Neues Grand Prix-Format beim London-Weltcup

Neues Grand Prix-Format beim London-Weltcup

Die einen halten es für die Demontage des klassischen Grand Prix, die anderen für einen lohnenswerten Versuch: Londons Weltcup-Veranstalter haben einen Pilotversuch über zwei Jahre genehmigt bekommen, der den klassischen Grand Prix de Dressage auf fünf Minuten verkürzt. Außerdem wird für jede Vorstellung ein Musiker die passende Untermalung für Pferd und Reiter aussuchen und nach dem Grand Prix geht es nicht sofort zum Warm-down in die Abreitehalle, sondern das Paar bleibt in der Arena, bis die Noten bekannt gegeben werden. Zuschauer dürfen parallel mitrichten und außerdem soll es ein kurzes Interview geben nach jedem Ritt. Ziel der gesamten Übung ist es, den Grand Prix für Zuschauer interessanter zu machen, etwa so wie die Kür. Richard Davison, Dressurexperte beim Veranstalter der Royal Olympia Horse Show in London sieht die Idee als Beitrag dazu, den Sport noch attraktiver für die Zuschauer zu machen. Den Chef des FEI Dressur-Komitees, Frank Kemperman wird das wohl auch erfreuen. Der Aachen-Chef aus den Niederlanden hat vor Jahren bereits selbst den Wunsch geäußert, die großen Dressurprüfungen attraktiver zu gestalten. Mit Spannung darf man darauf warten, was wohl rausfliegt oder verkürzt wird in der Lektionsfolge…. 

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