Anke Simon wird Süddeutsche Berufsreiterchampionesse 2018!

Das Siegertreppchen beim süddeutschen Berufsreiterchampionat (Foto: Löhr)
Das Siegertreppchen beim süddeutschen Berufsreiterchampionat (Foto: Löhr)

Was muss das für ein Wochenende für Anke Simon sein! Am Donnerstag und Freitag sicherte sie sich ihre ersten S-Siege und heute wird sie zur Süddeutschen Berufsreiterchampionesse gekürt. Das Finale des Süddeutschen Berufsreiterchampionats ist einer der Höhepunkte des Marbacher Dressurfestivals. Anders als in anderen Finalprüfungen, müssen sich die Profis hier auch auf den Pferden ihrer Mitbewerber beweisen. Und das in der Schweren Klasse – gar nicht so einfach. Nur fünf Minuten bleibt den Reitern, sich auf das fremde Pferd einzustellen. Das einzige was verändert werden darf, ist die Länge der Steigbügel. Der Pferdewechsel war in diesem Jahr besonders spannend, weil die drei Finalpferde sehr verschieden waren. Da wäre zum einen der sehr erfahrene 1,86 Meter große Twenty Four von Anke Simon (RV Ilsfeld), mit dem auch die anderen beiden Finalisten Renate Gohr-Bimmel (PSG Wellerhof Asbach) und Pieter van der Raadt (RF Horrenberg-Balzfeld) am besten zurecht kamen und der schließlich zum besten Pferd gekürt wurde. Oder FBW San Disco von Pieter van der Raadt, mit dem die Finalisten die größten Mühen hatten. Renate Gohr-Bimmels Trakehnerwallach Univers war wohl das unerfahrenste Pferd, das aber „seine Sache ganz gut gemacht hat“ wie sie zufrieden die Ritte kommentierte. Bei der Siegerehrung konnte sich Anke Simon dann die Freudentränchen doch nicht mehr verkneifen und sagte nur noch „Ich bin total überwältigt.“ Zweiter im Gesamtclassement wurde Pieter van der Raadt, gefolgt von Renate Gohr Bimmel auf dem dritten Platz.

Strahlende Siegerin: Anke Simon (Foto: Löhr)

Bei der Qualifikation zum Gert-Gussmann Cup, einer Dressurpferdeprüfung der Klasse A für vierjährige Pferde, hatte Andrea Dlugos (RSG Ostalb) mit Faris Toni die Nase vorne. Lukas Maier (RFV Forst) folgte mit Dix auf Platz zwei, vor Antje Katona (RSZ Hohenzollern) mit Quincy Gold. Das Finale dieser Turnierserie wird im November im Rahmen des Marbacher Wochenendes ausgetragen.

Auch wenn der FAB Amateurcup im vergangenen Jahr zum letzten Mal ausgetragen wurde, waren sich die Macher des Marbacher Dressurturniers schnell einig. Die Amateurreiter sollten weiterhin einen festen Platz im Programm bekommen. In der Dressurprüfung Klasse S*- Prix St. Georges verwies Anett Böhm (RC Bretten) ihre Konkurrenten auf die Plätze. Mit 12 Punkten Vorsprung siegte sie mit dem 8-jährigen Oldenburger-Wallach Blackmoney. Carina Harnisch (RFV Crailsheim) folgte im Sattel von Sunrise. Den dritten Platz teilten sich Anna Heinrich (RFV Mössingen) und Angela Kraut (RV Balingen) mit Michelangelo und Royal Ulan. Die besten 12 Teilnehmer dieser Prüfung qualifizieren sich für die Finalprüfung am Sonntag um 13:00 Uhr, einem St. Georg Special.

Der Kurz Grand Prix, eine S***-Dressur, ist buchstäblich die Hauptprobe für die anspruchsvollste Prüfung des Marbacher Dressurfestivals, dem Grand Prix de Dressage, der traditionell am Sonntagnachmittag stattfindet. Fano, das jüngste Pferd im Starterfeld bewies seine Klasse und sicherte seiner Reiterin Jasmin Schaudt (RFV Herbertingen) den Sieg. Auch der zweite Platz ging nach Herbertingen. Der amtierende baden-württembergische Meister Young Shik Hwang piaffierte mit Despino auf Rang zwei, gefolgt von Sandy Kühnle (PF Saurach) im Sattel von Amaretto.

Jasmin Schaudt bezeichnet ihn als Genie: Fano von Fiorano (Foto: Löhr)

Neben den sportlichen Wettkämpfen gibt es Gestütsführungen an allen Turniertagen um 13:30 und 15:00 Uhr. Der Eintritt zum Turnier ist frei.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.dressurfestival-marbach.de.

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