Oldenburg: Keller, Hermes und Schmidt siegen

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Oldenburg (fn-press). Als CDI4* hatte das Oldenburger Turnier „Agravis-Cup“ seine internationalen Dressurwettbewerbe ausgeschrieben. Ob Grand Prix, Special oder Kür – in jeder Prüfung feierte das Publikum andere Sieger. Im Grand Prix ritt Hubertus Schmidt (Borchen) zum Sieg, im Special war Marcus Hermes (Nottuln) nicht zu schlagen, und in der Kür dominierte Kathleen Keller (Salzhausen).

Nach sechsmonatiger Turnierpause kehrte der Trakehner Hengst Imperio auf die turniersportliche Bühne zurück. Der 15-jährige Connery-Sohn zeigte sich im Grand Prix in guter Form und konnte mit Reitmeister Hubertus Schmidt im Sattel die Prüfung gewinnen (73,761 Prozent). Knapp fiel die Entscheidung auf den Plätzen zwei und drei aus. Anabel Balkenhol (Rosendahl) und der Trakehner Hengst Heuberger, übrigens ein Sohn von Imperio, wurde von den fünf Richtern mit 72,565 Prozent bewertet, während Ingrid Klimke (Münster) es mit dem Hannoveraner Hengst Franziskus v. Fidertanz auf 72,522 Prozent brachte – Platz drei. Die Rangierung hätte auch durchaus eine andere sein können, da die Platzziffern der Jurymitglieder starke Unterschiede aufwiesen.

Im Grand Prix Special konnten Schmidt und Imperio ihren Sieg nicht wiederholen. Hier setzte sich Marcus Hermes, der für das Gestüt Freiberger Hof in Nottuln reitet, durch. Der 33-Jährige hatte mit dem westfälischen Wallach Zinq Abegglen FH, ein Sohn des niederländischen Hengstes Ampere, den Grand Prix auf Platz vier beendet, im Special reichten 72,17 Prozent knapp für den Sieg. Auf Rang zwei behauptete sich wiederum Anabel Balkenhol mit Heuberger (73,0), gefolgt von Hubertus Schmidt und Imperio (72,574).

Kathleen Keller (Salzhausen) und Ingrid Klimke hatten sich für die Kür entschieden. Kathleen Keller und der Oldenburger San Royal v. San Remo zeigten eine fehlerfreie Kür und wurden mit 76,936 Prozent belohnt. Ingrid Klimke und Franziskus schafften mit 74,835 Prozent das zweitbeste Ergebnis. Auf dem dritten Platz behauptete sich mit der Britin Lara Butler einer der sieben ausländischen Gäste. Die knapp 30-Jährige arbeitet als Bereiterin im Stall des gebürtigen Deutschen Dr. Wilfried Bechtolsheimer. Ihm gehört auch der Oldenburger Wallach Kristjan v. Polarion, mit dem sie in der Kür mit 73,86 Prozent bewertet wurde.

Beim Oldenburger Turnier ging der Qualifikationsreigen für das Finale des Louisdor-Preises für junge Grand Prix-Pferde zu Ende. Dieses findet stets im Rahmen des Frankfurter Festhallenturniers kurz vor Weihnachten statt. In Oldenburg gewann Hubertus Schmidt mit dem neunjährigen westfälischen Hengst Escolar v. Estobar NRW deutlich mit 75,512 Prozent. Die zweitbeste Vorstellung gelang Ingrid Klimke im Sattel des zehnjährigen Hannoveraner Wallachs Dante v. Welfenadel (72,767), Dritte wurde Jil-Marielle Becks (Senden) mit dem Westfalen Damon’s Satelite NRW v. Damon Hill. Mit dem Wallach hatte die 21-Jährige im Sommer Team-Gold und Einzel-Silber bei der Europameisterschaft der U25-Reiter gewonnen (72,349).   hen

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