Exquisit gut – Internationales Festhallen Reitturnier Frankfurt

Flogen 2018 zum Sieg im Großen Preis der Deutschen Vermögensberatungs AG in Frankfurt: Guido jun. Klatte und Quinghai. (Foto: Stefan Lafrentz)
Stefan Lafrentz Flogen 2018 zum Sieg im Großen Preis der Deutschen Vermögensberatungs AG in Frankfurt: Guido jun. Klatte und Quinghai. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Frankfurt a.M.) Es wird ein Fest: Frankfurts Internationales Festhallen Reitturnier glänzt auch bei der Auflage 2019 vom 19. – 22. Dezember mit einem sehr guten Teilnehmerfeld, Stars, Newcomern und tollen Pferden. Allen voran ist der Titelverteidiger im Großen Preis der Deutschen Vermögensberatungs AG, Guido jun. Klatte aus Lastrup, wieder in der Festhalle dabei. Und genau das hatte er sich auch gewünscht…

Am 21. Dezember wird Guido Klatte 24 Jahre alt und wenn möglich, will er sich viele Wünsche in Frankfurt erfüllen. Der Springreiter, der bereits Junioren-Europameister war, danach Platz sechs im Weltcup-Finale belegte und nach dem Sieg im Großen Preis in Frankfurt vom DOKR in den Nachwuchskader U25 berufen wurde, hat gerade erst den Großen Preis von München gewonnen und kommt u.a. mit dem Siegerpferd Asagan zurück in die Festhalle. Top-Pferd Quinghai ist nach einer Verletzungspause wieder gesund, soll aber langsam wieder in den Sport einsteigen.

Springsport mit Teilnehmern aus 18 Nationen

Der junge Reiter bekommt es mit reichlich Konkurrenz zu tun. Da sind die Schweizer Championatsreiter Werner Muff und Pius Schwizer, Olympia- und WM-erfahren, da sind der Doppel-Weltmeister und Olympiasieger Jeroen Dubbeldam und sein Teamkollege Gerco Schröder aus den Niederlanden. Den Mannschafts-Europameister 2017, Denis Lynch aus Irland und dessen Landsmann Peter Moloney zieht es nach Frankfurt ebenso wie Schwedens Weltklassereiter Rolf-Göran Bengtsson. Janne Friederike Meyer-Zimmermann aus Pinneberg, 2010 Mannschafts-Weltmeisterin und einst Siegerin im Großen Preis von Frankfurt, feiert Wiedersehen mit der Festhalle, genauso wie der Deutsche Meister Felix Haßmann (Lienen). Aus 18 Nationen kommen die Springreiter und -reiterinnen beim CSI3* Frankfurt.

Dressur mit den Multi-Meisterinnen

Buchstäblich seinesgleichen sucht das Teilnehmerfeld in der Dressur. Das CDI5* und die beiden Serienfinals im NÜRNBERGER BURG-POKAl und im Louisdor-Preis bescheren der Frankfurter Festhalle ausgesucht gute Paare. Isabell Werth (Rheinberg) ist dabei, ebenso Dorothee Schneider (Framersheim) und Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) – die drei Damen gewannen bei den Europameisterschaften in Rotterdam im September nahezu alle verfügbaren Medaillen. Helen Langehanenberg (Billerbeck), Mannschafts-Weltmeisterin 2014, Reitmeister Hubertus Schmidt (Borchen), Vielseitigkeits-Europameisterin Ingrid Klimke (Münster) und Benjamin Werndl (Aubenhausen) erobern außerdem das letzte große internationale Turnier des Jahres in Deutschland. Österreich schickt mit Victoria Max-Theurer die beste Dressurreiterin des Alpenlandes und die Niederlande haben Patrick van der Meer und Diederik van Silfhout benannt.

Während sich Jessica von Bredow-Werndl mit Ferdinand BB ganz und gar auf das Finale des Louisdor-Preises konzentrieren kann und Isabell Werth ihre “Wundertüte”, den temperamentvollen Don Johnson FRH, durch die Kür-Tour des CDI pilotiert, “tanzt” Dorothee Schneider praktisch auf “allen Hochzeiten”. Den Homerun in der Festhalle gestaltet das aktuell prominenteste Mitglied des Frankfurter Turnierstalls Schwarz-Gelb e.V. mit zwei Pferden im Louisdor-Preis, einem Kandidaten im Finale des NÜRNBERGER BURG-POKAL und einem Grand Prix-Pferd im CDI 5*. Hubertus Schmidt zeigt sein bestes Pferd im Stall – den einstigen NÜRNBERGER BURG-POKAL-Finalisten und jetzt im Grand Prix-Sport angekommenen Hengst Escolar, das Gleiche gilt für Ingrid Klimke und den Hengst Franziskus.

Vorfreuen ab Donnerstag

Den ersten Ausblick in die Dressur gibt es in Frankfurt bereits zu Beginn des Hessentages am Donnerstag. Mit der Einlaufprüfung zum Finales des NÜRNBERGER BURG-POKAL um acht Uhr beginnt das Internationale Festhallen Reitturnier. Gleich danach erobern Hessens beste Reiterinnen und Reiter und der Sportnachwuchs des gastgebenden Bundeslandes die Festhalle.

Noch kein Ticket?

Dann wird es allerhöchste Zeit: Tickets gibt es für Frankfurts Kultturnier ab sieben Euro aufwärts. Je nach Turniertag und Veranstaltungsabschnitt differieren die Preise. Zu sehen bei https://festhallenreitturnier.reservix.de/events. Wer nicht online unter www.reservix.de buchen möchte, kann Karten auch an allen Reservix-Vorverkaufsstellen erwerben. Wer bereits ein Ticket für einen Veranstaltungsabschnitt des Internationalen Festhallen Reitturniers 2019 besitzt, kann im RMV-Verbundraum diese Karte auch als Fahrkarte im ÖPNV benutzen. Besucher, die mit dem eigenen PKW anreisen, können im Parkhaus 4 auf dem Messegelände den vergünstigten Turniertarif von 12 Euro für den gesamten Tag nutzen.

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