Ägypter siegt, Tebbel Vierter in Abu Dhabi, Weishaupt eleminiert

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(Abu Dhabi) Der seit mehreren Jahren in Europa lebende Ägypter Abdel Said hat mit Hope van Scherpen Doner den Weltcup-Grand Prix in Abu Dhabi gewonnen. Said setzte sich in 39,91 Sekunden vor dem Belgier Pieter Clemens mit Calvino de Nyze an die Spitze der höchstdotierten Prüfung. Der Brite Nigel Coupe, den man vor allem in Hamburg als guten Derbyreiter kennen gelernt hat, kam mit Golvers Hill auf den dritten Platz. Rene Tebbel, für die Ukraine startende Emsbürener, wurde Vierter mit Cosun, einem Pferd, das dem Russen Vladimir Tuganov gehört.

Die deutschen Reiter waren am Samstag nicht gerade vom Glück verfolgt: Jörg Naeve aus Bovenau gab auf, Lebensgefährtin Miriam Schneider und die Stute Cartagena hingegen sprangen auf den neunten Rang im Weltcupspringen. Philipp Weishaupt erwischte es in der ersten Prüfung des Tages mit Belo Horizonte. Der Springreiter, der das Stechen erreicht hatte, wurde nach neuer internationaler Regel eleminiert und damit auf Platz acht gesetzt, weil bei der Pferdekontrolle „Blut am Sporen“ gefunden wurde. Ab 2018 gilt im FEI-Reglement nicht mehr die einzige Sanktion Disqualifikation, sondern – sofern kein „Abuse“, also mißbräuchlicher Einsatz der Sporen z.B, festgestellt wird – die Elemination. Der betroffene Reiter wird dann wie bei diesem Springen mit Stechen, an die letzte Stelle der Stechteilnehmer gesetzt.

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