Islandpferde-WM 2019 in Berlin

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Berlin (fn-press). Die Weltmeisterschaften der Islandpferde finden vom 4. bis 11. August 2019 in Berlin statt. Auf der historischen Pferdesportanlage des Pferdesportpark Berlin-Karlshorst werden rund 200 Islandpferde in neun Disziplinen um den Weltmeistertitel antreten.

Bei allen Sportwettkämpfen und so auch bei den Weltmeisterschaften für Islandpferde stehen immer die fünf Gangarten im Mittelpunkt. Islandpferde sind bekannt für ihre zusätzlichen Gangarten Tölt und Pass, die sie von den meisten anderen Pferderassen unterscheiden. Alle Gänge werden in verschiedenen Prüfungen auf einer Bahn gezeigt und im Hinblick auf Takt, Tempo, Bewegung, Haltung und Ausdruck bewertet. 

Wegen dieser Unterschiede zu anderen Reitsportdisziplinen nutzen die Islandpferdereiter eine eigene Prüfungsordnung und veranstalten seit 1990 alle zwei Jahre an unterschiedlichen Orten die Weltmeisterschaften der Islandpferde. Zuletzt fand die Weltmeisterschaft der Islandpferde 2017 im niederländischen Oirschot statt.

Veranstalter der Islandpferde Weltmeisterschaft 2019 in Berlin ist der Islandpferde Sportverein Berlin (ISB). Neben den Sportprüfungen gibt es außerdem verschiedene Shopping-Areale, eine internationale Gastronomie und ein abwechslungsreiches Abendprogramm. C. Erdmann/evb

Weitere Informationen unter www.wm2019.berlin

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Auf das richtige Pferd gesetzt: Reitsportevent HIPPOLOGICA begeistert Besucher der Grünen Woche

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Volle Zuschauerränge, Trubel in den Hallen und viel Spaß für Pferdesportfans, Reiter und Familien – das ist die Bilanz nach vier Tagen HIPPOLOGICA. In diesem Jahr fand das größte Hallenreitsportturnier der Hauptstadt zum zweiten Mal im Rahmen der Internationalen Grünen Woche (IGW) statt. Aus Sicht von IGW-Projekt-leiter Lars Jaeger ist die Kombination von Pferdemesse und Grüner Woche ein voller Erfolg: „Die Live-Atmosphäre bei den Turnieren war grandios. Die Zuschauer sind ganz dicht dran und erleben die Wettkämpfe hautnah – ein tolles Erlebnis für Jung und Alt.“

Das sportliche Veranstaltungsprogramm mit insgesamt 17 Wettbewerben wurde vom Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg e.V. erstellt. Geschäftsführer Peter Fröhlich zeigt sich zufrieden mit dem Messeverlauf: „Die Internationale Grüne Woche bietet uns eine perfekte Bühne, um den Pferdesport in seiner großen Bandbreite zu präsentieren und neue Zielgruppen für diesen vielseitigen und immer wieder faszinierenden Sport zu begeistern.“

André Thieme gewinnt Großen Preis der HIPPOLOGICA Berlin

Er kam, sprang und siegte. Auf dem Heimweg von der Körung in München nach Mecklenburg-Vorpommern schaute André Thieme spontan am Sonntag auf dem Messegelände unter dem Funkturm vorbei und nahm gleich den Großen Preis der HIPPOLOGICA Berlin entgegen. Mit seinem Pferd Crazy Girl meisterte er den Parcours mit der einzigen Doppel-Nullrunde in 45,73 Sekunden in der entscheidenden Siegerrunde. „Es hat ja schon ein paar Mal geklappt, dass ich hier nur am Sonntag gesprungen bin. Ich bin ja schon Dauergast auf der HIPPOLOGICA“, lacht Thieme. Mit großer Anteilnahme verfolgte das Publikum auf den dicht besetzten Rängen das knapp zweistündige anspruchsvolle Springen der Klasse S** und fieberte bei jedem Sprung mit.

Über den Gewinn der HIPPOLOGICA-Masters SPRINGEN freute sich Michael Kölz aus Sachsen mit Cicero’s Isaura: „Ich hatte schon gehört, dass sich das Reitturnier hier gut entwickelt hat und bin das erste Mal hier. Von der Messe bin ich positiv überrascht. Durch die Kombination mit der Grünen Woche kommt ein wechselndes Publikum hinzu. Auf diese Weise lassen sich viele neue Leute für Pferde und den Reitsport begeistern.“


Auch das Hindernisfahren für Zweispänner am Samstagnachmittag versetzte die randvoll besetzte Halle 25 in Euphorie. Die Zuschauer jubelten den Fahrern und ihren Helfern, die auf dem Wagen mit vollem Körpereinsatz für den Gewichtsausgleich sorgten, zu. Den Sieg der HIPPOLOGICA-Masters FAHREN errang Bettina Winkler vom Reit- und Fahrverein Gestüt Bretmühle mit ihren Pferden Hofmeister und Rapunzel. „Hier kann man unseren Sport einem großen Publikum präsentieren. So ein Umfeld hat man sonst auf keinem Turnier“, freute sich Bettina Winkler.


Zwei Dressurwettkämpfe wurden auf der HIPPOLOGICA ausgetragen. Aus dem Finale im „Bernhard-von-Albedyll-Jugend-Förderpreis 2018/19“ ging der 17-jährige Franz Otto Damm aus Sachsen-Anhalt als Sieger hervor. Den Nürnberger Burg-Pokal der Junioren Berlin-Brandenburg errang Henriette Weishaupt auf Fats Domino vom Reitverein Eichkamp Berlin.

