Pferde für unsere Kinder e.V. überreicht Holzpferd in China

Das Holzpferd kam bei den Kindern der deutschen Botschaftsschule Peking sehr gut an. Foto: EN GARDE
Das Holzpferd kam bei den Kindern der deutschen Botschaftsschule Peking sehr gut an. Foto: EN GARDE

Im Rahmen des Finals der diesjährigen Longines FEI World CupTM Jumping – China League im Oktober in Peking wurde ein Holzpferd mit FN-Lernkoffer an die Deutsche Botschaftsschule Peking übergeben. Die Kooperation zwischen der Schule und den Organisatoren des Weltcups, die Agenturen EN GARDE Marketing GmbH aus Deutschland und CNSI aus Peking, besteht schon seit längerer Zeit, so dass man nun beschloss, diese auszubauen. Da viele Kinder der Botschaftsschule bereits in Deutschland mit Pferden in Berührung kamen, bot es sich an, die Freude auf den Reitsport in China neu zu entfachen.

Der Verein „Pferde für unsere Kinder e.V.“ zielt genau darauf ab, Kindern das Pferd und besonders den Umgang mit diesen faszinierenden Lebewesen näher zu bringen. Er wurde 2015 in Deutschland ins Leben gerufen und erhält sehr großen Zuspruch. Nachdem nun schon weit über 600 Holzpferde deutschlandweit übergeben wurden, konnte nun auch eins in China überreicht werden.

Maßgeblichen Anteil am Zustandekommen dieser Zusammenarbeit hatte Daniela Clauss, die Frau des ehemaligen deutschen Botschafters in Peking, Michael Clauss. Sie stellte den Erstkontakt mit der Direktorin der Schule, Frau Almut Hennings, her. Nach einem ersten Gespräch in der Schule wurde schnell klar, dass auch hier sehr großes Interesse für das Lebewesen Pferd besteht und diese Initiative auch für die Schule sehr attraktiv ist. Allen Beteiligten war jedoch von Anfang an die nachhaltige Wirkung dieser Aktion sehr wichtig, so dass die Möglichkeit geschaffen wurde, in Zentrumsnähe in Peking einen Reitclub aufsuchen zu können.

„Die Deutsche Botschaftsschule Peking ist der EN GARDE Marketing GmbH und dem Verein „Pferde für unsere Kinder e.V.“ sehr dankbar für die Zusammenarbeit und die Möglichkeit, dass die Kinder unserer Schule an einem Holzpferd den Umgang mit echten Pferden üben können. Die Kinder freuen sich schon sehr auf den Ausflug in den Chaoyang Park, um das Gelernte an echten Pferden anwenden zu können“, so Almut Hennings.

In den nächsten Wochen ist es dann soweit und die Kinder werden ihre ersten Erfahrungen mit den „echten“ Ponys und Pferden im Youth Equestrian Center im Chaoyang Park in Peking sammeln. „Wir wünschen ihnen hierbei viel Spaß und einen unvergesslichen Nachmittag, sowie viele weitere tolle Reiterfahrungen“, ergänzt Volker Wulff, geschäftsführender Gesellschafter der EN GARDE Marketing GmbH.

Wenn Sie mehr über den gemeinnützigen Verein Pferde für unsere Kinder e.V. erfahren möchten, schauen Sie gerne auf der Homepage www.pferde-fuer-unsere-kinder.de vorbei. Hier finden Sie alles Wissenswerte über den Verein und die verschiedenen Projekte.

Huanying China

Traditioneller chinesischer Löwentanz im Herzen von Aachen - der CHIO macht's möglich. Foto: CHIO Aachen/ Andreas Steindl
Traditioneller chinesischer Löwentanz im Herzen von Aachen – der CHIO macht’s möglich. Foto: CHIO Aachen/ Andreas Steindl

Es ist zur längst Tradition geworden, dass das Partnerland des CHIO Aachen auf dem Aachener Marktplatz empfangen wird. Und so strömten auch am Montagabend die Aachener vor das historische Rathaus, um dabei zu sein, als sich das diesjährige Partnerland China mit einer spannenden Show aus Akrobatik, Musik, Kultur und Tanz im Herzen der Stadt präsentierte – und so einen kleinen Vorgeschmack auf die Eröffnungsfeier (20.15 Uhr WDR live) gab. 

