Internationaler Turnierauftakt – Pferdefestival Redefin

Internationaler Turnierauftakt – Pferdefestival Redefin

Redefin – Seit fast zwei Jahrzehnten ist das Landgestüt Redefin Gastgeber für internationalen Sport: Das Pferdefestival Redefin sorgt vom 4. – 6. Mai für ein hohes Maß an Betriebsamkeit auf dem mehr als 200 Jahre alten Gestüt, dass dann zum Treffpunkt für Sport, Zucht und vergnügliche Begegnungen wird.

Paul & Bettina Schockemöhle und ihr Partner Ullrich Kasselmann sind verantwortlich für das internationale Turnier vor dem Portal des Reithauses, das den Mittelpunkt der klassizistischen Anlage darstellt. Schön und einladend – so ist das Pferdefestival gemacht. Karten kosten nur auf den Tribünenplätzen Geld, wer keinen Sitzplatz anstrebt, der darf einfach so über das Gelände bummeln und Dressur- und Springreitern bei der Arbeit und im Wettkampf zusehen. Stichwort bummeln: Dafür bietet sich gleich auf der großen begrünten Rasenfläche die beste Gelegenheit, denn dort sind in schneeweißen Pagoden mehrere Aussteller – und nicht nur aus der Reitsportbranche – untergebracht. Außerdem kann man prima Eis schlecken, Mittagessen, Kaffee trinken und dann auch noch gemütlich im Strandkorb sitzend über “Gott und die Welt” plaudern…..

So einladend und freundlich das Pferdefestival ist, so spannend ist es sportlich. Drei Weltranglistenprüfungen zählen zum springsportlichen Programm und diese Prüfungen gibt es am Samstag und Sonntag. Die “Vorarbeit” dafür wird immer schon am Freitag geleistet, denn dann beginnen alle Touren – klein, mittel, groß und Youngster-Tour – mit den ersten Herausforderungen. Der Clou: Die Springreiter können ihre Pferde zwischen den Touren wechseln, als z.B. in der Kleinen Tour beginnen und in der Mittleren Tour fortsetzen. Den Blick in Richtung Deutsches Spring-Derby lenkt eine besondere Prüfung in Redefin – das Speed-Derby unter Flutlicht am Samstagabend.

Glanzlicht ist ganz klar der Große Preis der Deutschen Kreditbank AG am Sonntag. Den gewann im Mai 2017 Holger Wulschner aus Passin mit BSC Cha Cha Cha –  sehr zur Freude seiner zahlreich versammelten Landsleute. Knapp 24 Stunden zuvor hatte Heiko Schmidt mit dem Sieg im Championat von Lübzer auf seinem Cellestial-Sohn Chap I bereits für Schlagzeilen gesorgt und Michel Hendrix und Marco Kutscher auf die Plätze verwiesen.

Dressur pur im Park
Was den Springreitern der große grüne Platz vor dem Reithaus bedeutet, ist für die Dressurasse das Viereck im Park des Landgestüts. Wunderschön gelegen, mit Blick auf das vollständig sanierte Landstallmeisterhaus und mitten im Grünen. Dort findet sich alljährlich eine wachsende Zahl von Dressurliebhabern ein, flaniert mal schnell zum Abreiteplatz auf der Rennbahn und wieder zurück zum Dressurviereck. Immerhin gibt es ein exquisites Programm. Redefins Pferdefestival bietet stets Qualifikationen zu den Bundeschampionaten der Dressurpferde und vor allem eine Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal –  jener nationalen Serie, die den sieben bis neun Jahre alten Dressurpferden gilt und ein echter Championatslaufsteg ist. Redefin ist die dritte von bundesweit nur zwölf Stationen des Nürnberger Burg-Pokals. Das Tüpfelchen auf dem I sind beim Pferdefestival der Grand Prix de Dressage und der Grand Prix Special.

Junge Europäer – gern gesehene Gäste
Nicht nur den Routiniers im Sattel gefällt und gefiel es gut beim Pferdefestival Redefin, auch die “jungen Wilden” aus Europa kommen liebend gern zu diesem Turnier. Redefin ist neben dem italienischen Arezzo bereits vier Mal Selektionsstation für die Young Riders Academy gewesen – ein internationales Nachwuchsprojekt initiiert vom International Jumping Riders Club (IJRC) und der European Equestrian Federation (EEF). Nominierte junge Talente bis maximal 23 Jahre aus ganz Europa treten in den internationalen Prüfungen an, werden von den Selektoren ausführlich interviewt und auch bei der Arbeit mit den Pferden außerhalb des Prüfungsplatzes beobachtet. Immerhin geht es um ein einzigartiges halbjährliches Praktikum in renommierten Turnierställen wie z.B. bei Marcus Ehning oder Rolf-Göran Bengtsson und um ein Schulungsprogramm in den Bereichen Marketing, Kommunikation, Betriebsführung, Recht, Veterinärwesen und auch die Rolle und Funktion von Verbänden spielt eine Rolle, mentales Training, Sportpsychologie und Selbstorganisation.  