Die vollständigen Ergebnisse der Turniere stehen online unterwww.lpbb.de

Stimmen zur HIPPOLOGICA 2019:

Björn Schroeder, Chefredakteur „Reiten und Zucht“:

„Es war gut, dass die Messe zum zweiten Mal in der Integration mit der Grünen Woche stattfand. Internationale Top-Sportler und die besten Reiter aus der Region waren am Start. So konnte ein großes Publikum die volle Bandbreite an Themen aus der Pferdewelt kennenlernen.“

Robert Bruhns, Vize-Landesmeister Berlin-Brandenburg:

„Die Kombination von HIPPOLOGICA und Grüner Woche ist super, auch die einzelnen Turnierprüfungen sind gut aufgeteilt. Es macht immer mehr Spaß, in gefüllten Hallen aufzutreten, selbst auf dem Abreiteplatz ist die Stimmung groß. Auch dass die Messe jetzt im Januar statt im Dezember stattfindet, gefällt mir gut. Im Januar sind die Pferde besser im Gang, da wir vorher schon auf dem Turnier in Neustadt-Dosse waren.“

Wolfhard Westphal vom RFV Frauenhagen e.V., Zweispännerfahren:

„Für uns Fahrer ist es super, dass die HIPPOLOGICA das Zweispänner-fahren in die Grüne Woche integriert hat. Dadurch haben wir noch mehr Zuschauer. Und das spornt natürlich an, hier die beste Leistung zu geben.“

Martin Grell, Geschäftsführer ProSAANI:

„Das HIPPOFORUM war in diesem Jahr besser besucht. Einige Besucher kamen nur wegen der Vorträge zur Messe. Eine wichtige Funktion der HIPPOLOGICA ist es, wieder eine Verbindung zwischen Großstadt-bewohner und Tier herzustellen. Pferde geben den Menschen ja viel zurück, manche sehen sie schon in der Rolle des Therapeuten.“

Moirin Ferlemann, Trainerin bei „Weinzierl Horsemanship“:

„Durch die Einbindung der HIPPOLOGICA in die Grüne Woche trafen wir auf weniger Fachbesucher, konnten aber dennoch einige neue Kunden gewinnen. Wir waren einer der Wenigen, die die „Freiarbeit“ mit Pferden vorführten. Unsere Vorführungen erhielten eine gute Resonanz.“

Astrid Liske-Schmitz, Geschäftsführerin, Gut Marggraffshof:

„Die gesamte Organisation für uns Aussteller und die Versorgung der Tiere auf der Messe liefen sehr gut. Wir präsentierten hier mit den Shire-Horses die größte Pferderasse der Welt. Deren Unterbringung und Sicherheit, sowie die Versorgung mit Wasser, Heu und Einstreu  – das war alles optimal geregelt.“

Christine Möller, Vorstandsvorsitzende „Eselsfreunde im Havelland“:

„Wir waren zum 5. Mal auf der HIPPOLOGICA und zum 18. Mal auf der Grünen Woche und fühlten uns wieder sehr gut aufgehoben. Es ist ein schönes Miteinander hier zwischen Pferdesportlern und Tierliebhabern. Pferdezüchter und Besucher interessieren sich zunehmend für die artgerechte Haltung von Eseln.“

Ümit Göycali, Springstar:

„Die Logistik für den Auf- und Abbau ist hier phantastisch, die Location an sich ist ideal und die ganze Messe ist hochprofessionell organisiert. Die HIPPOLOGICA sollte jedoch in Zukunft wieder als separate Messe statt-finden, denn durch den Riesenansturm auf der Grünen Woche dauern die An- und Abfahrten für Aussteller, Reiter und Publikum viel länger.“

Anja Koch, Reitsport Manski:

„Der neue Reitring in Halle 26 und auch die unmittelbar daneben liegende Tierhalle sorgten für eine hohe Publikumsfrequenz an unseren Ständen. Die Halle selbst war mit ihren breiten Wegen schön offen gehalten.“

FN-Bundeshengstschau Robustponys in Berlin

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Berlin (fn-press). „Mister“-Wahl in Berlin: Bei der FN-Bundeshengstschau Robustponys wurden die Bundessieger bei in den Rassen Shetland Pony und Deutsches Part-Bred Shetland Pony, Deutsches Classic Pony, Dartmoor Pony, Highland Pony und Fell-Pony gekürt. 61 Hengste stellten sich dem Urteil der Bewertungskommission.

Es war das erste Mal, dass die „Robusten“ sich bei der Internationalen Grünen Woche präsentierten. Speziell die Kleinsten sorgten bei den zahlreichen Schulklassen und Kindergartengruppen, die am Messemontag und -dienstag die „Internationale Grünen Woche“ besuchten, für Begeisterung.

In sechs Kategorien wurden die Bundessieger gekürt, von den vier vom Pferdestammbuch Schleswig-Holstein/Hamburg angemeldet worden waren. Allen voran der Bundessieger der Kleinsten, der Shetland Pony-Hengste mit einem Stockmaß unter 87 Zentimeter: Daan van´t Minihoefke von Perfect of Sportview – Gold Star v.d. Beatrixlaan. Der gerade einmal 81 Zentimeter große, neunjährige Fuchshengst wurde von Hans-Heinrich Ehlers aus Bokhorst ausgestellt. Ebenfalls fürs Pferdestammbuch Schleswig-Holstein/Hamburg ging Juri von Jackie – Neider aus der Zucht von Ragna Winkler aus Bad Bramstedt an den Start. Ausgestellt von Rebecca Otto aus Kreuzfeld sicherte sich der 1,08 Meter große braunwindfarbene Hengst den Titel bei den Deutschen Part-Bred Shetland Pony-Hengsten über 87 Zentimeter. Ferner siegte Oak Tree Twilight (v. Sherberton Baileys – Brandsby Cyclone) bei den Dartmoor Ponys. Der zwölfjährige Dunkelbraune stammt aus der Zucht von Patricia Decker aus Simmerath und wurde von Sabrina und Volker Rohwedder aus Gnutz vorgestellt. Der vierte norddeutsche Sieger hieß Owl´send Montrose. Der Bundessieger der Highland Ponys stammt ab von Moss-Side Pearson aus einer Mutter von Balmoral Moss und wurde in Großbritannien gezogen. Aussteller des neunjährigen Schimmels war Klaus Finke aus Frechen.

Bei den größeren Shetland Ponys konnte sich ein Vertreter des Zuchtverbands für Deutsche Pferde (ZfdP) die schwarz-rot-goldene Schärpe sichern: Oberbayerns Un Ami von Unicum v.hoeve eelwerd – Pieter. Gezogen dund ausgestellt wurde der 1,03 Meter große Rapphengst von Tanja Hanisch aus Witten.

