CDI4* LEUDELANGE: Mit Geländetraining zum Grand Prix Sieg

USA mit Rosamunde. Foto: Steffen Peters
USA mit Rosamunde. Foto: Steffen Peters

„Wir haben uns Zeit gelassen, viel Zeit“, erklärt ein rundherum zufriedener Steffen Peters im Anschluss an seinen Sieg auf Rosamunde im Grand Prix presented by Dressage Grand-Ducal beim CDI4* Leudelange. „Nach dem Weltcup-Finale 2017 ging Rosamunde kein Turnier mehr. Statt dessen haben wir sehr intensiv daran gearbeitet, ihre Power und ihren Ehrgeiz besser kontrollieren zu können.“ So hätte u.a. auch Geländetraining auf dem Programm gestanden. „Etwa sieben Monate hat es gedauert. Rosamunde ist nun deutlich relaxter, wartet auf meine Hilfen und hat auch viel mehr Kraft bekommen.“ Davon zeugt die Siegesserie Anfang des Jahres in Del Mar/USA, vordere Plätze bei der für die US-Reiter verpflichtenden WM-Sichtung in Rotterdam/NED und nun der Sieg mit 75,65 Prozent in der Grand Prix Qualifikation für die Kür am Samstag unter Flutlicht. „Wir sind zum ersten Mal in Leudelange und wirklich begeistert. Der Boden hat unter den Regenfällen des gestrigen Tages nicht gelitten. Mit den beiden Reithallen stehen zudem ideale Abreitemöglichkeiten zur Verfügung. Alle sind super freundlich. Es ist toll hier.“ 

Zu den Chancen des US-Teams bei den Weltreiterspielen im heimischen Tryon will sich Steffen Peters nicht äußern: „Wichtig ist, dass wir eine unheimliche Harmonie im Team haben und uns sehr konzentriert auf das Saisonziel vorbereiten.“ Gesetzt seien bislang nur die Weltranglistenzweite Laura Graves und er selbst. Für die noch vakanten Teamplätze drei und vier dürfte sich die Zweitplatzierte des Grand Prix, Ashley Holzer mit Havanna ins Spiel gebracht haben. Mit 71,93 Prozent lag sie hauchdünn vor dem Dritten Sascha Schulz. Der Luxemburger hatte seinen Lusitano Dragao das Figueiras gesattelt: „Vor allem begeistert mich die Konstanz und auch die Coolness von Dragao, der sich von den Veränderungen auf ‚seiner‘ Anlage überhaupt nicht irritieren ließ.“ Seine Kür wird er zu klassischer Musik reiten, genau wie zuletzt beim Sieg des Paares in Mariakalnok und Rang zwei in Brünn.

Platz vier im Grand Prix sicherte sich mit 70,19 Prozent die Portugiesin Maria Caetano auf ihrem Lusitanohengst Coroado vor der Belgierin Isabel Cool auf Aranco V (69,93 Prozent). 

Im St. Georges der Kleinen Tour verwies die ebenfalls aus Belgien angereiste Anke Moordtgat auf ihrer KWPN Stute Estee Lauder die beiden Niederläner Gigi an der Leest auf Evita B (69,70 Prozent) und Geert Jan Raateland auf Painted (69,05 Prozent). Vierte wurde die Luxemburgerin Fie Christine Skarsoe auf Shy Boy (68,94 Prozent).

Weitere Infos auf www.dressage-grand-ducal.com

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