Paderborn: Sieg für Nisse Lüneburg

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Paderborn (fn-press). Nisse Lüneburg (Hetlingen) gelang der zweite Sieg in der laufenden Riders Tour-Saison. Nach seinem Gewinn des Deutschen Spring-Derbys in Hamburg war der 30-Jährige auch im Großen Preis von Paderborn nicht zu schlagen. Im Sattel seines Wallachs Luca Toni verwies er Mario Stevens (Molbergen) mit Landano OLD und Patrick Stühlmeyer (Mühlen) mit Varihoka du Temple auf die Plätze zwei und drei.

Die letzte Etappe der Bemer Riders Tour in diesem Jahr führte die Aktiven zum Drei-Sterne-Turnier auf den traditionsreichen Schützenplatz von Paderborn. 50 Reiter hatten sich für den Großen Preis qualifiziert. Er wurde nicht mit einem Stechen entschieden, sondern die besten 13 Paare aus dem Umlauf traten zur zweiten Runde an. Nisse Lüneburg hatte schon im Umlauf gezeigt, dass sein zwölfjähriger Lord Z-Sohn Luca Toni (Oldenburger Springpferd) in Topform ist. Der fehlerfreien Runde ließ der dreimalige Derby-Sieger einen ebenso makellosen und obendrein blitzschnellen Ritt im zweiten Umlauf folgen. Die Uhr blieb bei 39,02 Sekunden stehen. Nur wenig langsamer passierte Mario Stevens mit dem Oldenburger Landano OLD (v. Lord Pezi) die Ziellinie (0/39,25). Die drittschnellste fehlerfreie Zeit gelang Patrick Stühlmeyer. Er stellte einen Hengst seines Arbeitgebers Paul Schockemöhle vor: Der zehnjährige, in Frankreich gezogene Varihoka du Temple benötigte wiederum nur einen Wimpernschlag länger: 0/39,41. Am Kampf um Sekundenbruchteile beteiligten sich auch der Ire Peter Maloney mit dem Holsteiner Wallach Sassicaia Ares (0/39,71) und Fina Bormann, die mit dem von ihrer Familie selbstgezogenen Wallach A Crazy Son of Lavinia Fünfte wurde (0/39,72).

Finja Bormann (23), die als Bereiterin im Stall der Familie Müter in Königslutter arbeitet, hatte allen Grund, mit den Paderborner Turniertagen zufrieden zu sein. Mit ihrem A Crazy Son of Lavinia gewann sie nämlich das Championat von Paderborn, die zweitwichtigste Prüfung (0/38,47 Sekunden im Stechen). Hier ritt einer der vier Japaner auf den zweiten Platz: Eiken Sato, dessen Sportpartner Chacanno hierzulande bestens bekannt ist. Der Chacco-Blue-Sohn wurde bis 2018 von Henrik von Eckermann geritten. Nun soll der Braune aus dem Zuchtverband Oldenburg-International Olympiapartner des Japaners werden (0/39,9). Gemeinsam mit seinen drei Teamkameraden bereitet er sich derzeit bei Paul Schockemöhle in Mühlen auf die Spiele in Tokio, seiner Heimat, vor. Dritter im Championat wurde Felix Haßmann (Lienen) mit dem westfälischen Wallach Sig Captain America (v. Captain Fire).

Das Finale der Riders Tour ist erstmals nicht in das Turnier Munich Indooors in der Münchner Olympiahalle eingebunden, sondern findet erst im kommenden Februar im Rahmen des Hallenturniers von Neumünster statt. hen

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