EM Pony: Deutsches Dressurteam holt Titel

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Bishop Burton/GBR (fn-press). Die erste Medaillenentscheidung bei den Pony-Europameisterschaften im britischen Bishop Burton ist gefallen – zugunsten des deutschen Dressurteams. Mit 226,286 Punkten verwies das Quartett von Bundestrainerin Conny Endres die Mannschaften aus Dänemark (219,028 Punkte) und den Niederlanden (218,715 Punkte) auf die Plätze. Das Team von Gastgeber Großbritannien landete auf Platz vier.

Den Grundstock für den deutschen Sieg legten Jana Lang (Schmidgaden) mit NK Cyrill und Julia Barbian (Düsseldorf) mit Der Kleine König bereits am ersten Tag. Mit 74,514 beziehungsweise 74,343 Prozent setzen sie sich an die Spitze des Starterfeldes. Nur zwei Paare konnten dieses Ergebnis noch toppen. Allen voran Teamkollege Moritz Treffinger aus Oberderdingen, der mit Top Queen H 77,429 Prozent das insgesamt beste Ergebnis dieser Prüfung erzielte. „Er ist wirklich toll geritten, hat alles auf den Punkt gebracht“, sagt Bundestrainerin Conny Endres über den „Shooting Star“ in ihrer Mannschaft. Und noch ein junger Mann konnte das ansonsten weitgehend weiblich besetzte Starterfeld in Schach halten: Alexander Yde Helgstrand, Sohn des dänischen Dressurreiters Alexander Helgstrand. Im Sattel von Adriano B verließ er mit 75,371 Prozent das Viereck auf Platz zwei. Mit seinem Topergebnis verhalf er auch dem dänischen Team, das zur Halbzeit noch an dritter Stelle gelegen hatte, zur Silbermedaille.

Anders als im vergangenen Jahr war die Goldmedaille für die Deutschen allerdings zu keiner Zeit in Gefahr, auch wenn Schlussreiterin Lucie-Anouk Baumgürtel (Nottuln) für eine kleine Überraschung sorgte. Ihr Pony ZINQ Massimiliano FH hatte zu Beginn einige Probleme und ging erst im Laufe der Prüfung wieder annähernd in gewohnter Form. „Wir wissen auch noch nicht, was ihn da gestört hat. Er ging schon in der Vorbereitungshalle icht ganz wie sonst. Aber Lucie hat das noch richtig gut nach Hause gebracht“, sagt Endres. Mit 72,286 Prozent kam die zweimalige Triple-Europameisterin bei ihrem ersten Auftritt allerdings nicht über Platz sieben hinaus.

Für Bundestrainerin Conny Endres ist es die 32. Goldmedaille, die sie mit ihren Teams bei Europameisterschaften feiert. Nur selten reichte es einer deutschen Mannschaft in den vergangenen 40 Jahren seit der ersten Pony-EM 1978 in Le Touquet in Frankreich „nur“ zu Silber. So beispielsweise 2010 in Bishop Burton. „Dieser Bann wäre nun auch gebrochen“, sagt Endres doppelt erfreut über den aktuellen Erfolg. Hb

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