„Wir haben heute nicht nur besonderes Wetter bestellt, sondern auch ein besonderes Partnerland an unserer Seite. Ganz Besonders freue ich mich darüber, dass die Gemeinschaft der in Aachen lebenden Chinesen heute bei diesem Empfang und morgen bei der Eröffnungsfeier mitmacht“, so Carl Meulenbergh, Präsident des CHIO-Veranstalters Aachen-Laurensbregr Rennverein e.V. (ALRV). Oberbürgermeister Marcel Philipp wies in seinen Begrüßungsworten darauf hin, dass China schon seit Jahrzehnten einen festen Platz in der Kaiserstadt hat: „Es gibt zahlreiche Verbindungen zwischen Aachen und China. Wir haben seit 32 Jahren eine Partnerschaft mit Ningbo, es gibt Schüleraustausche, Wirtschaftsbeziehungen und viele Besucher aus China. Es ist jetzt eine große Freude, das auch im Pferdesport zelebrieren zu können.“

Noch bevor der außergewöhnliche Kutschenkorso mit den Aachener Stadtreitern und den Standartenreitern an der Spitze um 18 Uhr den Marktplatz erreichte, stimmten das CHIO-Maskottchen Karli und Musiker Liang Dong auf das einstündige Open-Air-Fest ein. Es folgte eine phantasievolle, teils mit Poesie gespickte, Show. Nicht nur zwei Pferde aus der weltberühmten Terrakotta Armee stolzierten über das Kopfsteinpflaster, auch der Löwentanz – ein alter fernöstlicher Brauch zu Trommeln und Zimbeln – war mit von der Partie. Gelenkigkeit, jede Menge Geschick und Ästhetik bewiesen verschiedene Künstler des Chinesischen Nationalcircus, welche die chinesische Akrobatikkunst mit ihrer 2000-jährigen Geschichte aufleben ließen.

Auch die in der Kaiserstadt lebende chinesische Gemeinschaft war Teil des Programms. Der Kinderchor der chinesischen Schule gab ein poetisches Lied zum Besten – eine Ode an die Jasminblüte. Begleitet wurden die jungen Musiker von der Mezzosopranistin Sissi Qi Wang, dem A-cappella-Chor der RWTH Aachen und dem traditionellen Instrument Erhu gespielt von Yao Wang. Der Traditionsverein der chinesischen Wissenschaftler und Studenten Aachen verzauberte mit einer „getanzten“ Modenschau, bei der phantasievolle Kleidungen aus unterschiedlichen chinesischen Dynastien gezeigt wurden. Hier traf Moderne auf Tradition! Zum Finale bewiesen vier junge Damen regelrechte „Schlagfertigkeit“. Die Gruppe „Manao – Drums of China“ eröffneten bereit 2008 die Olympischen Spiele in Peking. Nun sorgten sie mit ihrer Kunst an den Schlagwerken für einen gewaltigen Trommelwirbel in Aachen.

Aus Düsseldorf reiste zudem Wenbo He, Konsul für Kultur vom Generalkonsulat der Volkrepublik China, an: „Es hat mich sehr gefreut, dass China als diesjähriges Partnerland für das Weltfest des Pferdesports ausgewählt wurde.“ NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der diese Veranstaltung auch schon im vergangenen Jahr besucht hatte, kündigte an: „Ich freue mich sehr über dieses Partnerland. Gleichzeitig können wie den chinesischen Gästen zeigen, wie gut Aachen ein solches sportliches Großereignis gestalten kann.“