Münster: WM-Kandidatinnen gewinnen Dressur

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Münster (fn-press). Bestens besetzt präsentierte sich das kleine, aber feine Dressurfeld beim Turnier der Sieger vor dem Münsteraner Schloss dem Publikum. Mit Helen Langehanenberg (Billerbeck), Dorothee Schneider (Framersheim) und Ingrid Klimke (Münster) gewannen drei Kandidatinnen der bevorstehenden Weltreiterspiele die Hauptprüfungen Grand Prix, Special und Kür.

Helen Langehanenberg stellte den 16-jährigen Hannoveraner Damsey v. Dressage Royal zu einem letzten Form-Check vor, schließlich ging es auch für dieses Paar um die Nominierung für die Weltreiterspiele, die am 11. September in Tryon/USA beginnen. Der elegante Hengst meisterte das Grand Prix-Pensum nahezu fehlerfrei und wurde von den Richtern mit 77,1 Prozent bewertet. Wie berichtet, gab der Dressurausschuss nach dem Grand Prix das Tryon-Team bekannt, dem Soenke Rothenberger mit Cosmo, Dorothee Schneider mit Sammy Davis jr., Jessica von Bredow-Werndl mit TSF Dalera BB (Reserve Zaire), Isabell Werth mit Bella Rose (Reserve Weihegold OLD oder Emilio) sowie als Reservistin Helen Langehanenberg mit Damsey FRH angehören. Platz zwei im Grand Prix belegte Dorothee Schneider mit ihrem zehnjährigen Nachwuchspferd Faustus. Der Hannoveraner Wallach von Falsterbo erhielt 76,1 Prozent und verwies den Oldenburger Hengst Dante Weltino OLD v. Danone I mit seiner schwedischen Reiterin Therese Nilshagen auf den dritten Platz (74,5).

Grand Prix-Siegerin Helen Langehanenberg verzichtete mit Damsey auf einen weiteren Start. So konnte Dorothee Schneider mit Faustus nicht nur den Grand Prix Special gewinnen (75,706 Prozent), sondern mit der 14-jährigen Hannoveranerin Fohlenhofs Rock’n Rose auch noch das zweitbeste Pferd stellen. Die Tochter des Rubin-Royal wurde mit 73,176 Prozent bewertet. Auf Platz drei behauptete sich die Irin Judy Reynolds mit dem niederländischen Wallach Vancouver (70,627).

Ingrid Klimke, die bei den Weltreiterspielen bekanntlich in der Vielseitigkeit startet, entschied sich in Münster für die Kür. Nach Platz vier im Grand Prix führte sie den zehnjährigen westfälischen Hengst Franziskus v. Fidertanz zum Kür-Sieg mit 76,1 Prozent. Es war eine knappe Entscheidung, denn zwei Richter hatten Heiner Schiergen (Krefeld) mit dem niederländischen Hengst Aaron an der Spitze gesehen (75,825). Auf dem dritten Platz folgte die Bayerin Victoria Michalke (Isen) mit dem Oldenburger Hengst Dance On OLD v. Dream of Heidelberg (74,2).    hen

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