Huanying China

Traditioneller chinesischer Löwentanz im Herzen von Aachen - der CHIO macht's möglich. Foto: CHIO Aachen/ Andreas Steindl
Traditioneller chinesischer Löwentanz im Herzen von Aachen – der CHIO macht’s möglich. Foto: CHIO Aachen/ Andreas Steindl

Es ist zur längst Tradition geworden, dass das Partnerland des CHIO Aachen auf dem Aachener Marktplatz empfangen wird. Und so strömten auch am Montagabend die Aachener vor das historische Rathaus, um dabei zu sein, als sich das diesjährige Partnerland China mit einer spannenden Show aus Akrobatik, Musik, Kultur und Tanz im Herzen der Stadt präsentierte – und so einen kleinen Vorgeschmack auf die Eröffnungsfeier (20.15 Uhr WDR live) gab. 

„Wir haben heute nicht nur besonderes Wetter bestellt, sondern auch ein besonderes Partnerland an unserer Seite. Ganz Besonders freue ich mich darüber, dass die Gemeinschaft der in Aachen lebenden Chinesen heute bei diesem Empfang und morgen bei der Eröffnungsfeier mitmacht“, so Carl Meulenbergh, Präsident des CHIO-Veranstalters Aachen-Laurensbregr Rennverein e.V. (ALRV). Oberbürgermeister Marcel Philipp wies in seinen Begrüßungsworten darauf hin, dass China schon seit Jahrzehnten einen festen Platz in der Kaiserstadt hat: „Es gibt zahlreiche Verbindungen zwischen Aachen und China. Wir haben seit 32 Jahren eine Partnerschaft mit Ningbo, es gibt Schüleraustausche, Wirtschaftsbeziehungen und viele Besucher aus China. Es ist jetzt eine große Freude, das auch im Pferdesport zelebrieren zu können.“

Noch bevor der außergewöhnliche Kutschenkorso mit den Aachener Stadtreitern und den Standartenreitern an der Spitze um 18 Uhr den Marktplatz erreichte, stimmten das CHIO-Maskottchen Karli und Musiker Liang Dong auf das einstündige Open-Air-Fest ein. Es folgte eine phantasievolle, teils mit Poesie gespickte, Show. Nicht nur zwei Pferde aus der weltberühmten Terrakotta Armee stolzierten über das Kopfsteinpflaster, auch der Löwentanz – ein alter fernöstlicher Brauch zu Trommeln und Zimbeln – war mit von der Partie. Gelenkigkeit, jede Menge Geschick und Ästhetik bewiesen verschiedene Künstler des Chinesischen Nationalcircus, welche die chinesische Akrobatikkunst mit ihrer 2000-jährigen Geschichte aufleben ließen.

Auch die in der Kaiserstadt lebende chinesische Gemeinschaft war Teil des Programms. Der Kinderchor der chinesischen Schule gab ein poetisches Lied zum Besten – eine Ode an die Jasminblüte. Begleitet wurden die jungen Musiker von der Mezzosopranistin Sissi Qi Wang, dem A-cappella-Chor der RWTH Aachen und dem traditionellen Instrument Erhu gespielt von Yao Wang. Der Traditionsverein der chinesischen Wissenschaftler und Studenten Aachen verzauberte mit einer „getanzten“ Modenschau, bei der phantasievolle Kleidungen aus unterschiedlichen chinesischen Dynastien gezeigt wurden. Hier traf Moderne auf Tradition! Zum Finale bewiesen vier junge Damen regelrechte „Schlagfertigkeit“. Die Gruppe „Manao – Drums of China“ eröffneten bereit 2008 die Olympischen Spiele in Peking. Nun sorgten sie mit ihrer Kunst an den Schlagwerken für einen gewaltigen Trommelwirbel in Aachen.

Aus Düsseldorf reiste zudem Wenbo He, Konsul für Kultur vom Generalkonsulat der Volkrepublik China, an: „Es hat mich sehr gefreut, dass China als diesjähriges Partnerland für das Weltfest des Pferdesports ausgewählt wurde.“ NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der diese Veranstaltung auch schon im vergangenen Jahr besucht hatte, kündigte an: „Ich freue mich sehr über dieses Partnerland. Gleichzeitig können wie den chinesischen Gästen zeigen, wie gut Aachen ein solches sportliches Großereignis gestalten kann.“

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