Sopot: Deutsches Team Vierter im Nationenpreis

Sopot/PL (fn-press). Die deutschen Springreiter haben im polnischen Sopot Platz vier im Nationenpreis belegt. Die Mannschaft von Bundestrainer Otto Becker schloss das „Länderspiel“ mit insgesamt zehn Strafpunkten ab. Für Daniel Deußer und seine Stute Jasmien war es ein besonders erfolgreiches Wochenende: Sie hatten am Freitag den Großen Preis gewonnen und blieben auch im Nationenpreis strafpunktfrei. Es siegte das Team aus Belgien ohne Strafpunkte vor Irland (4 Strafpunkte) und Frankreich (8).

Pieter Devos and Apart clinched victory for Belgium today in the Longines FEI Jumping Nations Cup™ of Poland at Sopot (POL). (FEI/Lucasz Kowalski)
FEI/Lucasz Kowa Pieter Devos and Apart clinched victory for Belgium today in the Longines FEI Jumping Nations Cup™ of Poland at Sopot (POL). (FEI/Lucasz Kowalski)

Für das deutsche Team starteten neben Daniel Deußer (Rijmenam/BEL) auch Gerrit Nieberg (Sendenhorst) mit Contagio, Patrick Stühlmeyer (Steinfeld) mit Varihoka du Temple und Jörne Sprehe (Fürth) mit Stakki’s Jumper. Otto Becker schickte Deußer und seine belgische Stute als erstes Paar an den Start. Nieberg folgte mit seinem Holsteiner Hengst (von Colman – Lordanos). Die beiden sammelten im ersten Umlauf lediglich einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung. Ebenso im zweiten Durchgang, in dem aber zusätzlich noch eine Stange fiel – fünf Strafpunkte. Jörne Sprehe und ihr in Ungarn gezogener Hengst (von Stakkato Gold) kamen mit einem bzw. zwei Abwürfen aus den beiden Umläufen und lieferten das Streichergebnis. Lediglich einen Fehler im ersten Durchgang leisteten sich Stühlmeyer und sein zehnjähriger französischer Hengst. Im Großen Preis hatten die beiden mit zwei fehlerlosen Runden den siebten Rang belegt, somit konnte auch Stühlmeyer zufrieden die Heimreise antreten.

„Wir wären gern aufs Treppchen gekommen, aber wir hatten neue Reiter und Pferde dabei, die auf diesem Niveau erstmal Erfahrung sammeln müssen, so dass auch der ein oder andere Fehler passiert ist“, sagte der Bundestrainer. „Die Pferde sprangen alle gut. Und es gab ja auch noch viele Schleifen in den anderen Prüfungen.“ Deußer und Jasmien hatten auch das Hauptspringen am Samstag für sich entschieden.

Das CSIO5* im polnischen Ostseebad Sopot zählt zur offiziellen Nationenpreis-Serie des Weltreiterverbandes FEI. Bei vier Turnieren können die Mannschaften Punkte für die Teilnahme am Serienfinale Anfang Oktober in Barcelona sammeln. Die deutschen Reiter hatten zum Auftakt in La Baule den sechsten Rang belegt. Als nächstes steht das CSIO5* in Geesteren auf dem Programm (20. bis 23. Juni), ehe es nach Hickstead geht (25. bis 28. Juli). jbc

Alle Ergebnisse aus Sopot finden Sie hier: www.longinestiming.com/equestrian/2019/longines-balve-optimum-balve

Mehr über die FEI-Nationenpreisserie gibt es unter: inside.fei.org/fei/events/fei-nations-cup-series/jumping

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