Gahlen 2019 – zur 25. Auflage noch schöner!

Der RV Lippe-Bruch Gahlen und die Sponsoren des nationalen Hallenreitturniers freuen sich auf die 25. Auflage des Turniers vom 4. bis 6. Januar 2019. (Foto: Kerstan-Medien)
Der RV Lippe-Bruch Gahlen und die Sponsoren des nationalen Hallenreitturniers freuen sich auf die 25. Auflage des Turniers vom 4. bis 6. Januar 2019. (Foto: Kerstan-Medien)

Gahlen – Den Jahresauftakt dominieren in Gahlen stets die Pferdesportler: Vom 4. bis 6. Januar 2019 bittet der RV Lippe-Bruch Gahlen bereits zum 25. Mal zum nationalen Hallenreitturnier auf die vereinseigene Anlage. Zur Jubiläumsveranstaltung setzen die Veranstalter dabei neue und ganz eigene Akzente. Das sportliche Programm bleibt wie es ist mit dem Großen Preis der Automobilgruppe Köpper am Samstagabend als Höhepunkt oder auch der Hallen-Vielseitigkeit am Sonntagmorgen. Neu ist ein zusätzlicher Showblock am Sonntag und neu ist auch das erweiterte Platzangebot für Besucher und Gäste.

Umbau für mehr Platz

“Wir bauen ein wenig um”, erklärte Vereinsvorsitzende Christiane Rittmann bereits im November. Oberhalb der Zuschauerplätze wird die Verlängerung des Richterbereichs im Januar 2019 für den Ehrengastbereich genutzt. Damit bieten sich Sponsoren und Ehrengästen mal ganz andere Ausblicke auf den Sport in der Halle. Auf der gegenüberliegenden Seite entsteht eine neue zusätzliche Tribüne für Pferdesportfans, die zum Zuschauen kommen und dort wird auch die Videowand platziert.

Auch das große Zelt am Eingang der Reithalle in der Nierleistraße wird so versetzt, dass Zuschauer und Gäste entweder direkt Halle und Gastronomiebereich erreichen und zusätzlich einen weiteren Zugang zu Tribünen und Ehrengastbereich haben. Christiane Rittmann: “Das entzerrt die Eingangssituation.”

Sportprogramm mit Anspruch

Die Ausschreibung mit den großen schweren Prüfungen, dem Mannschaftschampionat, den Nachwuchspferdeprüfungen und der mittleren Tour bleiben im vertrauten Format erhalten, auch weil sie gut angenommen werden von den Aktiven. Die Hallen-Vielseitigkeit wird wieder eine Zeitspringprüfung über Naturhindernisse mit abwerfbaren Hindernisteilen. Die Regeländerung, die im vergangenen Jahr eine Kombination mit Stilnoten erforderte, ließ etwas Spannung vermissen, dem versucht man in Gahlen etwas entgegen zu setzen.

Ostfriesischer Shetty-Stammtisch im Rheinland

Immer am Samstagabend nach dem Großen Preis der Automobilgruppe Köpper geht es turbulent in der Halle zu, bevor das Barrierenspringen beginnt. Im Jahr 2019 kommen Gäste aus Ostfriesland auf vier und zwei Beinen. Der Ostfriesische Shetty-Stammtisch ist eine Interessengemeinschaft von Shetlandponyzüchtern und -reitern und diese IG hat ein Showteam, dessen Vorstellungen regelmäßig für Erheiterung bei Zuschauern sorgt. Kleine Shettys, ziemlich schnell, ziemlich entschlossen und ziemlich frei werden auch in Gahlen die Besucher begeistern….

Neuer “Hingucker” am Sonntag

Gespannt sein dürfen Pferdesportfans auf den zusätzlichen Show-Block am Sonntag. Dafür haben sich Gahlens Turniermacher fussballerische Unterstützung aus der Region gesichert und ein Schaubild erdacht, das Geschick, Sportlichkeit und Teamgeist erfordert. Genau zwischen dem Preis der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe und dem Baumdienst-Preis am Sonntagnachmittag wird dieser Showblock stattfinden. Wie genau das aussieht, daraus macht man im Verein noch ein gut gehütetes Geheimnis….

Schutz – Für Täter oder Opfer?

