Gebangt – gehofft – gewonnen: Christian Ahlmann Rider of the Year

Freude pur - Christian Ahlmann wurde von Janne Meyer-Zimmermann und Andreas Kreuzer in der Olympiahalle kräftig "abgeduscht". (Foto: Stefan Lafrentz)
Freude pur – Christian Ahlmann wurde von Janne Meyer-Zimmermann und Andreas Kreuzer in der Olympiahalle kräftig „abgeduscht“. (Foto: Stefan Lafrentz)

(München) Er hatte sich das anders gedacht mit dem Titelgewinn. Christian Ahlmann, Rider of the Year 2018, wollte eigentlich sportlich einen rundum gelungenen Eindruck hinterlassen mit dem routinierten Schimmel Colorit. Daraus wurde nichts und ganz unvermutet sorgten die Top-Drei der DKB-Riders Tour dafür, dass ungeahnte Spannung aufkam bei der sechsten und letzten Wertungsprüfung der internationalen Springsportserie im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG. “Das war ein ganz großes Ziel von mir,” so Christian Ahlmann, “ich bin schon viele Jahre bei der Riders Tour dabei, war immer gut, hab aber nie gewonnen und deshalb wurde es mal Zeit.”

Favoriten mussten zittern

Ungeahnte Spannung kam auf, als zunächst Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit ihrer noch jungen Stute Bali im Umlauf Fehler sammelte, auch Denis Nielsen und DSP Cashmoaker kamen nicht fehlerfrei ins Ziel und schließlich katapultierte sich Ahlmann mit drei Abwürfen aus der Siegerrunde heraus. “Das passte heute nicht so richtig, er hatte Fehler wo andere auch Fehler hatten, die zweite Hälfte war dann gut,” fasste Christian Ahlmann zusammen. Es war der 28 Jahre alte Andreas Kreuzer, der den Sieg des Westfalen ins Wanken bringen konnte und Kreuzer ließ mit Calvilot nichts unversucht, lieferte einen fehlerfreien Umlauf mit Calvilot ab und versuchte alles in der Siegerrunde.

“So wie ich geritten bin, hat man glaub ich gesehen, dass ich alles riskieren musste”, sagt Andreas Kreuzer, “ich hätte gewinnen müssen. Ob ich Zweiter oder Dritter bin, war für den Wert des Erfolges gar nicht entscheidend.” Kreuzer hat seine Möglichkeiten klug genutzt, vor der Finaletappe in München rangierte der Springreiter aus Damme auf Platz vier im Ranking der Riders Tour, jetzt ist er stolzer Besitzer eines nagelneuen Autos, so wie Ahlmann und Meyer-Zimmermann auch.

Adrenalin pur – Janne Friederike Meyer-Zimmermann

Janne Friederike Meyer-Zimmermann bekundete offen, mit jedem Starter in der Siegerrunde “irgendwie” gebangt zu haben. “Ehrlich, ich kenne den Sieger im Großen Preis, Edward Levy, überhaupt nicht, aber der ist so geil geritten und ich hab ihn angefeuert…”, lachte die Springreiterin, “ich hatte ja so vier, fünf Leute, die mich noch vom zweiten oder dritten Platz hätten verdrängen können und ich hab bei jedem mitgezittert und SMS mit Tjark hin und her geschickt…” Trainer Tjark Nagel bangte mit. “Das ist ja das Schöne an der DKB-Riders Tour,” so die Hamburger Amazone, “es kann passieren, dass man es nicht selbst in der Hand hat, aber es ist so spannend mit zu fiebern…”

Französischer Sieg im Großen Preis

Edward Levy und die 12 Jahre alte Stute Rebeca LS zeigten in der Olympiahalle München, das man ein großes internationales Springen auch als einer der ersten Starter in der Siegerrunde gewinnen kann. An der fabelhaften Zeit von 39,71 Sekunden scheiterten die Verfolger ein ums andere Mal. Am dichtesten kam Torben Köhlbrandt (Ibbenbüren) mit Miss Bubbles an die Siegerzeit heran und wurde Zweiter vor der Südafrikanerin Lisa Williams mit Campbell auf Platz drei. “Das war ein tolles Turnier hier”, so Levy über seinen allerersten Start bei den Munich Indoors.

Ergebnis Großer Preis der Deutschen Kreditbank AG, Internat. Springen (1,55m) mit zwei Umläufen

1. Edward Levy (Frankreich), Rebeca LS 0/ 39,71

2. Torben Köhlbrandt (Ibbenbüren), Miss Bubbles 0/ 41,23

3. Lisa Williams (Südafrika), Campbell 0/ 45,11

4. Alain Jufer (Schweiz), Rahmannshof Tic Tac 0/ 46,07

5. Guido Klatte (Lastrup), Quinghai 4/ 40,31

6. Nisse Lüneburg (Hetlingen), Luca Toni 4/ 40,89

Ranking DKB-Riders Tour nach der sechsten und letzten Etappe 2018

1. Christian Ahlmann (Marl) 40 Punkte

2. Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Hamburg) 27

3. Andreas Kreuzer (Damme), 23

4. Denis Nielsen (Isen), 20

5. Gerrit Nieberg (Münster), 20

5. Lars Nieberg (Münster), 20

5. Mario Stevens (Molbergen), 20

5. Edward Levy (Frankreich), 20

5. Matthew Sampson (Großbritannien), 20

10. Elisabeth Meyer (Ising), 19

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DKB-Riders Tour – Stevens holt sie alle ein

