Bordeaux: Dritter Sieg für Daniel Deußer

Germany's Daniel Deusser produced his third sensational win of the season at the 13th and last qualifier of the Longines FEI Jumping World Cup™ 2018/2019 Western European League in Bordeaux, France tonight riding Tobago Z. (FEI/Eric Knoll)
Germany’s Daniel Deusser produced his third sensational win of the season at the 13th and last qualifier of the Longines FEI Jumping World Cup™ 2018/2019 Western European League in Bordeaux, France tonight riding Tobago Z. (FEI/Eric Knoll)

Bordeaux (fn-press). Zum Abschluss des Qualifikationsreigens für das Weltcup-Finale der Springreiter in Göteborg Anfang April ritt Daniel Deußer (Mechelen) noch einmal zum Sieg. In Bordeaux führte der 37-Jährige mit dem Hengst Tobago Z das sechsköpfige Stechen in fehlerfreier Bestzeit an und verwies den Belgier Gregory Wathelet mit Iron Man auf Platz zwei.

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei: Nach seinen Siegen bei den Weltcup-Qualifikationen von Verona und Madrid Ende 2018 gelang nun bei der letzten Etappe in Bordeaux der dritte Triumph. Erneut mit dem elfjährigen Zangersheider Hengst Tobago Z am Start, sicherte sich Daniel Deußer nach fehlerfreiem Umlauf seinen Platz im Stechen, das noch fünf weitere Reiter erreicht hatten. Rund eineinhalb Sekunden schneller als der Belgier Gregory Wathelet ritt Deußer über die Ziellinie (46,37 Sekunden). Sein Sieg wurde mit knapp 60.000 Euro belohnt. „Ehrlich gesagt, so eine Saison hatte ich noch nie. Nicht nur drei Siege, sondern auch Vierter in Leipzig und Dritter in Amsterdam, das ist ganz großartig“, sagte Deußer zurecht begeistert.

Der zweitplatzierte Gregory Wathelet (47,72) konnte mit dem ebenfalls elfjährigen belgischen Hengst Iron Man van de Padenborre den drittbesten Reiter locker auf Abstand halten: Der Spanier Eduardo Alvarez Aznar benötigte mit seinem französischen Wallach Rokfeller de Pleville Bois Margot 49,16 Sekunden.

Für Daniel Deußers deutsche Mitstreiter verlief der Weltcup wenig glücklich. Marcus Ehning (Borken) und sein Westfale Funky Fred sammelten acht Fehlerpunkte, Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und der Holsteiner Casello zwölf, und Beerbaums Angestellter Christian Kukuk gab mit dem Westfalen Limonchello sogar auf.

Nach der letzten der 13 Stationen stehen die 18 qualifizierten Reiter aus der Westeuropa-Liga für das Finale in Göteborg Anfang April fest. Daniel Deußer führt das Ranking mit 99 Punkten an, auf Platz zwei folgt Christian Ahlmann (72). Mit dabei sind ferner Steve Guerdat (SUI), Kevin Staut (FRA), Martin Fuchs (SUI), Henrik von Eckermann (SWE), Gudrun Patteet (BEL), Irma Karlsson (SWE), Edwina Tops-Alexander (AUS), Lorenzo de Luca (ITA), Francois Mathy Jr (BEL), Niels Bruynseels (BEL), Max Kühner (AUT), Eduardo Alvarez Aznar (ESP), Olivier Robert (FRA), Olivier Philippaerts (BEL) und Peder Fredricson (SWE). Auf den Plätzen 19 bis 21 folgen mit Ludger Beerbaum, Hans-Dieter Dreher und Marcus Ehning drei deutsche Reiter. Sie können nur dann in Göteborg starten, wenn qualifizierte Reiter auf die Teilnahme am Weltcup-Finale verzichten.     hen

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Amsterdam: Daniel Deußer wird Dritter im Weltcup

That winning feeling!! Sweden’s Henrik von Eckermann celebrates his extraordinary victory with Toveks Mary Lou in today’s twelfth leg of the Longines FEI Jumping World Cup™ 2018/2019 Western European League in Amsterdam (NED). (FEI/Arnd Bronkhorst)
That winning feeling!! Sweden’s Henrik von Eckermann celebrates his extraordinary victory with Toveks Mary Lou in today’s twelfth leg of the Longines FEI Jumping World Cup™ 2018/2019 Western European League in Amsterdam (NED). (FEI/Arnd Bronkhorst)

Amsterdam (fn-press). Weltcup-Sieg in Verona, Sieg auch in Madrid, und beinahe hätte es auch mit dem dritten Triumph in Amsterdam geklappt. Für Daniel Deußer (Mechelen/Belgien) und Tobago Z endete das Stechen des Weltcup-Springens letztlich mit Platz drei. Der 37-Jährige konnte dennoch sehr zufrieden sein, denn im Großen Preis belegte er noch den zweiten Platz mit der Stute Jasmien vd. Bisschop.

