Turnier der Sieger – Sieg für Guillaume Foutrier in der Mittleren Tour am Samstag

Guillaume Foutrier siegt in Münster in der mittleren Tour (Foto:  Turnier der Sieger / Thoms Lehmann)
Thoms Lehmann Guillaume Foutrier siegt in Münster in der mittleren Tour (Foto: Turnier der Sieger / Thoms Lehmann)

MÜNSTER. Beinahe drei Sekunden weniger als seine Konkurrenten brauchte der Franzose Guillaume Foutrier, um die zweite Phase des Springparcours zu überwinden – das verschaffte ihm den Sieg in der Mittleren Tour am Samstag. Im Sattel seines belgischen Schimmelwallachs Fayerbal du Ronchy gewann er den Sellaport-Preis, eine Zwei-Phasen-Prüfung der Klasse CSI4* beim Turnier der Sieger. Damit besiegelte er seine erste Teilnahme am münsterschen Traditionsturnier direkt mit einem Triumph.

In zwei Phasen wurde der Parcours der Internationalen Zwei-Phasen-Springprüfung geritten – und kein Reiter-Pferde-Paar absolvierte den zweiten Abschnitt des Parcours schneller als Foutrier. Die fehlerfreie Runde im ersten Abschnitt des Parcours qualifizierte ihn für die zweite Phase, auch hier ritt er ohne Strafpunkte ins Ziel – und das in nur 32,45 Sekunden. Kein weiteres Reiter-Pferde-Paar schaffte es, den 1,45 Meter hohen Parcours so schnell zu überwinden.

An zweiter Stelle platzierte sich Zoe Osterhoff, die ihre zehnjährige KWPN-Stute Elovely gesattelt hatte. Es folgten die US-amerikanische Reiterin Chloe Reid mit der zwölfjährigen Hannoveranerstute Sally auf Platz 3 und Tim Rieskamp-Goedeking im Sattel des achtjährigen Chico Bonito auf Platz 4. Den fünften Rang erritt sich Belgierin Celine Schoonbrodt-de Azevedo auf der Stute G. La Numero Uno, ebenfalls acht Jahre alt.

Von der Leistung seines Pferdes zeigte sich Foutrier nach dem Sieg begeistert. „Ich habe im Parcours schnell in einen guten Rhythmus gefunden und konnte in einer Diagonale entscheidende Sekunden einsparen“, sagte er. „Mein Pferd ist erst acht Jahre alt, aber seine Persönlichkeit ist toll: Fayerbal du Ronchy ist sehr ehrgeizig.“ Mit ihm habe er ein gutes Zukunftspferd, betonte der Franzose. „Er hat viel Potenzial. Ich glaube, er wird sich bald auch in der Großen Tour etablieren – hier hat er auch schon erste Platzierungen gesammelt.“

Foutrier berichtete außerdem, dass er zum ersten Mal im westfälischen Münster sei. Das Turnier der Sieger gefalle ihm sehr gut, die Bedingungen für Reiter und Pferden seien hervorragend. Man fühle sich „willkommen“, wie er betonte: „Insbesondere, dass Gastgeber Hendrik Snoek bei der Verleihung des Friedensreiter-Preises am Freitagabend auch einige Worte auf Französisch an uns Reiter aus Frankreich gerichtet hat, fand ich beeindruckend.“

Das Turnier der Sieger findet vom 1. bis 4. August 2019 vor der imposanten Kulisse des münsterschen Schlosses statt. Auch in diesem Jahr konkurrieren wieder zahlreiche nationale und internationale Reiter in Dressur- und Springprüfungen bis zum höchsten Niveau. Den Höhepunkt des Turniers bildet der Große Preis am Sonntag, eine Springprüfung der Klasse CSI4*, die zugleich eine Etappe der diesjährigen Bemer Riders Tour ist.

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