Saurens Diplomat der Überraschungssieger in Köln

Diplomat siegt unter Andrasch Starke in der Meilen-Trophy, Gr.2 (Foto: Marc Rühl)
Diplomat siegt unter Andrasch Starke in der Meilen-Trophy, Gr.2 (Foto: Marc Rühl)

Große Überraschung in der Meilen Trophy (Gruppe II, 55.000 Euro, 1.600 m) am Sonntag auf der Galopprennbahn in Köln: Der im Besitz von Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren stehende und von Jean-Pierre Carvalho in Bergheim vorbereitete Diplomat gewann als 118:10-Außenseiter unter Top-Jockey Andrasch Starke dieses Top-Ereignis.

Der im Februar noch im Wüsten-Emirat Katar stark gelaufene siebenjährige Teofilo-Sohn, zuletzt Fünfter im Großen Preis der Dortmunder Wirtschaft, überrollte als längster Außenseiter im sechsköpfigen Feld von vierter Position die Konkurrenz und war am Ende noch sehr sicher voraus. 32.000 Euro Siegbörse gab es für den achten Karrieretreffer beim 47. Start für Diplomat, der seine Gewinnsumme auf 287.299 Euro steigerte.

Bis weit in die Zielgerade hatte Palace Prince für eine sehr flotte Fahrt gesorgt, gefolgt von dem Favoriten Millowitsch und der Stute Malakeh. Dahinter klaffte schon eine Lücke zu Diplomat vor Degas, der erst am Donnerstag bei einer Auktion in Newmarket in den Besitz von Eckhard Sauren gewechselt war, und Wonnemond.

Auf der Zielgeraden kämpfte Palace Prince zunächst mit Malakeh, die jedoch innen wenig Platz vorfand, und Millowitsch, der bald auf dem Rückzug war und nur auf dem letzten Platz landete. Doch als Diplomat eingesetzt wurde, hatte er bald die Spitze erobert und schnell die Weichen auf Sieg gestellt. Es war ein beeindruckender Triumph des erst seit wenigen Wochen von Mario Hofer zu Jean-Pierre Carvalho gewechselten Hengstes.

Carvalhos erster Kommentar: „Das Pferd kennt seinen Job. Diplomat ist von der Tagesform abhängig. Heute hat er sich wohl gefühlt und seine alte Klasse gezeigt.“

Schnellstes Pferd war am Ende Wonnemond, der vom letzten Platz regelrecht angeflogen kam, aber Diplomat nicht mehr erreichen konnte, der locker mit anderthalb Längen siegte. Hinter dem starken Wonnemond war schon etwas Abstand zu Malakeh auf Platz drei, die bei einer glatten Passage noch wesentlich gefährlicher geworden wäre. Palace Prince musste schließlich passen, während Degas seinen Speed vermissen ließ und als Fünfter nur Millowitsch hinter sich lassen konnte.

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