Dog Agility wird größer
Im vergangenen Jahr waren sie erstmals zu Gast mit einer Vorführung, die vier- und zweibeinigen Mitglieder des Hundesportvereins Schwerin und begeisterten mit ihren hochmotivierten Vierbeinern. Jetzt wird das Pferdefestival zum Schauplatz eines Dog Agility-Turniers. Über drei Tage tragen die Hunde und ihre Vorführer Wettkämpfe auf einem Nebenplatz des Geländes aus und mit dabei ist alles  – von ganz kleinen bis zu ganz großen Hunden. Rund 60 Teams werden pro Tag erwartet, die sich in den Agility Parcours beweisen wollen. Am Freitag und Samstag findet jeweils eine Prüfung der Dog-Agility auf dem Hauptplatz vor dem Portal des Reithauses statt. Besucher des Pferdefestivals Redefin haben also gleich zwei gute Gründe für den Turnierbesuch.

Wo gibt es Tribünenkarten?
Sitzplätze auf überdachter Tribüne sind freitags für 10 Euro und am Samstag und Sonntag für jeweils 15 Euro zu bekommen. Wer möchte, kann schon jetzt seine Tickets bekommen unter der Telefonnr. 05492 – 808 262 oder per e-mail an tickets@schockemoehle.de

Informationen zum Pferdefestival Redefin 2018, Impressionen, Nachrichten und Details zu Preisen und Plätzen gibt es im  Internet unter: www.pst-marketing.de. Ganz einfach finden Sie die Veranstaltung unter #PferdefestivalRedefin .

Angreifers Next Chance – Der Start in den Reitsport

Angreifers Next Chance – Der Start in den Reitsport

Neue Situationen, neue Bewegungen und neue Hilfen für den Ex-Galopper Angreifer

Dass Galopp nicht gleich Galopp ist, lernt derzeit das ehemalige Rennpferd Angreifer. Noch im vergangenen Jahr ist das Vollblutpferd Rennen gelaufen, bei denen es im kraftvollen, flachen Galopp möglichst schnell vorankommen sollte. Nun ist der Achtjährige in Turf-Rente und kommt als Wallach nicht für die Zucht in Frage. Für seinen zweiten Lebensabschnitt nach der Rennkarriere heißt es für Angreifer nun noch einmal die Schulbank drücken. German Racing unterstützt Angreifer auf seinem Weg in den Reitsport.

Unter fachlicher Betreuung werden viele Ex-Galopper zu Freizeit-, Dressur-, Spring- oder Vielseitigkeitspferden umgeschult. Diesen Weg beschreitet derzeit auch Angreifer. Auf der Reitanlage Sieben Morgen in Niederkassel wird der Vollblüter von der Pferdewirtschaftsmeisterin Vanessa Grimm ausgebildet. Die 42-Jährige ist Trägerin des goldenen Reitabzeichens, erfolgreiche Dressurausbilderin von Jungpferdeprüfungen bis  zu Dressurprüfungen Kl. S*** und erreichte u.a. das WM-Finale der jungen Pferde im Jahr 2002. An Vollblütern schätzt die Pferdeliebhaberin insbesondere die Ausdauer und die Eleganz.

Vanessa Grimm weiß, dass sie bei der Ausbildung eines ehemaligen Rennpferdes dessen besondere Bedürfnisse berücksichtigen muss. „Im Vergleich zu normalen Reitpferden fällt es Angreifer schwerer den korrekten Drei-Takt im Galopp zu finden, denn der ʹRenngaloppʹ ist eine Gangart im Vier-Takt“, so Grimm. Für Vanessa Grimm ist es sehr wichtig, die bisherige Ausbildung zu kennen, um Angreifer entsprechend an neue Abläufe, Bewegungen und Situationen heranzuführen. Nicht nur neue Hilfen und Bewegungen muss Angreifer lernen, sondern auch seine Muskulatur passt sich an und wird für die neuen Belastungen umgewandelt. Etwas Geduld bei der Umschulung ist daher nötig. Auf schnelle Erfolge muss dennoch nicht verzichtet werden.

