Sportfotos-Lafrentz.de
Felix Haßmann kommt mit Balzaci zur DKB-Riders Tour nach Paderborn. Foto: Sportfotos-Lafrentz.de

Paderborn – Er steht auf Platz eins der deutschen Rangliste der Springreiter, vor Daniel Deußer, Marcus Ehning, Christian Ahlmann und Ludger Beerbaum. Sein Markenzeichen sind richtig schnelle Runden und jeder seiner Konkurrenten weiß, ein Stechen oder Zeitspringen ist erst entschieden, wenn Felix Haßmann geritten ist. Bei der Paderborn Challenge ist der 32-Jährige Stammgast und nimmt möglichst viele Startmöglichkeiten mit. Vom 6. bis 9. September plant er mit zwei älteren Pferden für die Große Tour mit Wertungsprüfung für die DKB-Riders Tour und einem Nachwuchspferd für den Equiline Youngster Cup. Außerdem coacht er seine Freundin, die in der SPOOKS-Amateur Trophy startet. Er freut sich auf ein volles Programm bei gemütlichem Ambiente, hat er im Steckbrief verraten.

Name: Felix Haßmann
Geburtsdatum und -ort: 03. Januar 1986 in Lengerich
Wohnort: Lienen
Größe & Gewicht: 180 cm / 76 kg
Familienstand/Partner/Kinder: liiert mit Lisa Schwarte
Lieblingsessen/-getränk: Pizza und Cola
Lieblingsfilm: „Fluch der Karibik“

Was ist Ihnen lieber, …
… Hund oder Katze?  Hund
… Berg oder Strand?  Strand
… Krimi oder Komödie?  Krimi
… Soul oder Rock’n’Roll?  Rock’n’Roll
… Pommes oder Rohkost?  Pommes
… Couch oder Kirmes?  Couch

Wie würden Sie sich beschreiben? Ich bin eher der ruhige Typ.
Worauf sind sie stolz? Darauf, dass ich so viele junge Pferde in den großen Sport gebracht habe.
Woher nehmen Sie die Motivation für den Spitzenreitsport? Die kommt von alleine, ich muss mich nicht besonders motivieren.
Was tun Sie, wenn Sie mal entspannen möchten? … auf der Couch liegen (lacht) und Candy Crush auf dem Handy spielen.
Einen Tag ins Leben eines anderen schlüpfen: Wen würden Sie aussuchen und warum? Das wäre wahrscheinlich ein Schauspieler… vielleicht mit Arnold Schwarzenegger.
Wer ist Ihr Idol oder Vorbild?  Marcus Ehning
Wenn Sie sich ein Pferd Ihrer Konkurrenten aussuchen könnten, wäre das? Big Star fand ich toll, ein bisschen wild und mit unheimlich viel Qualität.
Ihr perfekter Tag beginnt mit…   … einem guten Frühstück
… und endet mit …  auf der Couch (lacht)

Wie sind Sie zum Reiten gekommen und wie hieß das erste Pferd/Pony, das Sie geritten sind?
Wir hatten immer Pferde zu Hause, meine Eltern und mein Bruder reiten. Mein erstes Pony hieß Neptun. Ich bin auch nach wie vor auf dem Hof meiner Eltern zu Hause.

Welcher ist Ihr – emotional gesehen – größter/wichtigster Erfolg und warum? 
Das war der zweite Sieg im Großen Preis von Nörten-Hardenberg. Zum einen, weil es noch nicht viele geschafft haben, es zwei Mal zu gewinnen, zum anderen hätte ich damals nicht gedacht, dass mein Pferd Balance das schon so gut meistert. 

Wer unterstützt Sie im Training? Mein Vater Reinhard

Welches Pferd ist Ihr Seelenpferd (muss nicht der erfolgreichste sein) und warum? 
Da habe ich zwei. Zum einen Balzaci, er ist einfach richtig lieb und er ist seit Fohlenalter bei uns, das sind jetzt 15 Jahre. Zum anderen Brazonado. Er hat einen sehr eigenen Charakter und man muss ihn auch ein bisschen so lassen, wie er ist. Wenn man bei ihm vor der Box steht, traut man sich fast nicht rein. Aber wenn man erstmal drin ist, ist er ganz lieb (lacht).

Sie sind Stammgast bei der Paderborn Challenge, was gefällt Ihnen so gut an dem Turnier? 
Ja, für mich ist es fast ein Heimturnier, weil ich nur eine Stunde hinfahre. Die Bedingungen sind sehr gut und es ist herrlich unter den Bäumen dort zu reiten. Das Turnier hat eine sehr schöne Atmosphäre!

Spielt die DKB-Riders Tour eine Rolle in Ihrer Turnierplanung?  
Naja, es ist noch sehr offen im Ranking und mit einem Sieg kann man sich noch weit nach vorne katapultieren. Mal sehen, wie es läuft!
SySa/Equiword

Tickets für die Paderborn Challenge gibt es ab sofort im Vorverkauf. Preise und Details sind unterwww.paderborn-challenge.de in der Rubrik Tickets aufgeführt. Eine Buchung ist im Ticketformular auf der Website möglich. Die Karten-Hotline ist unter der Rufnummer (01805) 119 115 montags bis freitags von 09.00 bis 13.00 Uhr erreichbar. Karten gibt es außerdem bei Ticketmaster.de sowie im Paderborner Ticket-Center und in allen Westfalen-Blatt-/ Westfälisches Volksblatt-Geschäftsstellen. 

Mehr Informationen finden Sie im Internet: www.paderborn-challenge.de.