Freilaufwettbewerb: Luis in Love folgt Lola

Freilaufwettbewerb: Luis in Love folgt Lola

Beim Freilaufwettbewerb des Pferdezuchtverbandes Baden-Württemberg ausgetragen am 11. März 2018 im Haupt- und Landgestüt Marbach hat es einmal mehr mächtig „gescheppert“. Der Ausbildungsstall von Matthias Schepper aus Römerstein nutzt jährlich den Freilaufwettbwerb um die Qualität seiner Aufzucht und Ausbildung von jungen Pferden unter Beweis zu stellen. Neben dem Sieger Luis in Love stammt auch die auf Rang zwei platzierte Stute, sowie die an erster bis dritter Stelle platzierten Pferde der springbetonten Abteilung, sowie die Nummer zwei der Reitponyabteilung aus der Talentschmiede von Matthias Schepper. Mit 26 startenden Pferden war zwar die Quantität eher mau, Zuchtleiterin Dr. Carina Krumbiegel sieht den Einbruch vor allem den Geburtsschwachen Jahrgängen geschuldet, von denen nun der erste Jahrgang dreijährig ist. Dafür glänzten die angetretenen Deutschen Sportpferde und Reitponies qualitativ umso mehr. Unter dem zahlreich erschienenen Publikum befanden sich Championatsrichter und Pferdehändler, die sich den ersten Auftritt der Stuten und Wallache des Jahrgangs 2015 nicht entgehen ließen und die Pferdequalität lobten.

Dressurbetonte Abteilung: Sieg für Luis in Love

Die Nase vorn im Feld der dreijährigen dressurbetont gezogenen Stuten und Wallache hatte der braune Luis in Love. Ein Sohn des Lord Leopold aus einer Mutter von Acordelli – und Kenner kennen diese Kombination von Vererbern des Gestüts Birkhof bereits: Im Vorjahr hatte Luis in Loves Vollschwester, die spätere Vize-Landeschampionesse Lola die Nase beim Freilaufen vorn. Heute steht die Stute im Besitz der Familie Max-Theurer in Österreich und wird auf eine große Dressurkarriere vorbereitet. Luis in Love, aus der Zucht von Anna-Lisa Schepper und im Besitz von Horst Schepper, vorgestellt von Matthias Schepper siegte mit der Tageshöchstnote von 9,03! Die Richter Norbert Freistedt aus Urspring und Nikolaus Kühn aus Hirschberg zogen die Höchstnoten für diesen sich hoch modern bewegenden Wallach. Kühn beschrieb den Sieger als atemberaubendes komplettes Pferd mit überragenden Grundgangarten und einem harmonischen Gebäude. Wenn die weitere Planung klappt, wird Anna-Lisa Schepper den Sieger Anfang Juli beim Landeschampionat in Tübingen vorstellen.

Über den zweiten Platz freute sich Carsten Grill aus Eislingen. Der Kassier des Verbandes stellte die Quantensprung-Tochter Que Sera G vor, die aus der DSP-Prämienstute Day of Live von Damon Hill abstammt, die auch die Mutter des international erfolgreichen Grand-Prix-Pferdes Dallas ist. Mit einer Endnote von 8,95 belohnte das Richterteam die mit bedeutenden Grundgarten und im besten Typ stehende Stute. Mit einer Endnote von 8,78 platzierte sich Fine Lady auf Rang drei: Die äußerst charmante Tochter des For Romance I – Rubin Royal stammt aus der Zucht von Hans Claus aus Altheim-Zähringen.

 

Springbetonte Abteilung: Sieg für Balloon

Im Feld der springbetonten dreijährigen Pferde siegte ebenfalls dieses Jahr ein Wallach: Balloon, ein Sohn des Bellini Royal aus der Zucht von Ludger Gripshöver in Werne und im Besitz von Fritz Müller und Gertrud Müller aus Börtlingen, die bereits im Vorjahr mit einer Stute, ebenfalls von Bellini Royal, die Siegerin stellten. Balloon siegte mit einer Endnote von 8,58. Norbert Freistedt lobte den über Bellini Royal/Pontifex/Landlord gezogenen Schwarzbraunen für seine exzellenten Grundgangarten und betonte, dass sich die Deutsche Springpferdezucht hinsichtlich der Bewegungsqualität der Pferde auf einem hohen Niveau befindet. Auf Platz zwei, mit einer Endnote von 8,38, platzierte sich Capo di tutti Capi, ein Sohn des Contendro I aus einer Mutter von Argentinus aus der Zucht und im Besitz der Familie Baisch aus Dettingen. Dieselbe stellte auch den auf Rang drei mit einer Endnote von 8,28 platzierten Sohn des Cachassini aus einer Mutter von N-Aldato.

Mary Poppins siegt bei den Reitponies

Im Feld der Reitponies siegte die von Regionalsprecher Alwin Strohmeier aus Bad Dürrheim gezogene Palomino-Stute Mary Poppins. Die Tochter des FS Mr. Right aus einer Mutter von Wolkenstein II glänzte mit einer Endnote von 8,55. Ihr folgte mit einer 8,35 die Stute Chippolina gezogen von Andreas und Lea Niemeier aus Ahaus. Die im Besitz der Familie Baisch aus Dettingen stehende Stute stammt ab von Captain Sparrow aus einer Mutter von FS Maracaibo. Auf Rang drei platzierte sich mit einer Wertnote von 7,95 Night Light. Eine Stute von Noah de Luxe – Dance Star AT aus der Zucht von Katharina Kröger aus Herzebrock-Clarholz und ausgestellt von Monika Geiselhart aus Trochtelfingen.

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