Nach rund 1,5 Monaten Umschulung hat Angreifer bereits viele Dinge gelernt: Anbinden auf der Stallgassee, Reiten auf dem Reitplatz und in der Halle, Umgang mit entgegenkommenden Pferden und herumstehenden Hindernissen, Ausreiten sowohl alleine als auch in der Gruppe, Angaloppieren mit einer für Angreifer neuen Hilfe (linksherum einwandfrei, rechtherum noch etwas verbesserungswürdig), über den Rücken laufen. Das Fazit von Vanessa Grimm: „Angreifer hat sich bis jetzt ausschließlich positiv entwickelt. Er ist ein fröhlicher Kerl, immer gut gelaunt mit einer positiven Einstellung zur Arbeit. Er möchte alles richtig machen. Diese Eigenschaft, die Bereitschaft zur Mitarbeit, mag ich an einem Reitpferd besonders.“

Das Projekt „Next Chance“ für Angreifer wurde von der German Racing Next Generation ins Leben gerufen, um den Wallach nach seiner Rennkarriere – Angreifer verbucht sechs Siege, neun Platzierungen und eine Gesamtgewinnsumme von 48.550 Euro – den Weg in eine erfolgreiche zweite Karriere als Reitpferd zu ebnen.

 

Über GERMAN RACING

GERMAN RACING ist die im Jahr 2010 gegründete Dachmarke des Galopprennsports in Deutschland mit dem Ziel der Zentralisierung aller galoppsportlichen Vermarktungen für spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf deutschen Rennbahnen. Galopprennen sind die vom Staat gesetzlich vorgeschriebenen Leistungsprüfungen für eine erfolgsorientierte Tierzucht.

Frischer Wind auf dem Bexter Hof – Lars Meyer zu Bexten übernimmt die Geschicke auf der elterlichen Anlage

Frischer Wind auf dem Bexter Hof – Lars Meyer zu Bexten übernimmt die Geschicke auf der elterlichen Anlage

Auf dem Bexter Hof in Herford herrscht derzeit rege Betriebsamkeit. Die beiden Springreiter-Profis Andreas Kreutzer und David Will ziehen mit ihren Pferden in einigen Wochen um in das neue Domizil nach Damme, das will gut organisiert sein. Mit der Übergabe der Leitung des Hofes von Ulrich Meyer zu Bexten auf den Sohn Lars, soll auch ein neuer Wind durch die traditionsreiche Anlage wehen.

„Das war und ist noch immer eine sehr angenehme Zeit mit Andreas, seinem Team und – seit einigen Monaten – mit David. Wir werden auch künftig in Kontakt bleiben und uns bei der Pferdesuche und der Vermarktung austauschen und behilflich sein“, sagt Lars Meyer zu Bexten, der künftig auf der elterlichen Anlage das Sagen hat. Der frühere Bundestrainer der Junioren/Junge Reiter der  Springreiter, selbst als Aktiver schon Mannschafts-Europameister der Junioren  und Nationenpreis-Sieger –  heute gefragter Lehrgangsleiter rund um den Globus –  hat eigene Pläne für den Bexter Hof.

Sein Konzept für die Anlage fußt auf vier Säulen.  „Natürlich sind unsere etablierten German Friendships ein fester Bestandteil der Planungen“, sagt der 45 jährige Diplombetriebswirt. Die Veranstaltung, die im Zweijahresrhythmus jugendliche Reiter aus aller Welt nach Nordrhein-Westfalen führt, um dort Horsemanship, reiterliche Fähigkeiten und internationale Freundschaften innerhalb einer Woche zu erleben, beschäftigt das Organisationsteam um die Familie Meyer zu Bexten auch in den Zwischenjahren.

Sobald die Stallungen von Kreuzer und Will frei werden, bezieht Lisa Zoller mit ihren Pferden die Boxen. Die Springreiterin wird sich in den Sommermonaten in Herford mit Lars Meyer zu Bexten auf künftige Turniere und die Deutschen Meisterschaften vorbereiten, außerdem wird sie seine Pferde  mit reiten. Mittelfristig – und das ist die zweite Säule – soll ein Profispringreiter in Kooperation hinsichtlich des Trainings und der Betreuung von Schülern und auch der gemeinsamen Pferdevermarktung in die Geschicke des Hofes eingebunden werden.

Die dritte Säule umfasst die Ausbildung junger Pferde auf dem Hof, der mit 60 Fensterboxen, drei Reitplätzen, Reithalle, Führanlage, Longierzirkel, Weiden und Ausreitmöglichkeiten bestens ausgestattet ist.

