MIT VIDEO: Zweiter Sieg in Folge für Ahlmanns Caribis Z im Allianz-Preis

Dem Sieger gratulieren ALRV-Aufsichtsratsmitglied Stefanie Peters und Dr. Hans-Jochen Schübbe, Leiter der Vertriebsdirektion Köln, Allianz Deutschland.
Dem Sieger gratulieren ALRV-Aufsichtsratsmitglied Stefanie Peters und Dr. Hans-Jochen Schübbe, Leiter der Vertriebsdirektion Köln, Allianz Deutschland.

A wie Ahlmann, A wie Allianz-Preis – schon 2017 hatte Christian Ahlmann mit Caribis Z in dem 1,55 Meter-Springen mit Siegerrunde die Nase vorn. Genau ein Jahr später wiederholten sie diesen Erfolg beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2018. 

47,75 Sekunden brauchten Christian Ahlmann und der nun elfjährige Caribis Z für die Siegerrunde. Bei 48,04 Sekunden stoppte die Uhr für den zweitplatzierten Hans-Dieter Dreher auf Berlinda. Luciana Diniz (POR) und Camargo wurden Dritte nach einer 50,34 Sekunden-Runde.

Christian Ahlmann hatte sich nichts Bestimmtes vorgenommen für das heutige Springen, sagte aber: „Für Caribis Z war das heute der Große Preis.“ Der Zangersheider Hengst war lange verletzt. Aachen ist erst sein viertes Turnier dieses Jahr. „Insofern war ich überrascht, dass alles schon so funktionierte“, so Ahlmann. Allerdings räumt er auch ein: „Caribis fühlt sich besonders wohl auf dem Platz. Es gibt Pferde, die haben hier in Aachen noch mal 20, 30 Prozent mehr Leistungsvermögen, und andere werden hier ganz klein.“ Wie sich das anfühlt, beschreibt der Bronzegewinner mit der Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro so: „Wenn man ins Stadion einreitet, bekommen alle Pferde erst einmal große Augen und wissen gar nicht, wo sie hin sollen. Manche legen das während des gesamten Parcours nicht ab. Andere legen den Schalter um, sobald es Richtung Sprung geht. Pferde wie Cöster und Codex (seine ehemaligen Erfolgspferde, Anm. d. Red.) haben sich auf diesem Platz sofort wohlgefühlt. Das kann man ihnen nicht beibringen. Entweder das ist da, oder nicht.“

Insofern stehen die Chancen wohl gut, dass Caribis Z in die Fußstapfen dieser erfolgreichen Pferde von Ahlmann tritt. Er selbst ist da zuversichtlich und nennt in diesem Zusammenhang auch die Namen Tokyo und Clintrexo, mit denen er hier ebenfalls am Start ist. Einer von letzteren soll morgen im Rolex Grand Prix an den Start gehen. Noch rechnet Ahlmann sich keine großen Chancen mit ihnen aus. „Aber sie sind auf einem sehr guten Weg und ich habe die Hoffnung, dass sie im nächsten Jahr so weit sind!“ 

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