Münster: Doppelsieg für Klimke und Franziskus

Münster (fn-press). Mit zwei Siegen im Grand Prix und in der Kür beendeten Lokalmatadorin Ingrid Klimke (Münster) und der Hengst Franziskus als erfolgreichstes Paar die großen Dressurwettbewerbe beim traditionsreichen „Turnier der Sieger“. Zweitbeste war Jil-Marielle Becks (Senden), die mit Damon’s Satelite NRW aus der familieneigenen Zucht den Grand Prix Special gewann.

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Ein kleines, aber feines Dressurfeld präsentierte sich vor der schönen Kulisse des Münsteraner Schlosses. Ingrid Klimke ging mit dem Zucht- und Sporthengst Franziskus an den Start. Nach dem souveränen Grand Prix-Sieg des eleganten Hannoveraners, der von Fidertanz abstammt, trat er in der bei Flutlicht ausgetragenen Kür als Favorit an und wurde seiner Rolle souverän gerecht. 79,3 Prozent lautete das Ergebnis für die Reitmeisterin und den dunkelbraunen Hengst (Grand Prix: 74,34).

Zu einem erneuten Aufeinandertreffen mit Jil-Marielle Becks, die im Sattel des von ihrem Vater Christian Becks gezüchteten Wallachs Damon’s Satelite NRW den Grand Prix mit Platz zwei beendet hatte, kam es in der Kür nicht. Die erst 21-Jährige entschied sich für den Grand Prix Special. Der Damon Hill-Nachkomme machte seine Sache bestens und gewann deutlich mit 74,412 Prozent. So hatten Routinier Klimke (51) und Nachwuchsstar Becks die wichtigsten Dressurprüfungen des Turniers unter sich ausgemacht.

Im Grand Prix Special belegte Anabel Balkenhol (Rosendahl) mit der Hannoveranerin FRH Davinia la Douce v. Don Frederico Platz zwei mit 72,373 Prozent, gefolgt von Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) mit ihrem 16 Jahre alten Hannoveraner Burglington. Der Breitling-Nachkomme hatte sich im Vergleich zum Grand Prix enorm gesteigert (72,314).

Die Kür beendete Christoph Koschel (Hagen) mit dem zweitbesten Ergebnis. Er hatte mit dem Belissimo-Nachkommen Ballentines ebenfalls einen Hannoveraner gesattelt (75,85). Die Gastnation Portugal vertrat Maria Caetano. Die vom Aachener Dressurausbilder Ton de Ridder trainierte 32-Jährige erzielte mit ihrem Lusitano-Hengst Fenix De Tineo 75,2 Prozent.   hen

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