Bützje erobert die Herzen der Kölner Galopp-Fans

Bützje erobert die Herzen der Kölner Galopp-Fans

Kölscher Triumph im Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m) am Sonntag vor 11.500 Zuschauern auf der Galopprennbahn in Köln: Die dreijährige Stute Bützje (das Wort für Kuss im Dialekt der Domstadt) aus dem Champion-Stall von Markus Klug in Rath-Heumar gewann unter Jockey Andreas Helfenbein zur Quote von 50:10 diese wichtige Vorprüfung für die klassischen 1.000 Guineas am 27. Mai in Düsseldorf.

Ihr Besitzer Holger Renz ist bekannt dafür, dass seine Pferde alle Namen tragen, die mit seiner Heimatstadt Köln in Verbindung stehen. Nach dem Klassepferd Millowitsch scheint er nun ein weiteres Ass in seinen Reihen zu haben, denn es war beeindruckend, wie die vom Stall 5-Stars gezogene It’s Gino-Tochter, die bei der BBAG-Herbstauktion 2016 nur 5.500 Euro gekostet hatte, Start-Ziel die Konkurrenz beherrschte.

Die Stimmung auf der Rennbahn in Köln-Weidenpesch kannte keine Grenzen mehr, als Bützje schon  mit mehreren Längen Vorsprung die Zielgerade erreichte und sich immer mehr absetzte. Schon weit vor dem Ziel gab es keinen Zweifel mehr an dem mit 32.000 Euro honorierten Erfolg der Stute, die nach ihrem Sieg Anfang Oktober auf dieser Bahn anschließend im Preis der Winterkönigin in Baden-Baden mehrere Mitkonkurrenten vor sich hatte dulden müssen und als vermeintlich schwächste der drei Kandidatinnen ihres Betreuers im achtköpfigen Feld galt.  Aber nun katapultierte sich Bützje schlagartig in eine der Favoritenrollen für den ersten Stuten-Klassiker.

Siegreiter Andreas Helfenbein (50) in einem ersten Statement: „Bützje ist eine reine Galoppiererin, die aus einer großen Aktion immer zulegen kann. Sie hat die Konkurrenz in Grund und Boden gelaufen. Die 1.000 Guineas sind nun sicher eines der Hauptziele. Ich hatte solch einen guten Start in die Saison gar nicht erwartet, aber Alter schützt vor Siegen nicht.“

Trainer Markus Klug ergänzte: „Bützje hatte sich in der Arbeit entsprechend angeboten. Sie muss an der Spitze gehen, da sie eine große Aktion besitzt. Ich bin mehr als zufrieden. Natürlich steuern wir nun die Guineas an.“

Sieben Längen hinter der imponierenden Gewinnerin Bützje machte die Favoritin Angelita zwar noch viel Boden gut, aber mehr als Rang zwei war nicht mehr möglich. Dennoch lief die Brümmerhoferin ebenso wie Suada als Dritte ein sehr anständiges Rennen. Letztgenannte komplettierte die Top-Ausbeute für Markus Klug, dessen dritte Teilnehmerin Dina lange Zweite war, am Ende aber noch hinter der gesteigerten Wierland als Fünfte über die Ziellinie kam. Die Engländerin Dance Me spielte ebenso wie La Magique und Queens Beauty dahinter keinerlei Rolle.

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