WDR Logo
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In einem WDR-Beitrag befaßt sich die Autorin Andrea Schültke mit dem Fall eines wegen sexuellen Missbrauch an einer 13-jährigen Schülerin verurteilten Reitlehrers. Der Täter verbüßt seine Haftstrafe, darf tagsüber aber seinem Beruf nachgehen in Form von Turnierteilnahmen. Für die Familie des Opfers fraglos eine schwere Belastung. Die deutsche FN hat die Trainerlizenz versagt, nicht jedoch die Jahresturnierlizenz. Pegamo.de vertritt die Auffassung, dass allein der Rechtsstaat befugt ist, die Folgen von festgestellten Straftaten auszusprechen und die Fülle von Sanktionen angemessen zu nutzen. Gleichwohl stellen wir Ihnen die Berichterstattung hier zur Verfügung.

Sie sollte Anlass zur Diskussion sein – und zwar nicht nur über den Verband, sondern über mangelndes Vertrauen ins persönliche Umfeld, unangemessene Reaktionen und fehlende Unterstützung für Betroffene, noch bevor es zu einem Urteil kommt.

Hier geht es direkt zum WDR-Betrag: 

https://www1.wdr.de/fernsehen/sport-inside/sexualisierte-gewalt-im-reitsport-100.html

Grace Ehning ist da

GRAFIK MELDUNG
GRAFIK MELDUNG

(Stadtlohn) Aus zwei sind drei geworden: Die für die Schweiz startende Springreiterin Kaya Lüthi und Springreiter Johannes Ehning sind Eltern einer kleinen Tochter geworden. Am 5. Dezember kam Grace Ehning zur Welt und sorgte für Riesenbegeisterung in der gesamten Familie. Grace ist das erste Kind von Johannes Ehning und Kaya Lüthi.

CSI Neustadt-Dosse – immer wieder gern

Gewannen in Neustadt-Dosse bereits den Großen Preis - Harm Lahde und Larry. (Foto: Stefan Lafrentz)
Gewannen in Neustadt-Dosse bereits den Großen Preis – Harm Lahde und Larry. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Neustadt/Dosse) Zum CSI in der Graf von Lindenau-Halle fährt er gern: Harm Lahde aus Blender in Niedersachsen verbindet die besten Erinnerungen mit dem CSI Neustadt-Dosse. “Ich hab da meinen ersten internationalen Großen Preis gewonnen” sagt der 30 Jahre alte Springreiter, “das vergesse ich ja nicht. Da will ich immer wieder gern hin.” Das Wiedersehen ist geplant für den 9. – 13. Januar 2019.

2017 landete der Profi, der seine Ausbildung im Stall Haßmann in Lienen absolviert hat, mit dem Schimmel Larry diesen Erfolg. Lahde reiht sich ein in eine lange Liste von internationalen Springreitern, die das Programm des einzigen internationalen Reitturniers in Brandenburg gern nutzen, um sportlich ins neue Jahr durch zu starten.

Neben den beiden Weltranglistenprüfungen im Großen Preis des Landes Brandenburg und dem Preis der Deutschen Kreditbank AG, zählen auch die so wichtigen Youngster-Touren zum CSI-Programm. Automatisch werden alle Pferde am 1. Januar ein Jahr älter und speziell für die sieben Jahre alten Pferde ist das CSI Neustadt-Dosse dann der erste Auftritt auf internationaler Bühne. Die Nachwuchspferdeprüfungen werden nach Alter geteilt, ein Entgegenkommen der Veranstalter an die Ausbilder im Springsattel. Schließlich werden auch in Neustadt-Dosse die Grundlagen für den Karrierefortschritt gelegt und gefestigt.

Vom 9. – 13. Januar bietet das Turnier ein breites Spektrum sportlicher Leistungsvergleiche. Schon am Mittwoch fallen die ersten Entscheidungen in klassischen Springpferdeprüfungen, ab Donnerstag wird es dann international in der Graf von Lindenau-Halle. Samstags geht es erstmals um Weltranglistenpunkte im Preis der Deutschen Kreditbank AG, den 2018 die junge Schwedin Irma Karlsson gewann. Als schweres Springen mit Stechen ist der Große Preis des Landes Brandenburg am Sonntag ausgeschrieben. Wojciech Wojcianiec aus Polen schob sich mit Naccord Melloni ins Rampenlicht und feierte damit einen echten Überraschungscoup beim Highlight des CSI Neustadt-Dosse.

