Juli 12, 2020

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Hagen a.T.W. (fn-press). Gleich mit zwei Siegen präsentierte Hubertus Schmidt (Borchen) den achtjährigen Hengst Denoix PCH beim Dressurturnier in Hagen a.T.W. Der Hof Kasselmann war Gastgeber der ersten Qualifikationsprüfung für das Finale des Louisdor-Preises.

Mit rund siebenwöchiger Verspätung startete der Louisdor-Preis für acht- bis zehnjährige Grand Prix-Nachwuchspferde in die neue Saison. Als erster Sieger empfahl sich Hubertus Schmidt mit dem Oldenburger Fuchshengst Denoix PCH fürs Finale, das wiederum kurz vor Weihnachten in der Frankfurter Festhalle ausgetragen wird. Nach seinem Sieg in der Einlaufprüfung (Intermediaire II) präsentierte sich der achtjährige Fuchs auch im Kurz Grand Prix, der Wertungsprüfung des Louisdor-Preises, als bestes Pferd. Denoix, der beim Niedersächsischen Landgestüt Celle im Zuchteinsatz ist, wurde mit 78,45 Prozent belohnt, es war sein erster Sieg auf Grand Prix-Niveau.  Der Hengst kennt die Frankfurter Festhalle bereits, denn im vergangenen Jahr platzierte er sich im Finale des Nürnberger Burg-Pokals an vierter Stelle.

Ebenfalls das Finalticket in der Tasche hat Holga Finken (Hagen), der den niederländischen Wallach Gino an den Start brachte. Auch in der Einlaufprüfung hatten die beiden nur knapp hinter dem Siegerpaar Schmidt/Denoix gelegen. Der neunjährige Gino, Sohn des Bretton Woods, erzielte 77,364 Prozent. Das drittbeste Ergebnis gelang der in Hamburg lebenden Finnin Emma Kanerva. Sie stellte den Wallach Greek Air (Dt. Pf.) v. Gribaldi-Florestan vor (76,279).

Aufgrund des Coronavirus musste der Louisdor-Preis auf einige seiner geplanten Stationen verzichten und auf andere Turniere ausweichen. Vorbehaltlich der behördlichen Auflagen und Genehmigungen können sich die Reiterinnen und Reiter noch auf folgenden Veranstaltungen ihr Ticket fürs Finale sichern: Bettenrode (8. bis 12. Juli), Verden (5. bis 9. August), Gut Ising (4. bis 6. September) sowie Oldenburg (29. Oktober bis 1. November). Das Finale der Serie findet wieder beim Frankfurter Festhallenturnier statt (17. bis 20. Dezember).    hen