Deutsche Meisterschaft Grand Prix Kür

Isabell Werth in der Kür bei der DM nicht zu schlagen (Foto: Balve Optimum)
Balve Optimum Isabell Werth in der Kür bei der DM nicht zu schlagen (Foto: Balve Optimum)

Der letzte Tag des Longines Balve Optimum hat begonnen. Heiß erwartet wurde Grand Prix Kür, der Longines Großer Optimum Preis – der auch über die Medaillenvergabe der Deutschen Meisterschaften entscheiden würde. Würde Isabell Werth diesmal Gold gewinnen, nachdem sie gestern den Sieg und damit den Deutschen Meistertitel im Grand Prix Special mit Bella Rose im wahrsten Sinne des Wortes verritt? Ja! Sie schaffte es! Die erfolgreichste Reiterin aller Zeiten fügte mit 88,150 Prozent ihrer Medaillensammlung die 15. Goldene bei Deutschen Meisterschaften hinzu. Mit „Zweitpferd“ Emilio, dem 13-jährigen Westfalen von Ehrenpreis, tanzte sie zur Goldmedaille. In der künstlerischen B-Note, die auch die Choreographie und den Schweregrad beurteilt, erhielt sie bis zu 96 Prozent. „Das war heute meine neue Kür zu italienischer Opernmusik und ich war sehr überrascht, dass sie so gut lief, denn ich hatte sie gar nicht oft geübt“, verriet Isabell Werth nach dem Sieg. Übrigens: 2017 wurde sie ebenfalls im Sattel von Emilio Deutsche Meisterin in der Kür. „Emilio hat sich heute noch mal mehr nach vorne und oben gearbeitet. Das war prima!“ Mehr als prima fand Katrina Wüst die Kür von Werth und Emilio: „Das war eine der besten Küren, die ich je gesehen habe“, schwärmte die Richterin.

Siegerehrung Deutsche Meisterschaft Kür Balve Isabell WErth
Stefan Laf Siegerehrung Deutsche Meisterschaft Kür Balve Isabell WErth

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging die Grand Prix Kür für Jessica von Bredow Werndl und ihre 12-jährige TSF Dalera BB (v. Easy Game) zu Ende. Bis zur letzten Starterin, Isabell Werth, lag die Aubenhausenerin auf Goldkurs… „Ich hatte auch schon mit Gold geliebäugelt… Aber Silber ist natürlich auch großartig. Endlich hab` ich nach vier Bronzemedaillen einmal eine andere Medaillenfarbe bei Deutschen Meisterschaften!“, lachte die sympathische Dressurreiterin. 85,600 Prozent gab es für das wunderschöne Duo.

Bronze fiel an Helen Langehanenberg und den schon 17-jährigen Hannoveraner Hengst Damsey FRH(v. Dressage Royal) mit 84,275 Prozent. „Damsey und ich hatten eine tolle Saison. Er fühlt sich dynamisch an und ich glaube, so sieht es auch aus. Ich bin echt stolz auf den Dicken!“, so Helen Langehanenberg. Damsey war zwar der Oldie im Feld – aber vor allem auch ein Pferd, dem man den Spaß an Prüfungen anmerkt und der im wahrsten Sinne fit wie ein Turnschuh ist.

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