Klassischer Krönungstag für die Stuten in Düsseldorf

Malakeh siegt unter Marc Lerner im Henkel-Stutenpreis, L. (Marc Rühl)

Klassischer Krönungstag für die dreijährigen Stuten am Sonntag auf der Galopprennbahn in Düsseldorf: In den Wempe 98. German 1.000 Guineas (Gruppe II, 125.000 Euro, 1.600 m, 6. Rennen um 16:30 Uhr) wird die Königin und erste klassische Siegerin der Rennsaison 2018 gesucht. Natürlich rückt ein erlesenes Feld von elf Pferdedamen hier in die Boxen ein.

Nach den beiden Erfolgen der Engländerinnen Unforgetable Lady und Hawksmoor in den Jahren 2016 und 2017 kommt mit Nyaleti (Joe Fanning) diesmal eine Hoffnung aus dem englischen Erfolgsstall von Mark Johnston. Als Gruppe- und Listensiegerin dürfte sie in der Favoritenrolle stehen. Auenperle (Nicolas Guilbert) reist aus der Schweiz nach Düsseldorf, Love Connection (Maxim Pecheur) aus Tschechien.

Aber auch die deutschen Pferde sind stark gerüstet. Der Spexarder Trainer Andreas Wöhler versucht, an seine beiden Siege aus 2014 und 2015 anzuknüpfen und bietet gleich zwei interessante Kandidatinnen auf: Die Auenquellerin Go Rose (Bauyrzhan Murzabayev) unterlag in einem Listenrennen auf dieser Bahn nur ganz knapp gegen Malakeh (Marc Lerner), die von dem Kölner Aufsteiger Henk Grewe für Darius Racing wieder mit Ambitionen gesattelt wird. Die Wöhler-Stute Queens Harbour (Jozef Bojko) war damals für Dubai-Großbesitzer Jaber Abdullah als Dritte in einem engen Endkampf ebenfalls dichtauf.

Auch Schiergen bestens gerüstet

Zusätzlich zur Neuauflage dieses Dreikampfs kommen aber auch andere versprechende Ladies an den Start. Erste Chancen sollte Binti Al Nar (Andrasch Starke) haben, die für den ebenfalls in Köln ansässigen Trainer Peter Schiergen gerade in einem Listenrennen in Paris Longchamp nur minimal geschlagene Zweite war. Er sattelt mit der Brümmerhoferin Angelita (Alexander Pietsch) auch die Zweite aus dem Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen.

Das Champion-Quartier von Markus Klug ist mit Suada (Adrie de Vries) dabei, der Dritten aus der Kölner Vorprüfung. Klug gegenüber German Racing: „Suada lief im Schwarzgold-Rennen sehr gut und sollte auch diesen Sprung bewältigen.“

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