Vertraut – neu – schön: Internationales Festhallen Reitturnier Frankfurt

Matthias Alexander Rath - aus dem Sattel in die Veranstalterfunktion für das Internationale Frankfurter Festhallen Reitturnier gewechselt. (Foto: Stefan Lafrentz)
Stefan Lafrentz Matthias Alexander Rath – aus dem Sattel in die Veranstalterfunktion für das Internationale Frankfurter Festhallen Reitturnier gewechselt. (Foto: Stefan Lafrentz)

(Frankfurt) Frankfurts Festhalle wird vom 19. – 22. Dezember 2019 zum Treffpunkt der Pferdesportwelt: Springen, Dressur und Fahrsport stehen im Mittelpunkt des internationalen viertägigen Turniers in der “Gudd Stubb” und erstmals wird das Internationale Frankfurter Festhallen Reitturnier von der Familie Linsenhoff/ Rath in Eigenregie durchgeführt. Ann Kathrin Linsenhoff und Klaus-Martin Rath haben die Verantwortung an die nächste Generation weitergegeben. Matthias Alexander Rath beschäftigt seit Wochen neben der Gestütsleitung vor allem dies: Ausschreibung, Planung mit der Frankfurter Messe, Etats, Deko, Dienstleistungen, Stallmanagement, Sponsoring…. Frankfurt 2019 kommt gleichwohl in vertrauter Qualität, aber mit einigen neuen Akzenten daher. Ein Interview mit dem neuen “Kopf” in der Organisation.

Was sofort ins Auge fällt, ist die Höherstufung der Dressur in Frankfurt. Das CDI wird zum Fünf-Sterne-Event – warum?

Matthias A. Rath: “Die Überlegung gab es bei uns schon vorher, die Dressur international auch noch mal ein Stückchen anzuheben. Wir haben mit dem NÜRNBERGER BURG-POKAL und dem Louisdor-Preis-Finale schon ein tolles Dressurprogramm, das uns jedes Jahr super Reiter-Pferde-Kombinationen garantiert und wollten nun auch die internationalen Dressurprüfungen auf das höchste Niveau heben, um das Ganze abzurunden. Wir freuen uns, damit ein Dressurprogramm bieten zu können, das meiner Ansicht nach nicht besser geht.”

Etwas kommt zurück: Das Jump & Drive, das zu den ´good old times` gehört. Geht es darum, Tradition zu wahren?

M.A. Rath: “Das Jump & Drive war früher schon ein fester Bestandteil des Turniers und wurde von den Zuschauern schon sehr begeistert aufgenommen und geliebt und wir wollen es jetzt wieder einführen, weil es einfach eine tolle Prüfung für den Freitagabend ist. Wir haben einen fantastischen Autopartner mit Mercedes und werden deswegen diese Prüfung wieder ins Programm aufnehmen. Wahrscheinlich in leicht abgewandelter Form, so dass es nicht nur auf Schnelligkeit, sondern auch auf Geschicklichkeit ankommt. Darauf können sich die Zuschauer schon freuen.”

Die Turnierform und die Infrastruktur in der Frankfurter Festhalle ist den Zuschauern vertraut. Ändert sich die “Geographie” der Veranstaltung? Muss man sich auf Neues wie z.B. den Haupteingang einstellen?

M.A. Rath: “Nein, die Geographie ändert sich nicht. Die ganze Veranstaltung ist in den vergangenen Jahren gewachsen und darf deswegen auch nicht verändert werden. Da wird man nur an einzelnen Punkten ein klein wenig ändern. Eventuell machen wir die Ausstellung noch ein klein wenig anders. Die Gastronomie im Patio ist nicht so angenommen worden wie erhofft, so dass man dort die Ausstellungsfläche noch erweitern könnte. Das steht aber noch nicht endgültig fest. Die Erweiterung der Ausstellung um den Steinernen Saal ist im vergangenen Jahr sehr gut angenommen worden, das machen wir wieder so. Eingänge, Parken usw. – das bleibt alles so wie gewohnt.”

Wieviele Stunden Arbeit muss Matthias Alexander Rath zusammen mit dem ganzen Team vom Schafhof in die Vorbereitung stecken?

M.A. Rath: “Na ja, die Stunden die wir da reinstecken sind gerade jetzt im ersten Jahr zusätzlich zum normalen Orga-Aufwand hoch. Wir haben viele Details ergründet, es gab viele Gespräche mit Partnern und Dienstleistern, auch Erstgespräche. Wir sind froh, dass im Grunde genommen alle wieder dabei sind, denn das vereinfacht uns viel Richtung Turnier. Trotzdem steckt da sehr sehr viel Arbeit drin. Zuhause mussten wir erst ein Team aufbauen mit den permanenten Mitarbeitern, mit externen Mitarbeitern, die jetzt schon dabei sind. Und es ist echt ein spannendes Jahr, ein Jahr des Einarbeitens und Reinfindens mit dem Ziel, wieder ein fantastisches Turnier zu haben. Uns wird mit Sicherheit auch in den nächsten Jahren nicht langweilig…”

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