Kreisreiterverband Coesfeld ganz oben auf dem Treppchen des Münsterländer Pferdestärken-Cups

Reitvereine-Wettbewerb beim Turnier der Sieger in Münster (Foto: Turnier der Sieger/Thoms Lehmann)
Turnier der Sieger / Thoms Lehmann Reitvereine-Wettbewerb beim Turnier der Sieger in Münster (Foto: Turnier der Sieger/Thoms Lehmann)

MÜNSTER. Breitensport vor der atemberaubenden Kulisse des Fürstbischöflichen Schlosses Münster: Das ist der Münsterländer Pferdestärken Cup, der jährlich beim Turnier der Sieger ausgetragen wird. Hier kämpfen die Mannschaften der Kreisreiterverbände Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und Münster um den Sieg – und zwar in den Disziplinen Dressur, Springen und dem abschließenden Ponyrennen. Grund zum Jubeln hatten am Ende die Reiter des Verbands Coesfeld: Sie standen ganz oben auf dem Treppchen und knüpften damit nahtlos an ihren Sieg im Vorjahr an.

Donnerstagabend auf Münsters Schlossplatz: Die Tribünen füllen sich, immer mehr Menschen strömen auf die Besucherränge. Sie jubeln, johlen, feuern „ihre“ Reiter an. Denn dort unten, im Dressurviereck und Springparcours, geht es um nicht weniger als den Titel des besten Kreisreiterverbandes. Im Dressurviereck werden Aufgaben der Klassen A bis S geritten – allesamt in der Abteilung. Anschließend treten die Springreiter an, insgesamt acht pro Kreisreiterverband; zwei im Parcours der Klasse A, zwei in der Runde auf L-Höhe, zwei im M-Springen, zwei in der Königsklasse: S. Das Publikum fiebert mit, als die Teilnehmer der Mannschaften nacheinander um den Sieg reiten. Doch schließlich gilt es noch einmal, den Atem anzuhalten: Die zwei führenden Mannschaften, Coesfeld und Münster, liegen gleichauf. Und so wird die letzte Etappe des Abends über den Gewinner entscheiden.

Dann folgt das Highlight: Es dämmert bereits, als die Shetlandponys den riesigen Springplatz betreten. Die Ponys liefern sich ein rasantes Rennen; jedes von ihnen symbolisiert eine Mannschaft. Und so geht es hier um die letzten wertvollen Punkte, die an diesem Abend zu holen sind – und die am Ende entscheidend sein werden. Die Stimmung kocht, als die Ponys – ohne Reiter, nur im flotten Tempo gegen ihre Artgenossen – über die Ziellinie galoppieren. Am Ende des Abends stehen die strahlenden Sieger fest. Mit 152 Punkten haben die Reiter aus dem Kreis Coesfeld die Nase vorn und jubeln auf Rang 1. Damit knüpfen sie an das Vorjahr an, denn bereits im vergangenen Jahr hatten die Coesfelder sich den Sieg im Pferdestärken-Cup gesichert.

Der Münsterländer Pferdestärken-Cup ging in diesem Jahr bereits in die sechste Auflage. Seit 2014 treten beim Turnier der Sieger die Mannschaften der münsterländischen Kreisreiterverbände jährlich gegeneinander an. Hier treffen Amateure und Profis aufeinander, und das innerhalb des internationalen Ambientes des beliebten Reitturniers im Herzen der Stadt. Mit 11000 Euro ist die Mannschaftsprüfung dotiert, das Preisgeld wird von den Verbänden für die Nachwuchsförderung genutzt.

Ein Preisgeld über 5000 Euro geht an den siegenden Kreisreiterverband Coesfeld. Den zweiten Platz erritten die Reiter aus Münster; sie erhalten 3000 Euro. Rang 3 und ein Ehrenpreis von 2000 Euro ging an die Equipe des Kreisreiterverbandes Steinfurt; auf Platz 4 rangierten die Warendorfer – sie freuen sich 1000 Euro zugunsten der Jugendarbeit des Verbands.

Coesfeld wurde vertreten durch Felicia Julia Dahlkamp, Pauline Weitkamp, Stephanie Leuenberger, Leonie Rengshausen, Max Merschformann, Johann Freisfeld, Laurenz Terbrack, Pia Fricke, Aileen Elsbecker, Katja Heitbaum, Greta Reinacher und Mario Maintz.

Ein „Heimspiel“ hatten die Reiter aus Münster: Sophie Bayer, Lena Marie Völker, Lara Heggelmann, Maike Mende, Ole Ottmann, Ann Madeleine Cordes, Wilma Laufervoß, Theresa Zölzer, Karl-Josef Kückmann, Kyujin Lee, Zascha Nygaard Andreasen und Andrea Hoppe.

Der Kreisreiterverband Steinfurt schickte Amelie Nottmeier, Nele Albers, Andreas Elsbecker, Julia Werning, Nele Kuberek, Lia Julie Beckmann, Janina Dües, Lara Sundermann, Alexandra Tebbe, Evelyn Becker, Luzie Jüttner und Paul Ripploh ins Rennen.

Für die Equipe aus Warendorf traten Vivien Borgmann, Antonia Richter, Greta-Marie Steiner, Anna Friederike Noack, Greta Berkemeier, Mika Fallenberg, Torben Kurzhals, Naike Kuhlmann, Alina Swonke, Martin Fink, Reinhard Knappheide und Sönke Fallenberg an.

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