Mario Stevens und Brooklyn sicherten sich den Sieg in der Qualifikation zur DKB-Riders Tour in München. (Foto: Stefan Lafrentz)
Mario Stevens und Brooklyn sicherten sich den Sieg in der Qualifikation zur DKB-Riders Tour in München. (Foto: Stefan Lafrentz)

(München) Er hatte die Wahl und traf die richtige Entscheidung: “Ich wollte ursprünglich Talismann nehmen und hab mich heute Mittag, als ich sah, was für ein Parcours geplant ist, anders entschieden”, sagt Mario Stevens, “und das war gut. Der Kurs lag Brooklyn besser.” Mit dem 13 Jahre alten Fuchswallach Brooklyn nahm Stevens dem bis dahin führenden Andreas Kreuzer noch Sekundenbruchteile ab und setzte sich an die Spitze der Weltranglistenprüfung. Dieser Sieg beschert dem Niedersachsen aus dem oldenburgischen Molbergen den letzten Platz in der Starterliste für den Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG am Sonntag (live im BR-Fernsehen 16.15 – 16.45 Uhr). Und in diesem Großen Preis fällt die Entscheidung um den Gesamtsieg in der DKB-Riders Tour.

DKB-Riders Tour – Stevens bleibt bescheiden

“Brooklyn hat mehr Erfahrung, hat super-gut mitgemacht”, fasst der Deutsche Meister zusammen, bleibt aber sehr zurückhaltend, wenn es um seine Chancen in der DKB-Riders Tour geht. Stevens hat 13 Punkte und die Chance auf Platz zwei oder drei: “Ich glaube ehrlich gesagt nicht. Christian ist sowieso super-erfahren mit Colorit, den er Sonntag reiten wird. Und auch Andreas, Denis und Janne, die haben sich ja darauf auch vorbereitet.” Andreas Kreuzer und Gerrit Nieberg auf Rang vier, Denis Nielsen als Dritter und Janne Friederike Meyer-Zimmermann als Zweite haben die besseren Ausgangspositionen. Abgerechnet wird jedoch erst nach dem Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG, der sechsten und letzten Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour 2018.

Erst mal gut reiten…

Andreas Kreuzer sprang mit Quinley auf Platz zwei im Championat von München und war voll und ganz zufrieden: “Ich hab mich ein bißchen mit den Punkten beschäftigt und festgestellt, dass das alles in Schlagdistanz ist. Aber lieber nicht heute so viel rechnen, sondern Sonntag fit sein und eine gute Leistung abliefern. Dann werden wir sehen, was dabei rauskommt.” Sein Partner für den Großen Preis wird Calvilot sein, der ihm auch schon den DM-Titel vor wenigen Jahren beschert hat.

Support für Ahlmann

Die Drittplatzierte im Championat drückt ohne “Wenn und Aber” ihrem Chef die Daumen. Angelique Rüsen, die als Bereiterin im Stall von Christian Ahlmann arbeitet und von ihrem Chef hochgelobt wird für ihre Fähigkeiten im Sattel und in der Ausbildung, pilotierte die zehn Jahre alte Dolocia durch den Umlauf und das Stechen im Championat. “Langsam reiten” will Rüsen trotz aller Verbundenheit mit ihrem Arbeitgeber nicht am Sonntag: “Sicher nicht. Ich hoffe, das mein Pferd genauso gut drauf ist wie im Championat. Und falls ich in die Siegerrunde kommen sollte, werd ich natürlich alles versuchen.” Daumen drücken also ja, auf Konkurrenz verzichten nein.

Insgesamt 61 Paare gingen in Münchens Olympiahalle im Championat an den Start, 13 erreichten das Stechen. Darunter auch Gerrit Nieberg aus Münster, der wie Andreas Kreuzer auf dem vierten Platz rangiert und auf das Stechen am Samstag mit dem Schimmelhengst Contagio verzichtete.

Championat von München, Int. Springen mit Stechen (1,50m), Qualifikation zur 6. Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour:

1. Mario Stevens (Molbergen), Brooklyn 0/ 38,02

2. Andreas Kreuzer (Damme), Quinley 0/ 38,57

3. Angelique Rüsen (Marl), Dolocia 0/ 41,78

4. Lisa Williams (USA), Campbell 0/ 42,26

5. Patrick Stühlmeyer (Mühlen), Varihoka du Temple 0/ 43,72

6. Kathrin Stolmeijer (Emsbüren), Chevenez 0/ 46,80

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München: Mario Stevens Sieger im Championat

FN Logo (Herkunft: FN)
FN Logo (Herkunft: FN)

München (fn-press). Der „Rider of the Year“ und bester Reiter der diesjährigen Riders Tour wird am morgigen Sonntag offiziell in der Münchner Olympiahalle gekürt. Am heutigen Samstag traten die Aktiven zunächst zum Championat von München an. Sieger der zweitwichtigsten Prüfung der „Munich Indoors“ wurde Mario Stevens (Molbergen) mit seinem 13-jährigen westfälischen Wallach Brooklyn.

