Sharjah: Christian Ahlmann Zweiter im Großen Preis

Sharjah (fn-press). Ein erfolgreiches Wochenende verlebten die deutschen Springreiter in Sharjah, einer Nachbarstadt der Metropole Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Christian Ahlmann (Marl) ritt sowohl in der Qualifikation für den Großen Preis als auch im Hauptspringen mit dem Hengst Solid Gold auf Platz zwei.

Solid Gold ist zwar erst neun Jahre alt, aber er weiß sich im Parcours zu bewegen. Christian Ahlmann, der den deutschen Winter gegen einige sonnige Wochen in der arabischen Welt austauscht, setzte den Oldenburger Hengst (v. Stakkato Gold) in den beiden Hauptspringen des Fünf-Sterne-Turniers im Sharjah (Vereinigte Arabische Emirate) ein. Im Großen Preis, zugleich Weltcup-Station der arabischen Liga, erreichten elf der 41 Reiter nach fehlerfreiem Umlauf das Stechen. Solid Gold und Ahlmann meisterten den Kurs zwar blitzschnell und ohne Abwurf in 35,27 Sekunden, aber für den Sieg sollte es nicht reichen. Der in Schweden lebende Neuseeländer Bruce Goodin beendet das Stechen mit dem niederländischen Wallach Backatorps Danny gut eine halbe Sekunde schneller (0/34,68). Auch Holger Wulschner (Passin) konnte sich im Großen Preis weit vorne platzieren. Mit dem elf Jahre alten Oldenburger Wallach Casirus (v. Casiro) wurde er Fünfter (0/36,72).

Mit Platz zwei schlossen Christian Ahlmann und Solid Gold auch die Weltcup-Qualifikation ab, die als Zeitspringen ohne Stechen ausgetragen wurde. In dieser Prüfung musste Ahlmann dem Ägypter Abdel Said mit Arpege du Ru den Sieg überlassen. Der 30-Jährige, der Belgien zu Hause ist, hatte den Parcours knapp zwei Sekunden schneller überwunden. Über schöne Platzierungen in Sharjah konnten sich ferner die deutschen Reiter David Will (Marburg) und Jörg Naeve (Bovenau) freuen.    hen

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