Tickets als Weihnachtsgeschenk!

Wer noch nach dem passenden Geschenk für einen Pferdefan sucht oder einfach sich selbst eine Freude machen möchte, kann im Kartenvorverkauf Tickets für das CSI Neustadt-Dosse 2019 erwerben. Die Ticket-Hotline ist unter der Rufnummer (04126) 2701 zu erreichen. oder man bestellt die Tickets über das Bestellformular auf der Veranstaltungswebsite: http://csi-neustadt-dosse.de/kartenvorverkauf/

Frauenpower für das 150. Deutsche Derby?

Henk Grewe im Interview (Screen Kerstan-Medien)
Henk Grewe im Interview (Screen Kerstan-Medien)

(Hamburg) Die Jubiläumsauflage des berühmtesten Galopprennens in Deutschland findet in acht Monaten statt, aber die Pferde für das 150. Deutsche Derby am 7. Juli in Hamburg-Horn beflügeln schon jetzt die Fantasie und den Wettmarkt. Zwei Favoriten haben die Kenner und die Wettportale bereits ausgemacht: Donjah und Noble Moon.

Eine Dame macht Schlagzeilen

Donjah wird von Henk Grewe für Darius Racing trainiert und stammt von Teofilo ab. Anfang November rollte die zweijährige Stute in Krefeld in einem 55.000-Euro-Rennen das Feld von hinten auf und ließ acht Hengste langsam aussehen. Es war der erste Sieg einer Stute in diesem Rennen seit 29 Jahren. Bereits im Oktober in Köln lieferte die Stute ein bemerkenswertes Debüt ab, als sie trotz Startverlust mit viereinhalb Längen Vorsprung ins Ziel kam. Im Sattel von Donjah, die aus der Zucht des Gestütes Karlshof stammt, saß jeweils der junge Jockey Lukas Delozier.

Der Winterfavorit Noble Moon

Im Preis des Winterfavoriten im Oktober in Köln hatte Noble Moon die Nüstern vorn. Nur kurz zuvor absolvierte der zweijährige Hengst sein Debüt ebenfalls in Köln und legte damit dem Vater Ehre ein. Noble Moon hat das Derby praktisch in den Genen, denn sein Vater ist der Derbysieger des Jahres 2014, Sea the Moon. Zudem versammeln sich gleich mehrere Blacktype-Pferde in der Ahnengalerie. Noble Moon stammt aus der Zucht und dem Besitz des Kölner Renn-Vereins-Präsidenten Eckhard Sauren und wird von Peter Schiergen trainiert.

Etliche Halbbrüder von Noble Moon wurden für das 150. Deutsche Derby genannt. Darunter auch Quest the Moon, der von Sarah Steinberg trainiert wird, bereits einen Gruppe III-Sieg wie sein Bruder vorweist und aus der Zucht des Gestütes Görlsdorf stammt. Dort hatte auch sein Vater Sea the Moon das Licht der Welt erblickt.

105 Pferde gemeldet

In der Meldeliste für das 150. Deutsche Derby stehen genau 105 Pferde. Der nächste Streichungstermin ist Montag der 10. Dezember. Interessanterweise sind aktuell noch fünf Stuten für die Jubiläumsauflage des Deutschen Derbys gemeldet worden.

Der letzte Sieg einer Vollblutstute im wichtigsten Rennen für dreijährige Pferde in Deutschland ist lange her – 1997 gelang der Acatenango-Tochter Borgia der Coup in Hamburg. In den vergangenen Jahren wurden kaum Stuten für das Deutsche Derby in Hamburg-Horn genannt. Stichwort Stute: Wellenspiel, Mutter zweier Derbysieger (Weltstar 2018 und Windstoß 2017) hat erneut einen Sohn im Derby – Walerian heißt der zweijährige Hengst, der bislang noch unauffällig auf der Rennbahn blieb. Was nicht ist, kann allerdings noch werden…

Der Hamburger Renn-Club im Internet: www.galopp-hamburg.de

Bei Facebook: www.facebook.com/hamburgerrennclub/

Instagram: www.instagram.com/hamburgerrennclub/

EY-Cup 2018 – Jetzt kommt das Finale in Salzburg

Iza Vele und Western Boy haben in Salzburg 2017 das EY-Cup-Finale für sich entschieden. (Foto: Dill)
Iza Vele und Western Boy haben in Salzburg 2017 das EY-Cup-Finale für sich entschieden. (Foto: Dill)