Felix Hassmann (Lienen) gab in der Münchner Olympiahalle eine Extra-Vorstellung. Der Sieger des Großen Preises von 2017 gewann nicht nur das Eröffnungsspringen, sondern war auch in den beiden weiteren internationalen Prüfungen nicht zu schlagen. Im Championat von München ließ die Erfolgsserie des 32-jährigen Westfalen allerdings nach, hier dominierte Mario Steves. Im Sattel seines routinierten westfälischen Wallachs Brooklyn, Sohn des Balou du Rouet, schaffte er im 13-köpfigen Stechen die Bestzeit von fehlerfreien 38,02 Sekunden. Ebenfalls fehlerfrei steuerte Andreas Kreuzer (Damme) den neunjährigen Holsteiner Quinley v. Quintero ins Ziel (38,57). Dritte wurde Angelique Rüsen (Marl). Die diesjährige Deutsche Meisterin der Springreiterinnen und Bereiterin im Stall von Christian Ahlmann führte die zehnjährige niederländische Stute Dolcia v. Untouchable auf Rang drei (0/41,78).   hen

Christian Ahlmann: “Ich freu mich drauf”

Christian Ahlmann und Nachwuchshoffnung Dominator Z in München. Der Profi ist Favorit der DKB-Riders Tour am Sonntag in der Olympiahalle. (Foto: Stefan Lafrentz)
Christian Ahlmann und Nachwuchshoffnung Dominator Z in München. Der Profi ist Favorit der DKB-Riders Tour am Sonntag in der Olympiahalle. (Foto: Stefan Lafrentz)

(München) Er ist der Führende der DKB-Riders Tour 2018, noch ganz entspannt und völlig gelassen. “Ich bekomme jetzt sicher keinen Zitteranfall”, lacht Christian Ahlmann mit Blick auf die sechste und letzte Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour in München, “aber ich bin sowieso nicht der Typ dafür. Die Anspannung wird steigen, aber das muss auch so sein.” Ahlmann hat 13 Punkte Vorsprung vor Verfolgerin Janne Friederike Meyer-Zimmermann, durchaus komfortabel, allerdings glaubt der Springreiter nicht, dass seine Kollegin in irgendeiner Weise “Rücksicht” nehmen wird.

Colorit für München

“Vor drei Jahren hätte ich gewinnen müssen, um sie noch von Platz eins in München zu verdrängen”, erinnert sich Ahlmann, “das hat David Will damals mit seiner unglaublich schnellen Stute Mic Mac du Tillard verhindert. Jannes Vorsprung war damals allerdings komfortabler, als meiner jetzt, glaub ich..” Der Ranking-König aus Marl setzt auf den routinierten, 15 Jahre alten Colorit für die Entscheidung in der DKB-Riders Tour: “Er hat die Erfahrung, er kennt die Halle, er hat jeden Platz schon mal gesehen und er kann das alles springen. Das wird gar kein Problem sein, eher kann es schonmal sein, dass er zu cool ist.” Der Sieg in der DKB-Riders Tour fehlt dem Springreiter noch in der durchaus beachtlichen Titelsammlung.

Unterstützung für den 46-jährigen Springreiter, der bereits olympisches Edelmetall, EM- und WM-Medaillen und den Weltcupsieg eingeheimst hat, ist auf dem Weg nach München. “Meine Frau Judy-Ann und unser Sohn Leon sind auf der Anreise”, freut sich Christian Ahlmann. Am Freitagmorgen präsentierte der Springreiter eine Nachwuchshoffnung namens Dominator 2000 Z aus dem Gestüt Zangersheide. Der große Hengst ist begehrt bei Züchtern, jetzt soll der Sport im Vordergrund stehen. “Deswegen habe ich ihn auch mit, denn er kann alles springen”. so Ahlmann, “nur der Feinschliff und die Abstimmung müssen noch deutlich besser werden.”

Janne – Bali – München

Janne Friederike Meyer-Zimmermann präsentierte in München Cellagon Flipper im internationalen Eröffnungsspringen und wurde Fünfte. Für die kommenden Aufgaben in der DKB-Riders Tour im Championat am Samstag und im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG am Sonntag will Janne Meyer-Zimmermann die neun Jahre alte Schimmelstute Bali einsetzen. “Sie hat in Paderborn im Championat die Qualifikation sichergestellt. Ich hab sie seit einem guten Jahr und in den vergangenen Wochen hat sie sich wirklich für diese Prüfungen empfohlen”, schwärmt die Amazone aus Hamburg. “Wir wollen unseren Platz auf jeden Fall halten, aber ich muss dem Pferd gegenüber fair bleiben – sowas wie der Große Preis in München dürfte das schwerste sein, was sie bislang gegangen ist.”