Für Bayern sicherte sich der vierjährige Eichenwalls Jeremy von Jasper – Bajan von Clusden den Titel bei den Deutschen Classic Ponys. Ausgestellt wurde der rappwindfarbene Hengst von der Classicponyzucht Taubergrund der Familie Kellermann aus Hausen am Bach.

Neben den Titel des Bundessiegers wurden insgesamt 22 Bundesprämien an Hengste vergeben, sofern sie im Schauwettbewerb ihrer Rasse eine Note von 8,0 oder besser erzielten und leistungsgeprüft waren, sofern dies im Zuchtprogramm vorgeschrieben ist. Im Einzelnen sind dies (alphabetisch):

  • Chico v. Stal’t Hurkske v. Prins van de Bekkenkamp – Kismet v.Bunswaard, Shetland Pony, Züchter: W. v. Heijden (Niederlande), Aussteller: Michael Winzer (Großfahner), ausstellender Zuchtverband: Sachsen-Thüringen
  • Discovery af Jäboruder v. Talisman af Jäboruder – Chicago van het Woudal, Shetland Pony, Züchter: Stuteri Jäboruder (Schweden), Aussteller: Hinrich Hashagen (Langwedel), ausstellender Zuchtverband: Hannover
  • Elmhorst Elliot v. Edgar van de Keistal – Ludo de Valk, Shetland Pony (unter 87 cm), Züchter und Aussteller: Stephan Elmer (Chieming), ausstellender Zuchtverband: Bayern
  • Elmhorst Irish Coffee v. Hermits Inca Gold – Bingo of Catchpuddle, Shetland Pony (unter 87 cm), Züchter: Stephan Elmer (Chieming), Aussteller: Rainer u. Susanne Kohl (Brüel), ausstellender Zuchtverband: Mecklenburg-Vorpommern
  • Esteban v.d. Zandkamp v. Pybe van Stal de Toekomst – Itt van de Zandkamp, Shetland Pony, Aussteller: Elisabeth u. Gisbert Koch (Setzin), ausstellender Zuchtverband: Mecklenburg-Vorpommern
  • Fredo v. Flamenco – Madras, Deutsches Part-Bred Shetland Pony, Züchter: Almuth Heuer (Garbsen), Aussteller: Zuchtgemeinschaft Heuer/Engel (Garbsen), ausstellender Zuchtverband: Mecklenburg-Vorpommern
  • Gedsagergards Lexus v. Luxus – Polansky van Gelre, Shetland Pony, Züchter; Hanna Güngerich, Dänemark, Aussteller: Kerstin Kirchhoff (Schweindorf), ausstellender Zuchtverband: ZfdP
  • Go For It van de Belschuur v. Up to Date of Shetlane – Libero W van de Hertrakestraat, Shetland Pony, Züchter: C.V.J. Hilhorst, Niederlande, Aussteller: Hinrich Hashagen (Langwedel), ausstellender Zuchtverband: Hannover
  • Hahns Polarstern v. Birchwood Pocket Prince – Athelney Echo, Shetland Pony (unter 87 cm); Züchter: Tobias Hahn, Esbek, Aussteller: Annika Wolf (Westerkappeln), ausstellender Zuchtverband: ZfdP
  • Janosch von Krummesse v. Blastou v.Clus – Jaimy v.Clus, Deutsches Classic Pony, Züchter und Aussteller: Dirk Lueth (Krummesse), ausstellender Zuchtverband: Mecklenburg-Vorpommern
  • Juri v. Jackie – Neider, Deutsches Part-Bred Shetland Pony, Züchter: Ragna Winkler ( Bad Bramstedt), Aussteller: Rebecca Otto (Kreuzfeld), ausstellender Zuchtverband: Schleswig-Holstein/HH
  • Oak Tree Twilight v. Sherberton Baileys – Brandsby Cyclone, Dartmoor Pony, Züchter: Patricia Decker (Simmerath), Aussteller: Sabrina u. Volker Rohwedder (Gnutz), ausstellender Zuchtverband: Schleswig-Holstein/HH
  • Owl´send Montrose v. Moss-Side Pearson – Balmoral Moss; Highland Pony, Züchter: Dorothy Baker (Großbritannien), Aussteller: Klaus Finke (Frechen), ausstellender Zuchtverband:Schleswig-Holstein/HH
  • Polaris v. Weyhe v. Birchwood Pocket Prince – Jasper van’t Heidepark, Shetland Pony (unter 87 cm), Züchter und Aussteller: Jürgen Stradtmann (Weyhe), ausstellender Zuchtverband: Hannover
  • Pinocchio von Kessen v. Prince van de Wijzend – Xander v. d. Bekke, Shetland Pony (unter 87 cm), Züchter: Martina Kessen (Quickborn), Aussteller: Anna Katharina Steffens (Geestland), ausstellender Zuchtverband: Hannover
  • Prince Perfect vom Herrenhof v. Prince vom Shettyhof – Weshley v.Stal Nederkoom, Shetland Pony (unter 87 cm), Züchter: Brigitte Schulz-Hüther (Hüttblek), Aussteller: Kai-Udo Thies (Hüttblek), ausstellender Zuchtverband: Schleswig-Holstein/HH
  • Oberbayerns Un Ami v. Unicum v.hoeve eelwerd – Pieter, Shetland Pony, Züchter und Aussteller: Tanja Hanisch (Witten), ausstellender Zuchtverband: ZfdP
  • Romino von Backemoor v. Ricardo v. Noord Stee – Balduin, Shetland Pony (unter 87 cm), Züchter: Bettina Taute-Wübben (Rhauderfehn), Aussteller: Bernhard Seibring (Spelle), ausstellender Zuchtverband: Weser-Ems
  • Schalenburgs Dschingis Khan v. Daan van´t Minihoefke – Ivo van den Lindenhof, Shetland Pony (unter 87 cm), Züchter und Aussteller: Hans-Heinrich Ehlers (Bokhorst), ausstellender Zuchtverband: Schleswig-Holstein/HH
  • Schneltens Neckar v. Zeoliet v.d. Zandhoeve – Chicago van het Woudal, Shetland Pony, Züchter: Ida Jans, Lastrup, Aussteller: Nicola Ackermann (Tewel-Neuenkirchen), ausstellender Zuchtverband: Hannover
  • Springwater Beaufort v. Springwater Intermezzo – Hisley Diplomat, Dartmoor Pony, Züchter: Mr. und Mrs. Tyler (Großbritannien), Aussteller: Geschwister v. Aschwege (Edewecht), ausstellender Zuchtverband: Weser-Ems
  • Vanja von der Ostsee v. Valentin von der Ostsee – Falk of Baltic Sea, Shetland Pony, Züchter und Aussteller: Katrin Jacobs (Grammdorf), ausstellender Zuchtverband: Schleswig-Holstein/HH
  • Veit von der Haner Au v. Varick von der Haner Au – Mart van Graafland, Shetland Pony, Züchter und Aussteller: Zuchtgemeinschaft Bodo und Finn Schröder (Hanerau-Hademarschen), ausstellender Zuchtverband: Schleswig-Holstein/HH

