Oldenburg: Stevens wiederholt Vorjahres-Triumph

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Oldenburg (fn-press). Mario Stevens (Molbergen) und sein Wallach Landano OLD gewannen wie im vergangenen Jahr den Großen Preis von Oldenburg beim Turnier „Agravis-Cup“ in den Weser-Ems-Hallen. In einem dramatischen Stechen verwies der 37-Jährige den Niederländer Gerco Schröder auf den zweiten Platz.

Oldenburg ist einfach sein Turnier: Im vergangenen Jahr gewann Mario Stevens mit dem damals erst achtjährigen Oldenburger Wallach Landano den Großen Preis, und jetzt gelang die Wiederholung. Im nur 50 Kilometer entfernten Molbergen zu Hause, betrachtet Stevens das Oldenburger CSI3* gewissermaßen als sein Heimatturnier. Vor „seinem“ Publikum erneut zu siegen und das noch auf einem selbst gezogenen Pferd – Vater Erich paarte seine Stute Landora seinerzeit mit Lord Pezi an – „das macht mich sehr glücklich“, sagte Stevens, bevor er seinen Ehrenpreis, einen Geländewagen des Sponsors Mitsubishi, durch den Sand der Arena steuerte. Dabei lag der Triumph keineswegs in der Luft. „Es klappte hier nichts, ich war gestern Abend schon fast verzweifelt und ratlos“, erzählte er. Umso schöner, dass das Turnier dann doch noch erfolgreich endete.

Das Stechen des Großen Preises, das acht Paare erreicht hatten, geriet zu einer Schlacht um Sekundenbruchteile. Als Maurice Tebbel (Emsbüren) mit dem rheinischen Hengst Don Diarado (v. Diarado) erstmals unter 35 Sekunden blieb (34,91), dachten viele Beobachter, dass das der Sieg sein müsse. Aber es ging noch flotter. Der Niederländer Gerco Schröder zog mit dem Hengst Glock’s Zaranza an Tebbel vorbei und stellte einen neue Bestmarke auf. 34,65 Sekunden, zu schnell für Denis Nielsen (Isen) und seinen DSP-Hengst Cashmoaker v. Calido I (34,77). Als letzter Starter lag es an Stevens, den holländischen Sieg zu verhindern. Er und Landano gaben alles und gewannen mit zwei zehntel Sekunden Vorsprung erneut den Großen Preis von Oldenburg. So lautete die Rangierung schließlich: Stevens vor Schröder, Nielsen und Tebbel. Marco Kutscher (Bad Essen) und der westfälische Hengst Charco v. Chin Quin wurden Fünfte (0/35,68).   hen

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