An das Jahr 2015, als sie um den Gesamtsieg in der DKB-Riders Tour zittern musste und dann vor Freude Purzelbaum schlug, erinnert sich die Hamburgerin sehr gut und “feuert” nun vergnügt Scherze in Richtung Christian Ahlmann ab: “Also er muss keine Sorge haben, dass ich keine Rücksicht nehme. Ich bin ganz anders – ich klink mich dann auf jeden Fall in seine Party ein und würde mich total für ihn freuen….”

Details aus der Münchner Olympiahalle von der Qualifikation im Championat von München am Samstag und der sechsten Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour am Sonntag gibt es live bei www.clipmyhorse.tv und am Sonntag von 16.15 – 16.45 Uhr beim Bayrischen Fernsehen BR.

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Denis Nielsen ist hochmotiviert – DKB-Riders Tour

Hochkonzentriertes Paar als damals noch Führende bei der DKB-Riders Tour in Münster: Denis Nielsen und DSP Cashmoaker, die jetzt in München um den Platz auf dem Podium kämpfen. (Foto: Stefan Lafrentz)
Hochkonzentriertes Paar als damals noch Führende bei der DKB-Riders Tour in Münster: Denis Nielsen und DSP Cashmoaker, die jetzt in München um den Platz auf dem Podium kämpfen. (Foto: Stefan Lafrentz)

(München) Der Countdown beginnt: In München ist die sechste und letzte Etappe der DKB-Riders Tour 2018 gestartet und noch vor den ersten internationalen Springprüfungen ist einer der drei Top-Favoriten schon mal in der Olympiahalle gesichtet worden. Denis Nielsen aus dem bayrischen Isen kam mit seiner Lebensgefährtin, der Dressurreiterin Victoria Michalke in die Halle, und schaute sich Traversalen und Tempiwechsel anstelle hoher, weiter und breiter Sprünge an…

Nielsen ist motiviert und fest entschlossen, seinen Platz auf dem Podium mindestens zu halten: “Mein Ziel ist jetzt hier am Sonntag ´Null zu gehen`, um unter den ersten drei zu bleiben. Das versuchen wir auf jeden Fall.” Partner des geplanten Erfolges soll DSP Cashmoaker sein, der Schimmelhengst von Calido, der Nielsen auch den Sieg bei der Auftaktetappe der DKB-Riders Tour Horses & Dreams in Hagen a.T.W. beschert hat. Die Besetzung in München für die Jahres-Abschlussetappe der DKB-Riders Tour ist Spitze – Weltmeisterin Simone Blum (Zolling) ist dabei, der Ranking-König der DKB-Riders Tour, Christian Ahlmann aus Marl, und die aktuell Zweitplatzierte Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Hamburg). Immer für einen Überraschungscoup gut ist zudem der britische Altmeister John Whitaker.

Chancengleichheit in München

Am Sonntag “”Null gehen” – diese Chance müssen sich die Teilnehmer der sechsten Etappe am Samstag im Championat von München erarbeiten. Die besten 50 Paare des internationalen Springens mit Stechen qualifizieren sich für die sechste Wertungsprüfung am Sonntag im Preis der Deutschen Kreditbank AG. Nur dort gibt es die Tour-Punkte. Die vier besten Ergebnisse der gesamten Saison werden pro Reiter gewertet, erst dann steht fest, wer Markus Beerbaum als “Rider of the Year” folgt. Und der Titelverteidiger, der aktuell 13 Tour-Punkte hat, könnte zwar nicht mehr die Gesamtwertung gewinnen, wohl aber Meyer und Nielsen übertrumpfen. Das Gleiche könnte Andreas Kreuzer (Damme) und Gerrit Nieberg (Münster) gelingen, die beide mit 20 Punkten auf Rang vier dicht hinter Meyer und Nielsen rangieren.

BR und ClipMyHorse live dabei

Das Pferdesportportal www.clipmyhorse.tv überträgt den Sport aus München im Livestream. Am Sonntag zeigt das Bayrische Fernsehen BR von 16.15 – 16.45 Uhr den Endspurt in der DKB-Riders Tour live aus der Münchner Olympiahalle.

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Prestige und Punkte – DKB-Riders Tour Finale in München

Aktuell Zweite der DKB-Riders Tour ist Janne Friederike Meyer-Zimmermann - hier mit Chuck. Sie kann Christian Ahlmann den Sieg in der Serie noch streitig machen. (Foto: Stefan Lafrentz)
Aktuell Zweite der DKB-Riders Tour ist Janne Friederike Meyer-Zimmermann – hier mit Chuck. Sie kann Christian Ahlmann den Sieg in der Serie noch streitig machen. (Foto: Stefan Lafrentz)

(München) Es ist angerichtet für die sechste und letzte Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour in München vom 22. – 25. November: Sechs Kandidaten können sich gegenseitig noch den besten Podiumsplatz streitig machen, noch viel mehr haben theoretisch und praktisch Chancen auf den zweiten und dritten Rang im Endklassement in Deutschlands einziger internationaler Springsportserie. Rankingspitze Christian Ahlmann aus Marl ist indes ein absoluter Routinier und wird nichts dem Zufall überlassen. Gut möglich also, dass die DKB-Riders Tour am Sonntag, 25. November, den Westfalen als “Rider of the Year” in München feiert.