„Während meiner Bundestrainertätigkeit,  dem Traineramt in Hongkong und der Lehrgangstätigkeit in Deutschland und in mehr als 30 Ländern weltweit, kam immer wieder die Anfrage nach Trainingsmöglichkeiten auf dem Bexter Hof auf. Neben den externen Lehrgängen werde ich deshalb in Zukunft auch vermehrt Trainings- und Lehrgangsangebote vor Ort  realisieren“, sagt der ruhige und stets ausgeglichene  Pferdemann. Dies ist dann die vierte Säule im ambitionierten Konzept des neuen Chefs auf dem Bexter Hof.

Turniervorschau vom 27. Februar bis 4. März 2018

Turniervorschau vom 27. Februar bis 4. März 2018

Braunschweiger Löwen Classics, Internationales Offizielles Springturnier in Wellington und mehr

Internationales Springturnier (CSI3*) „Löwen Classics“ mit HGW-Bundesnachwuchschampionat, Deutschem Hallenchampionat der Springreiter und Deutscher Meisterschaft der Landesverbände im Springreiten vom 2. bis 4. März in Braunschweig

Weitere Informationen unter www.loewenclassics.com

AUSLANDSTARTS

Internationales Offizielles Springturnier (CSIO) vom 27. Februar bis 4. März in Wellington/USA
CSI5*: Markus Beerbaum (Thedinghausen); Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen).

Weitere Informationen unter www.equestriansport.com oder www.gdf.coth.com

Internationales Springturnier (CSI3*) vom 27. Februar bis 4. März in Vejer de la Frontera/ESP
Torben Köhlbrandt (Emsdetten); Sylvie Liebing (Horst-Meterik/NED); Marcel Marschall (Altheim); Pia Meyer (Lagesbüttel); Helmut Schönstetter (Unterneukirchen); Fiona Ungers (Köln); Michael Viehweg (Schrobenhausen); Karin Ernsting (Münster); Vanessa Scheib (Palma de Mallorca/ESP); Nina Ulenberg (Straelen).

Weitere Informationen unter www.sunshinetour.net

Internationales Springturnier (CSI3*) vom 1. bis 4. März in Balvanera/MEX
Melina Schwaab (Trier).

Weitere Informationen unter http://fem.org.mx/v3/

Internationales Dressurturnier (CDI4*/U25/Y) vom 28. Februar bis 4. März in Lier/BEL
CDI4*: Katharina Hau (Altfraunhofen); Svenja Kämper-Meyer (Nottuln); Britta Rasche-Merkt (Meerbusch); Tamara Rehnig (Frankfurt); Andrea Timpe (Hattingen); Benjamin Werndl (Aubenhausen); Alexa Westendarp (Wallenhorst).
CDIU25: Floriene Kienbaum (Ostbevern).
CDIY: Lisa Breimann (Olfen); Kim Brüning (Bremen); Rebecca Horstmann (Ganderkesee); Raphael Netz (Tuntenhausen); Lana Raumanns (Frankfurt); Alexa Westendarp (Ganderkesee).

Weitere Informationen unter www.cdilier.be

Internationales Dressurturnier (CDI3*/U25/J) vom 1. bis 4. März in Nizza/FRA
CDI3*: Lisa-Maria Klössinger (Aicha vorm Wald); Victoria Michalke (Isen).
CDIU25: Lisa-Maria Klössinger (Aicha vorm Wald).
CDIJ: Liselott Marie Linsenhoff (Kronberg).

Weitere Informationen unter www.nicecheval.com/cdi2018

Internationales Fahrturnier (CAI3*) vom 2. bis 4. März in Lisieux/FRA
Andreas Wintgens (Übach-Palenberg); Katja Helpertz (Nettetal); Heike Helpertz (Nettetal).

Weitere Informationen unter E-Mail jan.a@wanadoo.fr

Internationales Distanzturnier (CEI3*) am 2. März in Williston FL/USA
Verena Stock (Müden).

Weitere Informationen unter www.fitsenduranceride.com

Weitere Turniere (*/**) im Ausland mit deutscher Beteiligung
CSIL2*/Ch Abu Dhabi/UAE vom 1. bis 3. März; www.fbma.ae
CSI2*/YH Vilamoura/POR vom 26. Februar bis 4. März; www.vilamouratour.com
CSI1*/2*/YH1* Gorla Minore/ITA vom 28. Februar bis 4. März; www.equieffe.it
CEI1* Le Pontet/FRA vom 3. bis 4. März, E-Mail isabelle.delpuppo@orange.fr

Neuer Boden im Reitsportzentrum Lassee

Neuer Boden im Reitsportzentrum Lassee

Nachdem im Vorjahr der Abreiteplatz im Reitsportzentrum Lassee neu aufbereitet wurde, darf nun die nächste Investition angekündigt werden: Das Geläuf auf dem großen Austragungsplatz wurde von der Firma Magyer Reitplatzbau unter der Leitung von Werner Magyer rundum erneuert, sodass man sich für die kommende Saison auf perfekte Bedingungen freuen darf.