Das Weltcup-Springen von Amsterdam hatte es wahrlich in sich. Lange Zeit waren es nur zwei Reiter, die den anspruchsvollen, von dem Niederländer Louis Konickx gebauten Parcours fehlerfrei überwunden hatten. Erst gegen Ende der Prüfung wuchs das Feld im Stechen auf acht Paare an. Mit von der Partie: Daniel Deußer und der elfjährige Zangersheider Fuchshengst Tobago Z . Die beiden gaben im Stechen alles, Deußer riskierte extrem enge Wendungen, und dennoch sollte die Zeit von 33,54 Sekunden nicht reichen. Der nach ihm startende Schweizer Pius Schwizer und der Mecklenburger Wallach Cortey Cox (v. Carlo) waren noch einen Hauch schneller unterwegs (33,34), aber auch für den Eidgenossen zerplatzte die Hoffnung auf den Sieg. Noch mal über zwei zehntel Sekunden flotter galoppierte schließlich der Schwede Henrik von Eckermann mit seiner großartigen westfälischen Montender-Tochter Toveks Mary Lou über die Ziellinie (0/33,01): Sieg und knapp 50.000 Euro Preisgeld in der mit insgesamt 151.000 Euro dotierten Weltcup-Prüfung. Marcus Ehning (Borken) hatte Pech, sein 16-jähriger französischer Wallach Pret a Tout trat einmal die Stange herunter. Als 13. verpasste Ehning knapp die Platzierungsränge.

Auch wenn der dritte Weltcup-Sieg Daniel Deußer versagt blieb, so hatte der 37-Jährige doch allen Grund, mit sich und seinen Pferden zufrieden zu sein. Am Vortag hatte er im Großen Preis von Amsterdam mit der zehnjährigen belgischen Schimmelstute Jasmien vd. Bisschop den zweiten Platz hinter dem siegreichen Franzosen Simon Delestre mit Hermes Ryan belegt. Platz drei erzielte er außerdem mit der erst neunjährigen belgischen Stute Kiana van het Herdershof in einem weiteren Fünf-Sterne-Springen.

Noch eine Qualifikation steht vor dem Weltcup-Finale in Göteborg Anfang April aus: Am kommenden Wochenende haben die Aktiven in Bordeaux letztmalig Gelegenheit, Punkte zu sammeln. Aus deutscher Sicht sicher in Göteborg dabei sind Daniel Deußer, der nun mit 79 Punkten in Führung liegt, und Christian Ahlmann (72).   hen

Madrid: Daniel Deußer springt zum Weltcup-Sieg

Germany’s Daniel Deusser celebrates his second victory in the Longines FEI Jumping World Cup™ 2018/2019 Western European League series after coming out on top with Tobago in the sixth leg at Madrid in Spain today. (FEI/Lukasz Kowalski)
Germany’s Daniel Deusser celebrates his second victory in the Longines FEI Jumping World Cup™ 2018/2019 Western European League series after coming out on top with Tobago in the sixth leg at Madrid in Spain today. (FEI/Lukasz Kowalski)

Madrid (fn-press). Daniel Deußer (Mechelen/Belgien) gewinnt in Madrid sein zweites Weltcup-Springen der Saison 2018/19. Vor vier Wochen in Verona mit dem Wallach Calisto Blue siegreich, setzte der 37-Jährige nun in Spaniens Hauptstadt dem Zangersheider Hengst Tobago Z erfolgreich ein.

Tobago Z ist ein Pferd für schnelle Stechen. Das hat der zehnjährige Fuchshengst mit seinem Reiter Daniel Deußer schon mehrfach bewiesen. Auch im zehnköpfigen Stechen des Weltcup-Springens von Madrid legte das Paar die Spitzenzeit vor (46,73 Sekunden). Die Konkurrenz hatte keine Chance, selbst der für seine flotten Runden bekannte Schweizer Steve Guerdat musste passen. Mit der französischen Stute Ulysse des Forets überquerte er die Ziellinie in 47,12 Sekunden. Das drittbeste Ergebnis schaffte die Schwedin Irma Karlsson mit der belgischen Stute Isa van de Bisschop (48,28).

Daniel Deußers deutsche Kollegen Ludger Beerbaum und Marcus Ehning konnten sich im Weltcup nicht fürs Stechen qualifizieren, aber Ehning wurde am Turnier-Samstag als Sieger des Hauptspringens (1,50 Meter) gefeiert. Hier kam der von Familie Ehning selbst gezogene westfälische Hengst Funky Fred (v. For Pleasure) zum Einsatz. Ludger Beerbaum und die Holsteinerin Chiara v. Contender platzierten sich in dieser Prüfung an vierter Stelle.    hen

Lyon: Erneuter Sieg für Daniel Deußer

FN Logo (Herkunft: FN)
FN Logo (Herkunft: FN)

Lyon (fn-press). Daniel Deußer (Mechelen/Belgien) reitet derzeit auf einer Welle des Erfolges. Nach seinem Weltcup-Sieg und vielen vorderen Platzierungen ein Wochenende zuvor in Verona war der 37-Jährige auch im Großen Preis des CSI5* in Lyon nicht zu schlagen. Diesmal im Sattel des Zangersheider Hengstes Tobago Z, ließ er die 19 Konkurrenten im Stechen hinter sich.

