Freddy aktiviert die Hinterhand

Freddy aktiviert die Hinterhand
Ein wichtiger Teil des Reitens und der Dressurarbeit ist die Aktivierung der Hinterhand des Pferdes.

 

Sie ist der Motor des Pferdes und sorgt für die Schub- und Tragkraft.

 

Aber was bedeutet aktiv?

 

Die Hinterhufe sollen mindestens in die Spur der Vorderhufe treten, sodass das Pferd vermehrt Last aufnehmen kann und den Rücken aufwölbt.
Wenn das Pferd nicht genügend unter tritt, kann es keinen Schwung entwickeln, da sich der Pferderücken nicht aufwölbt – folglich läuft das Pferd so auf der Vorhand. Dabei bedeutet Schwung nicht etwa eine imposante Bewegung des Pferdes, sondern das Schwingen der Wirbelsäule bei einer losgelassenen Muskulatur.

 

Freddy soll das Pferd dazu animieren, mit der Hinterhand unter zutreten und den Rücken aufzuwölben.

 

Das System „Freddy“  kann man sowohl beim Reiten als auch beim Longieren verwenden, da auch gerade bei der Longenarbeit die Hinterhand und der Rücken oft vergessen werden.

 

Weitere Übungen , auch in Kombination!

 

Besonders gut geeignet sind Übergänge in allen Gangarten, Tempiwechsel, das Rückwärtsrichten und anschließende Vorwärtsreiten, Seitengänge, sowie Springgymnastik und Stangenarbeit. Auch im Gelände lässt sich die Hinterhand mit Seitengängen oder durch häufiges Bergauf- und Bergabreiten aktivieren. Und zu jedem artgerechten Training gehört auch eine korrekte Boden- und Longenarbeit, bei dem das Pferd ebenfalls dazu gebracht werden kann, mehr Last mit der Hinterhand aufzunehmen.

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