(Salzburg) Jetzt geht es um den Gesamtsieg: Vom 6. – 9. Dezember 2018 wird im österreichischen Salzburg beim Amadeus Horse Indoors das Finale des European Youngster Cups Jumping im Rahmen des CSI4* in der Salzburgarena ausgetragen. Eine perfekte Gelegenheit für die Springsportgeneration U25, sich ein veritables vorzeitiges Weihnachtsgeschenk zu machen. Insgesamt 23 junge Kandidaten aus neun Nationen, die sich entweder mit einem Qualifikationssieg oder über das Ranking im Jahr 2018 für das EY-Cup-Finale empfohlen haben, treten von Donnerstag bis Samstag in der Salzburgarena zum Final Countdown an.

Neun junge Deutsche dabei

Das zahlenmäßig stärkste Aufgebot kommt aus Deutschland mit neun jungen Talenten: Laureen Budde, Florian Dolinschek, Max Haunhorst, Leonie Krieg, Florian Lippemeier, Nico Pfnür, Pia Reich, Tom Sanders und Tobias Schwarz. Das Gastgeberland Österreich ist mit fünf jungen Reiterinnen im Finale vertreten: Magdalena Margreiter, Alessandra Reich, Denise Ruth, Lisa Schranz und Valerie Wick. Ungarn, Italien, Japan, Tschechien, Korea, die Niederlande und die Schweiz komplettieren das internationale Aufgebot des EY-Cup-Finales.

Wer folgt auf Iza Vele?

Im Dezember 2017 feierten die Zuschauer die junge Slovenin Iza Vele als EY-Cup-Siegerin. Am Donnerstag geht es für die EY-Cup-Finalisten in der Salzburgarena um 08. Uhr in die erste Qualifikation. Dabei handelt es sich um eine klassische Fehler/ Zeit-Prüfung , präsentiert vom Wyndham Grand Salzburg Conference Centre. Am Freitag um 12 Uhr steigt die Spannung, denn mit der 2. Qualifikation, präsentiert von den Juwelieren Banki & Sohn, entscheidet sich, wer in der Finalprüfung zu den Favoriten zählt.

Weltranglistenpunkte und Prestige

Das EY-Cup World-Final wird vom Sportresort der Stadt Salzburg präsentiert und folgt am Samstag um 13.00 Uhr in einem internationalen Springen (1,55 m) mit Stechen. Dieses Finale ist mit rund 24.000 Euro dotiert und somit auch weltranglistenrelevant. Sponsor Ikonic belohnt den Sieger/ die Siegerin mit einem nagelneuen Sattel aus der Ikonic Saddlery Deutschland.

Gesamtsieger wird jener Reiter bzw. jene Reiterin, der/ die meisten Punkte im Ranking auf sich vereint. Dabei wird das Finale in Salzburg stärker gewichtet und unterstreicht den Rang der Veranstaltung. Das Pferdesportportal clipmyhorse.tv überträgt Sport und Show aus Salzburg vom Donnerstag bis Sonntag.

Adventspräsentation Hengststation Maas J. Hell – Super-Kritiken für die Hengste

Jungstar Central Park unter Takashi Haase bei der Adventspräsentation der Hengststation Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)
Jungstar Central Park unter Takashi Haase bei der Adventspräsentation der Hengststation Maas J. Hell. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Klein Offenseth) Die Offerte wurde gern genutzt. Wenn die Hengststation Maas J. Hell zur Hengstpräsentation bittet, dann kommen Pferdezüchter aus ganz Norddeutschland, um sich die vierbeinigen Stars der Station in der Reithalle anzuschauen. Besonderes Augenmerk lag auf den beiden ganz jungen Hengsten Colcannon und Coquetto, beide von Cornet Obolensky, gut einen Monat nach der Körung, Begeisterung erzeugten jedoch auch Central Park von Casall, Uston von Uriko, Casselot von Cassoulet und Quiwi Capitol von Quiwi Dream.

