1.Holsteiner Winter-Chance: Casaltino war Spitze

Das Spitzenpferd Casaltino – hier noch unter Rolf-Göran Bengtsson – wird künftig unter einer thailändischen Juniorin unter dem Sattel zu sehen sein. (Foto: Janne Bugtrup)
Janne Bug Das Spitzenpferd Casaltino – hier noch unter Rolf-Göran Bengtsson – wird künftig unter einer thailändischen Juniorin unter dem Sattel zu sehen sein. (Foto: Janne Bugtrup)

Es waren viele bekannte Gesichter, sprich Kunden, die zu der 1. Holsteiner Winter-Chance in die Elmshorner Fritz-Thiedemann-Halle gekommen waren. Aber auch neue Kunden hatten den Weg über die Elbe gefunden, um sich einen Holsteiner zu sichern.70 Pferde, vom internationalen Turnierpferd bis hin zum zweijährigen Youngster, die aus den Beständen der Holsteiner Verband Vermarktungs-und Auktions GmbH und der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH kamen, standen zum Verkauf und wurden von Auktionator Hendrik Schulze-Rückamp zu einem Durchschnittspreis von 16.264 Euro zugeschlagen an Kunden aus Chile, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, den Niederlanden, Belgien, Österreich, Schweden, Schweiz, Slowakei, Thailand und Ungarn. „Wir waren nicht nur mit dem Ablauf der Auktion hochzufrieden“, sagte Auktionsleiter Roland Metz nach der Auktion, „vor allem freute uns natürlich die 100-prozentige Verkaufsrate.“ Zum Spitzenpferd avancierte nicht ganz unerwartet der Casall-Carthago-Sohn Casaltino aus der Zucht von Manfred von Allwörden, Gröwohld. Der Achtjährige ist unter Rolf-Göran Bengtsson bereits in internationalen Youngster-Prüfungen erfolgreich gewesen und soll nun einer Junioren aus Thailand den Weg in den Springsport ebnen. „Die Beiden passten beim Ausprobieren wie der Deckel auf einen Eimer“, freute sich Roland Metz. Casaltino kostete 130.000 Euro. Kunden aus Dänemark waren bei einer weiteren Spitzenofferte erfolgreich: der in Belgien gezogene Cornet Obolensky-Zidane-Hengst Picasso VD, der seinen 50-Tage-Test erfolgreich mit einer 8,38 abgelegt hatte, kostete 66.500 Euro. Für die teuersten „Jünglinge“, sprich Zweijährigen, mussten 35.000 Euro angelegt werden. Das war zum einen der Diarado-Casall aus der Zucht von Timm Peters, Bargenstedt, dessen Großmutter mütterlicherseits auf der Holsteiner Körung einst den „Springkönig“ Quick Nick I gebracht hatte, und zum anderen die Million Dollar-Caretino-Tochter Mien Deern aus der Zucht von Peter Diedrichsen, Borgsum/Föhr. Auch diese Stute kann prominente Verwandtschaft aufweisen. Ihr Halbbruder Glock’s Cognac Champblanc v. Clearway vertrat unter Gerco Schröder niederländische Farben bei internationalen Championaten, und H & M Chilli Willi v. Casall, der aus Mien Deerns Großmutter stammt, zählt aktuell unter Nicola Philippaerts zu den besten Springpferden unseres Nachbarlandes Belgien.

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