Die kompletten Ergebnisse gibt es unter www.pferd-aktuell.de/bundesschauen/robustponys.

Hufgetrappel auf der Grünen Woche: HIPPOLOGICA zieht Pferdefans auf das Messegelände

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 Zum zweiten Mal findet die HIPPOLOGICA 2019 im Rahmen der Internationalen Grünen Woche statt. Vom 24. bis 
27. Januar lädt das größte Hallenreitsportturnier der Hauptstadt mit 
17 Prüfungen in den Bereichen Dressur, Springen, Fahren und Voltigieren auf dem Messegelände unter dem Funkturm statt. Während die meisten Reitsportprüfungen im Reitring in Halle 25 stattfinden, können sich Pferdefreunde auf ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen rund ums Pferdewohl, Erlebnisschmiede, Showprogramm und ein buntes Shoppingangebot in Halle 26 freuen.

Spannung pur bei den HIPPOLOGICA-Masters & Co.

Markenzeichen der HIPPOLOGICA ist das hochkarätige und gemeinsam mit dem Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg e. V. (LPBB) veranstaltete Reitsportprogramm. Zu den sportlichen Highlights zählen die HIPPOLOGICA-Masters im Springreiten bis Klasse S**. Dieses Jahr treten u. a. Robert Bruhns, amtierender Vizelandesmeister Berlin-Brandenburg, und Bronzemedaillenträger Steffen Krehl um den großen Preis der HIPPOLOGICA an. Das Finale findet  am Sonntag, den 27. Januar statt – der Höhepunkt für viele Pferdesportfans zum Abschluss der Messe.

Weitere sportliche Highlights sind der HIPPOLOGICA-Voltigier-Cup oder das Kombinierte Hindernisfahren für Zweispänner (Klasse M). Hier sind der amtierende Landesmeister Torsten Koalick sowie sein Sohn Sandro Koalick, amtierender Deutscher Meister, am Start. Beide fahren für den RFV Drebkau-Raakow (Land Brandenburg) und geben einen guten Vorgeschmack auf die Weltmeisterschaft im Zweispännerfahren, die der RFV Drebkau-Raakow im September ausrichtet.

Auch der sportliche Nachwuchs kommt zum Zuge. Im Finale des

„Bernhard-von-Albedyll-Dressurförderpreis“ treten Toptalente aus allen ostdeutschen Landesreitverbänden an. Im Finale des „Nürnberger Burg Pokal der Junioren“ zeigt der Nachwuchs aus Berlin-Brandenburg sein Können im Dressurreiten.

Von Titanen der Rennbahn und Pferdeflüsterern

In der Halle 26 erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm für Pferdefans und alle, die es werden wollen. Beim „Barrel Racing“ – einer Disziplin aus dem Westernreiten – meistern die „Titanen der Rennbahn“ im vollen Galopp und mit viel Geschick einen Parcours aus Tonnen. In der Show „Traum von Einhorn“ erzählen Jennifer Koriath und ihr Andalusier Duque eine zauberhafte Geschichte von einem Mädchen und ihrem Pferd und präsentieren viele Lektionen der Zirzensik.

Wie Pferde professionell beschlagen werden, zeigt ein Hufschmied in der Schauschmiede. Interessierte können selbst versuchen, ein Hufeisen zu schmieden. Die „Pferdeflüsterer“ von Weinzierl Horsemanship führen die Zuschauer in die natürliche Kommunikation zwischen Mensch und Pferd ein. Pferdebesitzer finden ein umfangreiches Vortragsprogramm mit Praxistipps zu Pferdegesundheit und Pferdepflege von Experten.

Die Programmhinweise zu den Veranstaltungen in Halle 25 und 26 sind online verfügbar unter https://www.hippologica.de/Besucher/Programm

HIPPOLOGICA – Das Reitsportevent der Grünen Woche

Wer Eintrittskarten für die HIPPOLGICA erwirbt, kann damit während der HIPPOLOGICA auch die Internationale Grüne Woche besuchen und die vielfältigen Angebote der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau nutzen. Weitere Informationen zu den Tickets, Anfahrt und Veranstaltungsprogramm stehen auf der Websitewww.hippologica.de zur Verfügung.

FN-Juniorteam trifft sich in Berlin: Politik hautnah erleben

FN Logo (Herkunft: FN)
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Berlin (fn-press). Die Politik stößt angesichts der aktuellen Entwicklung im In- und Ausland gerade auch bei Jugendlichen auf wachsendes Interesse. 22 Landesjugendsprecher aus zwölf Landesverbänden der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) widmeten sich in Berlin ein ganzes Wochenende lang dem Thema Interessenvertretung und Politik. Im Gespräch mit dem Abgeordneten Dieter Stier, dem Leiter des FN-Hauptstadtbüros Bernhard Feßler, der Vizepräsidentin des Pferdesportverbandes Berlin-Brandenburg, Martina Schünemann sowie mit Vertretern des DOSB und der dsj erhielten die Jugendliche einen Einblick in das Geschehen im Bundestag und das Thema Lobbyarbeit.