Resonanz positiv

Achaz von Buchwaldt, zweimaliger Derbysieger und Nationenpreisreiter, war zudem vom Format angetan: “Ein sehr sehr guter Eindruck – nicht nur die Hengste – die waren außergewöhnlich. Aber auch das Drumherum – die Anlage erscheint in einem Glanz, das ist ganz toll und macht einen unglaublich guten Eindruck.” Ein Wiedersehen feierte Profi Roland Metzler mit dem Reservesieger der Holsteiner Körung, mit Colcannon. Er hatte den Jungstar für die Körung vorbereitet und wurde von der Hengststation Maas J. Hell eingeladen, eine Runde an der Hand mit seinem einstigen Eleven in der Reithalle zu drehen, was dem Ausbilder sichtlich Spaß brachte: “Colcannon fühlt sich offensichtlich wohl, hat sich weiterentwickelt und seine Aufgaben bravourös abgelegt.”

Züchter und Besitzer eingebunden

In einem kurzweiligen Querschnitt präsentierte die Station junge Hengste im jeweiligen Ausbildungsstand und auch die bewährten Vererber wie den Selle Francais-Hengst Hym d`Isigny von Qredo de Paulstra, Cash and Carry von Cash und den Star Calido von Cantus, der mit seinen 27 Lenzen immer noch forsch lostrabt und galoppiert und auch 2019 im Zuchteinsatz sein wird. In kurzen Interviews nahmen Harm Thormählen (Kollmar), der sich den aus seiner Zucht stammenden Quiwi Capitol genau besah, und Neel Schoof, dessen Familie Uston von Uriko gezogen hat, Stellung zu den Hengsten. Dr Peter Schütte, Besitzer von Coquetto, erläuterte seine Pläne mit seiner Neuerwerbung und Stationseigner Herbert Ulonska gab Einblick in die Arbeit mit den Hengsten. Die Devise lautet: In Ruhe arbeiten, nichts überstürzen und Leistung solide entwickeln.

Über den Hindernissen glänzte erneut Central Park von Casall, der sich mit gleichmäßig guten Fohlen als Vererber hervortut. Seine Sportlichkeit stellte Uston von Uriko überzeugend unter Beweis und ebenso der langbeinige und athletische Quiwi Capitol. Vom Stationshengst Acodetto stammt ein dreijähriger Nachkomme, den die Hengststation Maas J. Hell als Beispiel für die Vererbungskraft des 17 Jahre alten Springwunders präsentieren konnte. Der Neustädter Siegerhengst 2017, Casselot, den die Station in Neustadt-Dosse erwarb, überzeugte mit Bewegungsqualität und Leistungsbereitschaft.

Ein besonderes Glanzlicht war wie so oft die Präsentation der Althengste, die sich samt und sonders in bestechend guter Verfassung und Frische zeigten und der gesamten Hengststation Maas J. Hell ein hervorragendes Zeugnis in Sachen Pferdehaltung ausstellte. Die nächste Gelegenheit, die Hengste der Hengststation Maas J. Hell in Augenschein zu nehmen, bietet sich übrigens am Sonntag, dem 3. Februar 2019 in Klein Offenseth bei der Frühjahrsschau.

Jubiläum – 20. Ball der Pferdefreude in Neumünster

Zum 20. Mal bittet der Pferdesportverband Schleswig-Holstein am 26. Januar 2019 zum Ball der Pferdefreunde nach Neumünster. (Foto: Hansen/ Ostseefotograf)
Zum 20. Mal bittet der Pferdesportverband Schleswig-Holstein am 26. Januar 2019 zum Ball der Pferdefreunde nach Neumünster. (Foto: Hansen/ Ostseefotograf)

(Neumünster) Die Idee erwies sich 1999 als absoluter Erfolg, jetzt wird dieser Erfolg 20 Jahre alt und ist immer noch ein Highlight im Veranstaltungskalender: Am 26. Januar wird in fünf Holstenhallen in Neumünster getanzt und gefeiert beim Ball der Pferdefreunde.

Ministerpräsident ist Schirmherr

Schirmherr beim Jubiläumsball ist erstmals Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Eröffnet wird die 20. Auflage des größten Balls im Norden mit ein paar Überraschungen, besonderen Bands und Tanzeinlagen. Bei der Wahl der Dekoration und der musikalischen Begleitung haben die Veranstalter vom Pferdesportverband Schleswig-Holstein den runden “Geburtstag” im Blick. So werden die beiden norddeutschen Top-Bands Tin Lizzy und Top Union auf jeden Fall dabei sein. Beide Bands gehören praktisch zum “Inventar” beim Ball der Pferdefreunde und bringen die Besucher in Scharen auf die Tanzflächen. Livemusik steht hoch im Kurs bei den Pferdefans.

