Starke schon am Derby-Vortag mit Top-Treffer in Hamburg

Deutschlands erfolgreichster noch aktiver Derby-Jockey meldete sich am Vortag zum Rennen des Jahres in Hamburg vor 5.000 Zuschauern wieder mit einem Top-Treffer zurück: Andrasch Starke, am Sonntag im IDEE 150. Deutschen Derby der Partner des Mitfavoriten Quest the Moon, triumphierte mit der von Peter Schiergen in Köln für das Gestüt Ebbesloh trainierten dreijährigen Stute Durance in der Mehl-Mülhens-Trophy (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m).

Durance siegt unter Andrasch Starke in der Mehl-Muelhens-Trophy Gr.3 (Foto: Marc Rühl)
Marc Rühl Durance siegt unter Andrasch Starke in der Mehl-Muelhens-Trophy Gr.3 (Foto: Marc Rühl)

Die zuletzt im BMW-Preis in Düsseldorf erfolgreiche Champs Elysees-Tochter überlief an der Außenseite mit einer beeindruckenden Speedleistung die gesamte Konkurrenz aus einer idealen Ausgangsposition von vierter Stelle aus und sicherte ihren Besitzern, der Familie von Schubert, den Siegpreis von 32.000 Euro. Es war bereits der vierte Treffer beim siebten Start für Durance, die als 4,1:1-Mitfavoritin angetreten war.

„Ich bin auf der Zielgeraden mit ihr ganz nach außen gegangen. Die Stute hat sehr stark angezogen. Ich bin sehr glücklich, dass es zum Sieg gereicht hat“, kommentierte Andrasch Starke.

Keine Nennung für den Klassiker

Eine Nennung für den klassischen Henkel – Preis der Diana am 4. August in Düsseldorf besitzt sie bisher nicht. „Damals war sie noch nicht bei mir in Training“, erklärte Peter Schiergen. „Wir haben ja noch Zeit bis dahin. Der Rennverlauf heute war ideal. Es passte alles, sie hatte ein ungestörtes Rennen.“ Einzige Möglichkeit, um am Stutenderby teilzunehmen, wäre eine Nachnennung.

Die Brümmerhoferin Anna Pivola war als Zweite die Stärkste im Trio von Champion Markus Klug. Sie packte nach einem Schwächemoment nochmals groß an, während Whispering Angel und Sharoka als Fünfte und Sechste keine Möglichkeit besaßen. „Solch einen Durchhänger unterwegs hatte Anna Pivola auch zuletzt, das war heute wieder eine gute Leistung. Whispering Angel wurde die Distanz vielleicht etwas zu weit. Mit Sharoka gehen wir wieder auf die Meile zurück, das war ein Versuch“, so der Coach.

Shining Pass schob sich innen noch auf Rang drei. „Alles prima“, brachte ihr Betreuer Andreas Wöhler diese Leistung auf den Punkt. Liberty London galoppierte hinter der auf der Geraden bald nachlassenden Pilotin Wildbeere lange an zweiter Stelle und steckte als Vierte nie auf. „Für das erste Mal in dieser Klasse war das tadellos. Der Sprung ist ja gewaltig gewesen“, versicherte Trainer Hans-Jürgen Gröschel. Wish you Well, die vor dem Rennen kurz ihren Reiter abgesetzt hatte, spielte keine Rolle.

Hochspannung vor dem Rennen des Jahres

Bereits jetzt herrscht Hochspannung in Hamburg, denn am Sonntag, 7.Juli steht zum Abschluss des Meetings das bedeutendste Galopprennen des Jahres 2019 auf dem Programm: Im IDEE 150. Deutschen Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) geht es um 650.000 Euro an Rennpreisen und viel Renommee in der German Racing Champions League!

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