„Was genau ist eigentlich der Sportausschuss?“, „Welche Pferde-Themen sind aktuell brennend?“ und „Wie sieht der Einstieg in die Politik aus?“, wollten die Landesjugendsprecher von Dieter Stier wissen, der den Landesjugendsprechern im Paul-Löbe-Haus, einem Parlamentsgebäude im Berliner Regierungsviertel, Rede und Antwort stand. „Der Sportausschuss ist zuständig für den Spitzensport. Hier wird zum Beispiel über den Haushalt beraten, über das Anti-Dopinggesetz oder auch über große Veranstaltungen gesprochen, wie zum Beispiel die Olympischen Spiele“, verriet der CDU-Politiker, der neben dem Sportausschuss auch dem Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft angehört. Brennende Themen seien die Pferdesteuer, der Schenkelbrand und der Wolf, so Stier weiter. Jugendlichen, die sich für Politik interessieren, empfahl er den Einstieg über ein Praktikum oder die Arbeit als studentische Hilfskraft bei einem Abgeordneten.

Lobbyarbeit am Beispiel Sport
Im Hauptstadtbüro des Deutschen Sports drehte sich alles um das Thema Interessenvertretung und Lobbyarbeit. Hier nahm sich nicht nur der ehemalige Sportjournalist Christian Sachs, seit elf Jahren Leiter des Hauptstadtbüros, die Zeit, den Jugendlichen von seiner Arbeit zu berichten. Auch Rebekka Kemmler-Müller, Referentin der Deutschen Sportjugend (dsj) veranschaulichte ihre Tätigkeit anhand des Themas Prävention Sexualisierter Gewalt. „Unter anderem haben wir ein Positionspapier dazu herausgegeben und versuchen unser Anliegen den Entscheidungsträgern näher zu bringen“, sagte sie. Außerdem gab sie den Jugendlichen Tipps und Tricks mit auf den Weg, wie sie Bundestagsabgeordnete in ihrer Region finden. Eine echte Fundgrube diesbezüglich ist die Seite www.bundestag.de, dank derer Umkreissuche man schnell zum Ziel kommt.

Perspektivenwechsel
Um nicht nur einen Eindruck von der Bedeutung der Lobbyarbeit zu erhalten, trafen sich die Jugendlichen auch mit einer Vertreterin des Vereins Lobbycontrol. Bei einer Stadtführung brachte ihnen diese auch die kritischen Seiten der Lobbyarbeit näher. Als Beispiel wurde das „Drehtür-Phänomen“ genannt, welches das Problem des Seitenwechsels eines Politikers in die Wirtschaft beschreibt.

FN und Landesverbände in der Berliner Politik aktiv 
Wie die Strukturen der Politik in Berlin genau funktionieren, erläuterte Bernhard Feßler, Mitorganisator des Berliner Wochenendes für die Landesjugendsprecher. Für den Leiter des FN-Hauptstadtbüros in Berlin war es aber auch interessant zu hören, wie die Jugend sich in verschiedenen Workshops zu den angesprochenen Themen positionierten: Pferdesteuer, Prävention Sexualisierter Gewalt und Wolf. Als Gast mit hinzugezogen zu den Workshops wurde Martina Schünemann, Vizepräsidentin des Pferdesportverbandes Berlin-Brandenburg. Dank 30 Jahren Erfahrung im Ehrenamt konnte auch sie Wissenswertes zum Thema Netzwerken beitragen.

Netzwerken in der Praxis: fn_juniorteam aktiv auf Instagram
Das digitale Netzwerken setzten die Landesjugendsprecher am Wochenende auch selbst um, indem sie ihren eigenen Instagram-Kanal fn_juniorteam sowie die Kanäle der Landesverbände mit den Inhalten des Wochenendes bespielten und somit andere Jugendlichen aus ganz Deutschland an ihren neu gewonnenen Erkenntnissen aus der Politik und Interessenvertretung teilhaben ließen.

Es war das erste Mal, dass die FN ein solches Jugendbildungsprogramm in Berlin organisiert hat. Das Fazit der FN-Abteilung Jugend fiel positiv aus. „Die Jugendlichen haben anhand von praktischen Beispielen gelernt, wie sie ihre Interessen gezielt vertreten und die Stimme der Jugend in der Gesellschaft platzieren können. Wir haben uns gefreut, dass wir in Berlin mit solch offenen Armen empfangen wurden“, sagte die Organisatorin des Treffens, Annika Schalück.

Das waren die Teilnehmer des Landesjugendsprecher Treffens in Berlin (nach Landesverbänden):

  • Baden Württemberg: Pamina Hitscherich (Malsch) und Ailine Schadow (Aulendorf)
  • Berlin-Brandenburg: Laura Philipp (Berlin)
  • Hannover: Kira Schönberg (Hannover ) und Katharina Steube (Denkte)
  • Hessen: Anne Bopf (Göttingen) und Maren Konle (Antrifttal)
  • Mecklenburg-Vorpommern: Franziska Jaensch (Münster) und Henriette Dierkes (Thelkow)
  • Rheinland: Maxi Tix (Lindlar) und Louisa Lesemeister (Mettmann)
  • Saarland: Lena Saam (Homburg) und Annika Siffrin (Neunkirchen)
  • Sachsen: Julia Müller (Limbach-Oberfrohn)
  • Sachsen-Anhalt: Josephine Hallwaß (Irxleben)
  • Schleswig-Holstein: Lena Tuschke (Ladelund) und Jarka Luther (Wittmoldt)
  • Thüringen: Pauline Bernecker (Sömmerda) und Marie-Helene Fischer (Ilmenau)
  • Westfalen: Noel Schlees (Horstmar) und Elena Nocke (Dortmund) 
  • VDD: Nico Helta Warstein

Hervorragendes Debüt von Nikkei in der Gruppen-Kategorie

Nikkei gewinnt in Berlin das Silberne Pferd (Foto: Marc Rühl)
Nikkei gewinnt in Berlin das Silberne Pferd (Foto: Marc Rühl)

Gut eine halbe Stunde nach der Entscheidung des Prix de l’Arc de Triomphe  in Paris stand in Hoppegarten zum Ende der dortigen Saison  das letzte absolute Top-Ereignis auf der Hauptstadt-Rennbahn an. Vor den Toren Berlins erlebte das Publikum einen Sieg des Hengstes Nikkei  im „Silbernen Pferd“, einem über weite 3.000 Meter führenden Stehertest der Gruppe III. 