Top-Bands dabei

Dazu gesellen sich Marching Bands, die durch die fünf Holstenhallen ziehen und für die Dekoration planen die Veranstalter den Rückgriff auf die vergangenen 20 Jahre. Matthias Karstens, Geschäftsführer des Pferdesportverbandes: “Wir werden vor Ort schauen und besprechen, was sich alles umsetzen lässt. In 20 Jahren haben wir allerdings auch gelernt, wie man einen richtig guten Ball macht.” Genau deswegen kommen Besucher teilweise aus Berlin, Hannover oder Köln angereist, denn der Ball der Pferdefreunde gilt als das Partyhighlight im Januar.

Dann haben Reithosen und Stiefel Pause und Abendkleider, Highheels, Smoking und Fliege sind angesagt – ausnahmslos. Tickets für den legendären Ball gibt es unter www.mervestelle.de zum Bestellen. Ein Tisch für 12 Personen kann für 360 Euro gebucht werden, Einzeltischplätze kosten 35 Euro und und die so genannten Sattelplatzkarten (ohne Sitzplatzanspruch) sind im Vorverkauf für 25 Euro pro Person erhältlich.

Advent mit den Herren der Hengststation Maas J. Hell

Zum zweiten Mal öffnet die Hengststation Maas J. Hell ihre Tore zur Adventspräsentation der Hengste - allen voran der Weltklassevererber Calido I. (Foto: Janne Bugtrup)
Zum zweiten Mal öffnet die Hengststation Maas J. Hell ihre Tore zur Adventspräsentation der Hengste – allen voran der Weltklassevererber Calido I. (Foto: Janne Bugtrup)

(Klein Offenseth) Es ist “angerichtet” in der Hengststation Maas J. Hell für die Adventspräsentation der Hengste am Samstag, dem 1. Dezember ab 15.00 Uhr. Halle, Hof und Casino sind dekoriert für den Auftritt der Hengstriege, die die renommierte Station in Schleswig-Holstein den Züchtern in der Decksaison 2019 offeriert.

Neue Hengste dabei

Schon jetzt können sich Pferdezüchter einen guten Überblick verschaffen, wie sich die Junghengste der Station in Klein Offenseth entwickelt haben und auch die bekannten Vererber genau begutachten. Zu sehen bekommen Besucher der Adventspräsentation den aktuellsten Neuzugang – Colcannon von Cornet Obolensky, Reservesieger der Holsteiner Körung 2018 – und auch den gerade in Klein Offenseth stationierten Halbbruder Coquetto von Cornet Obolensky aus der Zucht der Witt Pferdezucht GmbH und im Besitz von Dr. Peter Schütte. Der Grandseigneur der Station, der weltweit gerühmte Calido I von Cantus zeigt sich ebenso wie die Lassergut-Hengste Cash and Carry (v. Cash) und Hym d`Isigny (v. Qredo de Paulstra) oder der Erfolgssportler Canstakko von Canturo.

Erstklassige junge Hengste im Fokus

In den Fokus rücken vor allem auch die jüngeren Hengste wie der überlegene Sportprüfungssieger Central Park von Casall, Conditus von Casall, der Landeschampion Diego de Semilly von Diarado, der ungemein auffallende Calido-Urenkel Quiwi Capitol von Quiwi Dream und Uston von Uriko, der beständig durch Leistung und Rittigkeit Bewunderung erzeugt. Freuen dürfen sich Besucher auf ein abwechslungsreiches Präsentationsprogramm, durch das der Zuchtexperte Claus Schridde und Stationseigner Herbert Ulonska leiten. Als Gäste werden zudem der Holsteiner Erfolgszüchter Harm Thormählen und Neel-Heinrich Schoof eingebunden.

Alle interessierten Besucher sind am Samstag, 1. Dezember, um 15.00 Uhr herzlich willkommen in der beheizten Reithalle der Hengststation Maas J. Hell. Der Zutritt zur Adventspräsentation ist frei.