Paul Schockemöhle, Initiator und Geschäftsführer der DKB-Riders Tour, redet gar nicht lange drumherum: “Christian ist ganz klar der Favorit. Aber – Fehler passieren schnell mal, auch den Besten und dann kann es plötzlich ganz anders aussehen.” Der dreimalige Europameister und Olympia-Medaillengewinner weiß ganz genau wovon er spricht. Jede Prüfung muss eben erstmal gewonnen werden…

So sieht es aus:

Ahlmanns Punktepolster von 13 Zählern vor Janne Friederike Meyer-Zimmermann (27 Punkte) aus Hamburg ist durchaus komfortabel, reicht jedoch nicht für Siegesgewissheit. Hinter diesen beiden championatserfahrenen Kandidaten reihen sich mehrere Reiter ein, die durchaus Chancen haben, Platz zwei oder drei im Abschlussranking zu erreichen. Sogar Vater-Sohn-Konkurrenzen sind dabei, wie Lars und Gerrit Nieberg aus Münster. Der zweimalige Mannschafts-Olympiasieger Lars Nieberg rangiert genauso wie sein Sohn und wie Andreas Kreuzer aus Damme auf Platz vier mit 20 Punkten, alle drei sind also nur zwei Punkte von einem Podiumsplatz entfernt. Das erhöht den Druck auf Denis Nielsen (Isen), der aktuell mit 22 Punkten Dritter in der DKB-Riders Tour ist.

Keine leichte Aufgabe

Und überhaupt, etliche prominente Mitbewerber werden in München zur sechsten Finaletappe der DKB-Riders Tour erwartet, allen voran Weltmeisterin Simone Blum aus Zolling, der Österreicher Max Kühner, der legendäre Brite John Whitaker – einst selbst Dritter der DKB-Riders Tour und Sieger im Großen Preis in München, Philipp Weishaupt (Riesenbeck) und Westfalens Felix Haßmann (Lienen).

Partnerschaftliches Trio für die DKB-Riders Tour

Mit erwartungsvoller Spannung blicken auch die Partner der DKB-Riders Tour nach München: die Deutsche Kreditbank AG (DKB) gibt der Serie seit 2010 ihren guten Namen, die BEMER Int. AG und die mauser einrichtungssysteme GmbH & Co. KG sind seit 2016 begeisterte Hauptsponsoren für das internationale Projekt. Sportliche Attraktivität, Qualität und die Kontinuität über sechs internationale Stationen machen den Reiz der DKB-Riders Tour für die drei Partner aus. Die BEMER Int. AG ist zudem in München mit einem eigenen Ausstellungsstand vertreten – und dieser Anlaufpunkt für physikalische Gefäßtherapie lockt regelmäßig auch Aktive in die Ausstellung.

BR zeigt die Entscheidung in der Münchner Olympiahalle

Das Bayrische Fernsehen BR zeigt die Entscheidung in der sechsten Wertungsprüfung, dem Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG am Sonntag von 16.15 – 16.45 Uhr live. Wer schon ab Donnerstag dabei sein möchte, darf auf den Livestream des Pferdesportportals clipmyhorse.tv vertrauen.

Ranking der DKB-Riders Tour nach fünf von sechs Etappen

1. Christian Ahlmann (Marl), 40 Punkte

2. Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Hamburg), 27

3. Denis Nielsen (Isen), 22

4. Andreas Kreuzer (Damme), 20

4. Gerrit Nieberg (Münster), 20

4. Lars Nieberg (Münster), 20

4. Matthew Sampson (Großbritannien), 20

8. Sergio Alvarez Moya (Spanien), 17

8. Marcus Ehning (Borken), 17

8. Gilbert Tillmann (Grevenbroich), 17

8. Wout-Jan van der Schans (Niederlande), 17

8. Christian Rhomberg (Österreich), 17

Etappen der DKB-Riders Tour 2018

1. Hagen a.T.W., Horses and Dreams meets the Royal Kingdom of Jordan, 25. – 29. April 2018

2. Hamburg, Deutsches Spring- und Dressur-Derby, 9. – 13. Mai

3. Wiesbaden, Internationales Pfingstturnier, 18. – 21. Mai

4. Münster, Turnier der Sieger, 23. – 26 August

5. Paderborn, Paderborn-Challenge, 6. – 9. September

6. München, Munich Indoors, 22. – 25. November


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DKB-Riders Tour – Finish in der Münchner Olympiahalle

Sektduschen - neue Autos - und Freude pur 2017: Wer folgt Markus Beerbaum, Jens Baackmann und Christian Rhomberg auf dem Podium der DKB-Riders Tour in München? (Foto: Stefan Lafrentz)
Sektduschen – neue Autos – und Freude pur 2017: Wer folgt Markus Beerbaum, Jens Baackmann und Christian Rhomberg auf dem Podium der DKB-Riders Tour in München? (Foto: Stefan Lafrentz)

(München) Die DKB-Riders Tour steuert auf das Finish zu. Vom 22. – 25 November geht es in der Münchner Olympiahalle um die Entscheidung in der sechsten und letzten Etappe der Serie im Jahr 2018 und damit auch um die Antwort auf die Frage, wer die Gesamtwertung der DKB-Riders Tour gewinnen kann. Die allerbesten Aussichten hat Christian Ahlmann aus Marl – Rankingspitze nach zwei Etappensiegen und gut gerüstet mit exzellenten Pferden.