Der Dreijährige aus dem Kölner Asterblüte-Quartier von Trainer Peter Schiergen sicherte   dabei  dem westfälischen Gestüt Ittlingen den Löwenanteil von 32.000 Euro  von einer ausgeschriebenen Gesamtdotierung von 55.000 Euro vor den älteren Spezialisten  Moonshiner und Adler.

Bei angenehmen frühherbstlichen äußeren Bedingungen und auf gutem Geläuf setzte sich Nikkei unter Jockey Andrasch Starke einer Zeit von 3.15,05 Minuten in diesem Galopp-Marathon durch. Der Erfolg des Fuchses, der auch auf  Zuchtkonto des Gestüt Hof Ittlingen geht, ist nach dem Sieg seines  Trainingsgefährten Sound Check im Frühjahr im 47. Oleander Rennen ein zweiter Ittlingen-Volltreffer in einem wichtigen Steherrennen in Hoppegarten.

Für den Sohn des englischen Hengstes Pivotal war es zugleich ein grandioser erster Auftritt in dieser Klasse, nachdem der Dreijährige, der erst über eine Nachnennung ins Rennen gefunden hatte, seine bisherigen Starts auf deutlich tieferem Level absolviert hatte.

Bei dem hinter dem Gestüt Ittlingen stehenden Wittener Unternehmer Manfred Ostermann lässt diese Form natürlich die Hoffnung aufkeimen, dass  sich Nikkei  im kommenden Jahr zu einem der besten hiesigen Steher wird aufschwingen können.

Denn immerhin zählen der am Start leicht nachgeklappte Moonshiner wie auch Adler  hierzulande zu den ersten Adressen unter den Langstrecklern. Beide endeten enorm stark, doch um Nikkei noch ernsthaft  zu gefährden, dafür reichte das alles nicht mehr. Der Schiergen-Schützling blieb am Ende mit einer halben Länge und einem Hals im Vorteil.

Dass es beim Hoppegartener Saisonfinale eine reell gelaufene Steherprüfung wurde, dafür machte sich der gleich vorne erschienene  Schimmel Abadan verdient, der für seine Führdienste letztlich noch das vierte Geld mit nach Hause nehmen konnte.

Silbernes Pferd der Höhepunkt beim Top-Saisonfinale in Hoppegarten

Moonshiner siegt unter Michael Cadeddu im SWB-Derby-Trial, Listenrennen am 26.06.2016 Renntag in DŸsseldorf. (Foto: Marc Rühl)
Moonshiner siegt unter Michael Cadeddu im SWB-Derby-Trial, Listenrennen am 26.06.2016 Renntag in DŸsseldorf. (Foto: Marc Rühl)

Neues Hauptstadt-Highlight in Berlin-Hoppegarten zum Finale des Meetings und krönenden Abschluss der Rennsaison 2018 am Sonntag: Im Silbernen Pferd (Gruppe III, 55.000 Euro) über die Marathon-Distanz von 3.000 Metern ist jede Menge Ausdauer gefragt.

Diese Qualität bringt Stall Ullmanns Moonshiner (Michael Cadeddu) mit, der als Sieger im achtköpfigen Feld vorstellbar ist. Als Dritter im St. Leger in Dortmund war er vor mehreren Mitkonkurrenten. Auch hier in Berlin lief er schon mehrfach in Top-Konkurrenz nach vorne.Der erste Saisonsieg scheint in Reichweite.

Höhenflug von Adler?

Bestens sind auch die Chancen auf einen weiteren Höhenflug von Adler (Martin Seidl), der zuletzt als Vierter im St. Leger in Dortmund ebenfalls überzeugte. In Hoppegarten ist er unter anderem als Zweiter des Altano-Rennens im Frühjahr noch bekannt. Auch er wartet noch auf den ersten vollen Erfolg in 2018.

Sein Betreuer, Champion Markus Klug, hat mit Klüngel (Maxim Pecheur) noch einen aufstrebenden Dreijährigen engagiert. Er war als Siebter im St. Leger zwar ohne Möglichkeit gegen die beiden Favoriten, aber besser sehen die Platzierungen zuvor aus verschiedenen Auktionsrennen aus.

Erprobte Langstrecklerin

Summershine (Bayarsaikhan Ganbat) ist noch von ihrem Sieg im Langen Hamburger bekannt.  Die Stute aus dem unweit der Ostsee beheimateten Stall von Anna Schleusner-Fruhriep holte sich gerade ein wertvolles Handicap in Schweden und besitzt ausreichend Klasse.

Die Hoffnungen der Berliner Fans trägt die von Roland Dzubasz trainierte Edith (Bauyrzhan Murzabayev), die schon einmal Vierte in einem Listenrennen war und nun den Sprung in die Gruppe-Klasse wagt. 

Dervon Peter Schiergen nachgenannte Ittlinger Nikkei (Andrasch Starke) machte in Iffezheim bei seinem Sieg in einem einfacheren Rennen viel Eindruck und wurde stets hocheingeschätzt.

Gäste aus Frankreich und der Slowakei

Zwei Gäste bereichern das Aufgebot. Sulman (Rene Piechulek), gerade Dritter über 2400 Meter in Bratislava, kommt aus der Slowakei. Die Stute Abadan (Stephen Hellyn) war früher in Deutschland zu Hause, jetzt ist ihre Heimat Frankreich, wo sie gerade ein Verkaufsrennen gewann.

