Die Trophy der Meilen-Stars

Nach einem Jahr in Köln kehrt die Meilen Trophy (Gruppe II, 70.000 Euro, 1.600 m) am Sonntag wieder nach Düsseldorf zurück. Und dieses Top-Rennen für die besten 1.600 Meter-Pferde hat eine zugkräftige Besetzung gefunden mit starken Gästen aus dem Ausland, die in diesem Jahr die deutschen Grupperennen dominiert haben.

Indian Blessing siegt unter Gerald Mosse im Sparkasse Holstein-Cup Gr.3 (Foto: Marc Rühl)
Marc Rühl Indian Blessing siegt unter Gerald Mosse im Sparkasse Holstein-Cup Gr.3 (Foto: Marc Rühl)

Bestens bekannt ist die von Ed Walker in England trainierte Indian Blessing (Gerald Mosse), die 2018 den Sparkasse Holstein Cup in Hamburg gewann und später auch in den USA starke Leistungen bot. Auch ihr aktueller dritter Rang in Irland (erst am vergangenen Sonntag) konnte sich sehen lassen.

Ebenfalls aus England reist Robin Of Navan (Alexander Pietsch) für Trainer Harry Dunlop an. Sein letzter Sieg liegt etwas mehr als zwei Jahre zurück, aber der Sechsjährige lief zuletzt auch in einem großen Handicap in Ascot.

Berühmte Godolphin-Farben

Die berühmten Godolphin-Farben von Dubai-Herrscher Scheich Mohammed trägt Broderie (Soufiane Saadi), die Henri-Alex Pantall wieder aus Frankreich auf die Reise nach Deutschland schickt. Nach ihrem beeindruckenden Listensieg in Düsseldorf musste die Stute mit Rang drei im Großen Preis der Landeshauptstadt Dresden vorlieb nehmen.

Von den älteren heimischen Kandidaten darf man auf den weitgereisten Lokalmatador Wonnemond (Bayarsaikhan Ganbat) gespannt sein, den der Düsseldorfer Trainer Sascha Smrczek aufbietet. Vor einem Jahr war der Top-Wallach hier sehr guter Zweiter. Er sollte seine schwächere Schweden-Form nun schnell überbieten.

Palace Prince eine feste Größe

Eine feste Größe ist Gestüt Höny-Hofs Palace Prince (Filip Minarik) seit Jahren in deutschen Grupperennen. Und auch die Verfassung könnte kaum besser sein, wie sein Ehrenplatz im Großen Preis der Wirtschaft in Dortmund beweist.

Degas (Adrie de Vries), Fünfter in 2018, lief zuletzt seiner Form etwas hinterher. An einem guten Tag bleibt der Sauren-Galopper aber zu beachten. Auch Kronprinz (Eduardo Pedroza) ist in der vorletzten Form (er war in Dortmund nur minimal hinter Palace Prince) nicht auslassen. Er wird acht Tage nach seinem Auftritt in Dresden erneut aufgeboten. Stark verbessert ist die Listensiegerin Nica (Rene Piechulek).

Wie stark ist die Dreijährige?

Das Salz in der Suppe dieser Prüfung ist natürlich eine dreijährige Stute. Die von Henk Grewe, dem Trainer-Senkrechtstarter aus Köln, für den Stall Lucky Owner aufgebotene Shalona (mit Jockey-Spitzenreiter Maxim Pecheur) war auf dieser Bahn schon tolle Dritte in den klassischen German 1.000 Guineas. Diese Leistung untermauerte sie als Zweite in der Hamburger Stutenmeile. Sie besitzt hier einen nicht zu unterschätzenden Gewichtsvorteil.

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