Grischa Ludwig: „Jetzt haben wir das Ding mal endlich gerockt – und sind gleich Doppel- Europameister 2019 geworden“

(hpv). Zum Abschluss der FEI-Welt- und Europameisterschaften auf der Schumacher Ranch im schweizerischen Givrins triumphierte Grischa Ludwig (Bitz) und grüßte zum Abschied als Doppel-Europameister 2019. „Ich kann es noch nicht fassen, was mir soeben gelungen ist. Zunächst aber muss ich den Hengst loben, denn er hat alles gegeben und war auf den Spuren seines Vaters „Cœur D Wright Stuff“. Hinzu kam, dass der neunjährige Sohn schon im Voraus wusste, welche markanten Manöver auf ihn zukamen. Einfach toll. Ich bin heute Doppel-Champion geworden und bin stolz in dieser Mannschaft, ob jung oder alt, geritten zu haben. Diesen Tag werde ich bestimmt nie vergessen.“

Siegerehrung / Grischa Ludwig (Foto: Tom Hauptmann)
Tom Hauptmann Siegerehrung / Grischa Ludwig (Foto: Tom Hauptmann)

Den letzten Ritt in der CS Arena hat sich der 45-jährige Schwabe nicht angeschaut, denn er wusste genau, dass Gina Schumacher zu allem fähig war – auch die 225,5 Wertung zu knacken. Ludwig sollte recht behalten, denn die Schumi-Tochter setzte von Anfang an mit ihrem neunjährigen Quarter Horse „Shine N Whiz“ alles auf eine Karte, musste dann aber nach einem hervorragenden Beginn Penalties (Fehler) in einem Rollback hinnehmen, so dass es letztendlich eine 219er-Wertung gab. Nach der Bekanntgabe des Resultats sagte Ludwig: „Ich hätte den Erfolg auch Gina gegönnt. Aber ich bin ebenso glücklich, dass mir der Sieg gelungen ist.“ 

Grischa Ludwig siegte im Sattel von „Cœurs Little Tyke“ überlegen und hatte einen Vorsprung von 4,5 Punkte auf die Schweizerin Adrienne Speidel, die „ARC Walla Smart“ aufgezäumt hatte und mit einer 221 bewertet wurde. Auf dem folgenden Bronze-Platz sahen die Wertungsrichter Lorenzo de Simone (Italien, 220,5) der „The Cockes Gun“ in der schicken Reithalle vorgestellt hatte.

Aus deutscher Sicht war’s damit jedoch noch nicht genug: Denn mit einer 219er-Wertung wurden sowohl Gina Schumacher als auch Alexander Ripper (Fürth) mit „Bay Gunner“ auf Platz vier von den Juroren im Endklassement eingereiht. Oliver Stein (Rhede, 218,5) auf „Brand New Trash“ sowie der Italiener Pierluigi Chioldo mit „Houses oft the Holy“ folgten den beiden und wurden auf dem sechsten Rang notiert. Und weiter geht die deutsch/italienische Reihenfolge: mit „Spotlight Charly“ wurde Markus Süchting (Steyerberg, 218) auf Platz acht gesetzt; und Elias Ernst (Windeck, 217) mit „USS N Dun It“ sowie Davide Brighenti (Italien) mit „Custom Genetics“ teilten sich den neunten Rang. Eine wahrlich klasse Bilanz der deutschen Equipe am Genfer See…

Werbeanzeigen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.