Alles neu für den Mai

„Wir haben den Boden im Dezember schon erneuert, sodass er bis zu unserer Turnierserie im Mai noch ein wenig ruhen kann. Für unser CSN-B von 25.- 27.05.2018 sowie für das Casino-Turnier von 31.05.-03.06.2018 dürfen wir also dank der Firma Magyer und ihrer speziellen, ganz neuen Sandmischung erstklassige Reitbedingungen ankündigen.“, freut sich Gastgeberfamilie Schranz.

Der Reitplatzboden zählt immerhin als wichtiger Erfolgsindikator: Nur wenn die Bedingungen stimmen, fühlen sich Pferd und Reiter wohl. Aus diesem Grund wurde in den letzten Monaten in Lassee stark investiert und sowohl der Abreite- als auch der Austragungsplatz erneuert.

Zwei Wochen Springsport

Der Turnierkalender kann sich mit den zwei Veranstaltungen wieder sehen lassen: Den Beginn macht das von 25.-27. Mai 2018 datierte CSN-B mit den niederösterreichischen Cup-Serien Königshofer Vereinscup, Schoeller Stilspringcup, EQUIVA Einsteiger Trophy, Erreplus Amateurcup.

Nur eine Woche später wird von 31. Mai bis 03. Juni 2018 um die dritte und vorletzte Station des Casino Grand Prix powered by Westfalia geritten. Ebenfalls in die Ausschreibung eingebettet ist die NÖ WKO Trophy 2018 powered by Pegus Horse Fedd, die satte Dotationen verspricht.

Die detaillierten Ausschreibungen folgen.

Terminkalender Reitsportzentrum Lassee:

  • CSN-B von 25.- 27.05.2018
    Königshofer Vereinscup, Schoeller Stilspringcup, EQUIVA Einsteiger Trophy, Erreplus Amateurcup

  • CSN-A* CSN-B von 31.05.-03.06.2018
    NÖ WKO Trophy 2018 powered by Pegus Horse Fedd, 3. Casino Grand Prix powered by Westfalia

Mehr Infos auf www.reitsportzentrum-lassee.at

Neuer Design-Parcours für die Masters Series ausgeliefert

Neuer Design-Parcours für die Masters Series ausgeliefert

Am Veranstaltungsort Hong Kong im Jahr 2013 begann die Zusammenarbeit mit dem ersten Parcours für EEM – dem Erschaffer, Eigentümer und Organisator der renommierten „Masters Series“. Es folgten die Stationen Los Angeles und Paris sowie entsprechende Facelifts und Erweiterungen des Parcours. Zum Auftakt der zweiten Saison der „Longines Masters Series“ 2017 war es schließlich an der Zeit für einen ganz neuen Parcours.

Für die Veranstaltung in Paris Ende letzten Jahres lieferte Beck+Heun 25 nagelneue Sprünge mit Unterstellern, Planken und Gattern. Veredelt wurde der Parcours mit außergewöhnlichen Designs des New Yorker Künstlers Sirichai. So ist er nicht nur robust und transportsicher, sondern auch noch einmalig. Der Künstler war von EEM damit beauftragt worden, das aktuelle Motto der Masters Series „We ride the world“ zu interpretieren. Das Ergebnis sind einzigartige Illustrationen, die von Form, Bewegung und Einfachheit erzählen.

Wer sich – so wie das Team von Beck+Heun Hindernisbau – in den edlen Parcours verliebt hat, kann ihn vielleicht bald sein Eigen nennen. Er soll nach der letzten Station in New York vom 26. bis zum 29. April 2018 für einen guten Zweck verkauft werden. Auch Beck+Heun Hindernisbau wird wieder mit einem Stand vor Ort sein – zur persönlichen Beratung und um die Innovation „QUICKjump“ vorzustellen. Hierbei handelt es sich um ein steckbares Seitenteil, das platzsparend verstaut und kostengünstig geliefert werden kann.

„Das Dreieck ist das Besondere“

„Das Dreieck ist das Besondere“

Warendorf (fn-press). Die erste Mannschaft des Voltigierteams Neuss ist in den Talentpool für Förderpatenschaften der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport aufgenommen worden. Katharina Roth wird das Team Neuss als Förderpatin unterstützen. Die Neusser Voltigierer sind das erste Voltigierteam, das in den Talentpool aufgenommen wurde. 