Die Hand am Lenkrad…

…des wertvollen Preises für den Sieg hat er schon, dank seiner Position, aber Hindernisse und Uhr entscheiden darüber, ob und wer welchen Preis gewinnt. Drei luxuriöse Fahrzeuge aus der Stuttgarter Automobilschmiede Mercedes-Benz warten auf die Top-Drei der DKB-Riders Tour. Das sind neben Ahlmann vor dem Münchner Finish die Hamburger Amazone Janne Friederike Meyer-Zimmermann, die 2015 bereits die DKB-Riders Tour gewinnen konnte und das ist auf dem aktuell dritten Platz Denis Nielsen aus dem bayrischen Isen. Nach David Will, der 2012 Dritter in der Serie wurde, wäre Nielsen der zweite Reiter aus Bayern, der einen Podiumsplatz in der internationalen Serie belegen könnte.

Die Preise…

…haben es in sich. Drei SUV der Marke Mercedes-Benz werden an die Top-Drei vergeben. Der Sieger erhält einen MB GLS 350d 4matic. Platz zwei wird mit einem MB GLE 250d 4matic belohnt und der Drittplatzierte kann im MB GLC 220d 4matic aus der Olympiahalle cruisen.

Spitzenreiter gut gerüstet

Christian Ahlmann freut sich auf das Finish. Der 46-jährige ist gut gerüstet, dank umsichtiger Aufbau- und Ausbildungsarbeit mit jungen Pferden. Der erst neun Jahre alte Clintrexo Z bescherte dem Weltklassereiter die zwei Etappensiege in der DKB-Riders Tour. Nun möchte er auch die Gesamtwertung in Deutschlands einziger internationaler Springsportserie gewinnen. „Dieses Format ist gut und es hat sich längst bewährt“, unterstreicht Ahlmann, „und es ist ja auch über Jahre gereift.“ Am Samstag wird im Championat von München die Qualifikation geritten, aus der sich die besten 50 Paare inkl. der vorqualifizierten Reiter und Reiterinnen für den Großen Preis empfehlen. Dieser Große Preis der Deutschen Kreditbank AG am Sonntag ist die sechste und letzte Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour 2018. Erst danach steht fest, wer die 18. Auflage der Springsportserie gewonnen hat. Das Bayrische Fernsehen BR überträgt am Sonntag von 16.15 – 16.45 Uhr die Entscheidung live aus der Olympiahalle. Das Pferdesportportal ClipMyHorse.TV bringt den Sport in München von Donnerstag bis Sonntag auf den Bildschirm.

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Ahlmann, Meyer-Zimmermann, Nielsen – Top-Drei dabei

Das Tip-Trio 2017 in München war in der DKB-Riders Tor Titelverteidiger Markus Beerbaum, der auch 2018 wieder dabei sein will, sowie Jens baackmann (li.) und Christian Rhomberg aus Österreich (re.). (Foto: Stefan Lafrentz)
Das Tip-Trio 2017 in München war in der DKB-Riders Tor Titelverteidiger Markus Beerbaum, der auch 2018 wieder dabei sein will, sowie Jens baackmann (li.) und Christian Rhomberg aus Österreich (re.). (Foto: Stefan Lafrentz)

(München) Die Munich Indoors in Bayerns Landeshauptstadt sind vom 22. – 25. November die sechste und damit finale Etappe der DKB-Riders Tour 2018. Die drei Spitzenreiter des aktuellen Rankings sind in der Olympiahalle dabei, wenn es am Samstag und Sonntag zum letzten Mal für dieses Jahr um die Qualifikation und dann am Sonntag um die letzte Wertungsprüfung und damit die Entscheidung geht. Wer wird Rider of the Year 2018: Christian Ahlmann, Janne Friederike Meyer-Zimmermann oder Denis Nielsen?

Christian Ahlmann ist die aktuelle Nummer eins

Christian Ahlmann ist ein versierter Profi so wie Janne Friederike Meyer-Zimmermann oder Denis Nielsen, die dem Führenden in der DKB-Riders Tour auf Platz zwei und drei folgen. Selten zuvor in 18 Jahren der internationalen Serie hat es so lange eine so breite Spitze in der DKB-Riders Tour gegeben wie 2018. Zeitweilig rangierten drei Kandidaten punktgleich auf dem Spitzenplatz und auch auf den folgenden Positionen gab es gleich mehrere erfolgreiche Punktesammler. Kurios: Ahlmann und Meyer-Zimmermann waren schon einmal die Favoriten auf Platz eins – allerdings in vertauschten Rollen im Jahr 2015. “Ich kann mich gut daran erinnern, dass ich in dem Jahr, in dem ich die Tour gewonnen habe, in München nicht in den zweiten Umlauf kam”, so Janne Meyer-Zimmermann, “ich stand draußen und musste abwarten was den anderen glückt und Christian hätte mir den Sieg noch streitig machen können.” Jetzt kommt der Westfale als Ranking-König in die Münchner Olympiahalle und Janne Meyer-Zimmermann “lauert” auf Position zwei….

