EM Rotterdam: Regine Mispelkamp wird Siebte

Paralympic and triple world gold medallist Sanne Voets (NED) takes gold with her mount Demantur Rs2 N.O.P. in grade IV’s individual test today at the Longines FEI Para Dressage European Championships 2019 Rotterdam (NED). (FEI / Liz Gregg)
FEI / Liz Gregg Paralympic and triple world gold medallist Sanne Voets (NED) takes gold with her mount Demantur Rs2 N.O.P. in grade IV’s individual test today at the Longines FEI Para Dressage European Championships 2019 Rotterdam (NED). (FEI / Liz Gregg)

Rotterdam/NED (fn-press). Mit der Einzelwertung in Grad IV und Grade V ist heute der erste Teil der Europameisterschaften der Para-Dressurreiter in Rotterdam zu Ende gegangen. Als einzige deutsche Starterin am heutigen Tag belegte Grade V-Reiterin Regine Mispelkamp (Geldern) mit Look at me now den siebten Platz. Damit endet die EM-Einzelwertung für die deutschen Para-Dressurreiter ohne Medaille. In den Grades I, II bzw. III waren die die deutschen Reiter – Heidemarie Dresing (Rheda-Wiedenbrück), Elke Philipp (Treuchtlingen) und Steffen Zeibig – jeweils auf Platz vier gelandet.

Regine Mispelkamp, bei den WM in Tryon noch Bronzemedaillengewinnerin, hatte gleich doppeltes Pech. Sie musste nicht nur als erste Starterin innerhalb ihres Grades aufs Viereck, sondern verlor nach einer gelungen Vorstellung auf der Zielgeraden noch wichtige Punkte. Nach dem Rückwärtsrichten war Look at me now angaloppiert, statt anzutraben und das gleich zwei Mal. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, da ist völlig untypisch für ihn. Offenbar war er noch im Galoppmodus“, sagte die 48-jährige Pferdewirtschaftsmeisterin aus Geldern. „Das war natürlich teuer, denn diese Lektion wird gleich doppelt gewertet und in den Schlussnoten wird das auch noch einmal reingehauen haben. Ich bin schon enttäuscht, aber nicht über mein Pferd. Look at me now ging hier so fokussiert wie noch nie und ließ sich ganz easy reiten“. Eigentlich habe sie mit einem Ergebnis um die 72 Prozent gerechnet, sagte sie. Durch die Fehler wurden es 70,143 Prozent, Platz sieben. “Das ist schon ärgerlich, aber jetzt greifen wir eben im Team und in der Kür an“, richtet Mispelkamp den Blick nach vorne. 

Das Duell um den Titel in Grade V  ging zugunsten der niederländischen Gastgeber aus. Hier setzte sich Titelverteidiger Frank Hosmar mit Alphaville N.O.P. mit 75,810 Prozent gegen die amtierende Weltmeisterin Sophie Wells aus Großbritannien mit C Fatal Attraction durch (75,595 Prozent). Auf dem Bronzerang landete die Belgierin Michele George mit Best of 8 mit 72,571 Prozent. 

Die EM der Para-Dressurreiter geht am Freitag und Samstag mit der Teamwertung weiter. Dort starten erneut alle Reiter, aufgeteilt in die fünf Grades, in einer Teamaufgabe.

Alle Ergebnisse unter https://www.longinestiming.com/equestrian/2019/longines-fei-european-championships-rotterdam-rotterdam.

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