„Unser Sport ist mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden, deshalb sind wir immer auf der Suche nach Unterstützung gewesen. Wir können dank der Förderpatenschaft im Rahmen des Talentpools jetzt Anschaffungen machen, die wir uns sonst nicht leisten könnten. Vor allem Anschaffungen, von denen unsere Pferde profitieren sollen, vom Sattel über eine Magnetfelddecke hin zu einer neuen Trense“, sagt Elisabeth Simon, Longenführerin der ersten Mannschaft des Voltigierteams Neuss.

Die Gruppenvoltigierer vom Team Neuss sind 2017 Deutsche Meister geworden, haben mit dem Team Germany beim CHIO Aachen den Nationenpreis für sich entschieden. 2014 wurden sie Weltmeister im französischen Caen, 2015 Europameister in Aachen. Die Liste der Neusser Erfolge ist lang. Dafür müssen die Voltigierer hart arbeiten und viel investieren: „Bisher haben unsere Sportler Unterbringung und Verpflegung bei den Turnieren im In- und Ausland selbst finanziert. Das bringt natürlich einige an ihre Grenzen und wir als Verein wollten dort schon immer unterstützen, haben aber selbst nicht die Möglichkeiten. Dank der Förderpatenschaft haben wir jetzt die Chance, unseren Voltigierern noch individueller zur Seite zu stehen“, sagt Elisabeth Simon.

Die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport hat 2016 einen Talentpool eingerichtet, für den sich Athleten nach der Auswahl durch einen Bundestrainer bewerben dürfen. Ein Förderer kann anhand der Bewerbungsunterlagen selbst auswählen, welche Sportler er unterstützen möchte. Wenn sich Förderer und Athlet gefunden haben, gehen sie eine mindestens zweijährige Patenschaft ein. Die jungen Sportler werden nicht nur finanziell unterstützt, sondern profitieren auch von den pferdesportlichen Erfahrungen ihrer Förderpaten. Im Gegenzug können die Förderpaten an der sportlichen Entwicklung der Athleten teilhaben.

So auch bei Katharina Roth und dem Team Neuss. „Mich fasziniert das Team am Voltigiersport so besonders. Ich bin eigentlich im Dressursport zuhause, aber durch einen Hinweis von außen habe ich mich intensiver mit dem Voltigieren befasst und bin noch immer fasziniert vom Team, also dem Dreieck aus dem Sportpartner Pferd, Voltigierer und Longenführer, beziehungsweise Trainer. Das macht diese Disziplin einzigartig und ist der Grund, weshalb ich mich gern engagiere.“ lau

Weitere Informationen unter www.spitzenpferdesport.de

Landtag beschließt Verbot der Pferdesteuer – Pferdehalter in Schleswig-Holstein können aufatmen

Landtag beschließt Verbot der Pferdesteuer – Pferdehalter in Schleswig-Holstein können aufatmen
Im Oktober 2017 hatte es sich bereits abgezeichnet, nun dürfen die Pferdehalter in Schleswig-Holstein ganz offiziell jubeln: Der Landtag des nördlichsten Bundeslandes hat am Freitag eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes beschlossen. Das bedeutet, dass Gemeinden keine Pferdesteuer erheben dürfen. Diese Entscheidung betrifft unmittelbar die Einwohner Tangstedts, das im vergangenen Jahr die Einführung einer solchen Steuer beschlossen hatte.
 
„Das ist ein Meilenstein im bundesweiten Kampf gegen die Pferdesteuer und ein großer Erfolg für alle Pferdesportler und -züchter. Wir freuen uns sehr, dass die Landesregierung in Schleswig-Holstein ihr Wahlversprechen mit Nachdruck verfolgt und so schnell umgesetzt hat“, sagte Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN).
Dieter Medow, FN-Vizepräsident und Vorsitzender des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein e.V., hob die Bedeutung des Schulterschlusses zwischen den Pferdesportverbänden und den Pferdefreunden vor Ort hervor: „Ohne den unermüdlichen Einsatz der betroffenen Tangstedter, die zahlreiche Aktionen und Demonstrationen organisiert haben, ohne das Führen unzähliger Einzelgespräche sowie Sitzungsbesuche, wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie viel man mit gemeinsamer Anstrengung erreichen kann. Unser großer Dank gilt deshalb allen, die sich mit so großem Engagement für das Verbot der Pferdesteuer in Schleswig-Holstein eingesetzt haben und das in anderen Bundesländern weiterhin tun.“
 