Die Entscheidung beginnt am Samstagnachmittag mit der Qualifikation im internationalen Springen mit Stechen, dem Championat von München. Die besten 50 Paare dieser Qualifikation messen sich am Sonntag im Großen Preis von München in einem internationalen Springen mit zwei Umläufen. Erst danach steht fest, ob Christian Ahlmann erstmals Rider of the Year wird oder seine Verfolger dem Westfalen das Siegen schwer machen….

Die Preise mit dem berühmten Stern
Neben Prestige und Titel warten auf die TOP-Drei der DKB-Riders Tour drei wertvolle und überaus attraktive Preise aus der weltberühmten Stuttgarter Automobilschmiede Mercedes- Benz. Drei SUV mit reichlich PS unter der glänzenden Motorhaube. Die einzelnen Typen werden in den nächsten Tagen auf dem FB Profil http://www.facebook.com/dkbriderstour vorgestellt. Profilbesucher können zudem etwas gewinnen.

Drei Partner für ein Projekt

Auch 2018 steht die einzige internationale Springsportserie Deutschlands unter dem Titelsponsoring der Deutschen Kreditbank AG, die der Serie seit 2010 ihren Namen gibt. Hauptsponsoren sind die international renommierte BEMER Int. AG, die im human- und veterinärmedizinischen Bereich Spezialisten der physikalischen Gefäßtherapie sind und auch wieder mit einem Informationsstand in der Olympiahalle vertreten sind, sowie die mauser einrichtungssysteme GmbH & Co. KG, deren Kernkompetenz Möbelsysteme im Officebereich ist. Teamfähigkeit, Kompetenz, Innovation und Stabilität sind Schlüsselfaktoren des Erfolges in diesen Unternehmen genauso wie im Pferdesport.


Ranking der DKB-Riders Tour nach fünf von sechs Etappen

1. Christian Ahlmann (Marl), 40 Punkte

2. Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Hamburg), 27

3. Denis Nielsen (Isen), 22

4. Andreas Kreuzer (Damme), 20

4. Gerrit Nieberg (Münster), 20

4. Lars Nieberg (Münster), 20

4. Matthew Sampson (Großbritannien), 20

8. Sergio Alvarez Moya (Spanien), 17

8. Marcus Ehning (Borken), 17

8. Gilbert Tillmann (Grevenbroich), 17

8. Wout-Jan van der Schans (Niederlande), 17

8. Christian Rhomberg (Österreich), 17

Etappen der DKB-Riders Tour 2018

1. Hagen a.T.W., Horses and Dreams meets the Royal Kingdom of Jordan, 25. – 29. April 2018

2. Hamburg, Deutsches Spring- und Dressur-Derby, 9. – 13. Mai

3. Wiesbaden, Internationales Pfingstturnier, 18. – 21. Mai

4. Münster, Turnier der Sieger, 23. – 26 August

5. Paderborn, Paderborn-Challenge, 6. – 9. September

6. München, Munich Indoors, 22. – 25. November


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Gesamtsieg der DKB-Riders Tour im Visier – Christian Ahlmann im Interview

Christian Ahlmann kommt zu den MUNICH INDOORS 2018 als Führender in der DKB-Riders Tour Foto: Sportfotos-Lafrentz.de
Christian Ahlmann kommt zu den MUNICH INDOORS 2018 als Führender in der DKB-Riders Tour Foto: Sportfotos-Lafrentz.de

München – Christian Ahlmann hatte schon früh im Turnierjahr angekündigt, dass 2018 ein Jahr für seine Nachwuchspferde wird – ein „Ausbildungsjahr“ hat er es genannt. Warum die Rechnung teils aufging, ihn teils überraschte, vor allem aber erfreute und welche Rolle die MUNICH INDOORS vom 22. bis 25. November auf seiner To-Do-Liste spielen, hat er im Interview verraten.

Sie haben das Turnierjahr als Aufbaujahr für Nachwuchspferde genutzt, dabei unter anderem mit dem erst neunjährigen Clintrexo Z die Etappen der DKB-Riders Tour in Wiesbaden und Münster gewonnen. Haben Sie mit so durchschlagendem Erfolg gerechnet?

Christian Ahlmann: Teils, teils – ein Stück weit erwartet habe ich das schon, einfach in der Hoffnung, dass dieses wirklich gute Pferd auch den Sprung auf dieses Niveau schafft. Da war ich schon zuversichtlich. Dass es so schnell geklappt hat und der Hengst sich auch schon so gefestigt auf unterschiedlichen Plätzen zeigt, war dann doch überraschend und sehr erfreulich.

