Vater-Tochter-Jubel beim Schlossparkturnier

Ein riesiger Baum, ein kreisrunder Schatten – genau der richtige Platz für den Führzügel-Wettbewerb des jüngsten Reiternachwuchses beim Schlossparkturnier in Wiesbaden-Biebrich.

Kleine Stars im großen Schlosspark – die Führzügelklasse! Foto: WRFC
WRFC Kleine Stars im großen Schlosspark – die Führzügelklasse! Foto: WRFC

„Das war so ein tolles Bild“, ist Albert Schäfer vom Organisationsteam des Turniers begeistert. „Mitten auf dem großen Springplatz dieser Schattenplatz für die Jüngsten.“

Zwischen vier und zehn Jahren waren die aufgeregten Reiterkinder, die bei dem geführten Reitwettbewerb an den Start gingen. Die Führenden, ebenso aufgeregt wie die Prüflinge, waren meist die Mütter oder Väter, die nicht selten selbst zuvor am Start waren. So zum Beispiel Peter Reichel, Mitglied im Wiesbadener Reit- und Fahr-Club (WRFC). Er selbst war der erfolgreichste Springreiter der Region an diesem Wochenende im Schlosspark, Töchterchen Nele wurde stolze Dritte beim Führzügel-Wettbewerb und Vater Reichel jubelte.

Es war heiß am vergangenen Wochenende, auch im Biebricher Schlosspark, aber vielleicht war die Hitze nirgendwo besser zu ertragen als genau dort: mit den vielen riesigen Bäumen zum Schatten spenden, mit zwei Abspritzplätzen für die Pferde und acht Wasserhähnen zum Wasser zapfen, mit jeder Menge gekühlter Getränke für die Reiter und immer einer leichten Schlosspark-Brise. „Wir hatten in diesem Jahr schon deutlich kleinere Starterfelder durch die Hitze und durch zwei Parallelturniere in der Region“, erklärt Schäfer. „Aber die, die da waren, haben das Turnier in vollen Zügen genossen. Die Bedingungen waren spitze und die Stimmung sehr fröhlich und entspannt.“

Traditionelles Highlight des Turniers war erneut das Mannschafts-Springen auf M-Niveau. Es hat etwas von Nationenpreis-Atmosphäre! Die Reiter der Teams fiebern miteinander, wenn ihre Teamkollegen am Start sind. Nur einen einzigen Zeitfehler leistete sich das Team des WRFC und siegte zum dritten Mal in Folge. Im Team ritten Marie-Isabell Wink, Karl-Georg Schäfer, Detlef Sonnenberg und der erfolgreiche Peter Reichel – und dieses Mal jubelte Töchterchen Nele für ihren Papa. Platz zwei ging an die Mannschaft des Kreisreiterbundes Lahn-Taunus mit Franziska Müller, Riana Eisenmenger und Michael Gombert. Die sportlich anspruchvollste Prüfung war das Zwei-Sterne-S-Springen mit Siegerrunde. Ein einziger Reiter schaffte den entscheidenden schweren Parcours mit nur einem Abwurf: Janusz Kuhn von der Reitsport-Gemeinschaft Fasanenhof im Sattel der niederländischen Stute Cavalie. Ein toller Sieg im Schlosspark!

Nächstes Jahr feiert die ‘kleine Schwester’ des PfingstTurniers ihren ersten runden Geburtstag: Das zehnte Schlossparkturnier lädt wie immer drei Wochen nach dem Longines PfingstTurnier Wiesbaden die regionalen Reiter aufs internationale Parkett.
Den Termin schon jetzt vormerken: 19.-21. Juni 2020.


Weitere Infos gibt es unter: www.wrfc.de

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