Die Gemeinde Tangstedt hatte die Pferdesteuer im Juni 2017 trotz großer Proteste der örtlichen Pferdehalter und -sportler eingeführt. Zeitgleich kündigte die Landesregierung aus CDU, Grünen und FDP an, dies kippen zu wollen und brachte im Juli einen Entwurf zur Änderung des Kommunalabgabengesetzes auf den Weg. Der Innen- und Rechtsausschuss beschäftigte sich in den vergangenen Monaten eingehend damit, ehe der Gesetzentwurf am heutigen Freitag dem Landtag zur Abstimmung vorgelegt wurde. Die Abgeordneten stimmten mit großer Mehrheit dafür. Bereits in der ersten Lesung des Gesetzentwurfes im Oktober 2017 hatten die Abgeordneten zahlreiche Argumente für ein Verbot der Pferdesteuer aufgezählt. Unter anderem führten sie an, dass die Gruppe der Pferdehalter nicht willkürlich herausgepickt werden dürfe, um die maroden Haushalte der Gemeinden zu sanieren. Außerdem würde die Steuer die Ausübung des Pferdesports, der positiven Einfluss auf Jugendarbeit, Tourismus und Landwirtschaft habe, erheblich einschränken.
 
Seit Jahren setzen sich die FN und ihre Mitgliedsverbände gemeinsam mit lokalen Interessenvertretern und weiteren regionalen Ebenen des organisierten Pferdesports in den Gemeinden gegen die Pferdesteuer ein. Rund 24.000 Aktive führen seit 2011 unter Federführung des Aktionsbündnisses Pro Pferd jeden Tag im gesamten Bundesgebiet Gespräche auf unterschiedlichen politischen Ebenen, leisten Aufklärungsarbeit, unterstützen und initiieren Vor-Ort-Aktionen, sobald das Thema Pferdesteuer von den Kommunen auf die Agenda von Gemeinderatssitzungen gesetzt wird.
 
Alle Informationen zu Tangstedt sowie weitere Argumente gegen die Pferdesteuer finden Sie hier: www.pferd-aktuell.de/pferdesteuer

Ergebnisdienst vom 19. bis 25. Februar

Ergebnisdienst vom 19. bis 25. Februar

Sieger und Platzierte in Göteborg/SWE, Wellington/USA, Vilamoura/POR und Vejer de la Fronterea/ESP

Internationales Weltcup-Spring- und Dressurturnier (CSI5*-W/CSIY/CDI-W) vom 21. bis 25. Februar in Göteborg/SWE
Weltcup-Springen

1. Henrik von Eckermann (SWE) mit Mary Lou 194; 0/0/36,89
2. Olivier Philippaerts (BEL) mit H&M Legend of Love; 0/0/37,42
3. Michael Whitaker (GBR) mit JB’s Hot Stuff; 0/0/37,52

7. Marcus Ehning (Borken) mit Comme Il Faut; 0/4/36,86

Gothenburg Trophy
1. Robert Whitaker (GBR) mit Cash Sent; 0/0/37,15
2. Stephanie Holmen (SWE) mit Carma; 0/0/37,71
3. Marcus Ehning (Borken) mit Cornado NRW; 0/4/35,49

Großer Preis Junge Reiter
1. Teike Carstensen (Sollwitt) mit Cadour; 0/0/39,41
2. Max Haunhorst (Hagen) mit Chaccara; 0/0/42,62
3. Janelle Larsson (SWE) mit Staralme Esc Z; 0/4/39,27

Grand Prix
1. Cathrine Dufour (DEN) mit Atterupgaards Cassidy; 80,674 Prozent
2. Isabell Werth (Rheinberg) mit Emilio; 79,717
3. Patrik Kittel (SWE) mit Delaunay OLD; 75,413

Grand Prix Kür
1. Cathrine Dufour (DEN) mit Atterupgaards Cassidy; 88,200 Prozent
2. Isabell Werth (Rheinberg) mit Emilio; 85,380
3. Patrik Kittel (SWE) mit Delaunay OLD; 83,615

Weitere Informationen unter www.gothenburghorseshow.com

Internationales Dressurturnier (CDI3*/U25) vom 20. bis 25. Februar in Wellington/USA
Grand Prix

1. Olivia LaGoy-Weltz (USA) mit Lonoir; 71,652 Prozent
2. Arlene Page (USA) mit Woodstock; 71,435
3. Jill Irving (CAN) mit Degas 12; 70,609

5. Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) mit Ballentines 10; 68,022

Grand Prix Special
1. Olivia LaGoy-Weltz (USA) mit Lonoir; 73,319 Prozent
2. Arlene Page (USA) mit Woodstock; 70,298
3. Yvonne Losos De Muniz (DOM) mit Aquamarijn; 68,745

6. Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) mit Ballentines 10; 67,447

Grand Prix U25
1. Molly Paris (USA) mit Countess; 65,684 Prozent
2. Kerrigan Gluch (USA) mit Bolero CXLVIII; 64,65
3. Natalie Pai (USA) mit Unlimited; 63,846