War denn die Teilnahme an der DKB-Riders Tour Teil des Plans, junge Pferde aufzubauen? 

Christian Ahlmann: Ehrlich gesagt war es eher eine spontane Entscheidung. Wiesbaden passte gut, weil Clintrexo Z schon in Hamburg gezeigt hat, dass er sich auf einem großen Rasenplatz wohl fühlt. Der Platz kam ihm also entgegen. Von da an war er auf allen Turnieren platziert. Der Sieg in Münster war für mich schon eher überraschend. Da hat der Hengst einfach gezeigt, dass er in seiner Entwicklung einen großen Schritt weitergekommen ist und auch auf einem etwas kleineren Sandplatz Leistung zeigen kann. Vor allem das Stechen war da richtig gut!

Und jetzt geht es nach München, um den Sack zu zu machen und Rider of the Year zu werden?

Christian Ahlmann: Ja, das würde ich ganz gerne machen!

Wie sieht denn Ihre Planung für die Hallensaison aus?

Christian Ahlmann: Ich werde mit Clintrexo Z in Helsinki in den Weltcup starten. Mit Tokyo plane ich ebenfalls für den Weltcup, und es ist im Moment wahrscheinlich, dass er auch in München geht, aber sicher bin ich mir da noch nicht, welches der beiden Pferde in der Olympiahalle geht.

Clintrexo Z und Tokyo sind derzeit ihre beiden Toppferde, was unterscheidet die beiden?

Christian Ahlmann: Charakterlich sind sie sich sehr ähnlich. Clintrexo Z ist Hengst, Tokyo Wallach, aber beide sind sehr liebe und unkomplizierte Pferde im Umgang. Reiterlich ist Clintrexo Z einfacher. Er hat die ganz normale Laufbahn eines Springpferdes durchlaufen, ist den klassischen Weg über Jungpferdeprüfungen gegangen und hat dadurch schon sehr viel Erfahrung im Turniersport. Er war auch letztes Jahr und Anfang diesen Jahres mit meiner Lebensgefährtin Judy Ann Melchior in Großen Preisen platziert. Ganz anders sieht es bei Tokyo aus. Er hatte eine lange Verletzungspause und somit seine Jugend quasi auf der Weide verbracht. Er ist jetzt elf und erst letztes Jahr in den Turniersport gestartet. Er kann sich schon Mal stark machen und ist im Maul nicht immer ganz einfach, macht das aber mit seiner Qualität am Sprung wieder wett.

Ist Clintrexo Z denn auch im Deckeinsatz?

Christian Ahlmann: Nein, im Moment noch nicht. Es war uns wichtig, dass er Zeit hatte, erwachsen zu werden. Er war zunächst ein Spätzünder. Aber sportlich hat es sich gelohnt zu warten und das Deckgeschäft wird sicher auch noch auf ihn zukommen, die Nachfrage ist jedenfalls sehr groß.

Ein weiterer Youngster unter ihrem Sattel ist Solid Gold, er ist vor ein paar Wochen Weltmeister der siebenjährigen Springpferde geworden. Welche Pläne haben Sie mit ihm, vielleicht ein Start beim Equiline Youngster Cup in München?

Christian Ahlmann: Solid Gold hat nach der WM eine Pause bekommen. Ich hab noch keinen konkreten Plan, aber er soll in der Hallensaison in der Youngster Tour gehen, weil wir planen, ihm im Frühjahr eine Deckpause zu geben. Es kann gut sein, dass ich ihn mit nach München nehme. Er ist ein unheimlich liebes Pferd und sehr einfach zu reiten. Wir haben die Hoffnung, dass er ein richtig gutes Pferd wird. Auch seine Nachkommen sind vielversprechend.

Sie waren das letzte Mal 2015 in München und damals mit Codex One im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG platziert. Freuen Sie sich auf München und was macht Codex One?

Christian Ahlmann: Der Plan ist immer noch, dass der Hengst nochmal Turnier geht, und er fühlt sich im Moment auch sehr gut an. Aber wir mussten auch den einen oder anderen Rückschlag hinnehmen. Wann er wieder eingesetzt wird, entscheidet allein das Pferd und da lasse ich mich auch nicht aus der Ruhe bringen. 
Auf München freue ich mich sehr, das ist ein echtes Highlight! Ich bin einfach froh, dass der Termin dieses Jahr gut in meinen Turnierplan passt und die Chance auf den Gesamtsieg in der DKB-Riders Tour möchte ich natürlich nutzen, der fehlt noch auf meiner To-Do-Liste!

Infos und Tickets:
Infos zu den 21. MUNICH INDOORS vom 22. – 25. November 2018 gibt es ganz aktuell unter www.munich-indoors.de oder bei facebook.com/munichindoors oder #munichindoors.

Tickets können Sie jederzeit online unter www.engarde.de/tickets bestellen oder schicken Sie eine Email anticket@engarde.de, außerdem montags bis freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0 18 05 / 119 115. Darüber hinaus gibt es Tickets bei den bekannten Vorverkaufsstellen MuenchenTicket.de undTicketmaster.de.