DM Reining: Elias Ernst verteidigt seinen Titel

FN Logo (Herkunft: FN)
FN Logo (Herkunft: FN)

Der alte ist auch der neue Deutsche Meister. Elias Ernst hat bei den Deutschen Meisterschaften Reining, die im Rahmen der „Breeders Futurity 2018“ stattfanden, mit seinem 13-jährigen American Quarter Horse Hengst USS N Dunit seinen Titel verteidigt. Ausrichter der Deutschen Meisterschaft war in diesem Jahr die National Reining Horse Association (NRHA).

Mit einem Score von 221 setzte sich Elias Ernst (Windeck) souverän gegen das zehnköpfige Starterfeld durch und fügte seiner Erfolgsbilanz mit USS N Dunit eine weitere Medaille hinzu. Die beiden waren unter anderem 2017 Deutscher Meister, 2016 Deutscher Vize-Meister, holten Einzel-Bronze bei der EM 2015 in Aachen und zwei Mal Mannschaftssilber bei der EM (2015 und 2017) sowie Mannschaftssilber bei der WM 2016. „Das war unglücklich gelaufen, dass Elias an den Weltreiterspielen nicht teilnehmen konnte, daher freut es mich ganz besonders, dass er hier gewonnen und die Saison so für ihn noch ein versöhnliches Ende genommen hat“, erklärte Bundestrainer Nico Hörmann. 

Der Vize-Titel ging an die Deutsche Meisterin von 2016, Julia Schumacher (Bitz) mit Coers Little Tyke. Die 32-Jährige, die vor vier Wochen noch mit der deutschen Mannschaft und ihrem achtjährigen American Quarter Horse Hengst bei den Weltreiterspielen in Tryon die Bronzemedaille geholt hat, kam auf einen Score von 218 und gewann damit Silber. „Das Saisonziel bei Julia war ganz klar Tryon, daher ist es völlig normal, dass ihre Leistungskurve da jetzt ein kleines bisschen nach unten gegangen ist und sie das hier jetzt nicht haushoch gewonnen hat, alles andere hätte mich auch sehr gewundert“, erklärte der Bundestrainer. 

Um die Vergabe der Bronzemedaille wurde es dann noch einmal spannend. Denn Verena Klein (Bünde) mit Smart Like Custom wie auch Alexander Ripper (Fürth) mit VH A Little Bit kamen mit einem Score von 217,5 aus der Ostbayernhalle. So gab es ein Stechen um Platz drei, das Verena Klein mit einem halben Punkt Vorsprung gewann und sich über die Bronzemedaille freuen konnte. Platz vier ging somit an Alexander Ripper, der sich mit seinem zweiten Pferd Bay Gunner mit 217 Punkten auch noch Platz fünf sicherte. 

Stechen um Bronze auch bei den Jungen Reitern
Auch in der Altersklasse der Jungen Reiter gab es ein Stechen um die Bronzemedaille. Michelle Maibaum hatte sich zuvor souverän nach 2013, 2014 und 2015 dieses Mal mit Big Gangster Cash und dem Score von 215,5 ihren vierten Deutschen Meistertitel gesichert. Silber gewann John Wisser (Enspel) mit Steppin Jacson mit einem Score von 209,5. 208 Punkte „showte“ nicht nur Vanessa Engel (Hauenstein) mit Big Time Business, sondern auch Maria Arlt mit N Mahagony Whiz, so dass es zum Stechen kam. Das ging mit 210,5 zugunsten von Vanessa Engel aus, denn Maria Arlt kam auf einen Score von 206. 

Den Deutschen Meistertitel gewann in der Altersklasse der Junioren die 16-jährige Maya mit Fence the Line (Score 207). Die Silbermedaille ging an Merrit Neben auf Smart Art Weasley (205,5), Bronze an Annalena Munz mit Kaliz Golden Licence (204). „Die Junioren sind sehr ordentlich geritten. Die Reiter sind zum Teil ja noch sehr jung und oft auch sehr nervös, aber für das Alter haben sie das solide gemacht und wir haben einiges an Potential erkennen können“, so das Fazit von Bundestrainer Nico Hörmann. evb

Alle Ergebnisse unter www.nrha.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.