6. Sarah Stanuschewski (Leipzig) mit Ariwto; 57,009

Weitere Informationen unter www.equestriansport.com oder www.gdf.coth.com

Internationales Springturnier (CSI3*) vom 19. bis 25. Februar in Vilamoura/POR
Großer Preis

1. Cassio Rivetti (BRA) mit Ulahop Boy; 0/0/31,98
2. Felicie Bertrand (FRA) mit Sultane des Ibis; 0/0/32,20
3. Martim Portela De Morais (POR) mit Inco van den Bisschop; 0/0/33,16

18. David Will (Herford) mit Chillert Blue; 4/75,01

Weitere Informationen unter www.vilamouratour.com

Internationales Springturnier (CSI3*) vom 20. bis 25. Februar in Vejer de la Frontera/ESP
Großer Preis

1. Jake Saywell (GBR) mit Havinia van de Roshoeve; 0/0/0/41,19
2. Guy Williams (GBR) mit Rouge de Ravel; 0/0/0/41,75
3. Peter Charles (GBR) mit ABC Quantum Cruise; 0/0/0/41,78

11. Helmut Schönstetter (Unterneukirchen) mit Jack van’t Kattenheye; 0/4/0/53,78

Weitere Informationen unter www.sunshinetour.net

Göteborg: Isabell Werth Zweite im Weltcup

Göteborg: Isabell Werth Zweite im Weltcup

Göteborg (fn-press). Die Weltcup-Saison 2017/2018 steuert ihrem Ende und damit ihrem Finale in Paris entgegen. Bei der vorletzten Etappe im schwedischen Göteborg lieferten sich Isabell Werth (Rheinberg) und die Dänin Cathrine Dufour ein spannendes „Kopf-an-Kopf-Rennen“, das letztlich die Dänin für sich entschied.

Der Dressur-Weltcup von Göteborg zählte an der Spitze sicher zu den hochklassigsten dieser Saison. Nach knapp dreimonatiger Weltcup-Abstinenz kehrte die zweifache Bronzemedaillen-Gewinnerin der Europameisterschaften 2017, Cathrine Dufour aus Dänemark, mit ihrem 15 Jahre alten, in ihrer Heimat gezogenen Atterupgaards Cassidy v. Caprimond-Donnerhall auf die internationale Bühne zurück. Die 26-Jährige gewann zunächst den Grand Prix mit 80,674 Prozent und verwies Isabell Werth und den westfälischen Wallach Emilio v. Ehrenpreis auf Platz zwei (79,717). In der Kür wuchs das dänische Paar dann über sich hinaus: Fehlerfrei, schwierig genug, mit viel Ausstrahlung absolvierten Dufour und Cassidy das Pensum: 88,2 Prozent, die fünf Richter bewegten sich in der B-Note für die künstlerische Gestaltung zwischen 92 und 96 Prozent. Der Prüfungsverlauf versprach viel Spannung. Würden Isabell Werth und Emilio dieses außerordentlich gute Ergebnis toppen können? Es klappte nicht. Die starke Kür mit nur einem kleinen Fehler bewerteten die Juroren mit 85,38 Prozent. Dennoch – zwei so großartige Ritte honorierte das schwedische Publikum mit nicht enden wollendem Applaus.

Pech hatte Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen). Den Grand Prix hatte sie mit dem niederländischen Hengst Unee BB als Vierte beendet, beste Voraussetzungen also, auch in der Kür zu punkten. Doch der 17 Jahre alte Gribaldi-Sohn verweigerte die Zusammenarbeit, zeigte sich gleich am Anfang der Kür schreckhaft und widersetzlich. Was passiert war? Schwer zu sagen, Jessica von Bredow Werndl gab jedenfalls auf.

Dritter in der Weltcup-Kür wurde der Schwede Patrik Kittel, der den Oldenburger Delauny OLD v. Dr. Doolittle zu 83,635 Prozent führte. Die Kür ihres Lebens ritt die viertplatzierte Österreicherin Belinda Weinbauer mit dem Hannoveraner Söhnlein Brillant (v. Shakespear in Love). Die 41-Jährige, die bei der Europameisterschaft 2017 Platz 14 in der Einzelwertung belegt hatte, erzielte 77,275 Prozent, ein neues persönliches Bestergebnis.

In drei Wochen können die Dressurreiter noch einmal Punkte sammeln. Das Turnier in s’Hertogenbosch ist die letzte Station vor dem Finale in Paris, bei dem Isabell Werth als Titelverteidigerin qualifiziert ist und dort – so die Planung – die Stute Weihegold einsetzen wird.    hen