Das Silberne Pferd ist das älteste Pferderennen Deutschlands. Das Rennen über die Marathon-Distanz von 3000 Meter wurde erstmals 1832 auf dem Tempelhofer Feld ausgetragen, war viele Jahre bis 1944 in Hoppegarten beheimatet und kehrt nun wieder nach Hoppegarten zurück.

Iquitos der Hauptstadt-Held im Preis der Deutschen Einheit?

Iquitos (Foto: Marc Rühl)
Iquitos (Foto: Marc Rühl)

Die German Racing Champions League geht am Mittwoch, 3. Oktober in die ganz heiße Phase, denn mit dem pferdewetten.de – 28. Preis der Deutschen Einheit (Gruppe III, 75.000 Euro, 2.000 m, 7. Rennen um 16:55 Uhr) steht auf der Galopprennbahn Berlin-Hoppegarten bereits der vorletzte Lauf der elf Rennen umfassenden Rennserie 2018 statt.

Top-Sieganwärter in der Hauptstadt ist natürlich Stall Mulligans Iquitos (Eddy Hardouin) aus dem Hannoverschen Stall von Hans-Jürgen Gröschel (75), dessen Crack schon 2016 die Gesamtwertung gewann. Allein schon der dritte Platz hinter zwei sehr starken englischen Gästen im Longines Großer Preis von Baden auf höchster Ebene räumt ihm hier alle Chancen ein. 

Iquitos, der einst als Jährling 10.000 Euro kostete, hat bisher sieben Rennen gewonnen und dabei 555.690 Euro verdient. In Hoppegarten ist er nur ganz zu Beginn seiner Karriere zweimal gelaufen. Seinen ersten Start überhaupt absolvierte er dort im Mai 2015, er wurde Fünfter. Ein Jahr später belegte er im Preis von Dahlwitz den vierten Platz. Erst dann begann sein Aufstieg zu einem der besten Vollblüter der jüngeren Zeit in Deutschland. 2016 war er auch Galopper des Jahres.

Trainer Hans-Jürgen Gröschel: „Er soll in jedem Fall laufen und ist gut in Form.“ Zur Reiter-Verpflichtung von Eddy Hardouin signalisierte er: „Zu Beginn des Jahres hatten wir eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen, dass er das Pferd ständig reitet.“

Verdienter Erfolg für Va Bank?

Einen Gruppesieg redlich verdient hätte Va Bank (Eduardo Pedroza) aus dem Stall von Andreas Wöhler, der im Preis der Sparkassen-Finanzgruppe in Baden-Baden nur minimal unterlag und dort vor dem zweiten Gröschel-Starter Itobo (Andrasch Starke) blieb, der sich als Dritter aber wacker verkaufte. „Hoppegarten ist ein langfristiges Ziel von uns gewesen“, sagt Andreas Wöhler über Va Bank.

Gespannt sein darf man auch auf den Dreijährigen Balmain (Bayarsaikhan Ganbat), der als Lokalmatador für Trainer Roland Dzubasz antritt. Er galt als Derby-Hoffnung, ehe er gestoppt wurde. Nun steht der mit Spannung erwartete Neuanfang bevor.

Komplettiert wird das Aufgebot von mehreren Außenseitern  – Deutschlands bestem Halbblüter Apoleon (mit Nachwuchschampion Robin Weber), Fulminato (Alexander Pietsch) und Northsea Star (Andreas Helfenbein).

Hochspannung in der Gesamtwertung

In der Gesamtwertung der German Racing Champions League führen unverändert Best Solution und Weltstar mit jeweils 20 Punkten vor Iquitos (16 Punkte), der nun die Führung übernehmen könnte.

Spannend ist der Kampf der Jockeys. Hier besitzt Adrie de Vries (30 Punkte) noch drei Punkte Vorsprung auf Andrasch Starke (27 Punkte), dahinter ist Pat Cosgrave (20 Punkte) Dritter.

Markus Klug ist bei den Trainern mit 53 Punkten uneinholbar vorne, gefolgt von Saeed bin Suroor (30 Punkte) und Peter Schiergen (21 Punkte).

Das Finale der Champions League findet am 1. November in München beim Großen Preis von Bayern statt, wo die Sieger feierlich geehrt werden.

Saisonfinale bereits am Sonntag mit Gruppe-Rennen

Das erste Hoppegarten-Meeting der Deutschen Einheit wird am Sonntag fortgesetzt mit dem Saisonfinale rund um das Silberne Pferd (Gruppe III, 75.000 Euro, 3.000 m).

Die German Racing Champions League wird unterstützt von deinSchrank.de.

Über die GERMAN RACING Champions League:

Elf Rennhighlights in sechs deutschen Galoppmetropolen verbinden sich zu einer Energie geladenen Serie. Die GERMAN RACING Champions League präsentiert die Saisonhöhepunkte des Veranstaltungskalenders.

Der letzte Termin der German Racing Champions League:
Termin Rennen
01.11.2018 München Großer Preis von Bayern

Berlin – Ganz cool gewann Olivier Philippaerts

Olivier Philippaerts und H&M Legend of Love Sieger im Preis der DVAG. (Foto: Stefan Lafrentz)
Berlin – Global Jumping Berling 2018

Berlin – Der Kampf um Punkte fürs Ranking hat begonnen. Im Preis der Deutsche Vermögensberatung AG – DVAG wurde nämlich am ersten Abend des Global Jumping Berlin auch der erste Umlauf der Wertungsprüfung für die Global Champions League ausgeritten. 

Der Sieg in der Prüfung und damit fast 20.000 Euro gingen an den belgischen Springsportstar Olivier Philippaerts im Sattel der zwölfjährigen Landzauber-Tochter H&M Legend of Love und die beiden waren richtig frisch unterwegs. Damit hat er sich ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk gemacht, am Montag wird er nämlich 25 Jahre alt. Über eine Sekunde nahm der Sohn des einstigen Weltklassereiters Ludo Philippaerts dem Zweitplatzierten ab, und das war kein Geringerer als der amtierende Europameister Peder Fredricson (SWE) mit Hansson WL. Auf Platz drei sprang Felix Haßmann (Lienen) mit Balzaci.