Der Große Preis von Lyon geriet zu einem abendfüllenden Programm. Der französische Parcourschef Grégory Bodo hatte es den Reitern und Pferden nicht allzu schwer gemacht, so dass von den 49 Paaren 20 den Umlauf fehlerfrei meisterten und sich fürs Stechen qualifizierten. Zu ihnen gehörte auch Daniel Deußer mit seinen zehnjährigen Zangersheider Hengst Tobago Z v. Tangelo. Im Stechen setzten seine fehlerfreien 34,6 Sekunden die Marke. Die Konkurrenz war machtlos, Deußer hatte auch dieses Springen gewonnen.

Die zweitschnellste Zeit gelang dem Schweizer Steve Guerdat, der mit seiner zwölfjährigen schwedischen Stute Bianca die Ziellinie in 34,6 Sekunden überquerte. Dritter wurde der Belgier Olivier Philippaerts mit dem Deutschen Sportpferd H&M Legend of Love v. Landzauber (0/35,59). Auch Christian Ahlmann hatte sich einen Platz im Mammutstechen gesichert. Mit dem 15-jährigen baden-württembergischen Hengst Colorit v. Coriano kassierte er allerdings acht Fehlerpunkte, Platz 19 und nicht mehr in der Platzierung. Nun darf man gespannt sein, wie sich die Aktiven in der Hauptprüfung des Turniers am Sonntag schlagen werden, denn dann geht es um Weltcup-Punkte.   hen

Verona: Weltcup-Sieg für Daniel Deußer

We did it! Germany’s Daniel Deusser steered Calisto Blue to a superb last-minute victory in today’s third leg of the Longines FEI Jumping World Cup™ 2018/2019 Western European League in Verona (ITA). (FEI/Massimo Argenziano)
We did it! Germany’s Daniel Deusser steered Calisto Blue to a superb last-minute victory in today’s third leg of the Longines FEI Jumping World Cup™ 2018/2019 Western European League in Verona (ITA). (FEI/Massimo Argenziano)

Verona (fn-press). Die dritte Etappe des Springreiter-Weltcups in Verona endete mit einem deutschen Sieg: Daniel Deußer (Mechelen/Belgien) und der Wallach Calisto Blue verwiesen den Belgier Niels Bruynseels mit Gancia de Muze und den Schweizer Martin Fuchs mit Clooney auf die Plätze zwei und drei.

Die Schlacht um Sekundenbruchteile nahm für Daniel Deußer ein glückliches Ende. Der 37-Jährige hatte es als letzter Starter im 14-köpfigen Stechen des Weltcup-Springens in der Hand, sich seinen ersten Saisonsieg in der Westeuropa-Liga zu sichern. Deußer behielt die Nerven und steuerte den OS-Wallach Calisto Blue v. Chacco-Blue blitzschnell und fehlerfrei über die Ziellinie. Mit 36,83 Sekunden hatte er die bis dahin gültige Bestzeit des Belgiers Niels Bruynseels und der Stute Ganzia de Muze (37,03) mit zwei zehntel Sekunden unterboten. Für seinen Sieg wurde Deußer mit einem Preisgeld von 47.500 Euro belohnt. Der Weltcup-Sieg war der krönende Abschluss eines insgesamt höchst erfolgreichen Wochenendes, denn Deußer erzielte in allen großen Prüfungen vordere Plätze. So hatte er Calisto Blue bereits im Hauptspringen am Freitag auf den dritten Platz geritten, mit dem Oldenburger Cornet Obolensky-Nachkommen Cornet belegte er Platz zwei in einem 1,45-Meter-Springen, und im mit knapp 100.000 Euro dotierten wichtigsten Springen des Turniersamstags rangierte er mit dem Zangersheider Hengst Tobago Z an vierter Stelle.

Ludger Beerbaum hatte mit dem Holsteiner Casello v. Casall den Umlauf des Weltcup-Springens ebenfalls fehlerfrei gemeistert. Im Stechen sollte sie Zeit nicht reichen, auch wenn der 15-jährige Fuchs erneut alle Stangen liegen ließ. Ludger Beerbaum wurde Siebter. Aber auch für den 55-jährigen Multi-Champion wurde einmal die deutsche Nationalhymne gespielt. Im Sattel seiner 15-jährigen Holsteinerin Chiara gewann er das Joker-Springen. Beerbaums und Deußers Mitstreiter hingegen gingen in Verona weitgehend leer aus. Weltmeisterin Simone Blum (Zolling) kassierte im Weltcup mit ihrem achtjährigen Nachwuchspferd Cool Hill zwei Abwürfe, Marcus Ehning (Borken) gab mit dem Hengst Comme il faut nach einem Abwurf auf. Zu dem Zeitpunkt hatten bereits neun Paare das Stechen erreicht, Ehning rechnete sich keine Chancen auf eine Platzierung aus.

Die nächste Weltcup-Station führt die Aktiven am kommenden Wochenende nach Lyon. Im Messezentrum der französischen Metropole hatte Daniel Deußer vor vier Jahren das Weltcup-Finale gewonnen. hen