Longines CCI5*-L – Tim Price (NZL) sichert sich die Führung nach einem spannenden Geländetag

Mit einer schnellen Geländerunde und nur wenigen Sekunden über der erlaubten Zeit, konnten sich Tim Price (NZL) und Ascona M (27,80) an die Spitze der Longines CCI5*-L setzen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit makellosen Geländerunden ohne Zeit- und Hindernisfehler Alexander Bragg (GBR) mit Zagreb (29,70) und Sarah Bullimore (GBR) mit Reve du Rouet (32,10).

Tim Price führt in der 5-Sterne-Vielseitigkeit nach dem Geländetag (Foto: Thomas Ix)
Thomas Ix Tim Price führt in der 5-Sterne-Vielseitigkeit nach dem Geländetag (Foto: Thomas Ix)

Ascona M flog mit ihremneuseeländischen Reiter Tim Price geradezu durch die Westergellerser Heide und ließ während des Kurses keinerlei Unsicherheiten erkennen: „Die Stute ist eine richtige Kämpferin. Obwohl sie auf diesem Niveau noch etwas unerfahren ist, hat sie die Aufgaben auf Anhieb verstanden und ließ sich ganz toll reiten. Sie hat mir ein fantastisches Gefühl gegeben und war in genau den richtigen Momenten voll konzentriert. So kompliziert sie manchmal im täglichen Umgang sein kann, so fokussiert ist sie im Gelände, wenn es drauf ankommt. Sie war eigentlich das Pferd meiner Frau, ist dann aber immer weiter gewachsen – und so habe ich immer mal wieder einen Vorstoß gewagt und darf sie seit Jonelles Schwangerschaft reiten.“

Als dritter Starter des Tages gingen Alexander Bragg und Zagreb auf den technisch anspruchsvollen Kurs und beendeten die Strecke souverän innerhalb der erlaubten Zeit. Bragg profitierte ebenfalls von seiner reitenden Frau. Der gelernte Schmied spielte ursprünglich Rugby und fing mit der Schwangerschaft seiner Frau anVielseitigkeit zu reiten. Der Brite war voll des Lobes für sein Pferd „Zagreb gibt immer einhundert Prozent und ist so konstant geworden, ich muss nur alles richtigmachen, dann kann eigentlich nichts schiefgehen. Wenn man als einer der vorderen Starter auf den Kurs geht, muss man ein bisschen Druck auf die nachfolgenden Starter ausüben und es nicht zu leicht aussehen lassen. Der Boden war fantastisch und nur in den Waldstücken teilweise etwas tief. Großes Kompliment an alle fleißigen Helfer hinter den Kulissen, die uns Reitern trotz des Regens diese tollen Bedingungen ermöglicht haben. Unvorstellbar, was die Organisatoren in der Kürze der Zeit geleistet haben.“

Die erste Nullrunde des Tages zeigte Sarah Bullimore (GBR) mit ihrem erfahrenenReve du Rouet (32,10) und schob sich damit von Platz 10 nach der Dressur auf den dritten Platz nach dem Gelände: „Mein Pferd fühlt sich die ganze Woche schon sehr wohl hier in Luhmühlen und ist heute phänomenal gegangen. Er kann durchaus schwierig sein, aber mittlerweile kann ich ihn ganz gut lesen – wir haben uns in den letzten zwölf Jahren sehr gut kennengelernt. Mit ihm fühlte sich das Gelände ganz einfach an, er hat es wirklich verdient jetzt so weit oben auf der Ergebnisliste zu stehen.“

Die deutsche Fahne hält Andreas Ostholt mit einer sicheren Geländerunde hoch. Errangiert vor dem finalen Springtag derzeit auf Rang 12 (42,40) und war sehr zufrieden mit seinem Ritt: „Ich wollte nicht allzu viel riskieren und bin froh, dass mir dieseSicherheitsrunde gelungen ist.“

Der Finaltag startet morgen um 10:00 Uhr mit der Verfassungsprüfung der LonginesCCI5*-L vor der Haupttribüne. Das abschließende Springen startet um 11:45 Uhr.

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