Punkte erst am Samstag

Für die Global Champions League Berlin brachte der Preis der Deutsche Vermögensberatung AG – DVAG schon die ersten 50 Prozent der Entscheidung. Rangierung und auch Fehlerpunkte werden nämlich in den heutigen zweiten Umlauf mitgenommen und erst dann steht die Punktevergabe der Berliner Station der League. In die beste Ausgangsposition hat sich das Team Valkenswaard United pilotiert, vertreten durch Alberto Zorzi (ITA) mit Fair Light van T Heike und Marcus Ehning mit Cornado NRW. Beide lieferten Nullfehlerrunden und zusammenaddiert die schnellste Zeit. Aber auch die drei folgenden Teams leisteten sich keine Abwürfe, und somit sitzen Valkenswaard United folgende Teams vor der Entscheidung regelrecht im Nacken: die St. Tropez Pirates (Edwina Tops-Alexander/AUS und Pieter Devos/BEL) die Berlin Eagles (Ludger Beerbaum und Christian Kukuk/ beide Riesenbeck) und die Rome Gladiators (Lorenzo de Luca/ITA und Constant van Paesschen/BEL). SySa

Global Jumping Berlin – Die Weltbesten reiten ein

LGCT Titelverteidiger im Sommergarten: Christian Ahlmann würde seinen Sieg im Longines Global Champions Tour Grand Prix of Berlin gerne wiederholen. / Foto: Stefano Grasso/LGCT
LGCT Titelverteidiger im Sommergarten: Christian Ahlmann würde seinen Sieg im Longines Global Champions Tour Grand Prix of Berlin gerne wiederholen. / Foto: Stefano Grasso/LGCT

Berlin –  – Nicht weniger als 17 internationale Springreiter der Top-30 der Welt werden beim Global Jumping Berlin vom 27. bis 29. Juli im Sommergarten unter dem Berliner Funkturm antreten, um bei dieser zwölften Station der Longines Global Champions Tour (LGCT) und Global Champions League (GCL) zu punkten. 

In 15 internationalen Prüfungen wetteifern dann Reiter aus 26 Nationen um eine Million Euro Preisgeld, der Löwenanteil ist verteilt auf den Longines Global Champions Tour Grand Prix of Berlin presented by Sapinda am Samstag und dasChampionat der Deutschen Kreditbank AG von Berlin am Sonntag. Beide Prüfungen gewann im vergangenen JahrChristian Ahlmann. Auch in diesem Jahr wird er antreten, aber die Konkurrenz ist überragend. 

Da wären zum Beispiel der Weltranglistenerste, Harrie Smolders (NED), der 2017 sowohl die Gesamtwertung der LGCT als auch der GCL gewann. Zusammen mit dem Weltranglistenvierten, Eric Lamaze (CAN), Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele in Hongkong, tritt Smolders im Team Montreal Diamonds in der GCL an. Was für ein Team! 

Auch der Weltranglistenzweite und amtierende Europameister Peder Fredricson (SWE) ist dabei und zum ersten Mal überhaupt in Berlin: „Ich freue mich auf die Stadt und hoffe, ich habe auch ein bisschen Zeit, mir etwas von Berlin anzugucken und die Atmosphäre ein bisschen aufzuschnappen“, so der 46-Jährige. 

Die derzeit Zweite im Ranking der Longines Global Champions Tour, Edwina Tops-Alexander (AUS), kommt ebenfalls in den Sommergarten, genauso wie die beiden belgischen Jungstars, die Philippaerts-Brüder Olivier und Nicola, die nicht nur im Sattel eine tolle Figur machen und supererfolgreich sind, sondern auch noch echte Hingucker mit Modelqualitäten.

Die hochdotierten Serien haben aber auch Platz für Überraschungen, so hat bei der Etappe in Paris der Ägypter Sameh El Dahan die Fachwelt mit seinem Sieg im LGCT Grand Prix überrascht, er kommt also mit Erfolgsrückenwind nach Berlin.

Die Franzosen schicken ein Quartett in die Hauptstadt, das so auch bei den anstehenden Weltreiterspielen in Tryon auftreten könnte. Altmeister und Europameister von 2012 Roger-Yves Bost und Europameister von 2009 Kevin Staut gehörten zur Goldequipe der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Simon Delestre war 2014 Team-Vizeweltmeister und Julien Epaillardempfiehlt sich in diesem Jahr mit mehreren Spitzenplatzierungen auf Fünf-Sterne-Niveau für die Mannschaft.

Irland schickt mit Bertram Allen, Michael G. Duffy, Cameron Hanley und Denis Lynch ebenfalls eine championatstaugliche Truppe, genauso wie Italien mit Piergiorgio Bucci, Lorenzo de Luca, Emanuele Gaudiano und Alberto Zorzi. Außerdem scheint es so, dass kein internationales Springturnier der Welt ohne einen Whitaker auskommt und das ist auch gut so. In Berlin wird Michael die Familienehre hochhalten. Für die USA hat sich eine Equipe mit äußerst bekannten Namen angekündigt, die auch richtig gut reiten können: Die Tochter des einstigen New Yorker Bürgermeisters und Medienmoguls Michael Bloomberg, Georgina. Jennifer Gates, Sprössling des Microsoft-Gründers Bill Gates und Jessica Springsteen, die Tochter der Rocklegende Bruce Springsteen.

Aber auch das deutsche Aufgebot kann sich in der Hauptstadt blicken lassen. Neben Christian Ahlmann treten auch Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Daniel Deußer (Mechelen/BEL) und Marcus Ehning (Borken) an. Der Führende der deutschen Rangliste und für schnelle Ritte bekannte Felix Haßmann (Lienen) wird ebenso nach Berlin reisen, wie Michael Jung (Horb), der nicht nur Multichampion der Vielseitigkeit ist, sondern auch im Springsattel top unterwegs. Die Deutsche Meisterin der Springreiterinnen 2017, Laura Klaphake, und der amtierende Deutsche Meister im Springreiten, Mario Stevens kommen und auch DKB-Teamathlet Holger Wulschner (Passin) lässt sich den Start bei diesem Spitzenturnier nicht nehmen.
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