DKB-Riders Tour – Stevens holt sie alle ein

Mario Stevens und Brooklyn sicherten sich den Sieg in der Qualifikation zur DKB-Riders Tour in München. (Foto: Stefan Lafrentz)
Mario Stevens und Brooklyn sicherten sich den Sieg in der Qualifikation zur DKB-Riders Tour in München. (Foto: Stefan Lafrentz)

(München) Er hatte die Wahl und traf die richtige Entscheidung: “Ich wollte ursprünglich Talismann nehmen und hab mich heute Mittag, als ich sah, was für ein Parcours geplant ist, anders entschieden”, sagt Mario Stevens, “und das war gut. Der Kurs lag Brooklyn besser.” Mit dem 13 Jahre alten Fuchswallach Brooklyn nahm Stevens dem bis dahin führenden Andreas Kreuzer noch Sekundenbruchteile ab und setzte sich an die Spitze der Weltranglistenprüfung. Dieser Sieg beschert dem Niedersachsen aus dem oldenburgischen Molbergen den letzten Platz in der Starterliste für den Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG am Sonntag (live im BR-Fernsehen 16.15 – 16.45 Uhr). Und in diesem Großen Preis fällt die Entscheidung um den Gesamtsieg in der DKB-Riders Tour.

DKB-Riders Tour – Stevens bleibt bescheiden

“Brooklyn hat mehr Erfahrung, hat super-gut mitgemacht”, fasst der Deutsche Meister zusammen, bleibt aber sehr zurückhaltend, wenn es um seine Chancen in der DKB-Riders Tour geht. Stevens hat 13 Punkte und die Chance auf Platz zwei oder drei: “Ich glaube ehrlich gesagt nicht. Christian ist sowieso super-erfahren mit Colorit, den er Sonntag reiten wird. Und auch Andreas, Denis und Janne, die haben sich ja darauf auch vorbereitet.” Andreas Kreuzer und Gerrit Nieberg auf Rang vier, Denis Nielsen als Dritter und Janne Friederike Meyer-Zimmermann als Zweite haben die besseren Ausgangspositionen. Abgerechnet wird jedoch erst nach dem Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG, der sechsten und letzten Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour 2018.

Erst mal gut reiten…

Andreas Kreuzer sprang mit Quinley auf Platz zwei im Championat von München und war voll und ganz zufrieden: “Ich hab mich ein bißchen mit den Punkten beschäftigt und festgestellt, dass das alles in Schlagdistanz ist. Aber lieber nicht heute so viel rechnen, sondern Sonntag fit sein und eine gute Leistung abliefern. Dann werden wir sehen, was dabei rauskommt.” Sein Partner für den Großen Preis wird Calvilot sein, der ihm auch schon den DM-Titel vor wenigen Jahren beschert hat.

Support für Ahlmann

Die Drittplatzierte im Championat drückt ohne “Wenn und Aber” ihrem Chef die Daumen. Angelique Rüsen, die als Bereiterin im Stall von Christian Ahlmann arbeitet und von ihrem Chef hochgelobt wird für ihre Fähigkeiten im Sattel und in der Ausbildung, pilotierte die zehn Jahre alte Dolocia durch den Umlauf und das Stechen im Championat. “Langsam reiten” will Rüsen trotz aller Verbundenheit mit ihrem Arbeitgeber nicht am Sonntag: “Sicher nicht. Ich hoffe, das mein Pferd genauso gut drauf ist wie im Championat. Und falls ich in die Siegerrunde kommen sollte, werd ich natürlich alles versuchen.” Daumen drücken also ja, auf Konkurrenz verzichten nein.

Insgesamt 61 Paare gingen in Münchens Olympiahalle im Championat an den Start, 13 erreichten das Stechen. Darunter auch Gerrit Nieberg aus Münster, der wie Andreas Kreuzer auf dem vierten Platz rangiert und auf das Stechen am Samstag mit dem Schimmelhengst Contagio verzichtete.

Championat von München, Int. Springen mit Stechen (1,50m), Qualifikation zur 6. Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour:

1. Mario Stevens (Molbergen), Brooklyn 0/ 38,02

2. Andreas Kreuzer (Damme), Quinley 0/ 38,57

3. Angelique Rüsen (Marl), Dolocia 0/ 41,78

4. Lisa Williams (USA), Campbell 0/ 42,26

5. Patrick Stühlmeyer (Mühlen), Varihoka du Temple 0/ 43,72

6. Kathrin Stolmeijer (Emsbüren), Chevenez 0/ 46,80

DKB-Riders Tour im Internet – www.DKB-riderstour.de,

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