Rom: Ludger Beerbaum Dritter im Großen Preis

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Rom (fn-press). Mit einem starken Aufgebot war Deutschland bei der 16. Etappe der Global Champions Tour in Rom vertreten. Der Beste von ihnen war Ludger Beerbaum (Riesenbeck), der mit dem rheinischen Wallach Cool Feeling den dritten Platz belegte. Zum Sieg ritt der frisch gebackene Vize-Europameister Ben Maher aus Großbritannien mit seinem Ausnahmepferd Explosion.

Das berühmte Marmorstadium (Stadio dei Marmi) in Rom bot mit seinen 59 monumentalen Marmorstatuen erneut eine eindrucksvolle Kulisse für die Global Champions Tour. Im Großen Preis, der Wertungsprüfung für die Tour, hatte der italienische Parcourschef Uliano Vezzani die Aktiven und ihre Pferde vor sehr knifflige Aufgaben gestellt. Nur vier der 35 Paare beendeten den Umlauf ohne Fehler, sechs gaben auf, zwei schieden aus. Das überschaubare Stechen meisterte der Brite Ben Maher mit dem Chacco-Blue-Sohn Explosion, der zu den allerbesten Springpferden der Welt zählt, am schnellsten: Die Uhr blieb bei 38,76 Sekunden stehen. Der in Belgien lebende Brasilianer Marlon Modolo Zanotelli und sein niederländischer Wallach Edgar blieben zwar auch fehlerfrei, aber die Zeit reichte nicht (39,2). Knapp dahinter mit 39,39 Sekunden reihte sich Ludger Beerbaum an dritter Stelle ein. Er saß im Sattel von Cool Feeling, einem elfjährigen, im Rheinland gezogenen Schimmel v. Cornado NRW.

Cool Feelings Vater war persönlich anwesend: Cornado NRW, inzwischen 16-jähriger Hengst des Nordrhein-Westfälischen Landgestüts in Warendorf, platzierte sich mit Marcus Ehning (Borken) an siebter Stelle. Ein Abwurf im Umlauf hatte den Einzug ins Stechen verhindert. Gleich neun Paare aus Deutschland, etwas mehr als ein Viertel des Prüfungsfeldes, hatten sich für den Großen Preis qualifiziert. In die Platzierung ritt noch Daniel Deußer (Rijmenam/Belgien) mit der erst neunjährigen belgischen Stute Killer Queen (Platz 10).

Schon in der zweiten Prüfung der Mannschaftsserie Global Champions League hatten sich zuvor die deutschen Reiter in Top-Forum präsentiert: Marcus Ehning erreichte mit Cristy Platz vier, Simone Blum (Zolling) und Alice wurden Sechste, Daniel Deußer und Calisto Blue Siebte und Laura Klaphake schloss sich mit Bantou Balou auf Rang elf an.

Die Global Champions Tour nähert sich ihrem Saisonende. Noch einmal können die Reiter in Ramatuelle/St. Tropez punkten, bis sie zum Finale am letzten September-Wochenende nach New York fliegen. Die Sieger aller Etappen und die besten Teams messen sich dann noch einmal Ende November bei den hochdotierten so genannten Play Offs in Prag.   hen

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